Wikipedia:Auskunft/Archiv/2022/Woche 51

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Dies ist ein Archiv der Seite Wikipedia:Auskunft. Es enthält alle Abschnitte, die in der Kalender-Woche 51 im Jahr 2022 begonnen wurden.

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(tm) auf Twitter

ttt – titel, thesen, temperamente hat einen Tweet von Friedrich Merz zitiert, der mit "(tm)" endet. Was bedeutet das ? -- Juergen 195.192.218.17 22:55, 19. Dez. 2022 (CET)

Siehe https://twitter.com/_FriedrichMerz: Team Merz statt Merz persönlich (FM). --BlackEyedLion (Diskussion) 22:58, 19. Dez. 2022 (CET)
klicke sein accaunt,finde sofort erklärung. (FM) fritz merz und (tm) team. --91.3.247.42 23:03, 19. Dez. 2022 (CET)
Danke. -- Juergen 195.192.218.17 23:09, 19. Dez. 2022 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: 195.192.218.17 23:09, 19. Dez. 2022 (CET)

Übersetzung aus Saxo Grammaticus

Moin. Eine von mir benutzte Publikation bezieht sich auf eine Stelle in der Gesta Danorum, XIV.LV.16 (wenn ich richtig liege hier zu finden, möglicherweise Satz 5). Meine Kenntnisse des Lateinischen sind so gut wie nicht existent, ich kann mich aber des Eindruckes nicht erwehren, dass da eine Diskrepanz zwischen dem angegebenen und dem tatsächlichen Textinhalt besteht. Die Stelle soll aussagen, das Eskil die Schlei mit einem Boot (vulgo per Fähre) überquerte, mir scheint hier aber zu stehen, das Eskil Schleswig per Schiff erreichte, was für meine Zwecke einen deutlichen Unterschied macht. Kann mir da ein angemessen Sprach- und mit Glück auch noch Schifffahrtskundiger weiterhelfen? Gruß, --G-41614 (Diskussion) 18:01, 20. Dez. 2022 (CET)

Es scheint wohl eher nach Satz 3, dort lese ich „…navigio […] perlatus …“, was ich genau so wie du verstehe. Andererseits hat auch jemand Schleswig per Schiff erreicht, wenn er mit dem Boot über die Schlei fährt. --2003:D0:2F2A:99DD:2DED:8128:941D:2ADB 18:48, 20. Dez. 2022 (CET)
[5]Recreatus tandem fretumque rate transgressus… "Sich erholt und schließlich den Sund mit einem Floss überquert". rate = Ablativ von ratis. ratis heißt laut Kleiner Stowasser Floss, gelegentlich Schiffbrücke oder auch Schiff. --Raugeier (Diskussion) 18:59, 20. Dez. 2022 (CET)
Danke - dann liege ich schief. Floß passt in den Kontext, "den Sund überquert" ist an dieser Stelle einer Schleiüberquerung nahe genug. Natürlich kommt man auch mit dem Boot nach Schleswig, wenn man die Schlei in Richtung darauf überquert, aber Eskil war auf dem Weg von Schweden nach Frankreich, da passt das andersrum besser. Danke IP & Raugeier, Frage geklärt. Gruß, --G-41614 (Diskussion) 19:18, 20. Dez. 2022 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: --G-41614 (Diskussion) 19:18, 20. Dez. 2022 (CET)

Gesundheit

Was ist Propolis? Wofür wendet man es an?--87.191.199.216 00:59, 21. Dez. 2022 (CET)

Siehe Propolis und Propolis#Verwendung. --Blutgretchen (Diskussion) 01:10, 21. Dez. 2022 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Leyo 10:58, 21. Dez. 2022 (CET)

Toter Link?

Funktioniert bei euch der Weblink in Kohlenstoffmonoxid#cite_note-78? Bei mir passiert beim Klicken nichts. --Leyo 12:17, 20. Dez. 2022 (CET)

Hallo ,
es wird ein neuer Tab aufgemacht, sonst passiert nichts.
VG --2003:C6:1721:1930:DCC0:7AC7:181E:45AD 12:25, 20. Dez. 2022 (CET)
Bei mir funktioniert der Link ohne Probleme (Firefox). Das Rufzeichen (Diskussion) 12:26, 20. Dez. 2022 (CET)
Funktioniert, Chrome Ralf Roletschek (Diskussion) 12:39, 20. Dez. 2022 (CET)
Von wget wird erst ausgegeben: "301 Moved Permanently", dann wird versucht, die Datei mit https zu laden. Das funktioniert aber auch nicht, als Meldung wird ausgegeben: "GnuTLS: A TLS fatal alert has been received. Es ist nicht möglich, eine SSL-Verbindung herzustellen." Vielleicht liegt es an der Aktualität der Programme. 91.54.32.26 12:40, 20. Dez. 2022 (CET)
108.0.1 ist meine Firefox-Version. --2003:C6:1721:1930:DCC0:7AC7:181E:45AD 12:42, 20. Dez. 2022 (CET)
Ich habs nochmal mit einem neueren wget versucht. Es wird viermal auf andere Server weitergeleitet, beim fünften Versuch (https://www.isut.ovgu.de/TV/Download/Kapitel3_VerbrennungSS2003.pdf) kommt dann die Fehlermeldung "404: Not Found." Und Firefox lädt die Datei bei mir auch nicht. 91.54.32.26 12:59, 20. Dez. 2022 (CET)
Mit Firefox wird ein neuer Tab aufgemacht, ohne weitere Aktion, IE ergibt die Meldung:
Hmmm...diese Seite ist leider nicht erreichbar
Es sieht so aus, als ob die Webseite unter https://www.isut.ovgu.de/TV/Download/Kapitel3_VerbrennungSS2003.pdf Probleme hat oder sie wurde möglicherweise dauerhaft zu einer neuen Webadresse verschoben. --Elrond (Diskussion) 13:16, 20. Dez. 2022 (CET)
Kein IE, sondern Microsoft Edge. --Elrond (Diskussion) 13:19, 20. Dez. 2022 (CET)
Es scheint sich um ein Vorlesungsskript aus 2003 zu handeln. Dass Vorlesungsskripte mal verschwinden, halte ich für normal. Aber vielleicht kann der Lehrende weiterhelfen: https://www.ltv.ovgu.de/.--Mhunk (Diskussion) 13:25, 20. Dez. 2022 (CET)
Daß das Skript verschwindet, wundert mich auch nicht. Mich wundert, daß der Link bei zweien funktioniert. 91.54.32.26 13:35, 20. Dez. 2022 (CET)
Bei dreien ;-P --31.212.252.25 14:56, 20. Dez. 2022 (CET)
Bei mir erscheint eine zweiseitige Darstellung des Instituts für Strömungsmechanik der Universität Magdeburg, die wahrscheinlich automatisch erstellt wird. Das wird sowieso nicht der gewünschte Inhalt sein. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:12, 20. Dez. 2022 (CET)
Vier! Anderer Rechner, anderes Betriebssystem. Bei mir springt der Browser auf den 78. Quellenverweis. Aber mal was anderes: was soll denn das mit 146 Quellen? Das ist ja gruselig und gegen die Regeln! --31.212.252.25 16:29, 20. Dez. 2022 (CET)
curl -vL $URL zeigt: Nach den genannten vier Weiterleitungen kommt ein Fehler 404 und die Datei als Anhang (per Content-Disposition: attachment). Das verwirrt vermutlich viele Browser. --FGodard (Diskussion) 13:46, 20. Dez. 2022 (CET)

@Bergdohle: Du hast den Weblink eingefügt. Bitte kümmere dich um Ersatz. --Leyo 15:03, 20. Dez. 2022 (CET)

Meines Erachtens sehen die Regeln für den Umgang mit Quellen vor, dass auch auf nicht mehr verfügbare Quellen verwiesen werden kann. Jedoch hätten beim Einfügen des Einzelnachweises natürlich der Autor und der Titel angegeben werden müssen. Einfach einen Link hineinzukopieren, halte ich für regelwidrig und im Übrigen für ungeeignet. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:12, 20. Dez. 2022 (CET)
Das macht der Benutzer leider oft so. --Leyo 15:19, 20. Dez. 2022 (CET)

In Heizwert#Gasförmige Brennstoffe (bei 25 °C) findet man eine Tabelle mit den Werten für CO und Methan, beide referenziert. Man könnte also ersatzweise diese Werte mit Referenzen übernehmen. --2003:D0:2F2A:99DD:2DED:8128:941D:2ADB 16:11, 20. Dez. 2022 (CET)

Danke für den Vorschlag, den ich umgesetzt habe. --Leyo 13:10, 22. Dez. 2022 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Leyo 21:06, 22. Dez. 2022 (CET)

Grammatikfrage

Ist im Einleitungssatz von ADONA das als Hilfsstoff korrekt oder muss es der als Hilfsstoff lauten? Anders gefragt, bezieht sich der Relativsatz auf Ammoniumsalz oder Emulgator? --Leyo 18:31, 20. Dez. 2022 (CET)

Es müsste „der“ heißen, weil der Emulgator das nächst vorstehende Nomen ist. Man könnte umformulieren: ADONA, das Ammoniumsalz der Perfluor-4,8-dioxa-3H-nonansäure (DONA)[4], das als Hilfsstoff bei der Herstellung von Fluorpolymeren eingesetzt wird, ist ein Emulgator. --2003:D0:2F2A:99DD:2DED:8128:941D:2ADB 18:35, 20. Dez. 2022 (CET)
Ich stimme zu. Im Deutschen stehen Relativsätze grundsätzlich direkt nach dem Bezugswort. Bei einem relativen Satzanschluss, also einem neuen Hauptsatz, kann man dagegen auch mit das weitermachen, weil sich der relative Satzanschluss auf jedes Satzglied beziehen kann. --BlackEyedLion (Diskussion) 18:40, 20. Dez. 2022 (CET)
Ich war dann mal so frei. Das Rufzeichen (Diskussion) 00:23, 21. Dez. 2022 (CET)
@BlackEyedLion: Im Deutschen stehen Relativsätze grundsätzlich direkt nach dem Bezugswort. Deine Aussage stimmt aber nicht immer/nicht in dieser Absolutheit. Ein Genitivattribut kann und darf meines Wissens nie durch einen Relativsatz von seinem Bezugswort getrennt werden. Es können manchmal zweideutige Formulierungen wie "das Wasser des Lebens, das ich suche" entstehen. Hier kann man zumindest in der Schriftform nur aus dem Kontext erschließen, ob der Sprecher nun das Wasser (des Lebens) oder das Leben beziehungsweise ein bestimmtes Leben sucht. In gesprochener Form könnte man die beiden Bedeutungen dagegen tendenziell unterscheiden, weil ersteres einen nicht-restriktiven und zweiteres einen restriktiven Relativsatz darstellen würde. Wenn sich dagegen unterschiedliche Relativpronomen auf die beiden Substantive beziehen, kann man sie immer unterscheiden: Der Mann der Frau, die ich kannte oder der Mann der Frau, den ich kannte.
Außerdem können Verbformen und Verbpartikeln nach vorne gezogen werden, die ansonsten relativ zusammenhanglos hinter dem Relativsatz stünden. Das müssen sie aber nicht: Außerdem können Verbformen und Verbpartikeln, die ansonsten relativ zusammenhanglos hinter dem Relativsatz stünden, nach vorne gezogen werden. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 01:54, 21. Dez. 2022 (CET)
Das Wort grundsätzlich ist so ziemlich das Gegenteil von absolut. Es bedeutet in den allermeisten Fällen, mit Ausnahmen. Die von Dir genannten Fälle sind die Ausnahmen, an die ich gedacht habe, die im vorliegenden Fall aber nicht vorliegen. --BlackEyedLion (Diskussion) 08:57, 21. Dez. 2022 (CET)

Besten Dank! --Leyo 20:07, 21. Dez. 2022 (CET)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Leyo 20:07, 21. Dez. 2022 (CET)

Kaufzwang?

Als Gegenleistung für die Erlaubnis zur Staatsbeteiligung an Uniper verlangt die EU, dass Uniper verschiedene Tochterfirmen verkauft. Wie schön. Aber zum Verkauf gehört auch ein Käufer. Woher kommt die Sicherheit, dass sich ein Käufer findet, zumal in diesem Geschäft? Wer kauft noch ein in Deutschland stehendes Kohlekraftwerk? Und falls wirklich ein anderer Konzern Interesse hätte, kann immer noch das Kartellamt bremsen. Was also, wenn die Auflage mangels Käufer nicht erfüllt werden kann? --2003:D0:2F2A:99FA:61E4:3C58:AF1A:D2FD 19:36, 21. Dez. 2022 (CET)

Ein Kraftwerk mit zwei Großkunden mit langjährigen Stromabnahmeverträgen wird von institutionellen Anlegern bestimmt gerne gekauft. --Rôtkæppchen₆₈ 23:13, 21. Dez. 2022 (CET)
Vielleicht hast du recht, und das wird ein Anlageknüller. Aber mir geht es um das grundsätzliche Verfahren. Das Unternehmen wird gezwungen, etwas zu verkaufen, ohne dass ein Käufer in Sicht ist. Es wird jeweils die Existenz mindestens eines zukünftigen Kaufinteressenten vorausgesetzt. Das hört sich für mich etwas nach Kaffeesatzlesen an. Könnte nicht auch das andere Szenarium, dass nämlich zugegebener Zeit kein Interessent sein Hut in den Ring wirft, einen gewissen Grad von Wahrscheinlichkeit haben? --2003:D0:2F2A:99A0:61E4:3C58:AF1A:D2FD 02:16, 22. Dez. 2022 (CET)

Zwei Anmerkungen dazu: 1. Uniper muss die Beihilfen nicht annehmen. Wenn sie der Meinung wären, dass die Auflagen nicht erfüllt werden können, dann sollten sie die Beihilfe ablehnen. 2. Die Beihilfe wird üblicherweise erst ausgezahlt und die Auflagen sind im Anschluss zu erfüllen. Dabei kommt es ggf. nicht darauf an, dass die Beteiligungen tatsächlich verkauft werden. In der Praxis reicht es zum Teil, wenn nachgewiesen werden kann, dass man ernsthaft einen Käufer gesucht hat - also beispielsweise eine Investmentbank mit dem Verkauf beauftragt wurde. Wenn sich dann kein Käufer findet oder der angebotene Kaufpreis weit unter dem Buchwert der Beteiligung liegt (der Verkauf also zu einem hohen Verlust und damit zu einer weiteren Schwächung des Unternehmens führen würde), würde das im Einzelfall von der EU beurteilt werden. Ggf. müsste die Beihilfe zurückgezahlt werden.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 08:00, 22. Dez. 2022 (CET)

OK, danke für die Antworten, Ich glaube, genauer kann man das jetzt nicht klären. Im Falle, dass sich kein wirtschaftlich akzeptabler Käufer findet (also nicht so ein 1-Euro-Bieter), müsste sich ja auch die EU selbst zurechnen lassen, dass sie damals, also 2022, unrealistische Forderungen aufgestellt hat, und damit selbst die Problemverursacherin wäre. --2003:D0:2F2A:99A0:B901:31ED:9776:61D1 15:47, 22. Dez. 2022 (CET)
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Werbung fuer kapitalbildende Versicherung ohne Kostenangabe

Seit einigen Wochen wirbt die R+V Versicherung im TV fuer ihr neues Produkt "Safe+Smart", eine private Rentenversicherung. Die Werbung erwaehnt zwar, dass die angepriesenen 2 % Zinsen abzueglich der Kosten sind, verweist aber fuer weitere Informationen und Bedingungen auf ruv.de/vorsorge. Dort kann ich aber weder Angaben ueber die Hoehe dieser Kosten finden noch die Versicherungsbedingungen, in denen diese Angabe jedenfalls zu finden sein sollte.
Die Preisangabenverordnung gilt offenbar nur fuer Banken, nicht aber fuer Versicherungen.
Ist es irreführende Werbung, wenn diese Informationen erst dann herausgerueckt werden, nachdem man dort seine Kontaktdaten hinterlassen hat ? -- Juergen 195.192.218.17 21:31, 19. Dez. 2022 (CET)

Ohne Deine Fragen konkret zu beantworten: für den Vertrieb von Versicherungsverträgen gilt u. a. das Versicherungsvertragsgesetz, etwa § 7 Information des Versicherungsnehmers. --2A01:C23:6C6B:D900:B44C:A1C:28A9:3216 22:18, 19. Dez. 2022 (CET)

Versorgung und Austausch russischer Truppen in Transnistrien?

Russische Truppen sind ja schon länger in Transnistrien stationiert. Aber: wie kommen die da hin und wie werden die da versorgt? Weder die Ukraine noch Moldau sind Russland ja sehr zugetan. Geben die denen da trotzdem Passierrechte oder Überflugrechte? --Rohbock (Diskussion) 01:17, 20. Dez. 2022 (CET)

Ist Englisch recht? Dann hilft dieser Artikel: [1]. Dieser Artikel bestätigt auch noch die Schwierigkeiten der Russischen Armee beim personellen und materiellen Nachschub und sagt zudem, dass bis auf 70-100 Offiziere das Armeepersonal aus Einheimischen besteht. -- 79.91.113.116 09:27, 20. Dez. 2022 (CET) PS: Zum historischen Hintergrund sei auch noch auf diese Passage aus dem Artikel Transnistrien verwiesen: ... begann die ukrainische Regierung auch die in Transnistrien stationierten russischen Truppen verstärkt als Bedrohung wahrzunehmen und kündigte am 8. Juni 2015 den Vertrag mit Russland, der die Versorgung des russischen Anteils der multilateralen Friedenstruppe über ukrainische Häfen erlaubte.[92] Chișinău seinerseits erlaubt nur den qualifizierten 380 Mitgliedern der Friedenstruppen die Durchreise, nicht aber über 1000 anderen Angehörigen der ehemaligen 14. Armee.
Siehe auch, aber ohne viel Information, Wikipedia:Auskunft/Archiv/2022/Woche 12#Wie kommt russisches Militär nach Transnistrien?. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:52, 20. Dez. 2022 (CET)
Zusammengefasst also:
  • personell:
    • Höherrangige bzw. wichtig Soldaten sind Stammtruppen der russischen Streitkräfte und rotieren teilweise offen über Moldau, gedeckt durch die Friedensmission, teilweise (größtenteils?) verdeckt als „Touristen“ auf zivilen Reisewegen. Beides wird seit diesem Jahr durch Moldau erschwert bis unterbunden.
    • Der absolut größte Teil des Peronals der russischen Truppen wird durch Einheimische vor Ort gestellt und entsprechend dort rekrutiert und aufgefrischt.
  • materiell:
    • Modernes Material kann schlicht nicht eingeführt werden, die russischen Truppen sind damit vermutlich auf Altbestände begrenzt.
      • Exkurs: Gleiches gilt auch für die Streitkräfte der PMR, die deswegen teilweise kurios anmutende Eigenkonstruktionen einsetzen: 1, 2, 3 und besonders schön 4.
    • Ersatzteile zur Bestandserhaltung können nur als Dual-Use-Güter bzw. in ziviler Qualität eingeführt werden. Eindeutig militärisches Material kann nicht erneuert werden oder muss gegebenfalls geschmuggelt werden. Letzteres wird seit Februar 2022 bzw. die erhöhte Wachsamkeit aller Anrainerstaaten deutlich schwieriger sein als zuvor.
    • Munition sollte vorhanden sein, da immerhin der formelle Grund für die Anwesenheit der Truppen überhaupt das Munitionsdepot in Cobasna (en) ist. Was genau dort liegt, in welchen Quantitäten und Qualitäten und mit welchem Mindesthaltsberkeitsdatum ist allerdings unklar. Außerdem muss dieses Depot wohl bereits seit einigen Jahrzehnten nicht nur die russischen, sondern auch die pridnestrowischen Streitkräfte versorgen.
Die allgemeine Einschätzung geht dahin, dass die russischen Truppen, die gegenwärtig in der PMR sind, vermutlich keinerlei Offensivwert haben.--91.221.58.26 09:19, 21. Dez. 2022 (CET)

Wie weit ist es von Leck nach Koblenz?

