Wilhelma

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wilhelma (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart
Wilhelma Zoo Logo.svg
Vollständiger Name Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart
Motto Ein Park zum Verlieben!
Ort Wilhelma 13
70376 Stuttgart
Fläche 30 Hektar
Eröffnung 1846, öffentlich zugänglich seit 1880
Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg 1949, Zoo seit 1953
Tierarten 1214 Arten[1]
(31. Dezember 2015)
Individuen ca. 10.300 Tiere[1]
(31. Dezember 2015)
Besucherzahlen 2.300.000[1] (2015)
Organisation
Leitung Thomas Kölpin
Trägerschaft Land Baden-Württemberg
Förderorganisationen Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma
Mitglied bei WAZA, EAZA, VdZ, Verband Botanischer Gärten
Wilhelma-eingang-2004.jpg

Historischer Eingangspavillon (2004)

www.wilhelma.de
Wilhelma (Baden-Württemberg)
Wilhelma
Koordinaten: 48° 48′ 19″ N, 9° 12′ 11″ O

Die Wilhelma ist ein zoologisch-botanischer Garten im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Sie zählt mit jährlich über zwei Millionen Besuchern zu den meistbesuchten zoologischen Gärten in Deutschland.[2][3] Die Wilhelma zeigt heute auf etwa 30 Hektar rund 11.500 Tiere aus aller Welt. Mit über 1200 Arten ist sie nach dem Zoologischen Garten Berlin mit 1504 Arten[4] der zweitartenreichste Zoo Deutschlands. Der botanische Bereich präsentiert etwa 6000 Pflanzenarten aus allen Klimazonen der Erde.[5] Zusätzlich zum öffentlich zugänglichen Garten verfügt die Wilhelma über eine Außenstelle, den in Fellbach gelegenen Tennhof, auf dem u. a. Zuchthengste und -bullen verschiedener Tierarten gehalten werden.[6][7]

Der zoologisch-botanische Garten ist in eine zwischen 1846 und 1866 erbaute historistische Schlossanlage eingebettet.[8] In den 1960er-Jahren wurde damit begonnen, den zuvor nur botanisch-historischen Garten um einen wissenschaftlich geführten Zoo zu ergänzen.

Eine Besonderheit stellt die Haltung der Menschenaffen in der Wilhelma dar: Es gab zahlreiche Zuchterfolge in den jeweiligen Gruppen; die Menschenaffenhäuser galten zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung (1973, 2013) als herausragend und der Gorillakindergarten ist europaweit einzigartig. Mit diesem ist die Wilhelma Anlaufstelle für viele europäische Zoos, wenn dort Jungtiere von ihren Müttern verstoßen werden und eine Handaufzucht erforderlich ist.[9]

Eigentümer der Wilhelma ist das Land Baden-Württemberg als Rechtsnachfolger der württembergischen Könige. Sie ist dem Finanzministerium unterstellt[10] und damit der einzige Landes-Zoo in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Zooanlagen in Stuttgart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gustav Werner im Löwenkäfig, 1864 oder früher

Der Wilhelma, die erst seit der Nachkriegszeit zoologische Elemente beinhaltet, gingen mehrere zoologische Einrichtungen voraus. Darunter befand sich die 1812 von Friedrich I., dem damaligen König von Württemberg, gegründete Menagerie auf dem Gelände eines königlichen Landschlösschens beim heutigen Neckartor. Besonderheiten waren Tafeln mit Erläuterungen zu den Tieren in den Gehegen und die Öffnung für das „normale“ Volk. In der Menagerie wurden 220 Tiere gehalten, darunter Elefanten, Affen und Papageien. 1816, nach dem Tod des Königs, wurde sie aus Kostengründen geschlossen. 1840 entstand der nach dem Beinamen seines Besitzers benannte Affenwerner, eine als Zoo erweiterte Gastwirtschaft. Gustav Friedrich Werner, Eigentümer des Zoos, führte zur Unterhaltung seiner Gäste Dressuren mit Löwen, Bären, Affen und Papageien vor. Nach seinem Tod wurde der Tiergarten 1873 geschlossen. Zwei Jahre zuvor war der, nach seinem Gründer Johannes Nill benannte, Tiergarten Nill am Herdweg eröffnet worden. Dieser bestand bis 1906 und beherbergte bis zu 500 Tiere. 1907 legte der Fabrikant Theodor Widmann den Tiergarten an der Doggenburg an. Die von Gustav Bücheler weitergeführte Anlage schloss 1942.[11][12]

Historische Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig von Zanth: Ansicht der Wilhelma von 1855.
1b: Langer See (abgeschn.), 1a: Halbmondsee, 2: Maurischer Festsaal mit angrenzendem Maurischen Garten, 3: Maurisches Landhaus, 4: Belvedere
Plan der Wilhelma von 1855
Rote Linie = innerer Wandelgang, B = Belvedere, DH = Damaszenerhalle, GB = Großes Bassin, GG = Gewächshausgang, HE = Haupteingang, HS = Halbmondsee, LS = Langer See, MF = Maurischer Festsaal (heute Aquarium‑Terrarium), ML = Maurisches Landhaus, NP = Nördlicher Pavillon, SP = Südlicher Pavillon, TW = äußerer Wandelgang mit der Terrakottawand, WG = Wintergarten, WT = Wilhelma‑Theater.
1 = Hauptpavillon des inneren Wandelgangs, 2 u. 3 = Nebenpavillons, axial zu den Eckpavillons der Gewächshausflügel, 4 u. 5 = Nebenpavillons, axial zu den Pavillons SP bzw. NP, 6 u. 7 = Bogenpavillons, 8 u. 9 = Eckkioske der Laubengänge, 10 u. 11 = Eckpavillons der Gewächshausflügel.

Während der Gestaltung der Parkanlagen im Umland des 1829 fertiggestellten Schlosses Rosenstein wurden bei vermutlich gezielt vorgenommenen Bohrungen Quellen des für die Kurstadt Bad Cannstatt bedeutenden Mineralwasservorkommens entdeckt.[13] König Wilhelm I. entwickelte die Idee, dort ein „Badhaus“ errichten zu lassen, die bald um einen privaten Lustgarten anwuchs. Dabei griff er den aus dem Jahr 1825 stammenden Wunsch nach einer eigenen Fasanerie und Orangerie sowie eines Saales wieder auf.[14] Giovanni Salucci, der Planer des Schlosses Rosenstein, entwarf daraufhin eine entsprechende Anlage. Weil sich die Planung an griechischen Vorbildern orientierte, wurde sie vom König allerdings verworfen. Stattdessen wurde Karl Ludwig von Zanth beauftragt, eine Anlage im gotischen oder maurischen Stil zu entwerfen.

Wilhelma-Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Wilhelma-Theater

Bevor die Realisierung der Planung begann, sollte von Zanth ein Theater entwerfen, um zu zeigen, dass er ein derartiges Projekt in gewünschter Art und Weise realisieren konnte. Am 6. April 1837 hatte Wilhelm das Obersthofmeisteramt damit beauftragt, das Landhaus Bellevue abzubrechen, um ein Theater zu bauen.[15] Am 24. Juni 1838 genehmigte er den mit Kosten in Höhe von 80.463 Gulden veranschlagten Bau im pompejianischen Stil anstelle der von der Stadt Cannstatt gewünschten Spielbank.[16]

Nach dem im Frühjahr 1839 die Baumaßnahmen begonnen hatten, konnte das Theater am 29. Mai 1840, am Namenstag Wilhelms, eröffnet werden.[17]

Im Jahr 1985 wurde es auf Veranlassung des damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth grundlegend saniert und ausgebaut. Seit 1987 dient es der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart als Lern- und Lehrtheater, für die Studienbereiche Opern- und Schauspielschule, Figurentheater, Sprecherziehung, Liedklasse etc.[18]

Das Gebäude nordöstlich des Haupteingangs, das sowohl als Kur- als auch als Hoftheater genutzt wurde,[19] ist das einzige noch in der Originalbemalung erhaltene Theater Deutschlands im pompejianischen Baustil.

Eingangspavillion und Terrakottawand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Terrakottawand (Wilhelma)

1846 wurde das als Mittelpavillon oder Garten-Saal[20] bezeichnete spätere Kassenhaus errichtet. Es liegt ein Fuß (0,28 Meter) über dem historisch höchsten Wasserstand des Neckars. Auch ein bis heute erhaltener, unterhalb des Mittelpavillons gelegener Gewölbekeller entstand, der zur Zucht von Champignons genutzt wurde.

Vom Pavillon führte ein überdachter Gang zum Wilhelma-Theater. Gestaltet war dieser mit von Wilhelm Pilgram gefertigten Ölmalereien von Tieren und Seeungeheuern; aufgrund von Feuchtigkeitsschäden mussten diese aber 1856 durch die bis heute erhaltenen und 1997 restaurierten reliefartigen Terrakottaplatten ersetzt werden.[21][22][23] Die Dachkonstruktion wurde größtenteils im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Maurisches Landhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Maurisches Landhaus
Wilhelm I. vor dem Maurischen Landhaus

Ab 1837 plante von Zanth das Maurische Landhaus als Badehaus mit integriertem Wohntrakt und Gewächshäusern. Die Arbeiten begannen im Frühjahr 1842.[24] Die Gewächshäuser beherbergten damals im Winter die Orangerie.[25] Hierbei kam es aufgrund der immensen Kosten (ein 1842 festgelegtes Maximum von 20.000 Gulden wurde um das Siebeneinhalbfache überschritten) und vehementer Kritik (insbesondere durch das Cannstatter Kirchenkonvent) zu massiven Verzögerungen. Deshalb wurde auch der Plan mehrmals überarbeitet, so wurde anstelle einer 650.000 Gulden teuren dreiflügeligen Anlage mit Hof und sechs Badezimmern lediglich ein Badezimmer in einem in 13 Räume gegliederten, 26 Meter langen und 22 Meter tiefen Gebäude eingerichtet, das 235.000 Gulden kostete, damit 35.000 mehr als nach den Kürzungen geplant (Hauptgrund war der Einbau einer Warmwasserheizung).[26][27]

Trotz dieser Widerstände konnten die Arbeiten im Juli 1846 beendet und die seit 1845 nach Wilhelm benannte Wilhelma am 30. September 1846 eingeweiht werden. Dies geschah anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Karl mit der Zarentochter Olga Nikolajewna, die am 13. Juli 1846 in Schloss Peterhof getraut wurden und am 23. September in Stuttgart einzogen.

Maurischer Garten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Maurische Garten mit „Großem Bassin“ vom Maurischen Landhaus aus gesehen, dahinter der später fertiggestellte Maurische Festsaal mit angrenzendem Wandelgang
Wandelgang des Maurischen Gartens mit Fliesenwand

Der als Maurischer Garten bezeichnete innere Garten der Gesamtanlage entstand parallel zum angrenzenden Maurischen Landhaus und wird mit diesem zusammen als Herzstück der Wilhelma betrachtet.[28][29]

Das dort befindliche „Große Bassin“ und die beiden links und rechts davon platzierten kleineren Bassins wurden 1847/1848 mit Fontänen ausgestattet, was damals eine technische Herausforderung darstellte.[30] In den 1950er Jahren wurde der mit Wassergeflügel besetzte Teich, zu dem das große Becken geworden war, mit Seerosen bestückt. Er schrieb als größtes beheizbares Wasserbecken Europas Geschichte.[31]

Der Maurische Garten grenzt an den für 97.000 Gulden errichteten Wandelgang,[32] der die Flüstergalerie enthält. Es handelt sich dabei um ein physikalisches Phänomen, das eine problemlose Unterhaltung in gedämpfter Lautstärke über eine Distanz von ca. 40 Metern ermöglicht. Die Flüstergalerie befindet sich auf der rechten Seite hinter dem äußeren Pavillon in Richtung Maurischer Garten. Dort weist eine Tafel auf das 2010 von Uwe Laun wiederentdeckte Phänomen hin.[33] Der Wandelgang ist mittels großformatigen mauresken Fliesensternen, der sogenannten Fliesenwand, gestaltet.

Von dort führt ein Zugang zum Gewächshaus, das bis zum heutigen Eingangsbereich reicht, also in die Nähe des Mittelpavillions. Das Gewächshaus entstand zwischen 1852 und 1853 anstelle einiger kleiner Glashäuser und dem 1839 gebauten Ananastreibhaus. Um eine möglichst geld- und zeitsparende Errichtung zu gewährleisten, entstanden die Gusseisenteile in Serie. Dies war eine der ersten systematischen Anwendungen der Fertigbauweise im damaligen Königreich. Um die Bauweise der Gusseisenteile und die Heiztechnik zu studieren, unternahm Zanth eigens eine Reise nach Großbritannien, die ihn auch nach Frankreich und in die Niederlande führte. Als Besonderheit, wenn nicht gar als Einmaligkeit wurde das Glas-Eisen-Konstrukt mit arabeskenhafter orientalischer Ornamentik gestaltet.[34]

An den Garten grenzen zwei Pavillons, die von 1987 bis 2006 restauriert wurden.

Maurischer Festsaal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maurischer Festsaal, um 1900

Das größte Gebäude der königlichen Wilhelma war der ab 1847 erbaute Maurische Festsaal, welcher trotz der durch die Deutsche Revolution bedingten Idee, den Bau einzustellen, am 21. Oktober 1851 eröffnet wurde.[35][36] Das Gebäude gegenüber dem Maurischen Landhaus grenzte an den Maurischen Garten. Es enthielt Gemälde von Julius Lettenmayer.[37] Im Festsaal fanden verschiedene Veranstaltungen statt. Während der Stuttgarter Kaisertage im Jahr 1857 waren neben König Wilhelm I. von Württemberg Zar Alexander II. und Kaiser Napoleon III. anwesend. Napoleon soll gesagt haben, er besitze selbst viel Schönes und habe schon viel Schönes gesehen, aber etwas, das sich mit der Wilhelma vergleichen lasse, nicht.[38]

Durch die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs wurde der Maurische Festsaal schwer beschädigt. Nach einigen Jahren als Ruine wurde er in den 1960er Jahren abgetragen. Ein Teil des Eingangsportals konnte bestehen bleiben, dort befinden sich heute Räumlichkeiten für Seminare.[39] Die Stelle des Festsaals nimmt heute die Krokodilhalle ein. Der jetzt als Seelöwenbecken genutzte Halbmondsee befand sich vor dem Festsaal.

Belvedere und Subtropenterrassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tierskulpturen in der Wilhelma

Ebenfalls 1851 wurde das Belvedere als Aussichtspavillon fertiggestellt,[40] der bis zur Erweiterung von 1968 den Abschluss der Wilhelma bildete. Ältere Pläne von Zanths aus dem Jahr 1844 sahen anstelle des Belvederes einen Aussichtsturm vor.[41] Vom Platz des heute nicht öffentlich begehbaren Pavillons aus sind das Gelände der Wilhelma, das Neckartal und die Grabkapelle auf dem Württemberg zu sehen.[42]

Die drei Stufen der Subtropenterrassen unterhalb des Belvederes waren zwischen Juni 1835 und Sommer 1836 von Tagelöhnern (circa 160 am Tag) und Sträflingen (33 bis 43 am Tag) erbaut worden.[43] Sie beherbergten in der Vorkriegszeit Zierobst, die Orangerie (bis 1853)[44] und Weinreben. Ihren Namen erhielten sie jedoch erst in den 1980er Jahren.

Die von Zanth geplante Wilhelma war zwei Jahre nach Eröffnung des Festsaals mit Vollendung des Wintergartens fertiggestellt .Bei einer Aufwertung von 1850 bis 1856 wurden Brunnen, Tierplastiken und 48 Vasen ergänzt.[45] Acht der neun Tierskulpturen wurden zwischen 1846 bis 1857 von Albert Güldenstein gefertigt. Die Statue Stier, von einem Löwen angegriffen stammt von einem unbekannten italienischen Bildhauer aus der Zeit vor 1817. Die Skulptur Löwe, der sein Junges verteidigt ist verschollen, ihr ehemaliger Standort unbekannt.

Damaszenerhalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damaszenerhalle

Nach Zanths Tod 1857 entstand zusätzlich die Damaszenerhalle mit angeschlossener Fasanerie und Geflügelzucht. Sie wurde 1864 eröffnet, im selben Jahr, in dem König Wilhelm verstarb. Die Halle wurde auf Grundlage von Plänen Zanths unter Wilhelm Bäumer realisiert.[46] Das Gebäude ist nach der Stadt Damaskus benannt, einem Zentrum des Maurischen Stils.[47] 1864 hob Wilhelms Sohn Karl das Zutrittsverbot für die Öffentlichkeit auf.[48] Wer damals die Wilhelma besuchen wollte, musste dies beim Obersthofmeisteramt beantragen,[49] und es wurde in der Regel genehmigt. Da 1880 die namentliche Ausstellung von Eintrittskarten beendet wurde, wird diese Jahreszahl meist als Zeitpunkt der Öffnung der Wilhelma gewertet.[8][50][51]

Als einziges Gebäude kam die Damaszenerhalle im Krieg nicht zu großem Schaden, sie diente als „kleines“ Raubtierhaus. Seit ihrer Restaurierung 1992 sind Deckenausstattung und Innengestaltung in der Form zu sehen, wie sie vor der Zerstörung in Festsaal und Landhaus vorherrschten. Für Hochzeiten wird die Halle vermietet. Im hinteren Teil befindet sich ein Museum über die königliche Wilhelma. Der Damaszenerhalle vorgelagert ist der Lange See.

Zoologisch-botanischer Garten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gartenanlage in der Wilhelma, 1912

Mit der Auflösung des württembergischen Hofes ging die Wilhelma 1918/19 in den Besitz des Volksstaats Württemberg über.[52] Nach dem Ende der Monarchie wurde sie als kleiner botanischer Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Orchideensammlung galt bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges als deutschlandweit einzigartig[53] und leistete durch den Verkauf von Nachzuchten einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung des botanischen Gartens. Eine Trennung zwischen dem Rosensteinpark und der Wilhelma, die zuvor teils als „unterer Park“ bezeichnet wurde, erfolgte erst in den frühen 1930er Jahren.[54] 1939 war die Wilhelma Teil der Reichsgartenschau.[53]

Die Wilhelma wurde im Zweiten Weltkrieg bei zwei Luftangriffen in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 1944 schwer beschädigt.[55] Große Teile der Anlage waren in einem ruinösen Zustand. Die Pflanzen (darunter auch die als herausragend geltenden Bestände an Orangen und Azaleen[56]) waren, soweit man sie nicht vorsorglich ausgelagert hatte, zerstört. Nach Kriegsende gehörte die Wilhelma dem Land Württemberg-Baden, das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seelöwenbecken, im Hintergrund das Aquarium

Albert Schöchle, seit 1933 amtierender Direktor, begann im Herbst 1945 mit den Mitarbeitern, die nach dem Weltkrieg noch präsent waren und arbeiten konnten, die Wilhelma wieder aufzubauen. Zusätzlich pflanzte man Gemüse für die Krankenhäuser der Stadt an.[57] Beim Wiederaufbau musste aus finanziellen Gründen äußerst provisorisch gearbeitet werden. Um die Attraktivität der Wilhelma zu steigern, griff Schöchle die aus der Vorkriegszeit stammende Idee eines „Wilhelmazoos“ wieder auf.[58] Hierfür wollte er temporäre Ausstellungen nutzen. Im Jahr der Wiedereröffnung 1949 wurde eine Aquarienschau organisiert.[59] 1950 gab es die damals größte deutsche Vogelschau, die Kasuare, eine Fasanerie, Nandus, Strauße und Paradiesvögel zeigte.[60] Im selben Jahr folgte die Ausstellung Tiere des deutschen Märchens mit Braunbären und Löwen.[59] Schlangen, Saurier und Krokodile präsentierte Riesenschildkröten, Anakondas, Pythons und Krokodile. Afrikanische Steppentiere (1951) zeigte Antilopen, Wasserböcke, Zebras, Gnus und Giraffen.[61] Die Ausstellung „Indische Dschungeltiere“ (1952) konnte die meisten Großtiere aufweisen und führte trotz einer sechzigprozentigen Erhöhung der Eintrittspreise zu einer erheblichen Steigerung der Besucherzahlen.[62] Zu sehen waren Elefanten, Tiger, Leoparden, Kragenbären und Bartaffen.[63] Nach den Schauen blieben die Tiere stets in der Wilhelma. Das war möglich, weil die provisorischen Unterkünfte weitaus aufwändiger und großzügiger gebaut worden waren als es für eine zeitlich begrenzte Ausstellung nötig gewesen wäre.[64] Bereits mehrere Wochen nach der Eröffnung der Vogelschau 1950 hatte das Finanzministerium die Entfernung der Tiere angeordnet. Daraufhin besuchte Schöchle den damaligen Finanzminister Karl Frank überredete ihn, ein Löwenjungtier zu taufen. Dies erregte das Interesse der Medien und Frank erkannte die Chance, seine Popularität durch die Wilhelma zu steigern, worauf er 1951 die Anordnung zurückzog.[61] 1956 wurde der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma gegründet.[65][66] 1960 billigte der Ministerrat mit Zustimmung des baden-württembergischen Landtages 1961 den weiteren Ausbau der Wilhelma zum zoologisch-botanischen Garten.

Ausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zerstörten Maurischen Landhaus entstand als erstes größeres Projekt das Nachttierhaus (1962). Erstes modernes Zoogebäude war das Aquarium, das 1967 eingeweiht wurde. 1968 folgten Raubtierhaus, Elefanten- und Nashornhaus sowie Flusspferd- und Tapirhaus. Albert Schöchle ging 1970 in den Ruhestand. Ihm folgte sein Mitarbeiter Wilbert Neugebauer, in dessen Zeit die Affenhäuser (1973), die Subtropenterrassen (1981), das Jungtieraufzuchthaus (1982), die südamerikanische Anlage (1977) und die Anlage für afrikanische Huftiere (1980) realisiert wurden. Der Biologe Dieter Jauch, zuvor Kurator des Aquariums, wurde 1989 der dritte Wilhelma-Direktor. In seiner Zeit entstand die vom Vorgänger geplante Anlage für Bären- und Klettertiere (1991) und der Schaubauernhof (1993), mit dem die Wilhelma ihre heutige Größe erreichte. Ebenfalls unter Jauch entstand die Vogelfreiflugvoliere mit Pinguinen und Kängurus (1993), das Amazonienhaus (2000), das Insektarium (2001), die Erweiterung des Bongogeheges (2003), die Umgestaltung der Krokodilhalle (2006), die Umgestaltung der Elefantenaußenanlage (2012), der Neubau der Erdmännchenanlage (2013), das afrikanische Menschenaffenhaus (2013), ein neues Freilandterrarium (2013) und die Erweiterung der Bisonanlage (2013).

Heute und Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelma map.svg

2014 übernahm Thomas Kölpin die Leitung der Wilhelma.[67] Das Nachttierhaus (1962–2014) wurde mit dem Ziel geschlossen, eine neue Nachttierabteilung im zukünftigen Elefantenpark zu errichten. Es wurde begonnen, das Kleinsäugerhaus (1968–2014) durch einen Neubau zu ersetzen. Langfristig soll eine größere Elefantenanlage in der Nähe des Schaubauernhofs entstehenVorlage:Zukunft/In 5 Jahren.[68] Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 und dem Tunnel der B 10 wurde der mehrteilige Fußgängersteg über Neckar und B 10 als Verbindung vom Bahnhof Stuttgart-Bad-Cannstatt zur Wilhelma entfernt und die Stadtbahn-Haltestelle Wilhelma um etwa 200 Meter direkt vor den Eingangsbereich verlegt. Letzteres begann im September 2015, die Inbetriebnahme war am 27. Juli 2016.[69] Die neue Fußgänger- und Radverbindung vom Bahnhof zur Wilhelma wird in die neue Bahnbrücke integriert werden. Über die Möglichkeit, am Neckarufer, also außerhalb der Wilhelma, eine frei zugängliche Flusspferdanlage zu errichten, wird diskutiert.[70] Dabei wird eine Kooperation mit dem Neckar-Käpt’n und dem Staatlichen Museum für Naturkunde in Erwägung gezogen. Ein Masterplan, der die Zukunft der Wilhelma für die nächsten 20 Jahre skizziert, wurde im Juli 2015 dem Finanzministerium zur Prüfung übergeben.[68][71][72] Die Wilhelma hat ein eigenes Parkhaus.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ernennung zum Wirtschaftsbetrieb des Landes Baden-Württemberg am 1. April 1955 ermöglichte der Wilhelma erstmals eine eigene Haushalts- und Wirtschaftsführung. Von den 20,3 Millionen Euro der jährlichen Betriebskosten kann die Wilhelma ungefähr 70 % selbst erwirtschaften. Folgerichtig soll die Wilhelma 2016 Zuschüsse in Höhe von 4,4 Millionen Euro für den Betrieb des zoologisch-botanischen Gartens erhalten. Weitere 4,1 Millionen Euro erhält die Wilhelma für die Pflege sämtlicher landeseigener Grünanlagen im Stadtgebiet Stuttgart. Von den Kosten in Höhe von 20,3 Millionen Euro entfallen 8,2 Millionen auf die Personalkosten. Hierbei gliedert sich die Wilhelma in vier Fachbereiche. Der Bereich Zoologie umfasst 18 Reviere, die nicht nur die Tierhaltung vor den Kulissen sondern auch die Kranken- und Quarantänestation umfassen. Zum Fachbereich gehören zwei Tierärzte, fünf Diplombiologen, ein Zooinspektor, 90 Tierpfleger und circa ein Dutzend Auszubildende. Der Fachbereich Botanik ist für die Pflanzenschauhäuser, die Grünflächen innerhalb der Wilhelma und die Anzuchtgewächshäuser hinter den Kulissen zuständig. Bewerkstelligt wird dies von einem Diplom-Biologen, zwei Gartenbauingenieuren, sechs Gärtnermeistern, 22 Gärtnergehilfen und sieben Auszubildenden. Der dritte Bereich ist die Parkpflege, die für die 300 Hektar großen Grünanlagen des Landes innerhalb der Stadt Stuttgart zuständig ist. Neben drei Garten- und Landschaftsarchitekten und zwei Ingenieuren arbeiten in den sechs Betriebsstellen etwa 70 Mitarbeiter. Der Fachbereich Verwaltung und Technik umfasst die Verwaltung und Buchhaltung sowie Werkstätten, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Wilhelmaschule und die Direktion.[73][74][75][76]

Zoologische Anlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anlagen sind, so weit möglich, in der Reihenfolge des von der Wilhelma empfohlenen barrierefreien Rundgangs aufgeführt.[77]

Vogel- und Kleinsäugerhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großer Tanrek im Kleinsäugerhaus

Das in dieser Form seit 1968 bestehende Vogel- und Kleinsäugerhaus hinter dem Wintergarten wurde 1966 als Interimsaquarium eröffnet und im November 2014 geschlossen. Es wurde abgerissen und wird an gleicher Stelle neu errichtet. Es soll dann auch Insektivoren beherbergen. Die Wiedereröffnung des Hauses war ursprünglich für Frühjahr 2016 geplant[78] und ist nunmehr für Frühling 2017 vorgesehen.[79] Im neuen Haus soll keine Trennung zwischen der Vogel-, der Insektivoren- und der Kleinsäugerabteilung vollzogen werden. Wo dies möglich ist, sollen Kleinsäuger und Vögel miteinander vergesellschaftet werden.[80]

Zuletzt lebten im Kleinsäugerhaus Kuba-Baumratte, Tupaja, Kleiner Igeltenrek, Degus, Renn-, Zwerg- und Knirpsmaus, Viscacha, Gundi, Chinchilla, Großer Tanrek (letztes Exemplar in einem deutschen Zoo[81]) und Kurzohrrüsselspringer.[82] Ehemals waren auch Beuteltiere, Krallenaffen, Kloakentiere, Greifstachler, Kleinkatzen und Schleichkatzen zu sehen. Dort waren auch, wie später im Jungtieraufzuchthaus, die mehrfach gezüchteten Doria-Baumkängurus untergebracht. Bei diesen gelang auch die deutsche Erstzucht, das letzte Exemplar der Wilhelma war auch das letzte in Deutschland.[83] Den Mittelteil bewohnten Faultieren und Krallenaffen. Früher lebten dort Pakas. Im Vogelhaus gab es zuletzt verschiedene Vertreter der Nektarvögel, Amadinen, Webervögel, Reiher und Finken, ehemals auch Papageien und Kolibris. 1976 gelang dort die Welterstzucht des Perlkauzes.[84]

Seelöwen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seelöwenfütterung

Die Seelöwenanlage, ursprünglich als Halbmondsee der königlichen Wilhelma angelegt, ist Heim einer Zuchtgruppe Kalifornischer Seelöwen. Einst gab es dort auch See-Elefanten. Tristan lebte bis 1970[85] und die 1965 geborene Isolde[86] war von in Zoos lebenden See-Elefanten das erste Jungtier, das älter als wenige Tage wurde. Da sie mit anderthalb Jahren verstarb, wird die Welterstnachzucht nicht von allen zoologischen Institutionen anerkannt. Der letzte See-Elefant der Wilhelma, der Bulle Charly, wurde im Sommer 1996 im Alter von 23 Jahren eingeschläfert[87] und war das vorletzte Exemplar in einem deutschen Zoo.

Im Zuge der Umgestaltung des Eingangsbereiches zogen die Zebramangusten in eine Anlage auf dem Gebiet des ehemaligen Außengeheges der Riesenschildkröten bei der Krokodilhalle. Zuvor lebten die Tiere in einer Freianlage am Haupteingang, im Kleinsäugerhaus und im kleinen Raubtierhaus (heute Damaszenerhalle).

Aquariumsgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1967 errichtete Aquarium ist ein dreiteiliger Bau, der in thematisch gruppierten Einzelaquarien und -terrarien Fische und Wirbellose sowie Amphibien und Reptilien zeigt. Die Themengruppen sind Heimisches Salz- und Süßwasser, Mittelmeer, Terrarium sowie Süß- und Salzwasser der Tropen. Die Einzelterrarien befinden sich wie die sechseckige Krokodilhalle in der Mitte des Komplexes.

Aquarium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gezeigt werden diverse höhere Knochenfische, Störe, Knorpelfische, Rundmäuler, Stachelhäuter, Weichtiere, Nesseltiere, Gliederfüßer, Vielborster, Schwämme, Echsen, Schlangen, Schildkröten sowie Schwanz- und Froschlurche.[88] Unter den aktuell oder ehemals gehaltenen Arten befinden sich Chimären (einer von aktuell zwei deutschen Haltern[89]), Fetzenfische (einzige Haltung der bisherigen europäischen Zoogeschichte und europäische Erstzucht[90]) und Japanische Tannenzapfenfische (europäischer Erstimport[91]). Heimische Kleinreptilien leben in Freiluftterrarien vor dem Eingang. Mit Kaimanen, einer Anakonda und Leguanen sind auch im Amazonienhaus Reptilien untergebracht.

Krokodilhalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krokodilfütterung

Die Krokodilhalle wurde 1967 an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Maurischen Festsaals errichtet. Die mit einer Belobigung des Paul-Bonatz-Architekturpreises ausgezeichnete Halle beherbergt seit der Umgestaltung 2006 Leistenkrokodile und Wasserschildkröten.[92][93] Unter den Leistenkrokodilen ist ein weißfarbiges Exemplar. Diese Färbung tritt bei etwa jedem zwanzigtausendsten Tier auf.[94] Der bei der wöchentlichen Fütterung von diesem Tier vorgeführte Sprung ist in Europa einzigartig. Vor der Umgestaltung beherbergte die Anlage verschiedene Riesenschildkrötenarten, kurzzeitig ein Zwergflusspferd (bis zur Fertigstellung des Flusspferdhauses) und 18 verschiedene Krokodile. Darunter waren Echte Krokodile wie Stumpf-, Süßwasser- und Leistenkrokodil, Kaimane wie Krokodil- und Breitschnauzenkaiman sowie Alligatoren wie Mississippi- und China-Alligator.[95][96]

Schildkröten werden durch die Papua-Weichschildkröten (Europäische Erstzucht in einem Landschaftsaquarium) und andere Wasserschildkröten in der Krokodilhalle repräsentiert. Einst beherbergte die Wilhelma Riesenschildkröten in der Krokodilhalle, im Gewächshaus und im Maurischen Landhaus, wo vor dem Wiederaufbau 1962 eine sehr große Sammlung an Landschildkröten gezeigt wurde. Im Aquarium und in einem Becken im Wandelgang des Maurischen Gartens lebten einst mehrere Meeresschildkrötenarten, Alligatorschildkröten und Borneo-Flussschildkröten.