--91.221.58.27 09:21, 20. Dez. 2022 (CET)

Auf https://maps.google.de kannst du sowohl Luftlinie (rechte Maustaste) als auch Fahrtstrecke (Navigation) messen lassen. --Magnus (Diskussion) 09:26, 20. Dez. 2022 (CET)
... und auch noch den Fußweg. Sind immerhin 100 km weniger --TheRunnerUp 10:34, 20. Dez. 2022 (CET)
als freie alternative zu google empfehle ich openstreetmap.
-- seth 11:32, 20. Dez. 2022 (CET) korrigiert -- seth 11:45, 20. Dez. 2022 (CET)
Für mich liegt Leck in Schleswig-Holstein. --Magnus (Diskussion) 11:34, 20. Dez. 2022 (CET)
haha, sehr gut. damit haetten wir auch gleich einen nachteil von osm gegenueber google: einfach einen ort eintippen, reicht manchmal nicht. ich korrigiere die zahlen oben mal. sorry. -- seth 11:41, 20. Dez. 2022 (CET)
Darin, dass Datenbank A mehr weiß als Datenbank B, einen Nachteil von Datenbank A zu sehen, darauf muss man auch erst mal kommen. Anders gefragt: Woher weißt du, dass Google auf Anhieb das richtige Leck findet? ;-) --Kreuzschnabel 13:31, 20. Dez. 2022 (CET)
Indem man es probiert? Ralf Roletschek (Diskussion) 13:34, 20. Dez. 2022 (CET)
Manchmal verstehe ich deine Repliken schlicht und einfach nicht, nicht einmal nach erheblichem Nachdenken, was sicher nur an meinem unterentwickelten Denkkasten liegt. Bitte hilf mir auf die Sprünge: Wie willst du durch Probieren herausbekommen, ob das Leck, das Google vorschlägt, das Leck ist, das die IP oben gemeint hat, wenn es doch mehrere gibt? (Mal ganz abgesehen davon, dass der OSM-Routenplaner auf Anhieb bei mir dasselbe Leck nimmt wie Google und damit das von seth beschriebene Problem hier gar nicht besteht, aber jetzt haben wir das Fass einmal aufgemacht.) --Kreuzschnabel 15:16, 20. Dez. 2022 (CET)
interessant, dass unsere treffer bei osm unterschiedlich sind. wenn ich "leck" eingebe,[2] ist der erste treffervorschlag [3]
meiner erfahrung nach ist die suche von google deutlich besser als die von osm. bei osm habe ich manchmal den eindruck, als seien die suchtreffer ueberhaupt nicht (nachvollziehbar) gewichtet. ich nutze (unter anderem aus ideologischen gruenden) meist osm, schwenke aber manchmal, wenn mir osm partout nicht weiterhelfen will, auf google-maps um. google ist teilweise fehlertoleranter und trotzdem treffsicherer. und ich glaube nicht, dass es am umfang der daten liegt. google hat nun mal einfach weltweit mit die beste such-expertise. -- seth 16:45, 20. Dez. 2022 (CET)
Also mein openstreetmap.org zeigt Stadt Leck, Südtondern, Nordfriesland, Schleswig-Holstein, 25917, Deutschland als ersten Treffer, nach Einwurf von „leck“ sowohl in die normale Suche als auch als Startpunkt in den Routenplaner. Möglicherweise verwenden wir unterschiedliche Suchen – bist du evtl. auf openstreetmap.de? Das ist nicht das „eigentliche“ OSM, sondern ein darauf basierendes Angebot des FOSSGIS, für das andere Regeln gelten mögen :) --Kreuzschnabel 20:15, 20. Dez. 2022 (CET)
gudn tach!
ich hab meinen such-url oben bereits verlinkt:
https://www.openstreetmap.org/search?query=leck.
diese suche ruft dann im hintergrund
https://www.openstreetmap.org/geocoder/search_osm_nominatim?query=leck
auf. und bei diesem zweiten link erhalte ich (egal ob mit firefox, wget oder curl) immer luettich als erste wahl -- und auch egal, ueber welchen provider ich gerade im netz bin.
bei dir ist es immer die stadt leck in D? seltsam. -- seth 20:55, 20. Dez. 2022 (CET)
Der zweite deiner Links zeigt bei mir Lüttich ganz oben. Der erste zeigt das „richtige“ Leck: [4]. Witzreich. Ich bin bei OSM als Benutzer eingeloggt, macht das evtl einen Unterschied in der Gewichtung? --Kreuzschnabel 04:36, 21. Dez. 2022 (CET)
wenn ich mich einlogge, sind meine such-ergebnisse unveraendert (platz 1: belgien). und bei dir (ausgeloggt)? ich hab auch keine einstellungsmoeglichkeiten gefunden, die da was aendern sollten.
mit der originalfrage hat dieser teilthread nix mehr zu tun. ich hab nix dagegen, wenn ihn jemand in einen separaten thread auslagert. es macht aber sinn, ihn immer noch hier in der auskunft zu lassen, da es sich um eine allgemeine frage zu osm handelt, die durchaus hier platz hat.
-- seth 14:02, 21. Dez. 2022 (CET)
Für mein OSM auch. --31.212.252.25 16:32, 20. Dez. 2022 (CET)
Mein OSM hat Leck in Belgien verortet (luxemburgischer Name). -- Juergen 217.61.203.77 18:26, 20. Dez. 2022 (CET)
Koblenz gibt es übrigens auch mehrfach. --Digamma (Diskussion) 19:31, 20. Dez. 2022 (CET)
OSM ist keine Alternative zu Google Maps. Google hat weit bessere Suchalgorithmen. OSM ist nur dann interessant, wenn man freie Karten nachnutzen will. OSM wird aus ideologischen Gründen immer wieder genannt, ist aber nicht konkurrenzfähig. --Ralf Roletschek (Diskussion) 21:02, 20. Dez. 2022 (CET)
Es kommt immer darauf an, wo und wofür man ein derartiges System braucht. Vom Browser aus ist OSM klar gegenüber Google Maps überlegen. Vom Mobilgerät aus ist Google Maps besser, da die Browserversion von OSM megaumständlich zu bedienen ist und OsmAnd sehr lückenhaft ist und deshalb oftmals in die Irre navigiert. Für Ortsnamensuche ist geonames.org am besten geeignet, da es ohne Karte auskommt und auch Fuzzysuche beherrscht. --Rôtkæppchen₆₈ 21:37, 20. Dez. 2022 (CET)
Zumindest für iOS gibt es ausgezeichnete OSM-Apps wie zum Beispiel PocketEarth. Das (und damit OSM) benutze ich auf iPad und iPhone fast nur, weil die Karten einfach viel detaillierter und informativer sind. Wie die Suchergebnisse bei OSM zustande kommen, ist allerdings arg undurchsichtig, da stimme ich zu. --Jossi (Diskussion) 01:22, 21. Dez. 2022 (CET)
Für Android ist MagicEarth erste Wahl für OSM-basierte Navigation. Hat auch kostenlose Verkehrslage. – Es ist natürlich generell ein bisschen schräg, ein crowdfinanziertes Open-Source-Projekt mit einem kommerziellen Produkt mit Riesenbudget zu vergleichen, das schon deshalb das beste zu sein gezwungen ist, weil es mit den rückgemeldeten Daten seiner Nutzer bares Geld verdient und dazu eine breite Basis braucht. Google ist nie gratis, Google bezahlst du immer mit deinen persönlichen Daten. --Kreuzschnabel 04:42, 21. Dez. 2022 (CET)

Petroleumersatz

Welches Mischungsverhältnis von leichtem Heizöl und Vergaserkraftstoff wäre geeignet, Petroleum für Petroleumkocher, -lampen und -heizungen zu ersetzen? (Früher bekam man hier und da an den Tankstellen durchaus auch Petroleum, aber heutzutage ist das für Verbraucher wahrscheinlich nur noch in der tiefsten Provinz auf dem Lande erhältlich, wenn man es nicht gerade fässerweise ordert, und was man im Handel so als desodoriertes und bunt gefärbtes "Lampenöl" kaufen kann, ist preismäßig einfach nur eine Unverschämtheit - selbst versteuerter Kraftstoff ist da noch eine ganze Ecke billiger. - Wobei ich ohnehin nicht verstehe, warum Abnehmer Mondpreise für Brennstoffe wie beispielsweise Spiritus oder Esbit bezahlen, die auch noch einen deutlich niedrigeren Brennwert als Kohlenwasserstoffe aufweisen.) --95.116.24.52 10:24, 20. Dez. 2022 (CET)

Falls es Dir hilft: Sowohl OBI als auch TOOM bieten Petroleum in einer 1l-Flasche an. Andere Baumärkte vermutlich dann auch. --Windharp (Diskussion) 10:57, 20. Dez. 2022 (CET)
und bitte nicht selber mischen: Die leichtflüchtigen Anteile im Benzin/Vergaserkraftstoff bleiben auch in der Mischung leichtflüchtig. Sie können zu Explosionen führen in Petroleumkochern und -lampen. Eine Starklichtlampe, die auch mit Benzin betrieben werden kann, ist halt anders konstruiert als eine normale Petroleumlampe. -- Peter LX (Diskussion) 11:10, 20. Dez. 2022 (CET)
Der Warnung möchte ich mich anschließen. Das kann, im wahrsten Sinne des Wortes, brandgefährlich werden. Es hat schon seinen Sinn, dass die Raffinerien relativ enge Schnitte herstellen und keine wilden Mischungen. --Elrond (Diskussion) 13:10, 20. Dez. 2022 (CET)
Der Grund ist einfach, daß die im Produktionsprozeß so anfallen. --95.116.24.52 18:21, 20. Dez. 2022 (CET)
Hm. Sieht nach einem Problem aus. --95.116.24.52 18:18, 20. Dez. 2022 (CET)
Ein Liter sechs Euro. Was kostet nochmal gleich ein Liter Heizöl mit vergleichbarem Brennwert? Eben! --95.116.24.52 18:13, 20. Dez. 2022 (CET)
Für Druckvergaserlampen (wie z.B. Petromax) kann der Diesel Ultra Kraftstoff verwendet werden. Der würde prinzipiell auch für Dochtlampen funktionieren. Da Dochtlampen aber die Dämpfe nicht restlos verbrennen, kommt es da mitunter zu Geruchsbelästigungen.
Ebenso kannst du flüssigen Grillanzünder verwenden, der hie und da mal im Angebot ist (letztens bei Lidl 1,99/l). Wenn du auch hier auf geruchsarmen Betrieb Wert legst, einfach mal im Laden an der offenen Flasche schnüffeln. Riecht es neutral, kannst du es bedenkenlos verwenden. Riecht es intensiv nach Schuhcreme, musst du mit entsprechenden Gerüchen beim Verbrennen rechnen.
Die Finger solltest du lassen von gefärbtem Lampenöl oder Lampenöl auf pflanzlicher Basis. Diese verrotzen die über kurz oder lang den Docht oder den Brenner. Kleinalrik (Diskussion) 17:15, 20. Dez. 2022 (CET)
Dieselkraftstoff ist leichtes Heizöl. (Und z. B. Buddy Burner können damit angeblich auch durchaus gefüttert werden. Daß das rußt, qualmt und stinkt, kann ich mir gut vorstellen.) Man sollte sich auch ganz gut Brenner - zum Heizen und Kochen, nicht für Beleuchtung, das ist komplizierter - vorstellen können, die bei einem guten Abgasverhalten mit so ziemlich allen Mineralölprodukten (außer schwerem Heizöl und ähnlichem "Teer", aber dabei ist das Problem auch nicht so sehr die Verbrennung, sondern die Förderung im Brenner) zurechtkommen. Das Problem ist natürlich, daß man mit den vorhandenen Geräten zurechtkommen muß, und die sind ein bißchen wählerisch. (Lampenöl und Co. zum Leuchten ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn man mit dem Brennstoff ohnehin auch heizen will, ansonsten gehört der in einen Motor, der dann elektrisches Licht mittels Generator macht - wirkungsgradmäßig um Längen besser.) Flüssigbrennstoff ist für Not- und Campingkocher einfach saubequem - Feststoffbrennstoffe sind aber deutlich billiger, sie liegen auch im Wald und in Abfalltonnen herum. --95.116.24.52 18:36, 20. Dez. 2022 (CET)

Bildnachweis/Urheberrecht

Wie kann es sein, dass in Büchern namhafter Verlage Bilder ohne weiteren Nachweis abgedruckt sind? Heißt das in jedem Fall, dass es sich entweder um Werke der Autoren, um gemeinfreies Material oder um Bilder handelt, deren Urheberrechte erworben wurden? Entbinden all diese Punkte davon, einen Bildnachweis (entweder am Bild selbst oder in einem eigenen Abschnitt) angeben zu müssen? --GALTZAILE PPD () 01:18, 21. Dez. 2022 (CET)

Bei Fall 1 und 2: ja. Die Urheber können mit ihren eigenen Werken machen, was sie wollen, und sind nicht zu irgendwelchen Nachweisen verpflichtet. Ebenso bei gemeinfreiem Material – das ist ja die Bedeutung von Gemeinfreiheit. In diesen beiden Fällen sind Bildnachweise ein freiwilliger Service für die Leser; in Fall 1 kommt hinzu, dass ein Nachweis natürlich im Interesse der Urheber ist, um unberechtigte Nachnutzungen möglichst zu verhindern. Bei 3 kommt es darauf an, was im Lizenzvertrag steht. --Jossi (Diskussion) 01:30, 21. Dez. 2022 (CET)
Das Urheberrecht ist durch den Urheber in Deutschland – anders als in anderen Rechtsordnungen - nicht translativ (auf eine andere Person oder an einen Verlag) übertragbar (kann also nicht erworben werden), sondern kann nur durch Erbschaft übertragen werden. Um seine Werke (z. B. Bilder) durch andere verwerten zu lassen, kann der Urheber einem anderen aber das Recht einräumen, das Werk zu nutzen (z. B. für ein Buch oder ein anderes Druck-Erzeugnis). Der Verlag kann natürlich mit dem Urheber vertraglich vereinbaren, dass kein Bildnachweis erfolgen muss. In der Regel findet man aber Bildnachweise oft am Ende eines Buches. --Blutgretchen (Diskussion) 01:35, 21. Dez. 2022 (CET)
meistens steht am ende des buches ein sogenannter Bildnachweis oder Quellennachweis --Finn2431 (Diskussion) 18:58, 21. Dez. 2022 (CET)

Erbauungsdatum von Warner Brothers studio London

hallo leute, wisst ihr, wann das Warner Brothers studio London gebaut (nicht eröffnet) wurde? V5e3en dan2! --Finn2431 (Diskussion) 18:57, 21. Dez. 2022 (CET)

Im Artikel en:Warner Bros. Studios, Leavesden finden sich ein paar Daten, nicht aber im deutschen Artikel de:Warner Bros. Studios Leavesden. --Rôtkæppchen₆₈ 19:55, 21. Dez. 2022 (CET)

Rechtspflegestudium in der DDR

Wir haben es ja bisher leider nicht geschafft, einen Überblick über die höheren Bildungseinrichtungen in der DDR aufzulisten, von daher wird die Suche etwas schwierig. Der sächsische AfD-MdL Ivo Teichmann will 1988 ein Studium/Ausbildung an einer Fachschule für Verwaltung und Rechtspflege aufgenommen haben, welche dann in die Sächsische Verwaltungsschule übergeleitet wurde. Ich habe bisher nur vage Radebeul als möglichen Justizstandort ergoogelt. Die Frage wäre generell, welche Studien/Ausbildungen es in der DDR unterhalb des Jurastudiums im jur. Bereich überhaupt gab und wo das gelehrt wurde. Für die drei sächsischen Bezirke habe ich da bisher nichts gefunden. --scif (Diskussion) 00:34, 22. Dez. 2022 (CET)

GBS murmelt, die Fachschule für Verwaltung und Rechtspflege sei durch Umbenennung aus der Fachschule für Staatswissenschaft „Edwin Hoernle“ Weimar hervorgegangen. [5] Die Schule war also im heutigen Thüringen, nicht in Sachsen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:09, 22. Dez. 2022 (CET)
Es gab in Frankenberg/Sachsen eine Außenstelle der Fachschule für Verwaltung und Rechtspflege [6], die dann wohl in die Sächsische Verwaltungsschule übergeleitet wurde. Danach wurde sie Außenstelle der Justizschule Sachsen des Ausbildungszentrum Bobritzsch.--Mhunk (Diskussion) 07:19, 22. Dez. 2022 (CET)
Tja, da zeigen sich sich wieder enorme Lücken auf. Frankenberg ist natürlich ein heißer Tipp.--scif (Diskussion) 09:12, 22. Dez. 2022 (CET)
Das ehemalige königliche Lehrerseminar in Frankenberg wurde nach dem Krieg sächsische Landesverwaltungsschule und bekam 1951 den Namen Dr. Kurt Fischer. 1969 wurde es Außenstelle von der Hörnle in Weimar. Die Hörnle hatte aber noch eine Außenstelle in Schleife, Schleife ist mir als Feuerwehrschule ein Begriff.--scif (Diskussion) 09:24, 22. Dez. 2022 (CET)

Antisemitische Codes und Metaphern, Standardwerk

Es gibt jiddische Worte, die bereits zumindest teilweise negativ aufgeladen sind und ohne Not im Alltag abwertend eingesetzt werden, obwohl auch ein Wort aus dem nichtjüdischen Sprachraum die gleiche Aufgabe erfüllen könnte. Als Beispiele vielleicht mauscheln, schachern, Mischpoke, ausbaldowern etc. Konkreter beispielsweise dieser Fall: Ausbaldowern, das aus dem Jiddischen (hebräisch Ba'al-dawar, „Herr einer Sache“) [7] über die Vaganten und fahrenden Scholaren zunächst in das Rotwelsch eingegangen ist. Bereits "im Jiddischen stand das Substantiv »Baldower« auch verächtlich für jemanden, mit dem man nicht gern umgeht." (Christoph Gutknecht: Geschickt ausbaldowert. Wie ein Begriff aus der hebräischen Bibel in die deutsche Unterwelt gelangte. Jüdische Allgemeine, 12. Dezember 2022) Im Rotwelsch wird der Baldower ein „Kundschafter, Anführer bei einem verbrecherischen Vorhaben“ und ausbaldowern wird umgangssprachlich zu: etwas ausbrüten, aushecken. [8] So schreibt bereits Fontane im Stechlin: »Ich sehe, wir müssen uns was Neues ausbaldowern. Das is nämlich ein Wort aus der Diebssprache; so weit sind wir nu schon.« zit.n. Gutknecht 2022) Ich wurde in einem anderen Zusammenhang aufgefordert, ausbaldowern über verstehendes Lesen einzuordnen und nun bin ich deshalb auf der Suche nach einem Standardtext der generell das Phänomen behandelt, dass jiddische Worte unnötig abwertend oder herabsetzend gebraucht werden, wobei sicherlich in vielen Fällen dabei gar kein bewußter Akt dahinter steht und viele es auch empört von sich weisen würden, hier antisemitisch agieren zu wollen. Ich finde beim Umhersuchen zwar immer wieder auch Sichtweisen, dass da etwas mitschwingt [9] und dass Antisemitismus (...) auch in Form von antisemitischen Codes und Metaphern kommuniziert wird [10] aber ich suche eigentlich nach einer seriösen Arbeit, die das Phänomen des bewußten und unbewußten Antisemitismus nicht in der Bildgestaltung (da gibt es ja bereits viel Literatur) sondern im Sprachgebrauch methodisch sauber und gründlich und umfassend untersucht und die gut zitierfähig ist. --88.72.111.240 03:47, 21. Dez. 2022 (CET)

Wieso sollte man jiddische/rotwelsche pejorative Begriffe nur nötigenfalls verwenden? Die Wörter existieren und haben eine bekannte Bedeutung und bieten damit die Möglichkeit, sie im intendierten Sinn zu benutzen. Soll ich mich etwa darüber aufregen, daß meine Volkszugehörigkeit in den slawischen Sprachen als die der Stummen bezeichnet wird (was zweifellos im wörtlichen Sinn abwertend ist)? Das ist doch einfach nur albern. Ich wundere mich wirklich, wo Du die Chuzpe für solche Zumutungen hernimmst - bischt goa kei Goj, gelle? --95.112.56.3 07:59, 21. Dez. 2022 (CET)
Dass ursprünglich neutrale Wörter eine negative Bewertung/Bedeutung annehmen (können), ist doch nichts ungewöhnliches. Man vergleiche Weib, was heute als abwertend gilt, oder "scheißen", das eher als derbe, ungehobelt, unzivilisiert gilt und eher durch verhüllende Umschreibungen ersetzt wird, obwohl ich jetzt mal vermuten würde, dass es der ursprüngliche Begriff für diesen Sachverhalt ist. --2A0A:A541:8DD7:0:B1E1:B79D:16B5:D41A 09:13, 21. Dez. 2022 (CET)
Knapp vorbei. Es geht um eine zusätzliche Aufladung der Wortwahl, die mit dem eigentlichen Argument nichts zu tun hat, von dem Argument nicht benötigt wird und nur die Funktion der Abwertung hat. Dass also etwas mitschwingt, dass dort nicht hingehört. Das ist eine andere Intention als der rationale sachliche Umgang. Wenn der intendierte Sinn präzise das ist, was ein aus dem jiddischen gekommenes Wort bezeichnet, findet keine Aufladung statt. Bei meinem Beispiel geht es aber um die Charakterisierung der Verhandlung zwischen Vertretern von demokratisch gewählten Parteien als Teil eines üblichen Prozesses der parlamentarischen Kompromissfindung. Es reicht also aus, von verhandeln, Kompromiss suchen und sich einigen zu sprechen. Ausbaldowern rückt diesen Prozess in ein anderes, abwertendes Licht. --88.72.111.240 09:22, 21. Dez. 2022 (CET) Nachsatz: Ehe ich es vergesse: Ich frage nach einem Standardwerk oder einem ähnlichen hochqualitativen Werk. Den Sachverhalt selbst hier zu zerreden ist nicht mein Interesse. --88.72.111.240 09:28, 21. Dez. 2022 (CET)
Dieselbe Bedeutung kannst du auch mit den rein deutschen Wörtern aushecken, ausbrüten oder im Schilde führen ausdrücken. Also, wo liegt da der Antisemitismus? --2A0A:A541:8DD7:0:B1E1:B79D:16B5:D41A 09:30, 21. Dez. 2022 (CET)
Genau darin, statt diesen deutschen Wörtern das erkennbar jiddische Wort zu nutzen … --91.221.58.26 09:37, 21. Dez. 2022 (CET)
Naja, für antisemitisch würde ich eher das Bestreben halten, die "deutsche" Sprache von "jiddischen" Einfluss "rein" zu halten... --Aph (Diskussion) 09:45, 21. Dez. 2022 (CET)
Es wäre wohl an der Zeit, einzusehen, daß der von Dir herbeigeredete "Sachverhalt", also das Benutzen pejorativer Begriffe "jiddischer" Herkunft anstatt inhaltsgleicher "reinrassiger" Begriffe in antisemitischer Absicht, in der Realität nicht existiert, insofern gibt es da gar nichts "zu zerreden". Ein "Standardwerk", das solche Wahnvorstellungen zum Inhalt hätte, wäre keine irgendwie zuverlässige Quelle. --95.112.56.3 11:45, 21. Dez. 2022 (CET)
Gegenfrage: wie vielen Durchschnittsprechern ist es klar, dass z.B. mauscheln eine jiddische Herkunft hat? Wahrscheinlich nur einem kleinen Bruchteil. Denen, den das nicht bewusst ist beim Gebrauch des Wortes Antisemitismus zu unterstellen ist schon eine m.E. gewagte Sache. Ich nutze auch diese Worte, bei einigen weiß ich auch um die Etymologie, aber es liegt mir fern, damit Antisemitisches auszudrücken. Diese Worte passen, beschreiben Sachverhalte gut und warum sollte ich sie nicht verwenden? Darf ich demnächst auch nicht mehr fringsen sagen, weil ich so etwas antiklerikales sage? --Elrond (Diskussion) 09:55, 21. Dez. 2022 (CET)
Du mußt ja alt wie Methusalem sein, wenn Du das Wort überhaupt noch kennst. Irgendwie ist mir das nicht so ganz koscher... --95.112.56.3 11:36, 21. Dez. 2022 (CET)
Ich denke, nur 91.221.58.26 hat es bis jetzt verstanden. Ich betone nochmal, dass es mir vor allem auch um die unbewußte Wortwahl geht. Sehr interessant aber das aufgeregte verzerrte Interpretieren bis zur Unkenntlichkeit. :-) --88.72.111.240 12:14, 21. Dez. 2022 (CET)