Terrarium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuchterfolg bei den Stuttgarter Gillens-Zwergwaranen

Das Terrarium der Wilhelma ist in drei klimatische Abschnitte unterteilt.[97] Es werden zahlreiche Schlangen gepflegt, wie Klapperschlangen, Pythons, Abgottschlangen und Vipern. Vor dem Bau der heutigen Anlage lebten Reptilien in einem Vorgängerbau auf dem Gebiet des heutigen Aquariums und im Interimsaquarium am Wintergarten, das bis 2014 als Vogel- und Kleinsäugerhaus umfunktioniert wurde. Einst besaß die Wilhelma einen wesentlichen größeren Artenreichtum, nennenswert war insbesondere die Anakondasammlung. Von Echsen leben in der Wilhelma gemeinsam gehaltene Bewohner Nordamerikas wie Chuckwallas, Wüstenleguane und Gila-Krustenechsen. Eine australische Gemeinschaftshaltung enthält unter anderem Bartagamen, Kragenechsen und Tannenzapfenechsen. Außerdem werden ein Nashornleguan, Geckos, Agamen, Skinke, Krokodilhöckerechsen und Warane gehalten. Von letzteren zeigt die Wilhelma als deutsche Erstnachzucht und einziger deutscher Halter Gillens Warane. Diese sind Überbleibsel der einst größten Waransammlung der Welt. Der Wilhelma gelang die Weltersthaltung des Papuawarans sowie die Welterstnachzucht des Stachelschwanzwarans und des Mertens-Wasserwarans.[98][99]

Jungtieraufzuchtshaus, altes Menschenaffenhaus und Haus für Niedere Affen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1982 wurde das Jungtieraufzuchthaus eröffnet. Wegen der als äußerst schwierig geltenden finanziellen Lage des Zoos wurde es vom Verein der Freunde und Förderer mitfinanziert.[100] Hierfür verwendete der Verein 0,5 Mio. D-Mark;[101] zuvor unterstützte man die Wilhelma, indem man Tiere stiftete. Bis zur Eröffnung des neuen Menschenaffenhauses war dort der „Gorillakindergarten“ untergebracht, von dem sich der Name des Hauses ableitet. Heute leben dort als Vertreter der Krallenaffen Kaiserschnurrbarttamarine, Zwergseidenäffchen, Springtamarine, ein Goldkopflöwenäffchen und ein Weißgesichtsseidenäffchen. Außerdem beherbergt das Jungtieraufzuchthaus einen Roten Vari, Faultiere, Brüllaffen, Goldagutis, Hühnerküken mit Schaubrüter, Chilesteißhühner und Drills.[102][103]

Bis 2015 wurden auch Tauben im Jungtieraufzuchthaus bzw. in einer Voliere gezeigt, die in ein Taubenhaus im Bereich des Schaubauernhofs umquartiert wurden. Dort befindet sich nun ein Außengehege für Springtamarine. Auch die Sinai-Stachelmäuse zogen aus. Ihr Gehege wurde von einer Wüstenlandschaft in ein tropisches Gebiet mit dominierender Botanik umgestaltet, Spinnen zogen ein. Der ehemalige Außenbereich des Gorillakindergartens wurde umgestaltet, dort sind die Drills eingezogen. Die Greifstachler, zum Zeitpunkt der Haltungsaufgabe (Juni 2015) in Deutschland nur in Stuttgart und Frankfurt zu sehen,[104] wurden zugunsten einer minimalen Haltungsverbesserung der Drills abgegeben. Das bisherige Gehege der Drills beherbergt nun Brüllaffen.[105]

Im Laufe seiner Geschichte beherbergte das Gebäude unter anderem Meerkatzen (sie wurden durch Drills ersetzt), Sakis (sie zogen ins Amazonienhaus), Sinai-Stachelmäuse (sie wurden durch Vogelspinnen ersetzt), Kolibris, Bindenlaufhühnchen (die Haltung wurde für eine Erweiterung der Gehege für Hühnerküken beendet), Greifstachler, Farbmäuse und Baumkängurus. Die Menschenaffenaufzucht in der Wilhelma spezialisierte sich erst später auf Gorillas, zuvor wurden alle Menschenaffenarten aufgezogen.[106]

Orang-Utan im alten Menschenaffenhaus

Das alte Menschenaffenhaus wurde 1973 als eines der modernsten seiner Zeit eröffnet. Charakteristisch waren die mit Kacheln ausgekleideten Räume der einzelnen Affenarten sowie die großen Glasfenster für die Besucher. Eine zooarchitektonische Besonderheit waren die schräg verbauten Scheiben, die eine bessere Kraftableitung ermöglichen.[107] Diese Errungenschaft wurde von zahlreichen Zoos kopiert und auch im neuen Menschenaffenhaus verwendet. Ebenfalls eine Neuheit war der Einbau von drehbaren Metallstangen. Diese als „Karussell“ bezeichnete Gehegeeinrichtung wurde von vielen Zoos übernommen und hielt auch im neuen Menschenaffenhaus der Wilhelma Einzug. Die beiden letzten in der Wilhelma verbliebenen Schimpansen wurden im Sommer 2010 im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms an den Zoo im ungarischen Veszprém abgegeben.[108] Seit der Eröffnung des neuen Menschenaffenhauses sind im alten Affenhaus nur noch Orang-Utans untergebracht. Um 2011 plante man, auf dem Gebiet des alten Menschenaffenhauses für Orang-Utans, Haubenlanguren und Gibbons neu zu bauen.[109]

Haubenlangur

1973 wurde das Haus für Niedere Affen eröffnet, es beherbergt Haubenlanguren und Gibbons. Die Zucht- und Haltungserfolge bei den Schlankaffen sind im Vergleich zu den meisten anderen Zoos eine Besonderheit: So kamen beispielsweise bei den Haubenlanguren, die in Deutschland nur in den Zoos von Stuttgart, Köln und Berlin zu sehen sind,[110] bereits 37 Jungtiere zur Welt.[111] 2015 wurde das Haus leicht umgestaltet. Dabei erhielten die Gibbons ein für Besucher einsehbares Innengehege. Im Laufe seiner Geschichte lebten im Haus für Niedere Affen die damals einzigen Nasenaffen Europas (die letzten beiden Tiere wurden nach New York abgegeben), Bartaffen (die Haltung wurde 2004 beendet), Drills, Kleideraffen (das letzte Tiere wurde nach Köln, dem einzigen Halter in Europa, abgeben), kurzzeitig Klammeraffen (die Tiere zogen auf die Schwingaffeninsel) und Kapuzineraffen. Auf der sogenannten Schwingaffeninsel gegenüber leben Goldstirnklammeraffen.

Subtropenterrassen und Maurisches Landhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1981 wurden die Volieren auf den königlichen Subtropenterrassen eröffnet.[55] Sie beherbergen verschiedene Vertreter der Papageienvögel, Totenkopfäffchen, Kokaburras, Marmelenten und Waldrappe. Besonderheiten sind die einzige Kakahaltung außerhalb des Heimatlandes, die Erstnachzucht des Kakas außerhalb des Heimatlandes und die deutsche Erstnachzucht des Keas.[112] Aufgrund des Gewichtes des neuen Menschenaffenhauses verschiebt sich eine historische Mauer der Subtropenterrassen, größere Baumaßnahmen zur Stabilisierung stehen daher an.[113]

1962 wurden die Volieren im Maurischen Landhaus errichtet. Bewohner sind u. a. Fächertaube, Pfirsichköpfchen, Balistar, Weißohr-Katzenvogel und Katharinasittich. Früher wurden dort auch Kolibris, Felsenhähne und Paradiesvögel gezeigt und von 1962 bis 2014 befand sich dort zudem die erste Nachttierabteilung Europas.[114]

Anlage für Bären- und Klettertiere mit angrenzenden Gehegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bärengehege

Die Anlage für Bären und Klettertiere auf einem ehemaligen Teil des Rosensteinparks wurde 1991 eröffnet. Bewohner sind Steinbock, Syrischer Braunbär, Schneeziege, Schraubenziege, Schneeleopard, Biber, Eisbär und Brillenbär.[115] Die Zuchtgruppe des Dall-Schafs wurde durch die Schraubenziegen ersetzt. Dort wurde dem letzten „Zwingerbraunbär“ der Wilhelma sein Gnadenbrot gewährt. Es gab Planungen, eine der beiden Bärenarten Brillen- und Braunbär „aussterben“ zu lassen und die beiden Gehege zu einem großen zusammenzufassen.[116]

Die sieben Volieren für Greifvögel und Eulen wurden als Einheit mit der Anlage für Bären und Klettertiere errichtet. Sie werden von Schnee-Eulen, Waldohreulen, Gänsegeiern, Seeadlern,[117] Bartkäuzen und Uhus bewohnt. Seit Ostern 2014 werden kommentierte Fütterungen angeboten.[118] Bei den Gänsegeiern, Seeadlern und Uhus beteiligt sich die Wilhelma aktiv an In-situ-Artenschutzprojekten.[119] Ehemals lebten dort Milane, Falken, Habichte, Kondore und weitere Vertreter der Geier, Adler und Eulen. Ein Neubau der Volieren ist geplant.[120]

Die Fläche der Anlage für Schneeleoparden wird seit dem Winter 2015/2016 auf 850 m² verdreifacht,[121] da diese nicht mit dem Säugetiergutachten des BMEL konform ist.[122] Die Eröffnung ist für Sommer 2017[123] geplant. Ziel ist es, den Hang unterhalb der jetzigen Anlage einzubeziehen und die Anlage so zu modellieren, dass die Tiere den Besuchern auf Augenhöhe gegenüberstehen.

Die Eisbärenanlage besitzt für die Züchtung eine zu kleine Separierungsmöglichkeit. Deshalb wurde Anton, der im Februar 2014 eine Jacke oder Tasche fraß und daran starb,[124] lediglich durch Zuchtleihgaben ersetzt. Ferner geriet die Größe des Geheges der Eisbären in die Kritik. Ausschlaggebend hierfür war ein am Pfingstmontag 2016 veröffentlichtes Video auf Facebook. Darauf war Corinna zu sehen, wie sie in stereotyp wirkenden Bewegungen in ihrem Gehege umherlief. Obwohl das Gehege das Doppelte der gesetzlich vorgeschriebenen Fläche überschreitet, gab es eine Petition mit über 3800 Unterschriften für die Verbesserung der Haltungsbedingungen. Auch die Forderung, das Eisbärenweibchen auszuwildern, wurde laut.[125][126]

Eisbär Wilbär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilbär am 14. September 2008

Am 10. Dezember 2007 brachte das 17-jährige Eisbärweibchen Corinna das Junge Wilbär zu Welt.[127][128] Der Namen des Tiers ist ein Kofferwort aus Wilhelma und Bär. Der inzwischen geschützte Name kann als Anspielung auf Wilbert Neugebauer gedeutet werden, den ehemaligen Direktor und Planer der Eisbärenanlage. Von seinem ersten Auftritt am 16. April 2008 bis zu seinem Abtransport in den Bärenpark Grönklitt im schwedischen Orsa am 14. Mai 2009 galt Wilbär als Attraktion. Während dieser Zeit erzielte die Wilhelma eine besonders hohe Besucherzahl.[129][130][131] Da es zeitgleich mit Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg Eisbärenjungtiere in zwei weiteren deutschen Zoos gab, entwickelte sich eine intensive Berichterstattung und eine öffentliche Aufmerksamkeit. Durch anfängliche Geheimhaltung[127] und andere Maßnahmen[128] bemühte sich die Wilhelma im Gegensatz zu den anderen Zoos, den Tieren mehr Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten zu gewähren.

Südamerika-Anlage und Schaubauernhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Südamerika-Anlage wurde zur Bundesgartenschau 1977 errichtet und 1991 erweitert. Bewohner sind Maras, Alpakas, Pekaris, Ameisenbären, Vikunjas, Nandus und Mähnenwölfe.[132] Alle Bewohner der Anlage hatten bereits Nachwuchs. Ehemalige Bewohner waren Esel, Wasserschweine und der letzte Bergtapir Europas.[133]

Zwischen der Südamerika-Anlage und dem Schaubauernhof liegt das neue Straußenhaus mit Freianlage und Einsichtsfenster, das 2009 unterhalb des Geheges der Mesopotamischen Damhirsche errichtet wurde. Die Blauhalsstrauße sind mit Helmperlhühnern vergesellschaftet.[134]

Der Schaubauernhof wurde zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 eröffnet und ist der neueste Erweiterungsteil der Wilhelma. Bewohner des Bauernhofes sind Schwäbisch-Hällische Landschweine, Hinterwälder-Rinder, Skudde, Schwarzwaldziegen, Afrikanische Zwergziegen, Shetlandponys, Poitou-Esel, Schildtauben, Kune-Kune-Schweine und Geflügel. Bei der Auswahl des Tierbestandes konzentrierte man sich auf stark bedrohte Haustierrassen. Hinzu kamen Trampeltiere, Pferde, Damhirsche und Wisente.[135] Die Haltung der letzten Art soll jedoch bald auslaufen, da es sich um keine Bauernhoftiere handelt. Ehemalige Bewohner sind Milus (die Haltung wurde für eine Erweiterung des Geheges der Damhirsche beendet), Wildschweine (durch Kune-Kune-Schweine ersetzt), Bezoarziegen, Przewalski-Pferde und Mufflons. die beiden Letzteren mussten aufgrund von Vorbereitungsarbeiten für den Rosensteintunnel weichen. Die Haltung von Hochlandrindern ist geplant.[136]

Neues Menschenaffenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neubau des Menschenaffenhauses mit Außenanlagen, Dezember 2012

Die alten Anlagen für Menschenaffen entsprachen nicht mehr den internationalen Standards und wurden deshalb vehement kritisiert. So bewertete das Great Ape Project die Haltungsbedingungen mit mangelhaft[137], der britische Zoo-Experte Anthony Sheridan vergab für die Gehege zwei von möglichen sechs Punkten [138] und das Magazin National Geographic thematisierte den in der Wilhelma lebenden Gorilla Banjo in einem Artikel zum Thema Menschenrechte für Menschenaffen[139]. Um den gestiegenen Anforderungen seitens Besuchern und Zoologen an die Menschenaffenhaltung gerecht zu werden und Kritikern, die Haltungsverbote für Menschenaffen fordern, eine moderne Anlage entgegenhalten zu können, wurde ab Frühjahr 2010 ein neues Menschenaffenhaus für Gorillas und Bonobos mit großer Freianlage gebaut. Die Eröffnung erfolgte am 14. Mai 2013.[140] Mit etwa 4500 Quadratmetern Fläche steht den Affen rund 13-mal mehr Platz als bisher zur Verfügung.[141] Die Baukosten betrugen rund 22 Millionen Euro und damit 70 % mehr als ursprünglich geplant.[142] Der Förderverein der Wilhelma beteiligte sich mit 9,5 Millionen Euro an der Finanzierung.[141] Im Gorillakindergarten werden Jungtiere von anderen Zoos aufgenommen, die von ihren Müttern nicht versorgt wurden, und dort von Tierpflegern aufgezogen. Im Alter von drei bis vier Jahren werden sie wieder an andere Tiergärten abgegeben. Vor allem wegen des Todes zweier Bonobojungtiere, die vermutlich an dem falsch funktionierenden und Zugluft verursachenden Belüftungssystem starben, und anderen baulichen Mängeln stand der Neubau in der Kritik.[143]

Anlagen für afrikanische Huftiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erdmännchenanlage

Der Anlagenkomplex für afrikanische Huftiere wurde 1980 eröffnet. Heute leben dort Zebras, Giraffen, die in freier Wildbahn ausgestorbenen Säbelantilopen[144], Kudus,[145] Okapis, die einzigen in Deutschland gehaltenen Dorkasgazellen, Bongos deren Anlage 2016 umgestaltet wurde[146], Marabus und Somali-Wildesel. Bei einigen der afrikanischen Huftiere gab es zahlreiche Zuchterfolge. So kamen seit 1989 in der Wilhelma 12 Okapis zur Welt.[147] Bei den Grevyzebras kam 1993 das 50. Fohlen zur Welt.[148] Bei den Giraffen gab es bereits mehr als 26 Jungtiere.[149] Im Giraffenhaus befinden sich nicht nur die Innengehege von Giraffen und Okapis, dort ist auch das Heim von Kongopfaus, einem Weißkehlwaran, Kurzohrrüsselspringern und Webervögeln.[150] 1980 wurde eine Anlage für Erdmännchen gebaut, die im April 2013 durch einen auf 120 Quadratmeter vergrößerten Bereich ersetzt wurde.[151] Vor 1980 lebten die Erdmännchen im kleinen Raubtierhaus und im Kleinsäugerhaus. Für den Bau des neuen Menschenaffenhauses wurde der Anlagenkomplex verkleinert. Ehemalige Bewohner sind Grantzebras, Fenneks (wurden durch einen Weißkehlwaran ersetzt), Schuhschnäbel (durch Kongo-Pfaue ersetzt), Stachelschweine, Klippspringer, Wasserböcke, Warzenschweine und zahlreiche Antilopenarten.[152]

Elefanten- und Flusspferdhaus sowie die Ranch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elefantenhaus

Das Elefantenhaus wurde 1968 errichtet. Bewohnt wird die Anlage derzeit von zwei Asiatischen Elefantenkühen: Pama (* 1966) und Zella (* 1967). Vilja, die älteste Elefantenkuh Europas, starb am 10. Juli 2010 im Alter von 61 Jahren vermutlich an einem Kreislaufkollaps.[153] Eine weitere betagte Kuh, Molly, wurde im Juli 2011 im Alter von etwa 45 Jahren nach jahrelangen gesundheitlichen Problemen eingeschläfert.[154] Ehemals lebte dort auch die Afrikanische Elefantenkuh Jumbo[155] die 1980 eingeschläfert wurde[156] und von 1968 bis 1972[157] der Asiatische Elefantenbulle Mysore, der anlässlich der Eröffnung des Hauses als indisches Staatsgeschenk für den Wirtschaftsminister Hans-Otto Schwarz nach Stuttgart kam.[158][159] In den 1990er Jahren wurden Schaukelseile installiert, die eine Ankettung unnötig machten. Die Außenanlage wurde im Jahr 2012 umgestaltet. Im Zuge des Umbaus konnte der Absperrgraben wegfallen. Nach Berichten von Besuchern war die Elefantenkuh Vilja beim tödlichen Kreislaufkollaps mit den Vorderbeinen eingeknickt und gestürzt. Da das Tier bereits im Januar 2008 in den Graben gestürzt war, wurde die Entfernung des Grabens als wichtig erachtet.[160][161] Damit ist die Anlage nunmehr 830 m² groß. Durch den Einbau von Scheuerbäumen und Sandbecken wurde sie tiergerechter gestaltet. Zusätzlich wurden eine Lehmsuhle und zwei Becken mit auswechselbaren Substraten (z. B. Rindenmulch, Kies) geschaffen.[162] Ein Neubau der Anlage für eine Herde von 14 Tieren auf einer Fläche von 1,5 Hektar ist geplant. Die Fertigstellung wird nicht vor 2023 erfolgen.[69]

Im selben Haus sind die Panzernashörner untergebracht. Dort lebt die Kuh Sani, die 1993 als Geschenk Nepals, anlässlich des Besuches der IGA durch das nepalesische Königspaar, in die Wilhelma kam. Der Bulle Bruno stammt aus Stuttgarter Zucht und lebte jahrelang in Köln. Vor Bruno und Sani waren Nanda und Puri das Zuchtpaar der Wilhelma.[163] Zwischen 1971 und 2014 wurden 16 Jungtiere geboren.[164] Wenn die neue Elefantenanlage fertiggestellt ist, soll auch das bisherige Gehege der Elefanten die Panzernashörner beherbergen.

Zwergflusspferd Hannibal mit seiner "Torte" an seinem 50. Geburtstag.