Dass viele Lehnwörter jiddischen Ursprungs im Deutschen eher abwertende, negative Bezeichnungen sind, erklärt sich ja dadurch, dass die Wörter über das Rotwelsch ins Deutsche kamen, wie es in Liste deutscher Wörter aus dem Hebräischen und Jiddischen beschrieben ist. Und das war eben eine Gaunersprache. --Christian140 (Diskussion) 12:27, 21. Dez. 2022 (CET)

Können wir dann bitte auch gleich damit aufhören, Wörter wie Bumerang, Tattoo oder Matratze zu benutzen? Das sind nämlich Wörter aus anderen Kulturkreisen und damit ist das Kulturelle Aneignung. --Optimum (Diskussion) 13:33, 21. Dez. 2022 (CET)

Sag das doch den Gaunern... -Ani--46.114.153.15 14:01, 21. Dez. 2022 (CET)
Genau! Die sind tabu! --Kreuzschnabel 17:33, 21. Dez. 2022 (CET)
Sehr richtig, denn mein Selbstbeweger wird durch einen Viertopfzerknalltreibling angetrieben. --Elrond (Diskussion) 22:50, 21. Dez. 2022 (CET)
Eher nicht. Beim ersten Zerknall wäre die Vorrichtung unbrauchbar. Die Bezeichung „Viertopfzerknalltreibling “ ist zwar historisch, aber sachlich falsch. Der Kraftstoff in diesem Treibling verbrennt, ohne zu zerknallen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:02, 21. Dez. 2022 (CET)

Es wäre interessant zu wissen, welchen Altersdurchschnitt die hier Mitdiskutierenden haben. Mir sind alle im 1. Edit genannten Wörter ein Begriff, außer „mauscheln“ scheinen mir aber alle außer Gebrauch zu sein. Man frage einmal jüngere Leute (so U30), was sie unter diesen Wörtern verstehen. Ich vermute großes Unverständnis. --2003:D0:2F2A:99FA:514F:A3DE:9F76:E268 13:51, 21. Dez. 2022 (CET)

Ich bin (noch) Ü20 und kenne alle Wörter, die genannt wurden. Wobei ich allerdings bei "schachern" eher zwei Präfixableitungen als das Grundwort kenne: das Substantiv "Geschacher" (abwertend genutztes Synonym zu "Gefeilsche", "das Feilschen") und das Verb "verschachern" (in unwürdiger oder unehrlicher Weise verkaufen, verhökern, verscherbeln). "Ausbaldowern" könnte allerdings zu jenen Wörtern gehören, deren Gebrauch ich im Laufe meiner Schulzeit teilweise aufgegeben habe. --2A0A:A541:8DD7:0:4917:23F1:8066:B704 15:31, 21. Dez. 2022 (CET)
Was ist denn "noch Ü20"? Geht es nach 99 wieder bei 0 los?;) Oder meinst du U30? --109.193.113.4 15:51, 21. Dez. 2022 (CET)
Früher® hieß das Twen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:01, 21. Dez. 2022 (CET)
Das parse ich problemlos als „Mein Alter ist zweistellig und beginnt noch mit einer Zwei, aber nicht mehr lange“. Mathematisch: --Kreuzschnabel 17:37, 21. Dez. 2022 (CET)
Vielleicht ist er ja eine Qualle? -Ani--46.114.153.15 18:24, 21. Dez. 2022 (CET)
Ich liebe diese Worte und benutze sie immer noch gern, weil sie mich an meine Großeltern erinnern. Oma in der Küche die seufzt und sagt "Du machst mich noch ganz meschugge!" Ein Lorbass, der mir das wegnehmen will. --77.8.18.228 18:55, 21. Dez. 2022 (CET)
Meshuggah 217.224.75.71 19:50, 21. Dez. 2022 (CET)
Deine Frage nach einer seriösen Arbeit, die das Phänomen des bewußten und unbewußten Antisemitismus [...] im Sprachgebrauch methodisch sauber und gründlich und umfassend untersucht setzt voraus, dass es besagtes Phänomen tatsächlich gibt. Hast du, außer den von dir genannten anekdotischen Hinweisen (denen sich leicht andere Beispiele, wie die bereits genannte Chuzpe, entgegensetzen ließen) dafür Belege? --Geoz (Diskussion) 19:25, 21. Dez. 2022 (CET)
@GEOZ: Ich habe bereits in meiner Fragestellung unter anderem auf einen sehr differenzierenden Artikel aus der taz verlinkt: Ronen Steinke: Antisemitismus in der Sprache: Da schwingt was mit. taz 6. September 2020 --88.72.111.240 19:59, 21. Dez. 2022 (CET) Oder (oben ebenfalls bereits verlinkt): „Der Münchner Merkur wusste am selben Tag über lokale Politiker zu berichten, dass »die wirklich wichtigen Dinge in ganz kleinen Zirkeln ausbaldowert« würden.“ in Christoph Gutknecht: Geschickt ausbaldowert. Wie ein Begriff aus der hebräischen Bibel in die deutsche Unterwelt gelangte. Jüdische Allgemeine, 12. Dezember 2022. Hier hätte, um bei der Gratwanderung zwischen Demokratiekritik und Demokratiefeindlichkeit den negativen Ruch zu transportieren, auch ausgeheckt benutzt werden können oder ohne den negativen Ruch zu verstärken einfach nur ein in diesem Kontext ebenfalls kritisch zu verstehendes abgesprochen. --88.72.111.240 20:12, 21. Dez. 2022 (CET) Ergänzend: denen sich leicht andere Beispiele, wie die bereits genannte Chuzpe, entgegensetzen ließen - Von meiner Seite stammt der hier öfters benutzte (aber meist nicht klar formulierte) Gedanke nicht, dass der Gebrauch von Formulierungen mit jiddischen Wurzeln generell tendenziell antisemitisch sei. Deshalb schrieb ich von verzerrenden Interpretationen bis zur Unkenntlichkeit. Ich habe im Gegenteil bereits öfters darauf hingewiesen, dass es auch einen breiten und völlig unproblematischen Gebrauch jiddisch konnotierter Worte gibt. Die von mir verlinkten Quellen sehen das ebenso. Weiterhin weise ich nochmals darauf hin, dass es mir weniger um die bewußte antisemitische Aufladung als vor allem um die unbewußten entsprechenden Zuspitzungen geht. Die Vorstellung, es gäbe das angesprochene Phänomen möglicherweise garnicht (von einem Diskutanten mit dem Wort Wahnvorstellungen psychiatrisiert) wirft ja die Frage auf, warum in allen anderen Kulturäußerungen antisemitische Codes und Metaphern - auch oft unbewußt - transportiert werden und dann nur in der Wortwahl merkwürdigerweise nicht. --88.72.111.240 21:09, 21. Dez. 2022 (CET)

„Antisemitisch“ kann sich nur jemand äußern, wenn ihm klar ist, dass sein Wort oder Ausdruck eben allgemein als antisemitisch konnotiert ist. Wie du (IP 88.…) schon eingangs andeutetest und Elrond noch deutlicher formuliert hat, ist den Anwendern die hebräische Herkunft nicht unbedingt klar, in diesem Fall kann die Verwendung auch nicht antisemitisch sein. Ich möchte IP 91.… widersprechen, diese Ausdrücke „erkennbar jiddisch“ seien. „unbewusst antisemitisch“ ist Unsinn, da „anti“ ein bestimmtes Maß von Bewusstsein erfordert. --2003:D0:2F2A:99A0:61E4:3C58:AF1A:D2FD 21:22, 21. Dez. 2022 (CET)

Ganz so einfach sehe ich das nicht. Man kann sich sehr wohl auf eine Art äußern die z.B. als rassistisch aufgefasst werden kann, ohne dass der sich Äußernde dies beabsichtigt. Ein Zigeunerschnitzel bestellt, schon hat man den Salat. Da ist nicht viel mit "nur weil man sich dessen nicht bewußt ist ist es nicht so". -Ani--46.114.153.15 21:58, 21. Dez. 2022 (CET)
Ich benutze beispielsweise das Wort Mischpoke ohne jede negative Konnotation um meine Verwandtschaft höchstens leicht ironisiert zu beschreiben. Und jetzt?! Bin ich jetzt böse, weil ich das nicht mit rassistischer Absicht nutze?! --Elrond (Diskussion) 22:59, 21. Dez. 2022 (CET)
+1 2003:D0:2F2A:xxx kann ich nicht folgen. Er unterscheidet nicht zwischen Intention und Wirkweise. Es gibt sehr wohl eine Ebene des unbewußten Perpetuierens von rassistischen, patriarchalen, autoritären und antisemitischen Narrativen, die im Selbstbild nicht wahrgenommen oder abgestritten wird. Eine Debatte um das berühmte Palmströmsche dass nicht sein kann was nicht sein darf führt hier aber weg von der eigentlichen Fragestellung. --88.72.111.240 21:59, 21. Dez. 2022 (CET)
Jetzt machst du es dir etwas einfach. Wenn du an irgendwen den Vorwurf richtest, du hast dich antisemitisch geäußert, dann wird derjenige das als Angriff (Beleidigung, üble Nachrede etc.etc.) auffassen. Du hast trotzdem recht, wenn er diesen Ausdruck bewusst einsetzt und vermutlich auch den Hintergrund dieses Ausdrucks kennt. Anderenfalls kann er sich aber zu recht als angegriffen fühlen.
Ich möchte das noch mit einem weiteren Aspekt ausführen: Die beiden verlinkten Artikel aus der taz und der Jüdischen Alllgemeinen sind jeweils von Experten geschrieben worden, die kennen sich mit diesen Ausdrücken aus, sie sind aber völlig untypisch für die deutsche Bevölkerung. Man kann doch nicht jeden, der von „ausbaldowern“ spricht, oder „pleite“ oder „malochen“, als antisemitisch bezeichnen. Mein Gott, wie oft habe ich (Nachkriegsgeborener) solche Wörter gehört, und bin keineswegs im rechten, dumpf nationalistischen oder intolerantem Milieu aufgewachsen, im Gegenteil. Lasst doch mal die Kirche im Dorf! Diese ganzen Überlegungen sind total verkopft, und führen zu Verkrampfungen. Ich muss nämlich, um politisch oder sozial „korrekt“ zu sein, jetzt bei allen möglichen, nicht urdeutschen Wörtern überlegen (und welche nicht urdeutsch sind, muss ich dann auch noch wissen, das weiß „man“, nicht automatisch!), ob sie nicht vielleicht eine Konnotation haben könnten, oder ob nicht irgendwo irgendwer Schlaues sitzt, der solche Konnotationsergebnisse aus der Tasche zieht. Denn mit Antisemitismus ist es keineswegs getan Da gibt es noch andere Ethnien, die ebenfalls in der deutschen Sprache ihre Spuren hinterlassen haben könnten. --2003:D0:2F2A:99A0:61E4:3C58:AF1A:D2FD 02:06, 22. Dez. 2022 (CET)
Ich habe mir jetzt den TAZ-Artikel durchgelesen. Etwa das erste Drittel des Textes befasst sich damit, dass v.a. heutige Israeli Probleme mit dem Jiddischen haben (wohl weil es die Sprache der Opfer ist, die sich ohne Gegenwehr haben abführen lassen). Dann folgen etliche Beispiele für jiddische Wörter, die problemlos Eingang ins Deutsche gefunden haben. Das erste Beispiel für ein jiddisches Wort, das bei seiner Eindeutschung einen abwertenden Klang erhalten hat, Ische, war mir bis gerade eben unbekannt (Vielleicht ist das eher ein Jugendding, und ich bin nicht mehr so ganz jung?). Da Ische ursprünglich einfach "Person weiblichen Geschlechts" bedeutete, hat das Wort ziemlich genau den selben Werdegang durchlaufen, wie das neuhochdeutsche "Weib", dass abgewertet und durch Frau (ursprünglich "Herrin") verdrängt wurde. Das zweite Beispiel ist Mischpoke, ursprünglich wertfrei "Familie". Das belegt, dass es jiddische Wörter gibt, die eine negative Konnotation erhalten haben, aber es belegt nicht, dass das Wort eine negative Konnotation erhalten hat, weil es ein jiddisches Wort ist. Wenn ich im Zusammenhang mit Italienern von "der Familie" reden höre und dabei an die Maffia denke, dann ja auch nicht, weil das Wort aus dem Französischen stammt. Wenn es diesen unbewussten Trend gäbe, jiddische Worte negativ zu konnotieren, warum ist das dann nicht bei allen Vokabeln jiddischen Ursprings der Fall? --Geoz (Diskussion) 22:27, 21. Dez. 2022 (CET)
Dass ein Wort selbst eine negative Konnotation transportiert, weil es eine jiddische Wurzel hat wird von mir garnicht vertreten. Es geht mir um die charakterisierende Zuspitzung durch die (nicht zwingende und nicht inhaltlich geforderte) Wahl eines Wortes mit jiddischen Wurzeln, um die charakterisierten Personen oder Sachverhalte in die Nähe des Judentums zu rücken und dabei einem unterschwelligen und unbewußten gesellschaftlichen Antisemitismus in der eigenen Haltung zu entsprechen. Es geht also um eine nicht ins Bewußtsein gehobene Variante der Methode der Herstellung einer Kontaktschuld, präziser vielleicht der Grundlegung einer Association Fallacy. Unsere Kultur, die seit 2500 Jahren von Antisemitismus durchsetzt ist, kann sich ja nicht von einem Tag auf den anderen von den damit verbundenen Narrativen befreien. Der Fall des Kardinals Gerhard Ludwig Müller, immerhin ehemals Bischof von Regensburg, langjähriger Chef der Glaubenskongregation und Richter am höchsten Gericht des Vatikans ist da nur ein Beispiel [11] Es geht mir nicht primär um das bewußte und gezielte antisemitische Agieren, das in der Regel ja leicht durchschaubar ist. Es geht mir um unterschwellige, unbewußte und oft auch überhaupt nicht gewollte Prozesse, die nach wie vor wirkmächtig sind, wie die Debatten um Querdenker und documenta imho deutlich zeigen. Das kritisierte Bild auf der documenta war ja nicht mit dem Bewußtsein ausgestellt, damit eine gezielte antisemitische Provokation in dem Land inszenieren zu wollen, das den Holocaust erfunden hat. Ich denke, dass in der Antisemitismusforschung (siehe dort auch: Sekundärer Antisemitismus) durchaus auch über die unterschwelligen und niederschwelligen Ebenen von alltäglichem Antisemitismus gearbeitet wird und ich suche schlicht nur einen brauchbaren Text über die in der Frage geschildete Problematik, der mir hilft, wie gefordert ausbaldowern in einem bestimmten Diskussionszusammenhang über verstehendes Lesen einzuordnen. --88.72.111.240 23:24, 21. Dez. 2022 (CET)
Ich habe mir jetzt Mal die Liste deutscher Wörter aus dem Hebräischen und Jiddischen und finde bei den Wörtern jiddischer Herkunft nur eine Minderheit an Wörtern, die für mich negativ konnotiert sind, Oder was ist an „schmusen“, „Maloche“, „Kluft“, „kess“, „Hechtsuppe“, „Hals- und Beinbruch“, „geschlaucht“, „dufte“, „betucht“, „blau (sein)“, „schicker,“, „Bammel“, „Tinnef“, „zocken“, und einige mehr negativ? (nicht signierter Beitrag von Elrond (Diskussion | Beiträge) 23:18, 21. Dez. 2022 (CET))
Lieber Elrond, das mag deine Fragestellung sein, aber es ist nicht meine Fragestellung. Ich denke, du hast noch nicht verstanden, worum es mir geht und ich habe jetzt schon sehr viel dazu geschrieben und mich oft wiederholt und möchte mich nicht dem Vorwurf aussetzen, ich würde hier alle zutexten und nur Bildschirmkilometer produzieren. Lies doch bitte nochmal genauer, was ich so geschrieben habe. --88.72.111.240 23:49, 21. Dez. 2022 (CET)
Naja, vielleicht liegt es auch an der Überschrift und dem ersten Beitrag. Ein Code ist eine bewusste Verschlüsselung einer geheim zu haltenden Absicht, müsste also heutzutage in dieser Verschlüsselungsabsicht genutzt werden. Wenn dann die Überschrift mit "Antisemitische Codes" anfängt, überrascht es schon, dass du in puncto Antisemitismus heutzutage harmlose, aus dem Jiddischen stammende Wörter wie "mauscheln" in diesen Kontext einordnest und dich darüber beschwerst, dass sie unbewusst und "ohne Not im Alltag" abwertend verwendet würden. Seit wann muss Not ausgebrochen sein, damit man für ein als leicht anrüchig empfundenes Verhalten ein Wort verwenden darf? Bei jedem x-beliebigen äquivalenten Wort könnte man ebenfalls waghalsige Theorien aufstellen, warum ausgerechnet dieses und nicht ein anderes benutzt wurde und welche sinistren und finsteren, bewussten und unbewussten Nebenabsichten gegenüber speziellen, nicht explizit erwähnten Gruppen der Sprecher damit verbinde. Überhaupt werden die von dir genannten Wörter mit leicht negativer Konnotation ja nicht speziell zur Abwertung von Juden verwendet, sondern von Menschen jeglicher Art und Glaubensrichtung bzw. deren Handeln. Aus welcher Sprache sie ursprünglich stammen, spielt da gar keine Rolle. Die Benutzung des Wortes "Klüngeln" beinhaltet z.B. auch keinen "antikölschen Code", weder bewusst noch unbewusst. Wie schon andere sinngemäß schrieben, deine Theorie widerspricht wohl der Lebenserfahrung und dem Sprachgefühl der allermeisten von uns, und das vermutlich auch dann noch, wenn du dafür einen Professor findest, der sie in einem Aufsatz vertritt. --109.193.113.4 00:42, 22. Dez. 2022 (CET)
+1 Frau kommt von „frouwa“, Herrin, leitet sich also aus einem hierarchischen Kontext her, in dem es um Herrschaftsverhältnisse geht. Das ist heute niemandem mehr bewußt. Kann man denen, die „Frau“ sagen, die unbewußte Legitimierung von Herrschaft zuschreiben? ‒ Zur Erinnerung: Der Fragesteller (oder die Fragestellerin) sucht „nach einer seriösen Arbeit, die das Phänomen des bewußten und unbewußten Antisemitismus […] im Sprachgebrauch methodisch sauber und gründlich und umfassend untersucht und die gut zitierfähig ist“ (und hat nicht nach Zigeunerschnitzeln gefragt). O.k. Die Gegenfrage muß allerdings lauten, welchen Sinn die Rede von „unbewußtem Antisemitismus“ macht? Unbewußt = ahnungslos. Richtiger wäre doch vielleicht die Annahme, daß einst gezielt („bewußt“) antisemitische Begriffe ihre ursprüngliche Stoßrichtung verloren haben und damit als antisemitisch weder wahrgenommen, noch verwendet werden. Unter dieser Prämisse erscheint es mir sogar eher politisch kontraproduktiv, auf einer ursprünglichen, aber vergessenen Konnotation zu insistieren, diese gleichsam also wiederzubeleben und gegen das ohne Not evozierte Gift „ein Wort aus dem nichtjüdischen Sprachraum [,das] die gleiche Aufgabe erfüllen könnte“ als Gegengift krampfhaft zu bemühen. Kurz: Mir scheint, da wird etwas zum Problem gemacht, das gar keines sein müßte. (Wobei ich diese Art von Sensibilität eigentlich begrüßenswert finde. Nur sollte man die Kirche im Dorf lassen {noch so eine problematische Metapher?}) Melekeok (avenidas y flores y mujeres y un admirador) 00:49, 22. Dez. 2022 (CET)
Die Antwort auf deine Gegenfrage ist in meiner letzten Antwort an Geoz bereits formuliert. --88.72.111.240 01:30, 22. Dez. 2022 (CET)
@109.193.xxx: und dich darüber beschwerst, dass sie unbewusst und "ohne Not im Alltag" abwertend verwendet würden - Nein, das ist nicht meine Beschwerde. --88.72.111.240 01:38, 22. Dez. 2022 (CET)
Na gut, dann ist es meinetwegen nicht deine Beschwerde, sondern nur deine Feststellung. Aber was ich kritisiere, ist, dass du daraus auf die Benutzung "antisemitischer Codes und Metaphern" schließt (was ich wie auch "ohne Not (...) eingesetzt" als Lamento über die Verwendung dieser Worte aufgefasst und deshalb Beschweren genannt habe). Weder sind es Codes, noch sind sie antisemitisch. Die Mehrheit (und übrigens auch die Minderheit) sollte sich ohnehin nicht von von durchgeknallten Antisemiten früherer oder heutiger Zeit direkt oder indirekt (über deren brachiale Gegner) ihre eigene Sprache entstellen und Neubedeutungen und -konnotationen diktieren lassen, die in ihrer bisherigen Sprache gar nicht vorhanden sind. Und bei Baldowern zitierst du sogar selbst, dass es bereits im Jiddischen die negative Konnotation hatte, also wohl kein Antisemit für die heutige abschätzige Bedeutung verantwortlich ist. Da wäre es also noch weniger verständlich, wenn man dieses Wort meiden müsste. Zumal es eh, wie Christian140 oben schon allgemeiner anmerkte, auf dem Umweg über die (negativ besetzte) Gaunersprache Rotwelsch ins Deutsche kam, weswegen eine negative Konnotation gar nichts mit irgendwelchen Glaubensrichtungen zu tun haben müsste. --109.193.113.4 02:46, 22. Dez. 2022 (CET)
Es ist auch nicht meine Feststellung. ...deine Theorie widerspricht wohl der Lebenserfahrung und dem Sprachgefühl der allermeisten von uns - wenn man mir eine Theorie aninterpretiert, die ich garnicht vertrete ist es leicht, dann heftig mit dem Kopf zu schütteln und zu erklären, so etwas gäbe es doch garnicht, es sei herbeigeredet und Wahnvorstellung. Ich habe in meiner letzten Antwort an Geoz nicht ohne Grund auf Association Fallacy und den Sekundären Antisemitismus als Begriff der Antisemitismusforschung verwiesen. Es mag ja sein, dass ich nicht gut genug formuliere und bei der Websuche noch nicht die eingängigen Artikel gefunden habe (wobei ich mir nicht sicher bin, wer überhaupt die Verlinkungen anschaut). Aber ist mein wiederholter Hinweis auf verzerrte Interpretationen bis zur Unkenntlichkeit denn noch zu toppen? Es geht nicht um die Worte sondern um die Methoden mit denen Worte eingesetzt werden, um zu Diskreditieren. Mauscheln oder baldowern wird als tendenziell negativ aufgeladener Begriff auch ohne genauere Kenntnis mit jüdisch in Verbindung gebracht. Und Politiker, die mauscheln und baldowern machen damit etwas jüdisches, statt ganz "normal" Absprachen zu treffen und miteinander Verhandlungen zu führen. Weil ein nicht ins Bewußtsein gehobener Antisemitismus sich nicht auf Kardinäle beschränkt sondern Teil unserer gesellschaftlichen Realität ist wird mit der Aufladung von jüdisch unter Ausnutzung des vorhandenen antisemitischen gesellschaftlichen Potenzials ein völlig normales Handeln von Politikern, derern Religionszugehörigkeit garnicht thematisiert wird, über eine möglicherweise berechtigte Kritik hinaus zusätzlich in ein schlechtes Licht gerückt. Das meint die Formulierung: da schwingt etwas mit. Das Ganze kann eine bewußt eingesetzte Methode sein, funktioniert aber eben auch unbewußt auf der Basis der eigenen verschütteten Antisemitismusrelikte und perpetuiert so ein antisemitisches Narrativ. Um Letzteres geht es mir primär. Unbewußt Antisemitismus perpetuieren. Oft möglicherweise entgegen einer bewußten, dem Antisemitismus kritisch gegenüberstehenden Haltung. Ich kann darin keine Wahnvorstellung erkennen. Das ist Teil der Probleme eines nicht einfachen gesellschaftlichen Wandels hin zu Werten, die nicht zuletzt in den Menschenrechten formuliert sind. Ähnliche Problemlagen gibt es bei der Auseinandersetzung mit Rassismus und Antiziganismus oder wenn das Verhalten von Feministinnen als hysterisch psychologisiert und abqualifiziert wird. Wenn ich Politiker etwas ausbaldowern lasse, statt dass sie sich auf einen Kompromiss einigen, dann transportiere ich nicht nur eine antidemokratische sondern eben auch zusätzlich eine antisemitische Tendenz in meine Wertungen und in die Köpfe derer, die das Lesen oder Hören. Und es ist gut möglich, dass mir das garnicht klar ist, was ich da gerade mache. Und dazu suche ich einen brauchbaren Text, mehr nicht. Danach habe ich gefragt. --88.72.111.240 03:31, 22. Dez. 2022 (CET)
Ich halte das nicht mehr für eine Wissensfrage. Der Threadersteller nutzt einen Artikel der TAZ, um uns darauf hinzuweisen, dass wer jiddische Wörter nutzt vermutlich ein Antisemit ist. Wer dem nicht zustimmt und diese Sichweise ablehnt, nutzt wieder besseren Wissens diese Wörte und ist damit erwiesenermaßen ein Antisemit. Also ändert gefälligst eure Sprache, die ändert sich ja sowieso ganz natürlich und ständig. --95.116.179.35 07:47, 22. Dez. 2022 (CET)
Es waren die Antworten, die von der Wissensfrage weggeführt haben. U.a. weil kaum einer die verlinkten Artikel gelesen hat. --Digamma (Diskussion) 11:18, 22. Dez. 2022 (CET)
"Es ist auch nicht meine Feststellung." Doch, dein erster Satz ganz oben steht im Indikativ. Und du hast es hier ja nochmal mit anderen Worten wiederholt. Nach deiner Darstellung tragen diese Wörter sozusagen eine unheilbare Erbsünde aus den Jahrhunderten vor dem 20., die sie selbst bei unbewusster, erst recht aber bei bewusster Verwendung zu zu vermeidenden Wörtern macht, die ein "antisemitisches Narrativ" (noch so ein modischer Buzz- und Gummibegriff wie "antisemitische Codes" oder "sekundärer Antisemitismus", der - neben teils legitimer Verwendung - immer wieder dazu missbraucht wird, um auch harmlosen und unbescholtenen Personen unterschwellig Antisemitismus unterstellen zu können) "perpetuieren". Ich glaube nicht an eine solche Erbsünde, weder im religiösen noch im linguistischen Bereich. Entscheidend ist das Jetzt. Als "Wahnvorstellung" habe allerdings nicht ich deine Auffassung bezeichnet, sondern das war 95.112.56.3. "Es geht nicht um die Worte sondern um die Methoden mit denen Worte eingesetzt werden, um zu Diskreditieren." Na also, dann wäre unbewusste, also unmethodische Verwendung im Mainstream etablierter Begriffe ja sowieso unbedenklich. "Mauscheln oder baldowern wird als tendenziell negativ aufgeladener Begriff auch ohne genauere Kenntnis mit jüdisch in Verbindung gebracht." Vom Durchschnittssprecher bestimmt nicht. Deine Grundthese ist schon falsch. Da kannst du hintendran noch so viel draus folgern, es hilft nichts. Zudem wurden dir oben von Elrond mehrere Beispiele von Wörtern mit positiver Konnotation gegeben, die aus dem Jiddischen stammen. Das bedeutet auch nicht, dass diese Wörter heute vom Durchschnittssprecher positiv mit Juden oder Jiddisch verbunden würden. "Das Ganze kann eine bewußt eingesetzte Methode sein, funktioniert aber eben auch unbewußt auf der Basis der eigenen verschütteten Antisemitismusrelikte und perpetuiert so ein antisemitisches Narrativ." Ja, da ist die angebliche Erbsünde in Form der "eigenen verschütteten Antisemitismusrelikte", die anscheinend jeder deutsche (oder sogar jeder nichtisraelische?) Säugling genetisch oder aus dem kollektiven deutschen Geschichtsgedächtnis einprogrammiert bekommen hat. "Wenn ich Politiker etwas ausbaldowern lasse, statt dass sie sich auf einen Kompromiss einigen, dann transportiere ich nicht nur eine antidemokratische sondern eben auch zusätzlich eine antisemitische Tendenz in meine Wertungen und in die Köpfe derer, die das Lesen oder Hören." Ach was, zunächst transportierst du damit (neben der Beschreibung des eigentlichen Sachverhalts, die im Vordergrund steht) eine gewisse negative (oft auch ironisch übertreibende) Konnotation zum Ganovenmilieu (erklärbar durch die etymologische Entwicklung dieses Wortes, Jiddisch -> Rotwelsch -> Deutsch). Ob diese Konnotation berechtigt oder unberechtigt ist, ob sie demokratisch oder antidemokratisch motiviert ist (wenn z.B. Trump und Konsorten etwas Undemokratisches "ausbaldowern"), ob sie philosemitische oder antisemitische Absichten verfolgt, ist damit überhaupt noch nicht festgelegt und geht allenfalls aus dem Kontext hervor. Ich vermute sogar, dass diese Wörter von den wenigen noch in Deutschland lebenden Juden selbst eher häufiger als in der allgemeinen Alltagssprache verwendet werden. (Und ja, das von mir oben benutzte "Ganove" stammt auch aus dem Jiddischen. Aber nein, trotz meiner bewussten Verwendung dieses Wortes wird damit kein "antisemitisches Narrativ", kein "antisemitischer Code" und kein "sekundärer Antisemitismus" bedient/transportiert/gefördert.) --109.193.113.4 09:14, 22. Dez. 2022 (CET)