Das Flusspferdhaus wurde im Zuge des Wilhelmaausbaus 1968 eröffnet. Heute leben im Haus die Flusspferde Rosi und Maik. Dort sind außerdem Hirscheber untergebracht. Es beherbergte auch den Zwergflusspferdbullen Hannibal, der im November 2016 im Alter von 50 Jahren verstarb und zuletzt das weltweit älteste Exemplar seiner Art war.[165][166] Ferner lebten dort auch Schabrackentapire (Thai, das letzte Exemplar, verstarb im November 2010),[167] Bergtapire (die Tiere zogen 1977 auf die Südamerika-Anlage) und Warzenschweine (die Tiere zogen 1980 auf die Anlage für afrikanische Huftiere).[168]

Im Anschluss an die beiden Häuser befindet sich die meist als „Ranch“ bezeichnete Gehegezeile für nichtafrikanische Huftiere. Sie wurde in den 1980er Jahren als Provisorium auf dem Gebiet eines älteren Provisoriums errichtet. Sie grenzt nicht nur an das Flusspferdhaus sondern auch an das neue Menschenaffenhaus und die Baugrube des Rosensteintunnels. Bewohner sind Takine und Bisons.[169] Ehemalige Bewohner waren u. a. Anoas und Onager. Während der Baumaßnahmen für das neue Menschenaffenhaus wurde die Anlage verkleinert. Das Provisorium befindet sich am Standort des zukünftigen Elefantenparks und muss für dessen Errichtung abgerissen werden.[170]

Raubtiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1968 eröffnete Raubtierhaus beherbergt einen Nordpersischen Leoparden und einen Sumatra-Tiger. Ab Oktober 2013 zogen Jungtiere der Schneeleoparden mit ihrer Mutter ins Raubtierhaus, da sie aus ihrem eigentlichen Gehege entweichen konnten.[171] Inzwischen leben sie in Belgien und Kalifornien. Wegen der geplanten Baumaßnahmen bei den Schneeleoparden zog im Juni 2015 auch das Männchen ins Raubtierhaus. In einem Gehege gegenüber leben Geparde. Nachdem im Mai und Juni 2008 binnen vier Wochen die beiden Berberlöwinnen Schiela und Elektra – die Wurfgeschwister hatten mit 23 Jahren ein relativ hohes Alter erreicht – eingeschläfert wurden, bewohnte zeitweise das Tigermännchen deren ehemaliges Gehege. Bis etwa 2010 wurde das Raubtierhaus für verbleibende Katzenarten mit neuen Baumstämmen und frischem Biofloor ausgestattet. Die Haltung von Löwen in der Wilhelma ist ebenso wie Gehegevergrößerungen für alle Großkatzen langfristig wieder geplant. Ehemalige Bewohner des Gebäudes waren nicht nur die bereits erwähnten Löwen sondern auch Königstiger, Pumas, Servale, Nebelparder, Jaguare (Petra, das letzte Individuum verstarb 2013 im Alter von 23 Jahren[172]) und die ersten Kalahari-Löwen (Panthera leo vernayi) der deutschen Zoogeschichte.[173]

Affen-Felsanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1975 wurden die beiden Affen-Felsanlagen eröffnet. Die größere beherbergt Dscheladas (Blutbrustpaviane), Klippschliefer und Mähnenspringer. Mit über 50 Tieren sind die Dscheladas die größte Zoopopulation dieser Art weltweit.[174] Die zweite Anlage wird von Japanmakaken bewohnt.

Unterer Parkteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amazonienhaus

Das Albert-Schöchle-Amazonienhaus wurde 2000 eröffnet und beherbergt zahlreiche Primaten, Fledertiere, Vögel, Reptilien und Amphibien.

Das 2001 eröffnete Insektarium besteht aus zwei Gebäuden, die durch eine Schmetterlingshalle miteinander verbunden sind. Bewohner sind Spinnen, Käfer, Schaben, Skorpione, Schmetterlinge, Pfeilschwanzkrebse, Bienen und Ameisen. Durch die Schließung des Nachttierhauses (2014) kamen Kalongs hinzu. Außerdem sind aufwändige, stark vergrößerte Insektenmodelle und ein Kino vorhanden. In Letzterem werden Filme über die Lebensweise von Ameisen und Zecken gezeigt.

Seit der Vogelausstellung 1950 gibt es links und rechts des historischen Langen Sees die Stelzvogelwiesen. Diese beherbergen Mandschuren-, Paradies- und Weißnackenkraniche, außerdem Hawaiigänse. Ehemalige Bewohner waren Schuhschnäbel, weitere Kraniche, weitere Gänse und Buschkängurus. Für den Bau der nicht mehr bestehenden Reitbahn, dort wo sich heute der Spielplatz befindet, wurde die Stelzvogelwiese verkleinert. Im Langen See selbst leben Pelikane und Kormorane. Da das neue Tierschutzgesetzt so ausgelegt werden kann, dass das Stutzen – also flugunfähig machen – von Zootieren verboten ist, sind die Zukunftsaussichten für die Stelzvogelwiese und die gegenwärtige Haltungsart von Flamingos, Marabus und anderen ungewiss. So wurde beispielsweise in München die Pelikananlage nachgerüstet, was in Stuttgart aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich ist.[175]

An der Rückwand der Damaszenerhalle befinden sich einige Volieren. Diese dienten in früheren Zeiten, als die Wilhelma königlicher Lustgarten war, als Außenbereich der Fasanerie.[176] Während der Nachkriegsnutzung als Kleines Raubtierhaus waren sie Außengehege der Hundeartigen, Kleinkatzen und Schleichkatzen.[177] Seit der Restaurierung der Halle in den 1990er Jahren leben dort einheimische Vögel. Diese in den meisten Zoos unterrepräsentierte Gruppe ist hinter der Damaszenerhalle mit Rebhühnern, Dompfaffen, Sperlingen und verschiedenen Tauben präsent. 2015 wurden die Volieren leicht umgestaltet. Dabei wurde die Haltung des Auerhuhns beendet, mit dem sich die Wilhelma an einem In situ-Artenschutzprojekt im Schwarzwald beteiligt hatte.[178]

Pinguinfütterung

Die Vogelfreiflugvoliere wurde 1993 gebaut. Bewohner der teils betretbaren Volieren stammen aus allen Kontinenten. Gezeigt werden u. a. eine nordeuropäische Wattlandschaft, Schwarzstörche, eine Ibiskolonie, Doppelhornvögel sowie eine afrikanische, eine australische und eine asiatische Gemeinschaftsvoliere. In der Vogelfreiflugvoliere befindet sich außerdem eine Ausstellung über Vogel- und Fledermausschutz im eigenen Garten und eine einsehbare Futterküche.[179] An die Voliere grenzt die ebenfalls zur IGA 1993 eröffnete Brillenpinguinanlage.[55] Zuvor lebten Brillenpinguine über 40 Jahre lang in einem der beiden kleinen Becken im Maurischen Garten.[180] Dort waren sie mit Humboldt-, Felsen-, Esels- und Königspinguinen vergesellschaftet. Bei den Brillenpinguinen findet täglich eine öffentliche Fütterung statt. Ebenfalls an die Vogelfreiflugvoliere angegliedert ist eine australische Gemeinschaftsanlage. In dieser leben Rote Riesenkängurus und Hühnergänse. Bis kurz nach der Jahrtausendwende gab es dort außerdem Emus und bis 2015 Wallabys.

Wildtiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Wilhelma finden zahlreiche Wildtiere, insbesondere Vögel, einen Lebensraum mit gutem Nahrungsangebot vor. Seit 1998 nisten auf der Damaszenerhalle Weißstörche. Eine Kolonie Graureiher brütet in den Bäumen in der Nähe des Flamingoteichs. Hinzu kommen aus dem Rosensteinpark eingewanderte Rotfüchse und Feldhasen. Durch einen Fuchs kamen bereits mehrere Flamingos ums Leben.[181] Einem tierischen Räuber fielen auch eine Schnee-Eule und mehrere Wallabys zum Opfer. Seitdem gibt es bei zahlreichen Vögeln und den Kängurus Elektrozäune und zusätzliche Gitter; die Kontrollen durch Nachtwächter wurden intensiviert.

Botanische Anlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reihenfolge der botanischen Anlagen orientiert sich am von der Wilhelma empfohlenen Botanikrundgang.[182]

Gewächshaus am Haupteingang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewächshaus

Das mit den Sukkulenten beginnende, am Haupteingang gelegene Gewächshaus wurde als erstes größeres Gebäude kurz nach dem Krieg wieder aufgebaut. Das Haus beherbergt unter anderem Aloen, Wolfsmilchgewächse, Agaven, Wüstenrosen, Lebende Steine, Goldkugelkakteen, die Königin der Nacht und Dickfußgewächse.[183]

Vom Abteil der Sukkulenten gelangt man in die Tropenvoliere und weiter ins Tropenabteil. Dieser mit 18 bis 25 Grad Celsius temperierte Bereich beherbergt im vorderen Viertel Ananasgewächse.[184] Weiterhin werden neben anderen Arten Orchideen gezeigt. Heute beherbergt die Wilhelma 8000 Orchideen in 976 Arten und 205 Sorten.[185] Gezeigt werden immer die Pflanzen, die im Moment blühen. Um ausgewählte Arten vor Diebstahl zu sichern, gibt es zwei Vitrinen. Stuttgarter Orchideen sind in fast allen botanischen Gärten der Welt zu finden.[186][187]

An das Tropenhaus schließt sich der Wintergarten an. In dem eigentlich botanischen Gebäude leben Kois. Vom Wintergarten zweigte einst das Vogel- und Kleinsäugerhaus ab. Der botanische Besatz besteht unter anderem aus mehreren Palmenarten. Außerhalb des Besucherbereiches ist der Boden der Halle mit Moosfarn bewachsen. Gezeigt werden auch für die Jahreszeit passende Pflanzen.[188] Regelmäßig wird auch ein großer Artenreichtum an Zitruspflanzen in Form einer Ausstellung gezeigt.[189]

An den Wintergarten schließt sich eine der größten deutschen Azaleensammlungen an. Die ältesten Pflanzen sind 160 Jahre alt und stammen noch aus der Zeit der Wilhelma als königlicher Lustgarten. Im Sommer werden die Azaleen nicht im Haus gezeigt; in dieser Zeit gibt es dort Ausstellungen, die sich z. B. der australischen oder der afrikanischen Flora widmen.

Den Abschluss der Gewächshausreihe bilden die Kamelien. Manche der dort gezeigten Exemplare sind so alt wie die Wilhelma selbst. Die Blüte erreicht im Februar ihren Höhepunkt. Wenn die Kamelien sich nicht im Haus befinden, werden im Herbst Chrysanthemen, im Frühjahr Primeln, Tulpen, Narzissen, Spaltblumen und Hortensien und im Sommer 260 kultivierte Fuchsien und 50 Wildarten. Auf die kultivierten Sorten entfallen 60 hochstämmige, 30 hängende und 170 Sträucher. Während der Hauptblütezeit sind über 100.000 Einzelblüten zu sehen. Um Schäden durch die Weiße Fliege zu vermeiden, nutzt die Wilhelma die Schlupfwespe.[28]

Maurischer Garten mit Seerosenteich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magnolie

Der vom Wandelgang umgebene Maurische Garten enthält neben den drei Wasserbecken den größten Magnolienhain nördlich der Alpen. Gezeigt werden 70 Magnolien in zahlreichen Sorten,[190] die ältesten stammen noch aus Königszeiten. Den Magnolien ist es hauptsächlich zu verdanken, dass die Wilhelma einst als „Alhambra am Neckar“ Weltruhm erlangte.[191] Bei Grabungen in der Wilhelma fand man zwischeneiszeitliche Magnolienabdrücke im Sauerwasserkalk.

Das größte der drei Becken wird für die Präsentation von Seerosen benutzt. Zudem sind dort Kois und Lotosblumen zu sehen.

Maurisches Landhaus mit Farnen, Kakteen und tropischen Nutzpflanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Maurisches Landhaus
Die Weltrekord-Titanenwurz

Das ehemals königliche Maurische Landhaus beginnt mit dem Kakteenkuppelhaus. Die dort in einer Felslandschaft gezeigten Kakteen stammen aus aller Welt, mehrheitlich aus Mexiko. Es schließt sich der Gebäudeteil für tropische Nutzpflanzen an. Das Hauptgebäude beherbergt Tropenvögel und ehemals Nachttiere. Botanisch sind dort Feigenbäume, Brotfruchtbäume, Palmen, Bananen und Schraubenbäume präsent.

Ehemals war hier eine Titanenwurz zu sehen – im Volksmund „La Diva“ genannt. Ihr Blütenstand am 20. und 21. Oktober 2005 stellte mit 2,94 Meter Höhe einen „Weltrekord“ auf,[192] der 2010 in den USA überboten wurde.[193]

Das Farnhaus beherbergt neben den namensgebenden Pflanzen eine Wollemia-Kiefer.

Wassergarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der an der Rückwand des Maurischen Landhauses gelegene Wassergarten wurde angelegt, um nach der Wilhelmaerweiterung (1968) das Entstehen eines Hinterhofcharakters zu vermeiden. Durch die Anlage für Bären und Klettertiere (1991) ist diese Notwendigkeit nicht mehr gegeben. Der Wassergarten enthält Blumenbeete, Sitzgelegenheiten, kleine Becken mit Fontänen und sechs große Wasserbecken mit zahlreichen Pflanzenarten, unter anderem Seerosen. Neben zwei mit Erde aufgefüllten Becken mit Nutzpflanzen aus dem Maurischen Landhaus werden nährstoffarme Gewässer, vom Großseggenried bis zur Hochmoorlandschaft, dargestellt.[194]

Mammutwäldchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mammutwäldchen geht auf den Import von Mammutbaumsamen durch König Wilhelm I. zurück.[195] Die Bäume sind heute im gesamten damaligen Königreich (vom Odenwald bis zum Bodensee[196]) zu finden, die meisten in der Wilhelma, bei der Anlage für Bären und Klettertiere und in der Südamerikaanlage. Die ältesten dieser Bäume wurden zwischen 1845 und 1856 gepflanzt. Um das Wäldchen zu erhalten, bemüht sich die Wilhelma, neue Bäume zu pflanzen. Die größten Mammutbäume sind 35 Meter hoch und damit nicht halb so hoch wie ihre Verwandten in Kalifornien.[197] Als Aktion gab es am Wilhelmatag die Möglichkeit, Mammutbaumnachzuchten zu gewinnen.

Subtropenterrassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Subtropenterrassen präsentieren zahlreiche Palmen, Insektivoren und andere botanische Exponate. In den Beeten werden 10.000 Pflanzen in 150 Arten gezeigt. 450 Kübelpflanzen und 50 bepflanzte Terrakotta-Kübel ergänzen die botanische Gestaltung.[198] Die Insektivoren befinden sich in vom Gartenbauverein in den 1970er Jahren gestifteten Glaskästen. Im Winter sind dort heimische Pflanzen ausgestellt. Vor dem Bau der Volieren wurden die Terrassen ausschließlich zur Ausstellung von Botanik benutzt. In der Zeit der Wilhelma als königlicher Lustgarten befand sich im Sommer dort die Orangerie.

Amazonienhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Amazonienhaus der Wilhelma

Das Albert-Schöchle-Amazonienhaus beherbergt nicht nur zahlreiche Tiere, sondern hat auch viele botanische Elemente. Diese sind dort wesentlich dominanter als in vergleichbaren Häusern im deutschsprachigen Raum. Eines der Ziele beim Bau des Hauses war es, dem Titel des zoologisch-botanischen Gartens in einem Gebäude gerecht zu werden. Gezeigt werden 2000 Pflanzen in 350 Arten, die im Bergwald des Amazonas heimisch sind.[199] Die Pflanzen dienen nicht nur dem Urwaldcharakter, für Frösche, Brillenblattnasen und andere Arten, die frei im Haus leben, sind sie überlebenswichtig.[200]

Natur- und Artenschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In-situ-Artenschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wilhelma unterstützt zahlreiche In-situ-Artenschutzprojekte, also Projekte, bei denen Tiere in ihrem Lebensraum geschützt werden.[201]

Im Ausland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines der größten Projekte ist das Congohound Projekt. Dieses finanziert seit 2012 Ranger und deren Hundestaffel im Virunga-Nationalpark. Ziel ist es, die dort heimischen Gorillas zu schützen. Bisher (Juni 2015) konnten 50.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Schauspieler des Tarzan-Musicals in Stuttgart unterstützen die Artenschutzbemühungen finanziell.[202] Im Kino des neuen Menschenaffenhauses wird das Projekt ausführlich vorgestellt. Teil des Projekts ist auch der Fallen Rangers Fund. Dieser hilft seit 2011 Hinterbliebenen von ermordeten Rangern.

Lola ya Bonobo in der Nähe von Kinshasa ist eine Auffangstation für beschlagnahmte Bonobos, die Wilderer als Haustiere verkaufen wollten. Durch die Einnahmen aus dem Stocherlabyrinth im Menschenaffenhaus konnte die Wilhelma die Station mit 8000 Euro (April 2015) unterstützen.

Seit 2009 unterstützt die Wilhelma die Organisationen Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS), Orang-Utans-in-Not und Kunst für Artenschutz. Mit Hilfe der 8600 Euro (Februar 2016) kann der Regenwald auf Borneo und Sumatra wieder aufgeforstet werden.

Im Zuge des EEP für Okapis unterstützt die Wilhelma das Okapi Wildlife Reserve im Kongo. Für die Ranger und Aufklärungskampagnen stellt sie jährlich 5000 US-Dollar zur Verfügung.

Durch die Mitgliedschaft im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) unterstützt die Wilhelma Projekte für Kleine Pandas, Schneeleoparden, Waldrappe und Wisente.

In der Wilhelma und deren Umfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden Überwinterungshilfen für Fledermäuse, Nistkästen für Vögel und Schmetterlingswiesen in Kooperation mit dem BUND angeboten. Außerdem hat die Wilhelma zahlreiche Schmetterlingswiesen in Stuttgart, unter anderem auch neben der Geiervoliere in der Wilhelma, eingerichtet. Dort konnten bereits Aurorafalter, C-Falter, Faulbaum-Bläuling, Großes Ochsenauge, Grünader-Weißling, Hauhechel-Bläuling, Kleiner Feuerfalter, Kleiner Fuchs, Kleiner Kohlweißling, Kurzschwänziger Bläuling, Mauerfuchs, Schachbrett, Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Tintenfleck-Weißling, Waldbrettspiel und Weißklee-Gelbling beobachtet werden.[203]

EAZA-Kampagnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2000 führt die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) Kampagnen durch, um auf besondere Artenschutzprojekte aufmerksam zu machen. In Form von Führungen, Vorträgen, Infotafeln etc. unterstützt die Wilhelma diese Kampagnen. Es gab bereits die Pol-zu-Pol-Kampagne 2014/2015, die Menschenaffenkampagne 2010/2011 (Wilhelma: 15.000 Euro Hilfe), die Nashornkampagne (seit 2005/2006): Save the Rhinos – Rettet die Nashörner (Wilhelma: 60.000 Euro Hilfe), die Tigerkampagne (2002–2004; Wilhelma: 40.500 Euro Hilfe) und die Bushmeat-Kampagne 2000 (Wilhelma: 56.000 Unterschriften für eine EU-Petition).[204]

Zuchtprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelma-Direktor Wilbert Neugebauer leitete in den ersten Jahren das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der EAZA, zu deren Gründern 1988 die Wilhelma gehörte.[205] Der Zoo beteiligt sich mit 51 Tierarten an den Programmen, die den Aufbau einer sich selbst reproduzierenden Population von 300 bedrohten Tierarten in größtenteils europäischen Zoos zum Ziel hat.[206] Zu diesem Zweck wird Nachzuchtenmanagement betrieben, um beispielsweise Inzucht zu vermeiden.[207] Das EEP kann auch Zuchtstopps verhängen, wenn Nachzuchten nirgends untergebracht werden können, wie momentan zum Beispiel bei Tigern, Flusspferden und Kaiser-Schnurrbarttamarinen.

Auswilderungsprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei manchen Arten können Nachzuchten aus der Wilhelma wieder ausgewildert werden. Ziel ist es, eine stabile Wildpopulation aufzubauen. Auswilderungen führte die Wilhelma bereits bei Onager, Addax-Antilope, Geburtshelferkröte, Przewalskipferd, Steinbock, Meeresschildkröte, Wisent, Uhu, Seeadler,[208] Weißstorch, Auerwild und Gänsegeier[209] durch.[210] Manche der Projekte wurden mittlerweile wieder beendet. Gründe hierfür sind entweder, dass die Haltung der entsprechenden Tierart beendet wurde (Onager, Addax-Antilope, Meeresschildkröte) oder dass Auswilderungen aufgrund einer Stabilisierung des Bestandes nicht mehr vonnöten sind (Uhu).

Handy-Recycling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In beiden Menschenaffenhäusern ist es möglich, ausrangierte Mobiltelefone abzugeben. Dies hilft den Berggorillas in zweifacher Weise: Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Abbaugebiet für Metalle, die zum Bau von Handys benötigt werden. Durch Recycling muss hier weniger Metall abgebaut werden. Außerdem gehen sämtliche Gewinne aus dem Recycling an den Virungapark und ein Berggorillaprojekt. Die Wilhelma konnte bereits 34.000 Euro überweisen.[211]

Medien, Angebote und Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1953 erscheint ein vom Direktor verfasster Zooführer der Wilhelma, der in der Regel jährlich aktualisiert wird. Eine weitere regelmäßig erscheinende Publikation ist seit den 1990er Jahren das derzeit dreimal im Jahr erscheinende kostenlose Wilhelmamagazin. Das erste Buch über die zoologische Wilhelma war Schlitzohr, in dem Albert Schöchle seine Lebenserinnerungen beschreibt. Einen sehr großen Teil nimmt dabei die Gründung des zoologischen Gartens in den 1950er und 1960er Jahren ein. Insbesondere die Tierbeschaffung wird thematisiert. Das Buch enthält zudem viele Anekdoten aus der Wilhelma. Von Wilbert Neugebauer, dem Nachfolger Schöchles als Wilhelma-Direktor, erschien 1993 Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. Er beschreibt den damaligen Zustand der Wilhelma sowie deren Geschichte. Eine weitere Publikation stammt von Dierk Suhr. In Die Wilhelma – 100 Geschichten und Anekdoten thematisiert er die Biologie und die Bedrohung der tierischen Bewohner der Wilhelma. Markus Heffner und Harald Löffler stellen in Die Wilhelma Tierpfleger mit ihren jeweiligen Pfleglingen vor. Das bisher letzte Werk über den zoologisch-botanischen Garten ist das von Jörg Kurz verfasste Buch Vom Affenwerner zur Wilhelma, in dem er unter anderem einen Überblick zur Geschichte der Wilhelma bietet. 2016 erschien von Tina Krehan Die Wilhelma wimmelt, ein sogenanntes Wimmelbuch für Kinder.[212]

Seit 2006 ist die Wilhelma in der Tier-Dokumentation Eisbär, Affe & Co. zu sehen, einer Gemeinschaftsproduktion von ARD und SWR. Die vierte und letzte Staffel wurde 2010 zum ersten Mal ausgestrahlt. Obwohl anfänglich lediglich 39 Episoden geplant waren, wurden insgesamt 174 gedreht, die noch gesendet werden.