So sehr sich auch manche bemühen den Inhalt der These zu diskutieren - das ist hier definitv der falsche Ort um zu versuchen den TO von seiner ihm von euch aufgedrängten "Meining" abzubringen. Die Frage lautete ganz klar ob jemand einen Text dazu kennt. Ganz offensichtlich kennt keiner hier einen solchen, und das war es dann auch. Wer da noch weiter diskutiert hat es nicht verstanden.
Zur, hier eigentlich völlig unangebrachten, Diskussion noch eines: das Argument, dass der Inhalt der These instrumentalisieren soll, ist falsch. Es ist die logische Konsequenz der Durchforstung des Vokabulars einer Gesellschaft die damit überfordert zu sein scheint, selbstständig zu hinterfragen wie sie sich unverfänglich artikulieren kann/könnte. Ich weiß, dass wird von einigen Hilflosen wieder als Aufforderung weiter zu diskutieren verstanden werden, aber damit betreibt ihr Mißbrauch der Auskunftseite, dass zumindest sollte wohl glasklar sein.
Also, ab ins Café mit der Diskussion; und hier kann archiviert werden, sofern niemand eine Antwort auf die Frage geben kann. -Ani--46.114.157.119 09:27, 22. Dez. 2022 (CET)

So gesehen auch eine Art von Rechthaberei. Eine These aufstellen und sich verbieten diese aufzugreifen und zu diskutieren, bzw. dies als Cafehaus- oder Stammtischgespräch abzutun. Ich werde Dir aber den Gefallen tun, hier nicht weiter auf Deine Behauptungen eingehen. --Elrond (Diskussion) 12:38, 22. Dez. 2022 (CET)
Die Rechthaberei unterstell aber bitte denen die sie aufgestellt haben, siehe Links im Opener. Der TO greift diese These nur auf und möchte weitere Referenzierungen im Sinne der Auskunft. Alles gut. -Ani--46.114.157.119 12:44, 22. Dez. 2022 (CET)
So ganz allgemein: Ich hab die Idee hinter der woken Sprache verstanden und versuche, niemanden auf den Schlips zu treten. Ich bin aber überzeugt, dass das pejorative ganz schnell das Wort wechselt, wenn sich eine neues Wort etabliert… manchmal frage ich mich, wo das alles hinführt. Wird z. B. der Zauberer künftig sagen: "Hokuspokus Fidibus, dreimal Kater of colour?"
--77.8.175.52 20:30, 22. Dez. 2022 (CET)
So ganz allgemein verstehst du anscheinend so manches eher nicht - da hilft dir deine Selbsteinschätzung, der entsprechend du zu glauben scheinst niemandem auf den Schlips treten zu können, nur weil du dies zu vermeiden versuchst, auch nicht viel weiter... -Ani--46.114.152.67 19:02, 23. Dez. 2022 (CET)
Du hast nichts verstanden und wirst das auch nicht mehr verstehen. Nur darum reagierst du mit einen deftigen PA. Das gibt dir vielleicht eine kurzes Gefühl der Überlegenheit, zeigt aber doch, wie hilflos du bist, du eigentlich bedauernswerte Kreatur. --77.8.73.237 10:54, 25. Dez. 2022 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: ab ins Cafe. --Ralf Roletschek (Diskussion) 12:45, 22. Dez. 2022 (CET)

Was ist eine Hörfunkwelle?

Im Artikel WDR 4 heißt es: "1996 wurde WDR 4 zur Hörfunkwelle […]". Ich verstehe das nicht, weil ich nicht weiß, was der Unterschied zum vorherigen Status als "Hörfunkprogramm" ist. Also: Was ist eine Hörfunkwelle? bzw. was ist der Unterschied zwischen Hörfunkwelle und Hörfunkprogramm? -- Pemu (Diskussion) 02:06, 19. Dez. 2022 (CET)

Ich verstehe das als Selbstbezeichnung. Technisch oder inhaltlich sehe ich keinen Unterschied. --31.212.252.25 07:25, 19. Dez. 2022 (CET)
Inhaltlich gleich, nur unterschiedliche Sprachregister. „Selbe Stelle, selbe Welle“ heißt soviel wie „Immer um diese Uhrzeit in diesem Programm zu hören“. Ich persönlich leite mir die etwas flapsige „Welle“ von der „Wellenlänge“ ab, die in den Anfangstagen des Rundfunks als Abstimmgröße verwendet wurde, bevor man die Angabe der Frequenz sinnvoller fand. In den 70ern wurden die aufkommenden Programme, die Verkehrsmeldungen und – horribile dictū – englischsprachige Popmusik brachten, als „Servicewellen“ bezeichnet. --Kreuzschnabel 08:16, 19. Dez. 2022 (CET)
Vergl. Deutsche Welle, Europawelle etc. --2003:D0:2F2A:9990:DD57:939:C473:12E9 10:18, 19. Dez. 2022 (CET)
Ein "Rundfunk-Unternehmen" betreibt einen "Radiosender", der ein "Radioprogramm" auf einer bestimmten "Welle(nlänge)" ausstrahlt. Wenn der Nutzer ein gewünschtes Programm hören will, muss er nur die zugehörige Wellenlänge (heute: Frequenz) einstellen, über das Unternehmen oder die Technik muss er nichts wissen. Daher sicherlich die Gleichsetzung von Welle, Programm und Sender. --Optimum (Diskussion) 13:47, 19. Dez. 2022 (CET) PS.: Was mit "wurde zur Hörfunkwelle" gemeint ist, wenn es vorher schon ein "Programm" war, verstehe ich auch nicht.
Es war einfach eine neue Bezeichnung, nach dem Motto: "wir nennen das jetzt mal Hörfunkwelle". Bezeichnungen mit -welle scheinen üblich zu sein, z.B. "SWR3 ist die Popwelle [...]" oder in Liste deutscher Hörfunksender. Kommt jemand an den Beleg zu dem Absatz (FAZ vom 5.8.1996)? Vielleicht kann man das im Artikel dann klarer schreiben. 91.54.32.26 14:30, 19. Dez. 2022 (CET)
Nur mit den Angaben?
Nach meiner Erinnerung ist das so neu doch gar nicht, Welle war schon in den 1970ern verbreitet. Siehe auch Radiowelle. --77.3.15.108 18:27, 19. Dez. 2022 (CET)
Ursprünglich war Welle verkürzend für Wellenlänge und bezeichnete die Wellenlänge eines Rundfunkprogramms in Metern (Hörfunk und Fernsehen). Mit dem Aufkommen von Ultrakurzwellenfunk zuerst beim Fernsehen in den 1930er-Jahren und ab 1948 beim Hörfunk wurde die Angabe der Wellenlänge dann mit steigenden Frequenzen und immer mehr Nachkommastellen immer unpraktischer, weswegen dann zur Frequenz gewechselt wurde. Die Bezeichnung Welle war aber immer auch Metonymie für Hörfunkprogramm bzw Hörfunksender, z.B. ab 1926 für die Deutsche Welle GmbH, die mit der heutigen Deutsche Welle (1953) nur den Namen gemeinsam hatte. --Rôtkæppchen₆₈ 19:57, 19. Dez. 2022 (CET)
Gibt es Belege dafuer, dass Welle nicht einfach elektromagnetische Welle im oben bereits verlinkten Sinne von Radiowelle bedeutet, sondern tatsaechlich Wellenlaenge ?
Mir scheint jedenfalls der allgemeine Bezug zur Funkwelle, die vom Radiosender ausgesandt wird, viel naheliegender als der spezifischere zu deren Laenge. -- Juergen 5.147.163.199 20:57, 19. Dez. 2022 (CET)
Im früheren Intro der Tagesschau wurden die Funkwellen sogar bildlich dargestellt, ausgehend von einer Antenne. --77.3.15.108 23:32, 19. Dez. 2022 (CET)
"Früher war es ein Hörfunkprogramm und jetzt ist es eine Funkwelle" klingt für mich aber nicht logischer. --Optimum (Diskussion) 19:54, 20. Dez. 2022 (CET)
Wen zitierst du? --77.1.44.211 15:35, 21. Dez. 2022 (CET)
Die Vorstehenden. Die Frage war, was sich ändert, wenn ein "Hörfunkprogramm" zu einer "Hörfunkwelle" wird. Weiter oben steht nun, dass "Welle" einfach "elektromagnetische Welle" oder "Funkwelle" bedeutet. Dann wurde das Hörfunkprogramm also zu einer Funkwelle? Die Erklärung verstehe ich nicht. --Optimum (Diskussion) 15:58, 21. Dez. 2022 (CET)
Nein, das Hörfunkprogramm wurde schon immer in Form einer (mit diesem Programm modulierten) Funkwelle alias Radiowelle zur Verfuegung gestellt. Geaendert hat sich jetzt nur, dass man diese Selbstverstaendlichkeit auch in der Benennung zum Ausdruck bringt, weil es aus Sicht der Entscheider besser/moderner klingt. -- Juergen 86.111.158.3 01:01, 23. Dez. 2022 (CET)
Welle ist hier eine Metapher und bezeichnet einen Hörfunksender, bzw. ein Hörfunkprogramm. Das ist ganz offensichtlich. WDR4 ist ganz offensichtlich keine elektromagnetische Welle. --Digamma (Diskussion) 19:44, 21. Dez. 2022 (CET)
Mal von den physikalischen Implikationen abgesehen: mir ist, als sei die modische Welle-Welle in den 1990ern eine Umstrukturierung im Senderwesen gewesen, als man Spartenprogramme zu quasi-unabhängigen Mini-Rundfunkanstalten machte, mit eigener Quasi-Intendanz ("Wellenchef"), eigenem Branding etc. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:35, 19. Dez. 2022 (CET)
Dem bisherigen Diskussionsverlauf entnehme ich, dass (unabhängig von der Quellenlage) der Satz "1996 wurde WDR 4 zur Hörfunkwelle" so nicht allgemeinverständlich ist. Habe daher einen Überarbeiten-Baustein im Artikel gesetzt. Oder vielleicht kann man ja die Rotlinks Hörfunkwelle und Wellenchef bläuen?? -- Pemu (Diskussion) 01:27, 20. Dez. 2022 (CET)
Hörfunkwelle geblaeut. -- Juergen 217.61.203.77 18:19, 20. Dez. 2022 (CET)
Der Link ist Unsinn, ich habe die Bearbeitung deswegen revertiert. Die fragliche Formulierung wurde mit dieser Bearbeitung eingefügt. Der Autor war danach leider nicht mehr in der Wikipedia aktiv, so dass Nachfragen wohl nicht hilft. --Digamma (Diskussion) 19:23, 20. Dez. 2022 (CET)
Unsinn – weiß nicht wie ich es in Kürze erklären soll, Juergen, daher ein Versuch der Analogie: Link Hörfunkprogramm wäre IMHO auf die gleiche Art unsinnig. -- Pemu (Diskussion) 12:35, 21. Dez. 2022 (CET)
Wenn nun Hörfunkwelle also nicht Radiowelle bedeuten soll, was denn sonst ?
Die Analogie zur Gleichsetzung von Hörfunkprogramm mit Computerprogramm kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. -- Juergen 5.147.163.199 12:49, 22. Dez. 2022 (CET)
Eine Hörfunkwelle alias Hörfunkprogramm ist etwas anderes als eine Radiowelle alias elektromagnetische Welle. --Rôtkæppchen₆₈ 20:05, 22. Dez. 2022 (CET)
Eine Hörfunkwelle, die ein Hörfunkprogramm transportiert, ist fuer mich eine Radiowelle (elektromagnetische Welle), die mit diesem Programm moduliert ist. Ich sehe da wirklich keinen Unterschied. -- Juergen 86.111.158.3 00:56, 23. Dez. 2022 (CET)
"Hörfunkwelle" meint offensichtlich nicht die Radiowelle, die das Hörfunkprogramm transportiert, sondern das Hörfunkprogramm selbst, wenn nicht sogar die Institution, die das Programm produziert. Deine Interpretation passt nicht zum Sprachgebrauch. --Digamma (Diskussion) 11:57, 23. Dez. 2022 (CET)

Kalksandlochstein / Hochlochziegel (Mindestwärmeschutz)

Welcher isoliert die Hauswand in der Regel besser, Kalksandlochstein oder Hochlochziegel? (Thema: Mindestwärmeschutz Außenwandflächen) --2001:9E8:6ED4:8B00:8900:D8E3:48D6:ED46 16:50, 20. Dez. 2022 (CET)

Meinst du mit Hochloch Tonziegel? Die dämmen immer besser als Kalksandstein. --Ralf Roletschek (Diskussion) 16:56, 20. Dez. 2022 (CET)
Gibt es da für die in den späteren 1970er Jahren verwendeten Materialien Erfahrungswerte? (R-Wert) --2001:9E8:6ED4:8B00:8900:D8E3:48D6:ED46 17:05, 20. Dez. 2022 (CET)
Die Werte für KS haben sich nicht geänderrt. Es wird immer eine zusätzliche Dämmung benötigt. Bei HLZ, z.B. Poroton, ist bereits eine Wärmedämmung in den Holräumen des Ziegels vorhanden. Die Wände werden aber entsprechend dick.--ocd→ parlons 19:53, 20. Dez. 2022 (CET)
Es geht um Wärmebrückenberechnung: 'begutachtet' wurden dafür Hochlochziegel, jetzt sagt mir jemand, es ist wohl eher Kalksandlochstein (mit schlechteren Wärmeschutzeigenschaften). --2001:9E8:6ED4:8B00:8900:D8E3:48D6:ED46 20:24, 20. Dez. 2022 (CET)
Diese Frage ist ohne weitere Informationen nicht zu beantworten. Ich schrieb schon, dass KS alleine, mit oder ohne Handloch, keinen ausreichenden Wärmeschutz bietet. Alte HLZ, ohne Innendämmung, aber auch nicht. Ich gehe davon aus, dass es sich um Bestand handelt.--ocd→ parlons 20:31, 20. Dez. 2022 (CET)
+1 Das kann berechnet werden, auch nach alten Vorschriften. Es ist aber nicht trivial und man bräuchte viele weitere Informationen. --Ralf Roletschek (Diskussion) 20:36, 20. Dez. 2022 (CET)
Natürlich wurde innen und außen noch verputzt (anscheinend Kalkzementputz, ca. 1 und ca. 2 cm). Wie gesagt, ich frage mich, welches neue Rechenergebnis bei einer Wärmebrückenberechnung mit Kalksandlochstein (statt: Hochlochziegel) bei ca. 30 cm Dicke dann wohl zu erwarten wäre. --2001:9E8:6ED4:8B00:8900:D8E3:48D6:ED46 20:49, 20. Dez. 2022 (CET)
Hier werden keine kostenlosen Ingenieurleistungen erbracht. Für die Wärmeschutzberechnung wende dich bitte an einen zugelassenen Berater. Nach modernem Standard ist es aber nicht ausreichend. Das eine wie das andere.--ocd→ parlons 20:53, 20. Dez. 2022 (CET)
Nachtrag: Eine homogen gemauerte Wand hat kein Kältebrücke, sondern einen Wärmedurchgangskoeffizienten. Über das Hüllflächenverfahren wird dann eine Energiebilanz erstellt, der Energiepass erstellt, der dir dann sagt, wieviel KWH/m²a dein Haus so verbraucht.--ocd→ parlons 21:03, 20. Dez. 2022 (CET)
Wärmeschutzberechnungen sind Ingenieursleistungen, das wirst du nicht hier in der Auskunft bekommen. --Ralf Roletschek (Diskussion) 21:09, 20. Dez. 2022 (CET)
Wie gesagt: Es geht um die "späteren 1970er Jahre", was das Baujahr betrifft (Mindestwärmeschutz, damals DIN 4108). Ich bin mir nun aber - dank Eurer Hilfe - sicher, dass da wohl doch neu begutachtet werden muss. --2001:9E8:6ED4:8B00:8900:D8E3:48D6:ED46 21:11, 20. Dez. 2022 (CET)
(Mindestkälteschutz)!...Du hast karm mit walt verwechselt, und wahrscheinlich dann auch noch blot mit rau.--Caramellus (Diskussion) 22:36, 20. Dez. 2022 (CET)
War das jetzt ein Witz? (ich kann dem Vorredner nicht folgen) --2001:9E8:6ED4:8B00:8900:D8E3:48D6:ED46 23:24, 20. Dez. 2022 (CET)
Ja, das war ein Witz und bezog sich auf "Thema: Mindestwärmeschutz Außenwandflächen" in der Frage, da eine Wand ja tatsaechlich mehr vor Kaelte schuetzen soll als vor Waerme. -- Juergen 86.111.158.3 01:06, 23. Dez. 2022 (CET)

Burma/Birma in Britisch-Indien

Hallo! Eine etwas spezielle Frage. "1923 war Burma noch eine Provinz Indiens und unter britischer Herrschaft." steht im Artikel Myanmar. die Karte [12] zeigt für 1814 jedoch ein Gebiet an, was damit nicht übereinstimmt. Nun kann bis 1885 (Eroberung) viel passiert sein, aber wenn man über burmesische Kultur bzw. Essen schreibt, wäre es wesentlich, das Gebiet nicht nach aktuellen Verwaltungsgrenzen zu bestimmen. Also war Birma/Burma wirklich eine einzelne Provinz Britisch-Indiens, oder gab es gleichrangige "Provinzen" wie z.B. Rangun.Oliver S.Y. (Diskussion) 23:28, 22. Dez. 2022 (CET)

Vielleicht bietet dieses Zitat aus der Britannica (Online) erste Hilfe: "The division between Upper and Lower Burma was accentuated during 1852–85, when Lower Burma (comprising the extreme southern fringes of the country) became British Burma. In 1885 Upper Burma also fell under British domination. Unlike coastal Lower Burma, Upper Burma is considered the heartland of the country and corresponds roughly to Burma's dry zone, lying as it does in the rain shadow of the Arakan Mountain Range." Mithin: eine administrative Zweiteilung des Landes durch die Kolonialherrenmenschen. --Melekeok (avenidas y flores y mujeres y un admirador) 01:33, 23. Dez. 2022 (CET)

Polizeiliche Ermittlungen zu medizinischer Versorgung in Todesfall - Regelung "nur letzte Ärzte" (Österreich)

Angenommen, Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in Österreich in einem Todesfall, ob der Verstorbene sachgerechte Medikation erhielt, und wenn nein, warum nicht. Es scheint hierzu eine Regel für die Ermittlungen zu geben "nur die letzten ärztlichen Befunde sind zu berücksichtigen". Einerseits ist das auch klar, man kann nicht aus veralteten Befunden und Medikationen, die obsolet sind, eine Schuld konstruieren. Andererseits führt das auch dazu, dass Zusammenhänge gar nicht mehr verstanden werden. Beispiel: Ein dementer Patient hatte Dauermedikation mit Blutverdünnern wegen seiner Herzprobleme. Ein praktischer Arzt wird darüber nicht informiert und selektiv (des-)informiert, der Patient habe die Blutverdünner nur zeitweilig wegen einer Operation erhalten, setzt sie ab, und der Patient stirbt bald. In diesem Fall ist ein "Nur letzter Arzt, nur letzter Arzt ist relevant!" natürlich Unsinn... aber es ist leider trotzdem Realität. Weiß jemand, wo diese entsprechende Regelung steht? --AF (Diskussion) 09:43, 23. Dez. 2022 (CET)

Sitzen in Fahrtrichtung

Leider gibt der Artikel nichts dazu her. Die meisten Menschen bevorzugen in Fahrzeugen wohl das Sitzen in Fahrtrichtung, und zwar auch dann, wenn sie als Insassen gar keinen freien Blick nach vorne haben. Gibt es dafür nur psychologische Gründe - falls ja: welche eigentlich? - oder hat es auch irgendetwas mit der Fahrdynamik, also mit mechanischen Einwirkungen auf den Körper und deren sensorischer Wahrnehmung zu tun? Gedankenexperiment: wenn man einen Eisenbahnreisenden in ein fensterlosen Abteil einsteigen ließe und ihm die Fahrtrichtung nicht mitteilen würde, könnte der (ohne aufwendige Meßgeräte) dann überhaupt feststellen, in welche Richtung sich der Zug bewegt? (Den Anfahrruck könnte man ggf. dadurch kaschieren, daß man den Zug vor der endgültigen Abfahrt ein bißchen hin und her ruckeln läßt, wie das beim Rangieren auch häufig der Fall ist (oder zumindest früher, als ich noch häufiger mit der Bahn gefahren bin, der Fall war).) Manchmal - Kopfbahnhöfe - wechseln Züge auch die Fahrtrichtung. Fällt das eigentlich zwangsläufig auf, wenn man nicht gerade aus dem Fenster schaut bzw. das, z. B. nachts, verdunkelt ist? (Bei Flugzeugen ist die Flugrichtung wohl unübersehbar, weil vorne eben dort ist, wo die Nase sich beim Start nach dem Abheben anhebt; die starten halt zwangsläufig "schräg". - Beim Landen merkt man das nicht so, weil sie dabei keinen Sturzflug hinlegen, sondern quasi "auf ebenem Kiel" "durchsacken", wobei der Flug dann aber auch schon fast vollständig vorüber und alsbald beendet ist.) Man muß im übrigen auch konstatieren, daß es auch Menschen gibt, denen die Fahrtrichtung für ihre Sitzposition ziemlich egal ist. --95.112.56.3 03:08, 22. Dez. 2022 (CET)

Bei Menschen mit intaktem Gleichgewichtssinn: Nein. Antoert auf die falls-ja-Frage entfällt. Ja. Ja. -- 193.47.104.35 09:38, 22. Dez. 2022 (CET)
Das sind alles sehr beachtliche Belege. Die werde ich mir in den nächsten null Sekunden gründlich durchlesen. --77.6.88.251 10:20, 22. Dez. 2022 (CET)
Die Belege, dass Beschleunigung wahrgenommen werden kann, findest du im verlinkten Artikel, darum wurde er ja auch verlinkt, und in den dort angegebenen Belegen. -- 193.47.104.35 10:45, 22. Dez. 2022 (CET)
Ich persönlich sitze z.B. im Zug lieber gegen die Fahrtrichtung, weil diese Position bei Unfällen und ausreichen hohen Sitzen sicherer ist. Die meisten Menschen die ich kenne aber lieber nicht, weil sie dann irritiert sind bzgl. Wahrnehmung der Bewegung und Sehen. Damit habe ich keinerlei Probleme. Diese Wahrnehmung wäre in einem geschlossenen, fensterlosen Abteil nur auf die Zeiten der Beschleunigung begrenzt, fährt man mit gleichförmiger Geschwindigkeit, nimmt man diese nicht wahr. Das ist in Zügen, Bussen etc. aber meist nicht gegeben, da sieht man meist die Landschaft an sich vorüberziehen. --Elrond (Diskussion) 09:38, 22. Dez. 2022 (CET)
Gleichförmige Bewegung muss meines Erachtens nicht betrachtet werden, aber ein Zug fährt zu keiner Zeit in gleichförmiger Bewegung, weil er ständig Querbeschleunigungen erfährt und zwar erst vorne und dann hinten. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:05, 22. Dez. 2022 (CET)
Gibt es auch Asymmetrien für die vertikalen Beschleunigungen? So ein Eisenbahnwaggon schaukelt ja wohl auch immer ein bißchen in der Federung. - Aber gibt es dazu eigentlich keine Studien und empirischen Erhebungen? Ziemlich simpel wäre ein "Idiotentest": Die Probanden werden zunächst nach ihren Fahrtrichtungspräferenzen befragt, dann führt man sie, evtl. mit verbundenen Augen, in das präparierte fensterlose Abteil (möglicherweise schon nach dem Anfahren) - desorientieren kann man sie, indem man sie vor dem Betreten des Anteils ein paarmal herumdreht - und im Abteil sollen sie dann die gefühlte Fahrtrichtung angeben. Damit kann man dann schon einmal feststellen, ob sie die überhaupt signifikant häufig "erfühlen" bzw. identifizieren können. --77.6.88.251 10:32, 22. Dez. 2022 (CET)
Bei vertikalen Beschleunigungen (Befahrens eines Hügels oder einer Senke) geht es auch erst vorne los (die Drehachse ist die sich zunächst weiter in der waagrechten Ebene bewegende Hinterachse) und endet hinten (die Drehachse ist die bereits sich in der neuen waagrechten Ebene bewegende Vorderachse). Das kann man sich ja idealisiert einfach vorstellen oder aufzeichnen. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:17, 22. Dez. 2022 (CET)
Das "Schaukeln in den Federn" dürfte auch aufgrund von Windkräften und Puffer- und Kupplungsschwingungen zwischen den Waggons bei schnurgeradem ebenen Streckenverlauf und konstanter Geschwindigkeit auftreten, und da ist es keineswegs ausgemacht, daß das zeitsymmetrische und räumlich isotrope Schwingungsverläufe sind. (Ok, manche sagen aus, daß Züge auch so ruhig fahren können, daß sie keinen Unterschied dahingehend bemerken, ob der Zug fährt oder steht.) --77.1.136.123 16:12, 23. Dez. 2022 (CET)
Zum ersten: Und vor allem kann man in der Rückwärtsposition auch noch als Air- bzw. Fatbag für den oder die gegenübersitzenden Vorwärtsfahrenden fungieren, die einem bei einem Crash dann zugeflogen kommen und weich landen - für die ist das dann auch sicherer. --77.6.88.251 10:17, 22. Dez. 2022 (CET)
Mir ist das wurscht, in welche Richtung ich sitze. Jedenfalls merkt man deutlich, in welche Richtung beschleunigt und abgebremst wird. Das kann der Gleichgewichtssinn gut auseinanderhalten. Ein Crash möchte niemand erleben und kommt recht selten vor. Ob die Sitzrichtung dabei einem was nützt oder nicht, ist vom Zufall abhängig. Eine Schnellbremsung reicht nicht, einen aus den Sitz zu heben. --2A02:3030:806:72D5:40C6:8DAE:367:E2BA 10:23, 22. Dez. 2022 (CET)
Autounfälle sind individuell auch recht selten. Trotzdem sind die Rückhaltesysteme vorgeschrieben, und der Gurt wird auch recht häufig aus Überzeugung von seiner Schutzwirkung angelegt, obwohl die meisten ihn kaum selbst praktisch erproben "durften". --77.6.88.251 10:37, 22. Dez. 2022 (CET)
Die Sterbewahrscheinlichkeit pro Personenkilometer ist im Auto 60 mal so hoch wie im Zug. Im Zug gibt es keine Gurte. --31.212.233.250 12:47, 22. Dez. 2022 (CET)
Dass das Verkehrsgeschehen auf der Straße und der Schiene deutlich unterschiedlich ist, ist Dir aber soweit klar?! --Elrond (Diskussion) 13:01, 22. Dez. 2022 (CET)
Mir schon, aber IP77.6.88.251 anscheinend nicht --31.212.233.250 13:54, 22. Dez. 2022 (CET)
Erstens ist das Mathe, und darin war Otto Normalverbraucher in der Schule doch eingestandenermaßen immer schlecht, und zweitens richtet sich die Wahrnehmung üblicherweise nicht auf das Risiko pro Strecke, sondern pro Zeit: Was kann denn der Autofahren dafür, daß die Züge immer so an den Staus vor den Autobahnbaustellen vorbeirasen... --77.6.88.251 14:47, 22. Dez. 2022 (CET)
Nach BKL: Wie einfach sich die Sinne täuschen lassen, kann jeder auf einem Simulator beobachten. Man sitzt auf einer Sitzbank, die hydraulisch bewegt wird und mit den richtigen Bildern hat man den Eindruck in einer Rakete zu sitzen, zu fliegen oder abzustürzen. Und zumindest die hersteller von Simulatoren haben eine ziemlich genaue Vorstellung von der Sinnesleistung und wie man sie übertölpeln kann. Yotwen (Diskussion) 14:52, 22. Dez. 2022 (CET)
Was das Fliegen angeht: Eine Reihe von Flugzeugabstürzen ist auch darauf zurückzuführen, dass Piloten ohne sichtbaren Horizont (nachts oder bei Flug in Wolken) von ihrem Gleichgewichtssinn betrogen werden und fälschlich fest davon überzeugt sind, z.B. geradeaus zu fliegen, obwohl sie im Kurvenflug sind, oder zu steigen, obwohl sie das nicht tun, etc., siehe en:Spatial disorientation. --Proofreader (Diskussion) 16:54, 22. Dez. 2022 (CET)
Was, Ergänzung, mit ganz wenigen Ausnahmen (etwa spontane Nebelbildung oder Whiteout) eindeutig ein grober Pilotenfehler ist. Wer Instrumentenflug nicht gelernt und geübt hat (wo es darum geht, die Instrumentenanzeige über seine Sinneswahrnehmung zu stellen – und das ist in der Situation bei weitem nicht so einfach, wie es hier am Schreibtisch klingt), muss sich an die Sichtflugregeln halten, und da steht drin, dass die Sicht nach außen immer gegeben sein muss und insbesondere nicht in Wolken eingeflogen werden darf. (Wolke = dickster Nebel, nur halt oben.) Diese (und andere) Grenzen des menschlichen Leistungsvermögens sind übrigens Pflichtfach im Theorieunterricht sämtlicher Pilotenlizenzen. --Kreuzschnabel 18:26, 22. Dez. 2022 (CET)
Als ich Zug gefahren bin, konnte ich , wenn es dunkel war, oft nicht unterscheiden, ob der Zug fährt oder hält, da das Abbremsen so unauffällig geschah. Gruß und frohe Festtage. --2003:C6:1721:194C:1D48:ECD7:62A4:2D94 15:25, 22. Dez. 2022 (CET)
Und vermutlich nicht nur ich bin kurzzeitig verwirrt, wenn auf einem direkt anliegenden Nachbargleis ein Zug losfährt, und bestimmt erst nach kurzem Aufblicken, dass nicht der eigene Zug fährt. Das gilt aber nur kurz und bei sanfter Bewegung. -- 79.91.113.116 15:57, 22. Dez. 2022 (CET)
Gilt Neugier auch als psychologischer Grund ? Ich fahre jedenfalls selten mit dem Zug und schaue dann, wenn ich es doch mal mache, interessiert nach draussen. Und dann kann ich bei Vorwaertsfahrt interessante Objekte bereits erblicken, waehrend sie noch auf mich zukommen, und dadurch meine Aufmerksamkeit rechtzeitig darauf richten, bevor sie vorbei sind.
Bei Rueckwaertsfahrt sehe ich interessante Objekte dagegen immer erst, wenn sie gerade neben mir vorbeigezogen sind, und ab dann werden sie schnell kleiner. Eventuelle interessante Details verpasse ich dabei und kann dadurch meine Neugier nicht befriedigen, weshalb ich also lieber vorwaerts sitze. Und falls der Zug wendet, setze ich mich dann nach Moeglichkeit auch um.
Ob das jetzt Psychologie ist oder nur Ausdruck evolutionaer erworbenen Bestrebens, die Umwelt moeglichst genau zu kennen, weiss ich allerdings nicht. -- Juergen 86.111.158.3 01:27, 23. Dez. 2022 (CET)
Die beiden Optionen der letzten Frage widersprechen sich nicht: Evolutionäre Psychologie. --L47 (Diskussion) 08:03, 23. Dez. 2022 (CET)
Zur Wahrnehmung der Bewegung mit dem Gleichgewichtssinn: Wenn man auf einem Stuhl sitzt, der auf einem langen Brett befestigt ist, kann man merken, ob das Brett erst vorne oder erst hinten und dann am anderen Ende gehoben oder gesenkt wird? Ich denke, ja. Erst vorne heben ist insbesondere eine andere Bewegung als erst hinten senken. Ich stelle es mir im Übrigen angenehmer vor, wenn das Brett erst vorne gehoben oder gesenkt wird. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:26, 23. Dez. 2022 (CET)

Website wird angezeigt, aber Menü und Icons sind nicht klickbar (nicht aktiv)

Win + FF aktuell, Addon: Ghostery und uBlockOrigin. Unter FF-Einstellungen, "Datenschutz und Sicherheit", habe ich bei "Pop-up-Fenster blockieren" eine Ausnahme angelegt (http+https). Rechner neu gestartet. Fehlerbild: Webiste poppt kurz auf mit weissem Hintergrund, dunkelt aber sofort ab mit grauem Hintergrund und weder Menü, noch Icons sind klickbar, auch scrollen ist nicht möglich. Was könnte ich noch tun? Was könnte die Ursache sein? Dutzende andere Websiten funktionieren problemlos. Gruss, --Markus (Diskussion) 10:55, 23. Dez. 2022 (CET)

Evtl. wäre es hilfreich, wenn du die Website nennst, bei der besagtes Fehlerbild auftritt. Es grüßt --Sonnesatt Disk. 11:31, 23. Dez. 2022 (CET)
Beispielsweise diese. Aber eine serverseitige Ursacher ist höchst unwahrscheinlich, da mit anderem Gerät alles funktioniert. Gruss, --Markus (Diskussion) 11:54, 23. Dez. 2022 (CET)
Da kommt bei mir (FF unter Debian) das übliche Cookie-Bestätigungs-Popup, danach läuft die Seite einwandfrei. Leg dir mal ein frisches Profil im FF an und versuch es damit. Sehr wahrscheinlich verschluckt er sich an was. --Kreuzschnabel 12:19, 23. Dez. 2022 (CET)
Browsercache gelöscht? Cookies gelöscht? Das wäre das erste, was ich versuchen würde. --Kreuzschnabel 12:15, 23. Dez. 2022 (CET)
Ich denke, eines der Block-Addons blockiert das Cookie-Popup, nicht aber das Element, das den Hintergrund währenddessen vollflächig überdeckt und abdunkelt. -- hgzh 13:10, 23. Dez. 2022 (CET)
Ok, "Cookies und Website-Daten" erfolgreich gelöscht (0): Website nach Neuladen unverändert.
"Zwischengespeicherte Webinhalte/Cache" ebenfalls erfolgreich gelöscht (0): Website nach Neuladen unverändert.
Jetzt versuche ich mal mit neuem Profil... Gruss, --Markus (Diskussion) 14:52, 23. Dez. 2022 (CET)
Mit frischem Profil klappt es, aber mit dem produktiven wieder nicht... Gruss, --Markus (Diskussion) 16:51, 23. Dez. 2022 (CET)
Hast du denn die Addons schon sukzessive deaktiviert, wie das hgzh nahelegte? --109.193.113.4 16:55, 23. Dez. 2022 (CET)
Sind im frischen Profil die AddOns auch aktiv? Vermutlich nicht. Eventuell wäre es am einfachsten, jetzt das frische Profil durch Umzug der Lesezeichen etc. zum produktiven zu machen und zu schauen, nach welchem Schritt es nicht mehr geht :) --Kreuzschnabel 17:39, 23. Dez. 2022 (CET)

HAc-003 Akku für meine Nintendo Switch 2017

Hallo Leute! Und zwar habe ich noch eine sehr wichtige Frage und ich möchte euch wirklich bitten, mir diese Frage bis ins Detail zu beantworten. Und zwar habe ich da ein kleines Problem. Ich besitze die ältere 2017/2018er Version von der Nintendo Switch, die auf der Rückseite nur mit HAC-001 gekennzeichnet ist und durch dem Recherchieren ist das nicht die neueste Version von der Nintendo Switch. Die neuere Nintendo Switch ist mit HAC-001(-01) gekennzeichnet und sie soll mehr Akkudauer haben. Jetzt habe ich auf meiner älteren 2017er Version von meiner Nintendo Switch ein HAC-003 Akku einbauen lassen und dementsprechend hätte ich bitte gewusst ob der HAC-003 Akku auf meiner älteren Nintendo Switch mindestens genau so lang hält wie der HAC-001 (-01) Akku auf der neueren Nintendo Switch Konsole. Ich möchte euch wirklich bitten, mir diese Frage bis ins Detail zu beantworten. Ich muss mich nämlich auskennen. 2001:871:22:1C8C:E890:9AAB:E13E:9EC5 17:36, 23. Dez. 2022 (CET)

Das ist natürlich eine sehr wichtige Frage, die uns alle sehr beschäftig, ob ein bereits eingebauter Ersatzakku nun etwas länger durchhält oder nicht. Oder welche Details wohl gefragt wären? Dazu staune ich, dass wenn man Google nicht erreichen kann man die Wikipedia Auskunft erreicht. -- 2A02:1210:385C:B500:811C:4D1E:60FB:7BAD 17:57, 23. Dez. 2022 (CET)
Schaut. Ich möchte euch wirklich bitten, mir mein Anliegen bis ins Detail zu beantworten. Ich habe auch gegoogelt, aber jedoch nichts Passendes zu meiner Antwort gefunden. Ich weiß dass das alles ein bisschen mühsam ist aber bitte beantwortet mir meine Frage bis ins Detail. Ich muss mich auskennen und das auch zu Weihnachten. Wenn ich mich auskenne, dann ist das alles hiermit erledigt. Ich weiß, das ist schwer aber bitte helft mir und findet für mich bitte die passenden Antworten. Danke. 2001:871:22:1C8C:E890:9AAB:E13E:9EC5 18:19, 23. Dez. 2022 (CET)
Googelei ergibt, dass die Konsolen HAC-001, HAC-001-01 und HAD alle den gleichen Akku HAC-003 haben mit 3,7 Volt 4310 mAh 16 Wh haben und die Unterschiede allein in der Leistungsaufnahme der Konsole liegen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:06, 23. Dez. 2022 (CET)

Wasserhärte /Kalk

Hallo zusammen,

die Frage wird sicher in irgendeinem Wiki Artikel beantwortet, aber ich weiß nicht, wo ich suchen soll:

Google bringt das Ergebnis, dass hartes bzw. kalkhaltiges Wasser nicht ungesund ist. Was mich damals schon etwas verwundert hat, ist, dass da nicht steht, dass kalkhaltiges Wasser gesund ist. Nun hat mir eine "Teeexpertin" gesagt, dass Wasser anorganisch ist und dass das Kalk hier im Gegensatz zu Kalzium im organischen Gemüse vom Körper so gut wie gar nicht aufgenommen werden kann. Stimmt das? Das würde die obere Aussagen belegen, dass zwar hartes Wasser nicht ungesund ist, jedoch auch nicht gesund ist. Danke und schöne Weihnachten. --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 17:55, 23. Dez. 2022 (CET)

Zweigeteilte Antwort - bei Trinkwasser ist der Kalkgehalt ernährungsphysiologisch uninteressant, spielt nur beim Garverlauf und Geschmack eine Rolle - z.B. beim Tee. Bei Mineral- und Heilwässern, wo es eigentlich um Gesundheit geht sind Kalziumsalze ein wesentlicher Bestandteil, denn neben Natriumsalzen sind diese häufig mit bestimmten anderen Elementen verbunden, welche dann zusammen eine Wirkung auf den Körper haben. Nur spricht man dann eher nicht über die Wasserhärte.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:50, 23. Dez. 2022 (CET)
Der menschliche Körper enthält ca. 1 bis 1,1 kg Calcium. Es ist deshalb ein Massenelement. Calcium ist essentiell für viele Körperfunktionen (Knochen, Muskeln etc). Genaues steht im Abschnitt Calcium#Funktionen im Organismus und im dort referenzierten Artikel Calcium- und Phosphathaushalt. Die Aussage, dass Kalk bzw Calcium(II) gesund oder nicht ungesund ist, ist sinnbefreit. Calcium ist lebensnotwendig. --Rôtkæppchen₆₈ 20:12, 23. Dez. 2022 (CET)
danke, habe wohl meine Frage nicht klar hervorgehoben. Es geht mir eigentlich um die Frage, ob Kalzium von einem Brokkoli vom Körper besser aufgenommen wird, als das Kalk in Wasser. Und wenn ja, in welchem Verhältnis (in etwa). Danke... --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:25, 23. Dez. 2022 (CET)
Ich meine, dass umgekehrt Kalzium aus normalem Wasser besser aufgenommen wird als aus Brokkoli, da die Oxalsäure des Brokkoli Calcium bindet. Ob eine Calciumaufnahme über den Bedarf von vielleicht 1000–1200mg pro Tag überhaupt "gesund" ist, läßt sich m.E. schwer sagen. Man kann auch zu viel Calcium aufnehmen, was die Bildung von Calciumoxalatsteinen in der Niere begünstigt. Bei Altersosteoporose erscheint Vit D und Magnesium daher unproblematischer zu sein als ausgiebige Nahrungsergänzung mit Calcium.
Insgesamt ist der Calciumhaushalt ein komplexer Prozess, bei dem zahlreiche Dinge einen Rolle spielen. https://www.amboss.com/de/wissen/Elektrolytst%C3%B6rungen_Calcium/ --Doc Schneyder Disk. 14:02, 24. Dez. 2022 (CET)
(BK) „Nicht ungesund“ bedeutet, dass bisher keine gesundheitsschädliche Wirkung nachgewiesen wurde. Kann man gerne glauben. „ist gesund“ bedeutet, dass ein gesundheitsfördernder Effekt nachgewiesen (!) sein müsste. Das dürfte schwierig werden. Also kann das auch niemmand mit Aussicht auf Seriosität behaupten, vor allem darf man in solchem Fall nicht damit für ein Produkt werben. --2003:D0:2F2A:9989:ADF0:CE3:DC27:2AFD 20:27, 23. Dez. 2022 (CET)
(BK)Der menschliche körper ist ist der Lage, Vitamin D3 selbst herzustellen und damit auch anorganisches Calcium verwerten zu können. Insofern ist die Quelle für das Calcium unerheblich. --Rôtkæppchen₆₈ 20:30, 23. Dez. 2022 (CET)
(BK) Es gibt vor allem zwei Probleme bei der Calcium-Aufmanhme in den Körper. Das eine kann in den Nahrungsmitteln selbst liegen, wenn sie andere, calciumbindende Stoffe (wie z.B. Oxalsäure) enthalten. Das andere kann im Körper liegen: nicht alle Personen resorbieren alle Stoffe der Nahrung gleich gut. Osteoporose kriegen auch nicht alle Leute, auch wenn sie sich völlig gleich ernährten. --2003:D0:2F2A:9989:ADF0:CE3:DC27:2AFD 20:33, 23. Dez. 2022 (CET)
Es kann auch sein, dass das Calcium in einer Oxidationsstufe vorkommt, die nicht gut aufgenommen wird. Es gibt aber Internetquellen, die behaupten, dass Calcium gut aus Wasser aufgenommen wird und Wasser eine wichtige Calciumquelle ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:44, 23. Dez. 2022 (CET)
Es gibt Calcium fast nur in den Oxidationsstufen ±0 (metallisches Calcium) und +II (fast alle Calciumverbindungen). --Rôtkæppchen₆₈ 23:57, 23. Dez. 2022 (CET) Unter doi:10.1021/ja105534w findet sich ein Beispiel der raren Calcium(I)-Verbindungen. --Rôtkæppchen₆₈ 10:22, 24. Dez. 2022 (CET)
Die Aufnahme von Calcium in den Körper wird hauptsächlich von der Löslichkeit unter physiologischen Bedingungen der Verbindung, in der das Calcium vorliegt limitiert. Wobei der Magen Bedingungen bereithält, die im restlichen Körper nicht vorliegen. Eine Mangelaufnahme ist nur zu erwarten, wenn man sich seeehr "schräg" ernährt. Calciumoxalat wird zu einem guten Teil im Magen gelöst und auch fein verteilter Kalk ist dort kein Problem. Das von Tee gefällte Ca wird im Magen auch einigermaßen aufgeschlossen. Was Probleme macht sind Knochen oder grobe Kalkstücke. Aber normale Nahrung enthält genug Calcium um einem Mangel vorzubeugen. Der Tagesbedarf an Ca wird grob mit einem bis zwei Gramm angegeben, was grob 25 bis 50 mmol entspricht, Wenn Trinkwasser sehr hart ist, enthält es bummelig 150 bis 200 mg Ca/l was bei 200 mg/l etwa 5 mmol entspricht. Man müsste also mindestens 5 l dieses Wassers trinken. Durchschnittliche Wässer, auch Mineralwässer enthalten weit weniger Ca, entsprechend mehr müsste davon getrunken werden. Da sind diverse Lebensmittel ergiebiger. Man sieht aber auch, dass eine halbwegs ausgewogene Ernährung den Ca-Bedarf problemlos deckt. @BlackEyedLion:, Calcium kommt unter physiologischen Bedingungen ausschließlich als Ca2+-Ion vor, was ggf. limitierend wirkt ist die Löslichkeit der vorliegenden Verbindung und ggf. die Größe der Kristalle. Es als Ca+-Ion zu erhalten braucht ziemlichen Aufwand und Experimentierkunst ;-) (nicht signierter Beitrag von Elrond (Diskussion | Beiträge) 14:40, 24. Dez. 2022 (CET))

kann man Leder essen. wie wird man es zubereiten

So funktioniert es:

  • ERSETZE diesen Abschnitt durch eine konkrete Frage.
  • Lass nur die nachfolgende Zeile (--46.125.250.50 18:25, 23. Dez. 2022 (CET)) am ENDE deiner Frage stehen. Sie wird in deine Signatur umgewandelt.

--46.125.250.50 18:25, 23. Dez. 2022 (CET)

Hallo, Benutzer:Kürschner wird dazu sicher eine andere Meinung haben, aber mal ein Versuch aus der Perspektive von Essen und Trinken. Es gibt diverse Berichte aus früheren Zeiten, dass Leder als Lebensmittelersatz verwendet wurde. Jedoch ist dabei zu beachten, dass dies sehr von der Qualität und Verarbeitungsweise und den dafür verwendeten Stoffen abhängt. Prinzipiell ist Leder "genießbar", und einige Bestandteile wie Fett und Eiweiß können sogar durch den Menschen verdaut werden, was Lebensmittel ausmacht. Ums komplizierter zu machen, Felle und Häute die noch mit Fleisch verbunden sind werden auch als Ware wie Fleisch behandelt. Davon zu unterscheiden sind Leder, welche durch giftige Stoffe behandelt werden. Schlagworte sind hier Pergament- oder Rohhautleder. Aus älteren Schlachtzerlegung gibt es Berichte, dass Schlachter frische Häute "spalten" konnten und bestimmte Hautschichten dann als Lebensmittel verwendeten, aber dass ist hier wohl nicht als "Leder" zu verstehen sondern fällt unter "Häute".
Wie bereitet man Leder zu? Die häufigste Art war das Auskochen, um Fett und Eiweiß zu lösen. Blankes Leder wurde ggf. wie Trockenfleisch gekaut, aber nicht verzehrt. Man kann jedoch rohes wie vorgekochtes Leder fein schneiden/hacken/wolfen und als Lebensmittelersatz/Streckmittel zu Fleisch zugeben. Bis zu einem gewissem Grad bleibt der Charakter des Originalprodukts dabei sogar erhalten, hier insbesondere Hackfleischspeisen und bestimmte Wurstsorten. Ansonsten bitte für die Verwendung von Schwarten schauen, diese ähneln in der Beschaffenheit ja vielen Ledersorten.
Berichte von "ausgekochten Stiefeln" halte ich dagegen für Legenden oder absolute Ausnahmen aus Notzeiten wie 30jähriger Krieg, Ghettoerfahrungen oder Kriegsgefangenschaft.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:40, 23. Dez. 2022 (CET)
Was mir bei dem Thema gerate einfällt, was ist mit den ganzen Schwarz-Weiß-Filmen (Laurel und Hardy, Charlie Chaplin)? Ich meine mich erinnern zu können, dass es dort Szenen gab, wo sie nix zu Essen hatten und dann haben die sich die Schuhe "gekocht". Okay, das ist natürlich in den meisten Fällen Slapstick gewesen, aber vielleicht gibt es ja einen "wahren Kern" (nicht signierter Beitrag von Kandschwar (Diskussion | Beiträge) 18:52, 23. Dez. 2022 (CET))
Das war wohl der Film Goldrausch von Charlie Chaplin siehe https://www.youtube.com/watch?v=Z6Gwacwdb2U --Elrond (Diskussion) 18:36, 24. Dez. 2022 (CET)
Wie gesagt, der "wahre Kern" liegt in der simplen Frage, ob es giftig bzw. ungenießbar war. Zu Stummfilmzeiten gab es noch Zeitzeugen aus dem Bürgerkrieg 1865, was die historische Relation zeigt. Aber Slapstick und Legenden sind da eng miteinander verwoben.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:02, 23. Dez. 2022 (CET)
Neben Giftigkeit bzw. Genießbarkeit wäre auch der tatsächlich auch Nährwert zu berücksichtigen, wenn der überhaupt vorhanden ist. Bei Hunger haben Menschen schon alles mögliche gegessen und wenn es nur für das Gefühl war "etwas im Magen" zu haben. Erde kann man auch essen - nützt nur nix --An-d (Diskussion) 20:19, 23. Dez. 2022 (CET)
Wenn das Leder chromgegerbt ist, würde ich das nicht essen wollen. Da könnten Chrom(VI)-Rückstände drin sein und Chrom(VI)-Verbindungen sind giftig und krebserregend. --Rôtkæppchen₆₈ 20:26, 23. Dez. 2022 (CET)
Gelegentlich esse ich Papiertaschentücher, wenn ich Hunger, aber sonst gerade nichts zu beißen habe. --Digamma (Diskussion) 20:50, 23. Dez. 2022 (CET)
Thank you for sharing! ;) Dumbox (Diskussion) 21:33, 23. Dez. 2022 (CET)
Wow! Ich habe zum selben Zweck solche mit Menthol. Da hat man zusätzlich noch einen frischen Atem --77.6.1.56 15:46, 24. Dez. 2022 (CET).
Gut zerkleinert kann man kann alles essen, manches aber nur einmal. Ich meine, dass durch die Gerbung im Leder verschiedene Substanzen enthalten sind, die für den menschlichen Organismus toxisch sind. Der Nährwert dürfte zudem extrem gering sein, die Verdaulichkeit fraglich. --Doc Schneyder Disk. 21:38, 23. Dez. 2022 (CET)
Die angefragte Stellungnahme vom Kürschner: Er weiß gar nichts darüber, Doc Schneyder hat sicher recht. Es dürfte, eher unbekömmlich bis giftig sein. -- Kürschner (Diskussion) 09:10, 24. Dez. 2022 (CET)
Schiffbrüchige sollen Leder gegessen haben. --Ralf Roletschek (Diskussion) 18:52, 24. Dez. 2022 (CET)

Was ist eine Katze?

Ich lese gerade den armen Mann im Tockenburg. Im 26. Kapitel lese ich da:

"Aber das alles war noch nichts gegen den lebendigen Einsiegel, den wir im Haus haben mußten: Ein abscheuliches Bettelmensch, das sich besoff, so oft es ein Kirchenalmosen erhielt, und auf diese Art zu Wein kam; dann in der Trunkenheit sich mutternackt auszog, und so im Haus herumsprang und pfiff; auch, wenn man ihm das geringste einreden wollte, ein Fluchen und Lamentiren erhob, wie eine Besessene; weswegen es zwar zum öftern den Rinderriemen bekam, das aber nur aus Uebel ärger machte. Dieß Ungeheuer war dann noch über alles aus sehr erpicht auf junge Leuthe, und wollte – Puh! mir schaudert's jetzt noch – auch mich anpacken. Das war für mich eine ganz neue Erscheinung; ich redete mit meinem Vater davon, doch ohne jener Versuchung eigentlich zu erwähnen; der sagte mir dann, was eine Katze sey. Nun bekam ich erst einen solchen Eckel vor diesem Thier, daß mir ein Stich durch alle Adern gieng, so oft es mir unter Augen kam."

Ich vermute stark, dass der Papa dem kleinen Uli hier nicht erklärt, was es mit Felis catus auf sichhat, sondern, dass "Katze" hier eine mir nicht bekannte Bedeutung hat. Welche? -- --2A02:3100:1076:3F00:38C4:9629:7812:A151 23:18, 23. Dez. 2022 (CET)

Bei den Grimms [13] hat Katze 21 Bedeutungen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 23. Dez. 2022 (CET)

In Röhrichs Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten heißt es (Bd. 3, S.827, s. v. Katze): „Die Katze gilt von alters her als Symboltier der Frau, wie auch aus den Kosenamen ›Muschi‹, französisch ›minette‹, englisch ›pussy‹ hervorgeht. Als sexuelle Metapher begegnet sie u.a. auch im Volkslied (vgl. Grimm, Volkslieder, S. 543), ferner im Schwank, wie auch im neuzeitlichen Fastnachtgedicht – ähnlich wie der Kater für den Mann. Als verhüllende Bezeichnung für die Vulva spielt sie außerdem in der alemannischen Fasenacht eine Rolle, so u.a. in dem Reim:

    Horig, horig, horig ischt die Katz,
    und wenn die Katz it horig ischt,
    dann fängt sie keine Mäuse nicht,
    horig, horig, horig ischt die Katz.“

--Jossi (Diskussion) 13:08, 24. Dez. 2022 (CET)

Verbrechen: Mildernde Umstände bei Scirocco oder auch Bura

Hallo hier und hier habe ich gelesen, dass es mildernde Umstände bei Verurteilungen im Gericht gibt falls der Scirocco zu dieser zeit geweht hat. Etwas ähnliches habe ich auch gehört, dass wenn der Bora (Wind) während der Tat geweht hat, auch die Verurteilung milder ausfällt. Gibt es dazu mehr Details? Auf Deutsch und Englisch habe ich nichts weiteres gefunden. Evtl jemand der Italienisch kann?--Sanandros (Diskussion) 07:09, 24. Dez. 2022 (CET)

Ersetze gibt durch gab im 19. Jahrhundert. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:11, 24. Dez. 2022 (CET)
Das soll in der Republik Ragusa schon lange vorher mit dem Jugo (so wird der Südwind/Scirocco dort bezeichnet) der Fall gewesen sein. Also besser "bis ins 19. Jahrhundert". --Mravunac (Diskussion) 16:13, 24. Dez. 2022 (CET)
Also ich verstehe euch nicht was ihr genau sagen wollt.--Sanandros (Diskussion) 16:43, 24. Dez. 2022 (CET)
Dass das nicht heutzutage so ist, sondern früher, genauer im bzw. bis ins 19. Jahrhundert so war. --Digamma (Diskussion) 17:13, 24. Dez. 2022 (CET)
Und woher habt ihr die Info? Ausserdem habe ich für den Bura habe ich gehört, dass dies immer noch so ist, dass er Strafmildernd ist. Wisst dort mehr dazu?--Sanandros (Diskussion) 21:10, 24. Dez. 2022 (CET)
Wo Du das gehört haben willst? Nein, leider nicht. --Mravunac (Diskussion) 21:35, 24. Dez. 2022 (CET)
Juristisch im 21. Jh. mit Sicherheit irrelevant, aber als Redensart wenn sich jemand eigenartig verhält, habe ich durchaus schon mal gehört: "das muss der Föhn sein". -- Seelefant (disk.) 01:17, 25. Dez. 2022 (CET)
"Und woher habt ihr die Info?" Aus der ersten Quelle: "Auf diese habe man noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts viel genauer geachtet, sagt Horn. [...] 'Bei Verbrechen konnten Richter mildernde Umstände gewähren, wenn der Scirocco geweht hat.'"
Ein solcher Einfluss würde aber bestimmt auch noch heute berücksichtigt werden, wenn der Täter dadurch beeinflusst war - unter Umständen auch durch Bewertung als Schuldunfähigkeit und psychiatrische Behandlung des Täters. --BlackEyedLion (Diskussion) 08:23, 25. Dez. 2022 (CET)

Umweltauswirkungen Einweg-Glasflaschen vs. Getränkekartons

In Österreich bieten Supermärkte seit einiger Zeit wieder Milch in Mehrweg-Glasflaschen an. Discounter (Lidl) wollen da auch mitmischen, bieten jedoch stattdessen Einwegflaschen an, die noch dazu teurer sind und weniger Inhalt haben, aber als umweltfreundlich ausgelobt werden. Wie ist eine Einwegflasche im Vergleich zu einem Getränkekarton im Bezug auf den Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen zu sehen? --91.114.184.118 16:33, 24. Dez. 2022 (CET)

Der Einwegkarton ist ganz sicher besser. --Digamma (Diskussion) 17:14, 24. Dez. 2022 (CET)
Das beste ist, was als Sekundärrohstoff recycelt wird (siehe SERO).--Wikiseidank (Diskussion) 18:13, 24. Dez. 2022 (CET)
Glas ist zwar, sortenrein gesammelt, ohne nennenswerten Qualitätsverlust recycelbar und spart bei der Glasherstellung einen Haufen Energie ein. Getränkekartons sind nur mit hohem Aufwand recycelbar (Materialmix aus Karton, Kunststoff und Alufolie). Aber: Getränkekartons belasten die Umwelt bei Herstellung und Transport weniger – ob ein LKW mit Glasflaschen oder Kartons beladen ist, macht in dessen Spritverbrauch auch einiges aus. Daher gelten sie unterm Strich als umweltfreundlich im Vergleich zur Einweg-Glasflasche ([14]). Mehrweg ist selbstredend immer unschlagbar (einmal herstellen, zigmal befüllen, einmal entsorgen). --Kreuzschnabel 20:02, 24. Dez. 2022 (CET)
Bei Mehrweg wird die Umweltbilanz auch schlechter, wenn das Leergut hunderte Kilometer zurück zur Abfüllanlage gefahren werden muss. Und noch mehr, wenn die Flaschen im Gelben Sack oder im Glascontainer landen, weil man sie nirgendwo abgeben kann. Da wären mehr Einheitsflaschen gut. Dann bleibt noch die Frage, wie der Kunde zum Supermarkt kommt. 6 × 1,5 Liter Einweg-PET kann ich zu Fuß ein paar Kilometer tragen. 12 × 0,75 Liter Mehrweg-Glas nicht. --Carlos-X 04:10, 25. Dez. 2022 (CET)
Kauf dir nur eine Flasche und geh zur stählernen Kuh. Gibts beim Bauern um die Ecke. Yotwen (Diskussion) 07:25, 25. Dez. 2022 (CET)
Jetzt muss man nur noch die betreffende Ecke finden … Rainer Z ... 10:22, 25. Dez. 2022 (CET)
Das ist ganz einfach: die ist dort, wo all die glücklichen Tiere bei Bauern Deines Vertrauens leben! Hat die nicht jeder irgendwo in der näheren Umgebung? --157.143.23.117 11:11, 25. Dez. 2022 (CET)
Milchkartons enthalten - im Gegensatz zu Saftkartons - meines Wissens keine Alufolie. Auch wenn sie nicht recyclebar sind, sondern verbrannt werden: Der Energieaufwand ist deutlich geringer als beim Glasreycling. --Digamma (Diskussion) 10:43, 25. Dez. 2022 (CET)
Es gibt solche und solche Milchkartons. H-Milch-Kartons enthalten auf jeden Fall Alufolie, um Sauerstoffdiffusion zu verhindern. Bei Frischmilch kann darauf verzichtet werden. Wie es bei ESL-Milch ist, weiß ich nicht. Die für die Aluminiumproduktion notwendige Energie muss aber in jedem Falle beim ökologischen Fußabdruck berücksichtigt werden. --Rôtkæppchen₆₈ 11:00, 25. Dez. 2022 (CET)

Jeder kann sich alles schön- oder schlechtrechnen. Jeder kann sich an sein Produkt ein Ökoetikett heften. Kartons sind immer effektiver, weil leicht und viereckig. Österreich macht ja den deutschen Wahn des Getränkepfand zum Glück nicht mit und somit wird es in absehbarer Zeit auch keine Mehrweg- Milchflaschen in nennenswertem Umfang geben. Ob die nun besser oder schlechter sind, hängt davon ab, wie man das berechnet. --Ralf Roletschek (Diskussion) 11:29, 25. Dez. 2022 (CET)

Österreich macht ja (das) Getränkepfand ... nicht mit: Doch, ab 2025. --TheRunnerUp 12:01, 25. Dez. 2022 (CET)
Pfand auf Mehrwegflaschen: das ist seit Ewigkeiten Usus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Österreich anders ist. --Digamma (Diskussion) 18:44, 25. Dez. 2022 (CET)

Es beim Recykling von Einweg-Petflaschen auch eine Frage, was dann danach geschieht. Wird das PET der Einweg-Flaschen mehr oder weniger Regional wieder verwertet, und kommt es zumindest teilweise in den Flaschenkreislauf zurück? Dann sieht die Umweltbilanz nun mal anderes aus, als wenn es ein reines Downcycling ist, und dafür auch noch um die halbe Welt geschickt wird. Klar auch in der Schweiz ist nicht alles gut, aber wir schaffen ohne Pfand eine Recykilingquote von über 80% zu erreichen. Dies weil auch die Produzenten und Verkäufer von Getränkeflaschen auch eine möglichst hohe Quote wollen. Warum? Weil der Gesetzgeber ein PFand einführen könnte, würde die Recykling Quote unter 75% fallen [15] Und weil es mit selbstverpflichtender Brachenlössung und einer vorgezogenen Gebühr gelösst ist, gibt es eben vor Ort -sprich in der Schweiz- auch die entsprechende Infrastuktur zum Recykling. Und auch entspechenden Druck der Hersteller möglicht echtes Recykling zu machen, weil dabei die Wertschöpfung in der Regel höher ist, als beim Downcycling.--Bobo11 (Diskussion) 11:55, 25. Dez. 2022 (CET)

Die Schweiz beschränkt sich beim Recycling aber auf PET. Alles andere landet in der Müllverbrennung. MBxd1 (Diskussion) 14:04, 25. Dez. 2022 (CET)
PET-Recycling wird vor allem aus wirtschaftlichen und nicht aus ökologischen Gründen betrieben. PET-Regranulat ist der ideale Rohstoff für Polyestertextilien aller Qualitätsstufen, da es deutlich günstiger als Neuware ist und für Textilien keine Lebensmittelqualität erforderlich ist. --Rôtkæppchen₆₈ 22:09, 25. Dez. 2022 (CET)
MBxd1 danke für die aufklärung das in der schweiz weder Glas noch Aluminium noch Stalblechdosen gesammelt werden *ironie off*. Der gelbe Sack ist ganz sicher nicht die optimale Lössung, weil da muss alles noch mal sortierte werden. Da ist das Sameln nach Wertstofftyp von Beginn weg, viel geeigenter. Gerade bei Mischstoffverpackungen wie Tetrapacks, ist das themische Verwerten die einzige halbwegs sinnvolle Lössung, also kann sowas gleich von Anfang an in den Hausmüll. --Bobo11 (Diskussion) 22:41, 25. Dez. 2022 (CET)
Das würde ich so nicht stehenlassen wollen. Das Verbrennen von Aluminium halte ich für ökologisch unsinnig. Tetrapacks lassen sich aber schnitzeln und die Aluminiumpartikel per Wirbelstromabscheider abtrennen. Der PE-Papier-Druckfarbe-Mix darf meines Erachtens ruhig in die Müllverbrennung, zumal bekannt ist, dass etliche Hausmüllverbrennungsanlagen (in der Schweiz Kehrichtverbrennungsanlagen genannt) Kunststoffmüll oder Altpapier zuheizen müssen, weil getrennter Restmüll so schlecht brennt. Auch wenn in unserem Abschnitt Getränkekarton#Umweltschutz steht, die Verbrennung von Aluminium bei Nutzung von Tetrapacks als Ersatzbrennstoff in der Zementfabrikation sei erwünscht, halte ich es für ökologisch fragwürdig, erst wertvolle Elektrizität zur Aluminiumherstellung aufwenden zu müssen, um das Aluminium nach Gebrauch sinnloserweise zu verbrennen. Abtrennen des Aluminiums und stattdessen Nutzung natürlich vorkommender Tonerde bringt stofflich dasselbe, spart jedoch wertvolle elektrische Energie. --Rôtkæppchen₆₈ 23:57, 25. Dez. 2022 (CET)
Da Glas und Alu üblicherweise nicht in die Müllverbrennung gehen, sollte wohl klar sein, dass bei der Beschränkung der Schweiz die Kunststoffe gemeint waren. MBxd1 (Diskussion) 07:32, 26. Dez. 2022 (CET)

Rhetorische Figur gesucht

Ich suche den Namen einer gängigen rhetorischen Figur, mit der einer politischen Ansicht widersprochen wird, indem ein fiktives, entpolitisiertes Dilemma aus dem individuellen Bereich konstruiert wird, meist eine fiktive Gewalttat, die oft auch den Argumentationsgegner einschließt. "Du bist gegen Waffenbesitz? Stell dir vor jemand bricht in dein Haus ein und bedroht deine Familie mit einem Messer!" oder "Du fändest es gut, wenn die Ukraine mit Putin verhandeln? Stell dir vor, eine Frau wird vergewaltigt und man verlangt von ihr, mit dem Täter zu diskutieren". Ist das eine Allegorie? Eine Analogie (Rhetorik)? ... -- Seelefant (disk.) 17:50, 24. Dez. 2022 (CET)

Eine "rhetorische Figur" wäre eine Hyperbel. (aber die Beispiele sind einfach nur dumm).--Wikiseidank (Diskussion) 18:10, 24. Dez. 2022 (CET) *ähem* Nicht die Beispiele sind dumm, sondern … (Du weißt schon). --178.4.188.41 21:01, 24. Dez. 2022 (CET)
Ich werfe Strohmann-Argument in den Diskussionskäfig. Nga Ahorangi (Diskussion) 18:35, 24. Dez. 2022 (CET)
Eventuell auch Trugschluss der Akzidenz (Einzelfall wird als Argument gegen allgemeine Forderungen angeführt) --Kreuzschnabel 19:04, 24. Dez. 2022 (CET)
Das geht so ein bißchen in Richtung argumentum ad absurdum in Form einer rhetorischen Frage. --178.4.188.41 21:01, 24. Dez. 2022 (CET)
Die Beispiele lesen sich doch sehr nach einem Furchtappell oder generell einem Emotionsappell, wobei in letzterem sogar das erste Beispiel mehr oder weniger identisch unter „Angst“ zu lesen ist. -- КГФ, Обсудить! 00:00, 25. Dez. 2022 (CET)
Die Beispiele sind vielleicht dumm, aber nicht ungewöhnlich. Generationen von Kriegsdienstverweigerern mussten bei der Anhörung sich so einen Schwachsinn gefallen lassen: "Stellen Sie sich vor. sie gehen mit ihrer Freundin um Wald spazieren und plötzlich stürmen drei Kerle aus dem Gebüsch. Zufällig haben Sie eine Maschinenpistole dabei..." --88.72.111.240 04:04, 25. Dez. 2022 (CET)
+1--Doc Schneyder Disk. 10:10, 25. Dez. 2022 (CET)
+2--Caramellus (Diskussion) 12:06, 25. Dez. 2022 (CET)
+1, höre hier. --77.8.73.237 12:10, 25. Dez. 2022 (CET)
Ergänzend: [16] [17] --88.72.111.240 14:50, 25. Dez. 2022 (CET)
Und Generationen von Soldaten mussten sich den Gegenschwachsinn anhören: "Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin!" --2A02:908:2D11:C8A0:4DCA:1432:AB20:5940 15:08, 25. Dez. 2022 (CET)
Blödsinn. 77.20.255.124 15:16, 25. Dez. 2022 (CET)
Das ist allerdings ein Argumentum ad personam und hier nicht gefragt. --2A02:908:2D11:C8A0:4DCA:1432:AB20:5940 16:06, 25. Dez. 2022 (CET)
Nein, es ist inhaltlich Blödsinn. Beide Beispiele verhandeln ein ethisches Postulat: Kein Mensch darf gegen seinen Willen dazu gewungen werden, andere Menschen zu töten. Diese beiden Beispiele kontrovers gegeneinander zu stellen bedeutet - höflich formuliert - die Sache nicht ausreichend durchdrungen zu haben. --88.72.111.240 18:20, 25. Dez. 2022 (CET)
Gezwungen nicht, aber er darf sich wehren. § 32 StGB. Und wenn die Überschreitung der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken geschieht, so wird dieser Notwehrexzess nicht bestraft (§ 33). Das kann man schon mit der souveränen Ukraine vergleichen, die sich ein eindringen in ihr Territorium nicht zu gefallen lassen braucht. Gem. Rechtsprechung des BGH darf man auch mit einer illegalen Waffe strffarei Notwehr üben, also z.B. einer MP, die unter das KrWaffKontrG fällt und deren Besitz für Zivilisten verboten ist. --Heletz (Diskussion) 07:12, 26. Dez. 2022 (CET)
seufz --88.72.111.240 11:47, 26. Dez. 2022 (CET)
Stell dir vüür mit gleich vierzehn Antworten, und deren Liebhaberversion. --Aalfons (Diskussion) 22:24, 25. Dez. 2022 (CET)

Facebook: Reihenfolge der Gruppenbeiträge umdrehen

In Facebook werden Beiträge in einer Gruppe chronologisch absteigend sortiert angezeigt. Man bekommt also die neuesten Beiträge zuerst. Kann man diese Reihenfolge umdrehen, dass man die ältesten Beiträge zuerst angezeigt bekommt? Googlerei brachte bei mir nichts, oder ich google falsch. In den Facebook-eigenen Optionen habe ich auch keine Möglichkeit gefunden, die Reihenfolge umzudrehen. --77.21.254.146 18:43, 24. Dez. 2022 (CET)

Wenn alles andere nicht klappt: Nutze die Hardwareoption und drehe das Handy um. --2003:F7:DF0D:B800:8CB6:1177:6BC3:484D 01:21, 26. Dez. 2022 (CET)

Gesucht: Verliebt in ein Gemälde

Ich suche eine Geschichte:
Ein junger Mann sieht das Gemälde einer Frau. Das Bild ist alt, die Frau daher schon Jahrhunderte tot. Dennoch verliebt er sich sofort in das Bild. Anschließend passiert irgendwas, ich glaube, er wird ein Sonderling, an der Vergangenheit interessiert. Anschließend kommt eine Art Happy end, aber ich weiß nicht mehr, wie.
Kennt jemand die Geschichte?--2A02:908:424:9D60:0:0:0:8846 22:55, 23. Dez. 2022 (CET)

Ich meine, auch schon einmal von etwas Vergleichbarem gelesen zu haben. Da ging es glaube ich um eine Darstellung oder Geschichte einer europäischen Sklavin in Nordafrika, die einen Mann in den Bann zog. Könnte es dieselbe gewesen sein? Ich kann mich leider an keinen Titel erinnern. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:04, 24. Dez. 2022 (CET)
die umgekehrte Geschichte wirst Du wahrscheinlich nicht suchen: Der Protagonist lernt zuerst die reale Person kennen und erst danach ihr Bildnis auf einem alten Gemälde --TheRunnerUp 15:28, 24. Dez. 2022 (CET)
Sicherlich auch falsch, aber das Motiv mit dem Bild (hier nicht aus der Vergangenheit): Pamino-Tamina und die Zauberflöte. --Hachinger62 (Diskussion) 15:57, 26. Dez. 2022 (CET)

Österreichfrage: Erlaubnis oder Pflicht für Uniform?

Es ist Weihnachten und es wird mal wieder Sissi geschaut. Natürlich ist das kein historisches Dokument, also bitte nicht falsch verstehen, ich habe mich nur gewundert. Der Gendarmeriemajor Böckl aus Ischl (Josef Meinrad) trägt bei der Hochzeit am Ende Zivil, keine Uniform. Dazu zwei Fragen: Wäre er als uniformierter Staatsbeamter nicht verpflichtet gewesen, bei so einem Anlass seine Uniform zu tragen? Oder galt ganz umgekehrt für Gendarmen die Erlaubnis zum Tragen der Uniform nur am Dienstort und nicht in einer fremden Stadt?

--2A02:8109:BD40:65C4:357B:65E2:2C96:89F2 21:35, 23. Dez. 2022 (CET)

Hier steht (pdf!), dass die Uniform "getragen werden darf" und dass sie "als die anständigste (Kleidung) anzusehen" sei, aber ebenso, dass "kein Zwang zur Beyschaffung derselben" bestand. Daher die Antworten: Nein und Nein. --TheRunnerUp 15:41, 24. Dez. 2022 (CET)

@TheRunnerUp: Vielen Dank für den wirklich sehr interessanten Link, der ist auf jeden Fall toll! Aber wenn ich das recht verstehe, geht es darum um zivile Kanzleibeamte. Sind die Regeln denn auf Gendamerie bzw. Polizei übertragbar? Auf jeden Fall danke für die spannende Lektüre, die habe ich mir abgespeichert.--2A02:8109:BD40:65C4:A855:4CC:E951:4776 13:48, 27. Dez. 2022 (CET)

PS5 VR2 Brillenträger

Meine Suchversuche waren nicht von Erfolg gekrönt, ich kriege immer nur Lobhudeleien für die VR2. Vielleicht gelingt ja jemand anderem das Suchen besser. Gibt es von Seiten Sony oder Vorabtestern Infos wie die VR2 für Brillenträger funktioniert? Passt da eine Brille drunter, wenn ja bis zu welcher Größe, oder kann die VR2 entsprechend eingestellt und ohne Brille benutzt werden, wenn ja, in welchem Dipotrie-Bereich?

--91.12.163.169 16:00, 24. Dez. 2022 (CET)

Ich gehe davon aus, dass, wie gehabt, ein Drittanbieter sich um Brillenträger kümmern wird. --77.6.80.180 14:06, 27. Dez. 2022 (CET)

Es kam die Frage auf, ob Vincent van Gogh mit der linken oder rechten Hand malte

da er sein "Selbstporträt mit verbundenem Ohr und Pfeife" mit Hilfe eines Spiegels malte und dadurch sein richtig links abgeschnittenes Ohr als rechtes Ohr erscheint. Wie malte er das "Selbstbildnis vor der Staffelei"? Auch nach dem Spiegelbild? Wenn nicht, ist zu vermuten, dass er mit der linken Hand malte. Danke für die Auskunft!--Hopman44 (Diskussion) 17:57, 25. Dez. 2022 (CET)

Er war Rechtspinsler: Google: van gogh left-handed right-handed Nga Ahorangi (Diskussion) 18:38, 25. Dez. 2022 (CET)
So eindeutig würde ich das nicht behaupten Hiier wird häufig von seiner Linkshändigkeit gesprochen. --Elrond (Diskussion) 21:33, 25. Dez. 2022 (CET)
Ich gebe zu, die Frage, ist (noch) nicht eindeutig zu klären. Wir könnten sammeln und sehen.
  • S. Coren: The Left-Hander Syndrome: The Causes and Consequences of Left-Handedness. Free Press, 2012, ISBN 978-1-4767-2846-9, S. 162 (google.de [abgerufen am 25. Dezember 2022]).
  • L. Gregoire: Let's All Get Behind the Pope...: End of Faith = End of Prejudice. AuthorHouse, 2009, ISBN 978-1-4389-5073-0, S. 268 (google.de [abgerufen am 25. Dezember 2022]).
  • S. Pentak, D.A. Lauer: Design Basics. Cengage Learning, 2015, ISBN 978-1-305-46493-3, S. 104 (google.de [abgerufen am 25. Dezember 2022]).
  • A. Lampert: The Evolution of Love (= Human evolution, behavior, and intelligence). Praeger, 1997, ISBN 978-0-275-95907-4, S. 37 (google.de [abgerufen am 25. Dezember 2022]).
  • L.J. Elias: Side Effects: How Left-Brain Right-Brain Differences Shape Everyday Behaviour. Dundurn Press, 2022, ISBN 978-1-4597-4757-9, S. 64 (google.de [abgerufen am 25. Dezember 2022]).
  • Vielleicht ist die Frage falsch gestellt. Vielleicht kommt man damit weiter: Mit welcher Hand würde sich ein Rechts/Linkshänder das rechte/linke Ohr abschneiden...?
    "in dessen Verlauf van Gogh sich nach einem heftigen Streit einen grossen Teil seines linken Ohres abgeschnitten haben soll,"
    Bitte mal versuchen (aber nur im Gedankenexperiment!) sich mit der rechten oder der linken Hand das linke Ohr abzuschneiden! Nga Ahorangi (Diskussion) 00:52, 26. Dez. 2022 (CET)
    Nach einem verbalen Streit und im Affekt würde ich auf die ipsilaterale Hand tippen, mit der ich mir ja auch für gewöhnlich die Ohren zuhalte. Ob V. die Angewohnheit hatte, während eines Päusleins beim Malen sich den Pinsel hinterˋs Ohr zu stecken? Wenn ja, würde ich einfältig vom Pinselohr auf die Pinselhand schließen und nicht umgekehrt .--Caramellus (Diskussion) 09:40, 26. Dez. 2022 (CET)

    Lt. van-Gogh-Museum Amsterdam war er Rechtshänder. Und wenn er seine Selbstporträts idR immer vom Spiegel abgemalt hat, ist auch die Verwechslung linkes Ohr/rechtes Ohr plausibel, was dann wohl auch für das Bild vor der Staffelei zutreffen würde. Danke für die Disk. und mfG--Hopman44 (Diskussion) 11:16, 26. Dez. 2022 (CET)

    Bei so viel Belegen, wäre es doch wert, das - in Kurzform - in den Artikel einzubauen. Was meint ihr?--Mirkur (Diskussion) 18:40, 27. Dez. 2022 (CET)
    Seine Händigkeit? Das hier finde ich interessanter und lese nach, ob Linkshändigkeit und Rechtshändigkeit eine Existenzberechtigung hätten. Wen interessiert dabei ein einohriger Niederländer? ;-)) Nga Ahorangi (Diskussion) 19:48, 27. Dez. 2022 (CET)
    Dieses niederländisches Schlitzohr ist/bleibt eben ein Genie; das ist von Interesse. Seine Spie(ge)lhand leider eher weniger, fürchte ich.--Caramellus (Diskussion) 22:10, 27. Dez. 2022 (CET)


    Danke, Mirkur ! und auch Ahorangi. Im Artikel der Welt fand ich allerdings nicht van Gogh als Linkshänder. Deutlich verkündet es das van-Gogh-Museum in Amsterdam: Er war Rechtshänder!--Hopman44 (Diskussion) 08:18, 28. Dez. 2022 (CET)

    Wie entstand die Mitgift/Wozu existiert sie?

    Ich frage mich, wie diese Praxis entstanden ist, dass die Familie der Braut eine Vernögensabgabe an die des Bräutigams leisten muss, und wie verbreitet sie eigentlich historisch gewesen ist. Die Existenz des alten deutschen Wortes ("mitgegebenes", verwandt mit der praktisch ausgestorbenen "Gift", nur noch in der übertragenen Bedeutung "das Gift" (tödliche Gabe) üblich) weist auf die Existenz auch in unserem Kulturkreis hin, aber ich habe bislang praktisch nur aus vermögenden/adeligen Kreisen davon gelesen. Wie verbreitet war sie hierzulande? Sind diese sehr hohen, Familien ruinierenden Mitgiften in vielen Entwicklungsländern und Schwellenländern ein jüngeres Phänomen?

    --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:57, 23. Dez. 2022 (CET)

    Ich empfehle die Lektüre einer einschlägigen Enzyklopädie Deines Vertrauens. --Wuselig (Diskussion) 00:24, 24. Dez. 2022 (CET)
    Ggf. auch die englischsprachige Variante, die deutlich ausführlicher ist. --Doc Schneyder Disk. 00:39, 24. Dez. 2022 (CET)
    Wo steht denn dort die Erklärung? --2A0A:A541:EAF4:0:1C3F:2B0E:5F15:84DF 02:47, 27. Dez. 2022 (CET)
    Zur ersten Frage der Schlagzeile siehe en:Dowry#Origins, zweiter Absatz. Zur letzten Frage: Nein, s.o. --Rôtkæppchen₆₈ 08:28, 28. Dez. 2022 (CET)
    Wenn man sich :en:Dowry und :en:Bride price durchliest, dann steht dort zusammengefasst, dass die Mitgift vornehmlich in monogamen Gesellschaften vorkomme, in welchen vornehmlich die Männer arbeiten und Besitz wichtiger als Arbeitskraft ist. Es handele sich dabei um Gesellschaften, in denen Familien um die besten Ehemänner für ihre Töchter konkurrieren. Allerdings habe ich nur Beispiele von Mitgiften bzw. für Mitgiften unter der gesellschaftlichen Oberschicht gefunden. Zu meinen Schlüssen dieses Zitat aus dem Artikel „dowry“: «Dowry concentrates property and is found in property owning classes or commercial or landed pastoral peoples. When families give dowry, they not only ensure their daughter's economic security, they also "buy" the best possible husband for her, and son-in-law for themselves.»
    Das erklärt also nicht wirklich die Situation von Familien in heutigen Entwicklungs- und Schwellenländern. Bei denen habe ich nämlich bislang gedacht, es wären weniger vermögende Familien, die diese Probleme mit für sie zu hohen Mitgiften haben. --2A0A:A541:A8AE:0:48FC:F416:9C22:1568 03:14, 30. Dez. 2022 (CET)

    Rentenansprüche vs. Grundsicherung

    Angenommen, jemand, der heute in Rente geht, hat sich durch Einzahlungen in die Sozialsysteme Rentenansprüche erworben, die gleich hoch sind wie die Grundsicherung. Wie hoch müßten dann seine vorherigen Einzahlungen in die Rentenkasse insgesamt gewesen sein? Zusatzfrage: Wie hoch dürften in etwa seine Einzahlungen in die sonstigen Sozialsysteme gewesen sein für den Fall, daß er einer Vollbeschäftigung in Festanstellung nachgegangen ist? --178.4.188.41 15:58, 24. Dez. 2022 (CET)

    Dazu müsste man nicht nur wissen wieviel, sondern auch wann eingezahlt worden ist, denn der "Preis" der Entgeltpunkte wird jährlich neu festgesetzt, siehe auch: Aktueller Rentenwert. Den gleichen Betrag früher eingezahlt zu haben ergibt mehr Rente. -- Seelefant (disk.) 17:57, 24. Dez. 2022 (CET)
    Da würde ich mich über ein frei gewähltes, eine durchschnittliche Erwerbsbiographie abbildendes Beispiel freuen. --178.4.188.41 20:44, 24. Dez. 2022 (CET)
    Eigenes Nachrechnen ohne besondere Sachkenntnis: Grundsicherung für Alleinstehende: 449 Euro im Monat. Rentenformel: Entgeltpunkte = monatliche Rente / (Zugangsfaktor*Rentenwert*Rentenartfaktor). Zugangsfaktor und Rentenartfaktor sind 1. Aktueller Rentenwert West 36,02 Euro. (Im Osten ist es etwas komplizierter). Also 12,5 Entgeltpunkte. Bei 40 beitragspflichtigen Jahren 12,5/40=0,31 Entgeltpunkte pro Jahr, das heißt jedes Jahr das 0,31-fache des Durchschnittsentgelts. Durchschnittsentgelt derzeit 31000 Euro im Jahr, 2583 Euro im Monat, Das 0,31-fache 800 Euro im Monat. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:49, 25. Dez. 2022 (CET)
    Grundsicherung ist plus Miete etc. Der Rentner verliert fast immer, ab "Bürgergeld" sowieso.--2003:C1:970B:600:68BB:9E59:3038:6BDE 18:08, 25. Dez. 2022 (CET)
    Rentner können dafür gegebenenfalls Wohngeld erhalten. Meine Antworten gelten im Übrigen für Deutschland. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:37, 25. Dez. 2022 (CET)
    Vielen Dank schon einmal an alle bis hierher! Wenn man bei diesem Beispiel bleibt und die Leistung der Grundsicherung in vollem Umfang zum Maßstab macht: Wie viel hätte derjenige dann insgesamt in die Rentenkasse eingezahlt bis zum Renteneintritt? --88.68.25.46 23:18, 25. Dez. 2022 (CET)
    Wie hoch ist die Grundsicherung in vollem Umfang? Ausgehend von den oben eingesetzten 449 Euro: Das Gesamtentgelt über das Arbeitsleben hat 12,5 mal ein Durchschnittsentgelt betragen, derzeit 12,5 mal 31000 Euro gleich 387500 Euro. Der Beitragssatz beträgt derzeit 18,6 Prozent, der Beitrag also 72000 Euro. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:11, 26. Dez. 2022 (CET)
    Wie hoch ist die Grundsicherung in vollem Umfang? Laut WP sind zu den 449 Euro für Alleinstehende noch einige kleinere Mehrbedarfe, eine angemessene Kranken- und Pflegeversicherung, Bedarfe für eine angemessene Alterssicherung, sowie Unterkunft und Heizung zu addieren. --178.4.178.244 22:51, 26. Dez. 2022 (CET)
    Wer (Stand jetzt!) 30 35 Jahre lang soviel verdient hat wie der Durchschnitt der Beitragszahler und entsprechend der seinerzeit geltenden Beitragssätze auch Beiträge entrichtet hat, bekommt ~1.300 €/Monat (Brutto). Suche dir also die entsprechenden Tabellen, dann kannst du jedenfalls für die Vergangenheit alles errechnen. Die Zukunft ist ungewiss, die Beitragssätze sind inzwischen deutlich höher als vor 30 Jahren, mehr geht eigentlich fast nicht mehr. --78.50.89.240 21:04, 26. Dez. 2022 (CET)
    Meinst Du, die 449 € plus das sonstige oben genannte addieren sich zu ~ 1300 € Grundsicherung pro Monat? --178.4.178.244 22:51, 26. Dez. 2022 (CET)
    Der Betrag von 1300 Euro ist unabhängig von der Höhe der Grundsicherung und ist als Höhe der Rente nach 30 Jahren Einkommen in der Höhe des Durchschnittseinkommens bezeichnet. Der Rentenrechner [18] gibt für 30 Entgeltpunkte jedoch eine Rente in Höhe von 1080 Euro an. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:14, 27. Dez. 2022 (CET)
    Sorry, ich meinte 35 Jahre bzw. EP. Hab's oben korrigiert. --77.6.80.180 13:50, 27. Dez. 2022 (CET)
    Wir können gerne von 35 Jahren Erwerbstätigkeit ausgehen für denjenigen, der sich bis Renteneintritt durch Einzahlungen in die Sozialsysteme Rentenansprüche erworben hat, die gleich hoch sind wie die Grundsicherung. Mir geht es um den Gesamtbetrag: Wie viel hätte derjenige dann insgesamt in die Rentenkasse eingezahlt bis zum Renteneintritt? --88.68.30.90 14:30, 27. Dez. 2022 (CET)
    Siehe oben: rechne bitte selbst. Bedenke dabei, dass der Arbeitgeber die Hälfte der RV-Beiträge übernimmt. --77.6.80.180 15:55, 27. Dez. 2022 (CET)
    Bei sowas verzettel ich mich ständig, das liegt mir gar nicht. Mir würde schon eine grobe Überschlagsrechnung reichen, um die Größenordnung abzuschätzen. Wenn Du sowas kannst, sei bitte so lieb, mir da auszuhelfen. --88.68.30.90 18:37, 27. Dez. 2022 (CET)
    Ich habe es oben schon ausgerechnet. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:16, 27. Dez. 2022 (CET)
    Ich dachte, das bezieht sich nur auf die 449 Euro für Alleinstehende und nicht auf den Gesamtbetrag der Grundsicherung. Habe ich das falsch verstanden? --88.68.30.90 01:16, 28. Dez. 2022 (CET)
    Ja. Solange niemand einen Gesamtbetrag nennt, stehen die 449 Euro als Betrag für die Grundsicherung im Raum. Einen festen Gesamtbetrag gibt es nach meinem Verständnis sowieso nicht, weil die hinzukommenden Beträge von der persönlichen Situation abhängen, zum Beispiel der Betrag für die Unterkunft von der Wohnsituation, siehe zum Beispiel [19]. Im Übrigen kann man, wenn an die Rechnung für einen anderen Betrag durchführen will, einfach im Dreisatz hochrechnen. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:42, 28. Dez. 2022 (CET)
    Dann sei bitte so lieb, für den bislang nicht genannten Gesamtbetrag ein Dir passend erscheinendes Beispiel auszuwählen, daß sich irgendwo im Rahmen einer durchschnittlichen Erwerbsbiographie bewegt, und reche das dann für mich auf den insgesamt in die Rentenkasse eingezahlten Betrag hoch. Optimal wäre dazu auch noch eine grobe Überschlagsrechnung zu den Einzahlungen in die sonstigen Sozialsysteme davon ausgehend, daß er einer Vollbeschäftigung in Festanstellung nachgegangen ist (s. Eingangsfrage). --88.68.30.90 15:33, 31. Dez. 2022 (CET)

    Suche den frz. James Fenimore Cooper bzw. Karl May

    Ich weiß, ich habe die Frage hier schon mal gestellt, aber ums verr.., mir ist es mit einer Fülle von Schlagwörtern nicht gelungen meine Frage samt der damaligen Antworten wieder zu finden.

    Auf jeden Fall, auch angefeuert wegen der Winnetou-Woke-Diskussion, nochmal die Frage: Gibt es ein frz. Pendant? Ein Schriftsteller der seine Geschichten bei den Indianern spielen ließ und den die frz. Jugendlichen und Kinder vor 100 Jahren verschlungen haben?

    --Rolz Reus (Diskussion) 17:00, 21. Dez. 2022 (CET)

    In fr:Ouest américain#Littérature steht jedenfalls keiner, und eine französischsprachige Entsprechung zu Wildwestroman gibt es nicht. Das legt für mich nahe, dass es solche Romane von französischen Autoren nicht gegeben hat. Man kann aber auch noch in Kategorie:Westernliteratur nachschauen. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:11, 21. Dez. 2022 (CET)
    Karl May -> fr:Karl May -> Article connexe fr:Émile de Wogan. Angaben, wie populär seine Geschichten waren, habe ich nicht gefunden. 91.54.32.26 17:26, 21. Dez. 2022 (CET)

    Gabriel Ferry [[20]] --2003:C1:970B:8E00:8CBF:4ADF:7FA5:218F 18:05, 21. Dez. 2022 (CET)

    Jules Verne Yotwen (Diskussion) 07:44, 22. Dez. 2022 (CET)
    Inwiefern war denn Jules Verne bekannt für seine mannigfaltigen Indianergeschichten? Rolz Reus (Diskussion) 22:23, 23. Dez. 2022 (CET)
    Schau mal, wo Kapitän Nemo herkommt. Yotwen (Diskussion) 19:55, 24. Dez. 2022 (CET)
    Aus Indien. --Digamma (Diskussion) 12:11, 27. Dez. 2022 (CET)
    Ich hab auch nur indische Wurzeln gefunden. Vielleicht ist Yotwen Engländer oder Franzose oder Spanier und macht hier nur mit einer Übersetzungsmaschine mit. Außer im Deutschen wird ja in anderen Sprachen nicht zwischen Indianer und Inder unterschieden. *schmunzel* Rolz Reus (Diskussion) 16:28, 27. Dez. 2022 (CET)
    In meinem Jahrzehnte zurückliegenden Englischunterricht wurde da sehr wohl unterschieden: Da gab es dieses woke Farbattribut. Später wurden die einen Indians in Kanada First Nations und in USA native Americans genannt. --Wôkekæppchen₆₈ 02:30, 29. Dez. 2022 (CET)
    • Gustave Aimard und Gabriel Ferry. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 19:36, 29. Dez. 2022 (CET)
      Danke schön. Gustave Aimard scheint ja wirklich das Spiegelbild von Karl May zu sein. Eine Fülle von Büchern wird bei ebay angeboten. Von der Gestaltung her sollen diese aber wohl ein jüngeres Publikum ansprechen. Gut, war bei May vielleicht (im Effekt) ähnlich.
      Im Artikel selbst steht, er hätte 1848 geholfen den Juniaufstand niederzuwerfen. War das wirklich so? In der frz. und der engl. Wikipedia gibt es keine politische "Richtungsangabe". Grundsätzlich gehe ich bei einem Schriftsteller ja von einer eher linken Gesinnung aus. Weiß da jemand Näheres? Rolz Reus (Diskussion) 20:18, 29. Dez. 2022 (CET)
      Ferry wurde übrigens direkt von May adaptiert, im Waldläufer. Das sollte im Artikel wohl stehen. Ansonsten hat May neben Gerstäcker vor allem Möllhausen kopiert. Es gibt da auf der Website der Karl-May-Gesellschaft frappierende Vergleichsbeispiele aus den Jahrbüchern der 1970er/1980er Jahre, sowohl zu Gerstäcker als auch Möllhausen. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 20:53, 29. Dez. 2022 (CET)
    Was liest Du denn da? "Das Kapital" von Karl May! Aber das ist doch von Karl Marx. Ach darum kommen da keine Indianer drin vor! --Elrond (Diskussion) 18:12, 30. Dez. 2022 (CET)

    @Benutzer:Rolz Reus: In der Britannica steht das genaue Gegenteil: „After taking part in the Revolution of 1848 in Paris …“ Im Blog der BnF erfahren wir wiederum umgekehrt: „En 1848, sa désertion amnistiée, il est à Paris en tant que garde national.“ Wie bei Karl May dürfte es nicht so einfach sein, aus dem autobiografischen Lügengewebe irgendwas handfest Richtiges rauszukristallisieren. Spontan würde ich da niemandem glauben, bevor ich nicht die Literatur gesichtet habe.--Mautpreller (Diskussion) 22:02, 1. Jan. 2023 (CET)

    Hier wird das diskutiert (Vorsicht, französisch!). Resultat: Nix Genaues weiß man nicht, der abenteuerliche Lebenslauf des Herrn ist nur in ganz groben Umrissen bekannt.--Mautpreller (Diskussion) 22:35, 1. Jan. 2023 (CET)

    Grund fuer die Entscheidung der Sowjetunion, Kaliningrad zu annektieren

    Unter Ostpreußen steht zwar, dass das nördliche Ostpreußen nach dem 2. Weltkrieg als Oblast Kaliningrad an die Russische Sowjetrepublik fiel, nicht aber, warum die Sowjetunion sich fuer diese Variante der russischen Exklave entschieden hat, statt dieses Gebiet an Litauen oder Polen anzugliedern, die man als Sieger der Krieges damals (als Teil der Sowjetunion bzw. des Ostblocks) ebenso beherrschte. War der Grund vielleicht die Tatsache, dass Kaliningrad die bedeutendste Industriestadt der Gegend war ? Die weise Voraussicht auf das ueber 40 Jahre spaeter folgende Ende der Sowjetunion duerfte es jedenfalls nicht gewesen sein, denn dann haette Stalin damals auch nicht die Krim der Ukraine zugeschlagen ... -- Juergen 86.111.158.3 01:52, 23. Dez. 2022 (CET)

    Der Zugang zur meist eisfreien Ostsee. --2003:E7:BF2A:F7A0:3156:E61C:805E:B4A9 02:03, 23. Dez. 2022 (CET)
    War es nicht eher ein weitgehend eisfreier Ostseezugang? Hat Russland bei der Mündung der Newa in den Finnischen Meerbusen nahe Sankt Petersburg nicht schon vorher auch ohne das Baltikum einen Ostseezugang besessen? Lustig übrigens, dass ich gerade teilweise einen Film mit Ostpreußenbezeug (Die Flucht (2007)) gesehen und erst vor wenigen Stunden eine Wikipedia-Diskussion über Ostpreußen gelesen habe. (Ich wollte gerade einen Moment lang schreiben "gelesen han")
    Das Gebiet sollte natürlich der Sowjetunion zufallen, wer weiß oder wusste schon, ob Polen nicht doch einmal abgefallen wäre? Und innerhalb der Sowjetunion ist die Zuordnung zu Russland/der russischen Republik auch durchaus erklärbar: das Gebiet musste und sollte ohnehin neu besiedelt werden, und das wäre wohl in jedem Falle vorwiegend mit Russen erfolgt. Und ein nach Unabhängigkeit strebendes Litauen würde oder besser hätte ein bereits zu seinem Territorium zählendes Nord-Ostpreußen eher beanspruchen können, als ein russisches. Womit der eisfreie Ostseehafen wieder futsch gewesen wäre. --2A0A:A541:8DD7:0:9D10:352F:B4F1:B8F4 02:52, 23. Dez. 2022 (CET)
    <quetsch>Sieh dir die Karte an: Sankt Petersburg liegt nordöstlicher als Kaliningrad, das hat in der Ostsee durchaus Auswirkungen auf die Eislage. --2003:E7:BF2A:F7A4:4961:7744:3AC0:984A 02:12, 28. Dez. 2022 (CET)
    ... Der aber auch so noch von der freien Passage durch Litauen und ein weiteres Land bzw. damalige Sowjetrepublik (Lettland oder Belarus) abhängig ist. -- 79.91.113.116 14:44, 23. Dez. 2022 (CET)
    Naja. Kaliningrad ist, nicht zuletzt aufgrund seiner exponierten Position, kein Handelshafen, und als Kriegshafen könnte es auch über die See logistisch versorgt bzw. angeflogen werden (mach(t)en die Briten mit Gibraltar schließlich auch so). Die derzeit interessante Frage ist doch, was aus Kaliningrad werden soll, wenn Rußland es nach dem derzeitigen Krieg als Kompensation abtreten muß, was sinnvoll ist, um die maritimen Möglichkeiten der russischen Kriegsflotte zwecks Friedenssicherung zu beschneiden. (Die schärfere Version wäre, Rußland dem Ostseezugang komplett wegzunehmen und St. Petersburg zu annektieren bzw. wie Danzig nach dem 1. WK zu einer unabhängigen entmilitarisierten Stadt zu machen oder es unter internationale Verwaltung zu stellen.) Die Frage wäre, wer dann dort die Verwaltung stellen sollte. Anbieten würden sich natürlicherweise Polen und die baltischen Nachbarstaaten; Deutschland will (hoffentlich) nicht, obwohl u. a. Polen das sicher ganz gerne sehen würde, wenn die "Germans to the front" dort vor ihnen eine Brustwehr gegen den russischen Bären bilden würde. (Aber klar wird das Fell schon einmal verteilt; die Russen glauben doch wohl nicht ernsthaft, daß sie aus der Ukraine-Nummer mit einem "Sorry, diesmal hat's leider nicht geklappt, wir versuchen das dann später nochmal" wieder herauskommen.) --77.1.136.123 16:39, 23. Dez. 2022 (CET)
    "denn dann haette Stalin damals auch nicht die Krim der Ukraine zugeschlagen ..." Das war Chruschtschow. --Digamma (Diskussion) 02:56, 23. Dez. 2022 (CET)
    Der übrigens große Teile seines Lebens in der Ukraine verbracht hatte und damit wohl die alte Politik der Integration und Russifizierung der Ukraine fortzusetzen und zu festigen meinte. --2A0A:A541:8DD7:0:9D10:352F:B4F1:B8F4 03:03, 23. Dez. 2022 (CET)
    Auch wenn es Chruschtschow war, der die Krim an die Ukraine veräußert hat, war das doch Fortsetzung der unter Stalin begonnenen Russifizierungspolitik, unter der das Baltikum, Transnistrien, die Krim und andere früher sowjetische Gebiete heute noch leiden. --2003:F7:DF0D:B800:7146:1D01:AEEC:D3D7 08:03, 23. Dez. 2022 (CET)
    Mit der Russifizierung fingen bereits die Zaren an, die Kommunisten haben nur die Traditionen fortgesetzt (und natürlich waren sie alle „Internationalisten“!). --2003:D0:2F2A:9912:28D7:9960:6688:C87F 14:17, 23. Dez. 2022 (CET)

    Wow, also auch hier solches Thema. Als Brandenburger und Preuße vieleicht nochmal ein anderer Aspekt. Königsberg war der Ursprung des Preußischen Königreichs 1701! Dies spielte bei den 3 Etappen der Polnischen Teilung [21] eine wesentliche Rolle, weil dort der Westexpansion Russlands eine Barriere vorgesetzt wurde, welche bis heute wirkt. Dies wußten natürlich die Sowjets. Ich kenne Berichte, dass es Begehrlichkeiten auf Danzig gab, was aber die Westalliierten zu Gunsten Polens ablehnten. Darum war Kaliningrad ein Gewinn bei der Entscheidung. Das es 1945 nicht Litauen zugeschlagen wurde lag auch an dem Umstand, dass dies erst 1944 wieder zur SU kam, und die Unabhängigkeitsbestrebungen so deutlich waren, dass es für Stalin sinnvoller war, hier die russische Verwaltung einzuführen, ohne damit intern großrussische Gedanken zu hegen, war einfach "bequemer".Oliver S.Y. (Diskussion) 18:59, 23. Dez. 2022 (CET)

    Auf historischen Spuren über einen Anschluss des Kaliningrader Gebietes an Litauen --193.80.239.38 23:26, 23. Dez. 2022 (CET)

    Danke für den Link. --2003:D0:2F2A:9989:B56B:E650:7F47:1D53 11:41, 24. Dez. 2022 (CET)

    Der Ursprung des bösen kapitalistischen Preußen ist Königsberg. Es ist ein toller Propagandaerfolg, wenn das nach 45 kommunistisch, sowjetisch wird. Litauen war bis 1940 selbstständig und ist erst später richtig in die UdSSR integriert worden. Schon bei der Konferenz von Teheran wurde beschlossen, Ostpreußen von Deutschland zu trennen. --Ralf Roletschek (Diskussion) 19:23, 24. Dez. 2022 (CET)

    Warum eigentlich? Schon in und nach dem Ersten Weltkrieg soll es zumindest vonseiten Frankreichs derartige Planungen gegeben haben. Aber warum? Mit welchem Recht wollten die ein von mehrheitlich deutschsprachigen und, selbst wenn sie nicht deutschsprachig waren, dem deutschen Staate treuen Einwohnern bevölkertes Gebiet von Deutschland abtrennen? Warum planten auch die Westalliierten Massenvertreibungen und andere Kriegsverbrechen und Massenzerstörungen, genau das, was sie den Deutschen zurecht vorwarfen? --2A0A:A541:EAF4:0:D1E1:79B4:A457:CE80 20:24, 27. Dez. 2022 (CET)
    Da ging es aber auch darum, Stalin zu beschwichtigen. In Teheran wurde ja ganz Osteuropa verteilt. Ich habe aber vergessen, was gegen Ostpreußen eingetauscht wurde.
    Viel mehr würde mich aber interessieren, die Frage stand ja im Raum, wie sich denn das alles entwickelt hätte, hätten die Russen unter Jelzin Ostpreußen geräumt und an Deutschland zurückgegeben. Dieser komische Kinkel war das, der das verhindert hat, wenn ich mir richtig entsinne, weil man Angst hatte, daß die Westmächte dem nicht zustimmen würden.
    Aus heutiger Sicht wäre es Polen vermutlich lieber, in Königsberg stünden 5000 Mann Bundeswehr und keine Russen. --Matthiasb – (CallMyCenter) Wikinews ist nebenan! 19:47, 29. Dez. 2022 (CET)
    Gab es wirklich die Option, dass Russland auf Kaliningrad verzichtet hätte? Was wäre dann mit den russischen Bewohnern geschehen? Warum hätte Deutschland ein Interesse daran haben sollen? Welche Vertriebenen bzw. deren Nachkommen wären denn dahin zurückgekehrt? --Digamma (Diskussion) 11:26, 30. Dez. 2022 (CET)
    Bei den 2+4-Gesprächen habe die sowjetische Seite unaufgefordert die Frage gestellt, was mit Kaliningrad geschehen solle. Genscher habe gesagt, das sei kein Thema. --213.208.157.39 14:56, 1. Jan. 2023 (CET)
    Der Vorredner hat von Jelzin und Kinkel gesprochen. Das war später. Dass das Thema bei den 2+4-Gesprächen aufkam, klingt tatsächlich plausibler. --Digamma (Diskussion) 19:19, 1. Jan. 2023 (CET)

    Danke fuer die interessanten Beitraege. Was davon ist enzyklopaedisch (belegbar) und kann in den Artikel (Ostpreußen und/oder Oblast Kaliningrad) ? -- Juergen 185.205.126.236 14:07, 30. Dez. 2022 (CET)