Die Außenaufnahmen der am 11. November 2010 im ZDF ausgestrahlten Folge Giftpfeil der Krimiserie SOKO Stuttgart erfolgten in der Wilhelma.[213]

Ab dem 14. Mai 2009 wurde vom baden-württembergischen Briefdienstleister BWPost eine Briefmarkenserie mit Motiven aus der Wilhelma herausgegeben.[214]

Angebote und Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Wilhelma werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. So gibt es kostenlose Führungen vor und hinter den Kulissen, Tierbegegnungen mit ausgewählten Tierarten, die Möglichkeit mit bestimmten Themenschwerpunkten Kindergeburtstage zu feiern und in der ansässigen Gastronomie, dem Aquarium und der Damaszenerhalle eigene Veranstaltungen abzuhalten.[215]

Für Kinder gibt es seit April 2011 die neun Stationen umfassende Kinderturnwelt. Das Projekt konnte zusammen mit dem Förderverein und der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg realisiert werden. Die Bewegungsparcours orientieren sich an den jeweils dort zu sehenden Tieren. An den Stationen und mit dem kostenlosen Begleitheft wird spielerisch Wissen über die Tiere der Wilhelma vermittelt.[216]

Immer im September findet der Wilhelma-Tag statt. Angeboten werden verschiedene Aktionen wie Kinderschminken, Führungen, Infostände, Baumklettern, Blicke hinter die Kulissen, Fütterungen, Ponyreiten, Futterausstellungen, Melken am Kunsteuter, der „Tierpfleger-Eignungstest“ und ein Quiz.[217]

Um die Wilhelma zu unterstützen, gibt es für Firmen und Privatpersonen die Möglichkeit, Pflanzen- und Tierpatenschaften zu übernehmen. Die Kosten für eine Tierpatenschaften liegen zwischen 50 und 5000 Euro. Pflanzenpatenschaften kosten zwischen 50 und 2500 Euro.[218]

Ein großer Unterstützer des Gartens ist der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma. Dieser ist mit über 30.000 Mitgliedern der größte seiner Art in Europa. Zahlreiche Großprojekte der vergangenen Jahrzehnte wurden vom Verein maßgeblich mitfinanziert.[219]

Die Wilhelmaschule bietet Veranstaltungen für Schulen und Kindergärten sowie Weiterbildungen für Lehrkräfte an. Es gibt Themenführungen für alle Altersklassen, die 45 bis 90 Minuten dauern. Außerdem werden Workshops für Schulen veranstaltet. Für Lehrkräfte werden Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. In den Sommerferien wird für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren ein Programm angeboten.[220]

In den Sommermonaten gibt es unter dem Namen „Wilde Wochenenden“ jeden Sonntag kostenlose Kurzvorträge oder Aktionstage zu einer bestimmten Thematik. Hierfür werden Referenten eingeladen, die sich beruflich oder ehrenamtlich im Natur- und Artenschutz engagieren.[221]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. Theiss Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-8062-1037-3.
  • Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9.
  • Markus Heffner, Harald Löffler: Die Wilhelma. Theiss Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8062-2672-0.
  • Timo John: Die Wilhelma. Einst ein Märchengarten aus 1001 Nacht. In: Die königlichen Gärten des 19. Jahrhunderts in Stuttgart. Werner, Worms 2000, ISBN 3-88462-156-4, S. 67–92.
  • Jörg Kurz: Vom Affenwerner zur Wilhelma – Stuttgarts legendäre Tierschauen. Belser-Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7630-2701-9.
  • Christian Schönwetter: Federleichter Hochsicherheitstrakt. Anlage für afrikanische Menschenaffen in der Wilhelma in Stuttgart. In: Deutsche Bauzeitung db. Band 148, 2014, Heft 5, S. 54–60.
  • Dierk Suhr: Die Wilhelma – 100 Geschichten und Anekdoten. Jan Thorbecke, Ostfildern 2005, ISBN 3-7995-0154-1.
  • Ministerium für Finanzen, Wirtschaft Baden-Württemberg (Hrsg.): Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart. Neubau der Anlage für afrikanische Menschenaffen. Stuttgart 2013, (online).
  • Albert Schöchle: Erlebte Wilhelma – Ein Begleiter durch das Pflanzen- und Tierreich. G. AD. Stehn’s Buch- und Verlagshandlung. (Auflagen 1953–1970)
  • Wilbert Neugebauer: Wegweiser durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. G. AD. Stehn’s Buch- und Verlagshandlung. (Auflagen 1970–1989)
  • Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten Stuttgart. G. AD. Stehn’s Buch- und Verlagshandlung. (Auflagen 1989–2014)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wilhelma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Wilhelma - Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart. Verband der Zoologischen Gärten. 7. Juli 2016. Abgerufen am 3. November 2016.
  2. Viertbestes Wilhelma-Jahr der Geschichte Eßlinger Zeitung, 22. Januar 2016, abgerufen am 25. April 2016.
  3. Ranking der deutschen Zoos und Tierparks nach Anzahl der Besucher im Jahr 2014 (in Millionen) statista.com, aufgerufen am 25. April 2016.
  4. Jahresabschluss 2013 (PDF; 1,1 MB). Abgerufen am 21. Oktober 2014.
  5. Daten und Fakten. Website der Wilhelma, abgerufen am 5. August 2015.
  6. Wilhelma-Außenstelle Tennhof – Wo Gigolo entspannen kann Stuttgarter-Zeitung.de, 15. September 2014, abgerufen am 3. Mai 2016.
  7. Ein Kloster für Tiere (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive), Stuttgarter-Zeitung.de, 11. Juni 2008.
  8. a b Geschichte der Wilhelma – 19. Jahrhundert Website der Wilhelma, abgerufen am 5. März 2016.
  9. Gorillakindergarten Website der Wilhelma, abgerufen am 5. März 2016.
  10. Staatliche Schlösser und Gärten Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, abgerufen am 17. Juni 2015.
  11. Uwe Albrecht: Stuttgarter Zoogeschichte(n). In: Schönes Schwaben. Juli/August 2006.
  12. Wo Soldaten Lokalverbot hatten Stuttgarter-Zeitung.de, 8. Dezember 2015, abgerufen am 4. Mai 2016.
  13. Maximilian Friedrich Grimm: Die historische Wilhelma. Faszination Orient im 19. Jahrhundert. ISBN 978-3-89235-125-2, S. 10.
  14. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 29.
  15. Volltext/Vorschau in der Google-Buchsuche
  16. Judith Breuer u. a.: Erweckung aus dem Zauberschlaf – Zur Restaurierung des Wilhelmatheaters in Stuttgart-Bad Cannstatt. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, S. 65.
  17. Karl Ludwig von Zanth Die Wilhelma Maurische Villa seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg entworfen und ausgeführt von L. v. Zanth, S. 6.
  18. Wilhelmatheater Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  19. Ute Schmidt-Contag: Stuttgart, die Schlösser und ihre Gärten: das Werden der Schlösser und Gärten von der gräflichen Residenz bis zur Internationalen Gartenbauausstellung; S. 93/94.
  20. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, besonders S. 115.
  21. Eingang und Terrakottawand Website der Wilhelma, abgerufen am 1. Juli 2015.
  22. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 33.
  23. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, besonders S. 116/117.
  24. Karl Ludwig von Zanth Die Wilhelma Maurische Villa seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg entworfen und ausgeführt von L. v. Zanth, S. 6/7.
  25. Maurisches Landhaus Website der Wilhelma, abgerufen am 30. Juni 2015.
  26. Maximilian Friedrich Grimm; Die historische Wilhelma Faszination Orient im 19. Jahrhundert; ISBN 978-3-89235-125-2; S. 17/18 und 26/27
  27. Oskar Gerhardt: Stuttgarts Kleinod: Die Geschichte des Schloßgartens, Rosensteins sowie der Wilhelma. Eine unterhaltsame Plauderei auf Grund reichhaltigen amtlichen Quellenmaterials. S. 82/83.
  28. a b Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologische-botanische Garten in Stuttgart ISBN 978-3-87779-071-7, S. 33.
  29. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 36.
  30. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 40.
  31. Albert Schöchle: Erlebte Wilhelma – Ein Begleiter durch das Pflanzen- und Tierreich. 5. verbesserte Auflage. Stehn’s Buch- und Verlagshandlung, S. 40.
  32. Oskar Gerhardt: Stuttgarts Kleinod: Die Geschichte des Schloßgartens, Rosensteins sowie der Wilhelma. Eine unterhaltsame Plauderei auf Grund reichhaltigen amtlichen Quellenmaterials. S. 88.
  33. Die Entdeckung: „Flüstergalerien“ im Wandelgang Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  34. Maximilian Friedrich Grimm: Die historische Wilhelma Faszination Orient im 19. Jahrhundert. ISBN 978-3-89235-125-2, S. 69/70.
  35. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 71.
  36. Oskar Gerhardt: Stuttgarts Kleinod: Die Geschichte des Schloßgartens, Rosensteins sowie der Wilhelma. Eine unterhaltsame Plauderei auf Grund reichhaltigen amtlichen Quellenmaterials. S. 89.
  37. Dagmar Zimdars (Bearb.): Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler (Dehio-Handbuch) Baden-Württemberg II. Deutscher Kunstverlag, Berlin 1997, ISBN 3-422-03030-1, S. 24–25.
  38. Julius Bernhard: Reisehandbuch durch Württemberg und die angrenzenden Länderstriche der Nachbarstaaten. P. Gauger, Stuttgart 1863, Volltext in der Google-Buchsuche
  39. Maurischer Festsaal Website der Wilhelma, abgerufen am 30. Juni 2015.
  40. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologische-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 978-3-87779-071-7, S. 76.
  41. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 92.
  42. Belvedere und Subtropenterrassen Website der Wilhelma, aufgerufen am 17. Mai 2016.
  43. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen Stuttgart 1990, S. 87.
  44. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 51.
  45. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 93.
  46. Karl Ludwig Wilhelm von Zanth und die Wilhelma: eine kurze Einführung zum 200. Geburtstag des Architekten Online Publikationen der Universität Stuttgart, S. 22, aufgerufen am 18. Mai 2016.
  47. Damaszenerhalle Website der Wilhelma, aufgerufen am 2. Mai 2016.
  48. Die Najade. Organ für deutsches Kur- und Badeleben, Nr. 3, 1866, Volltext in der Google-Buchsuche.
  49. Karl Baedeker: Deutschland und Österreich: Handbuch für Reisende. Coblenz Verlag von Karl Baedeker, 1872, S. 483, Volltext in der Google-Buchsuche.
  50. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 32/33.
  51. Oskar Gerhardt: Stuttgarts Kleinod: Die Geschichte des Schloßgartens, Rosensteins sowie der Wilhelma. Eine unterhaltsame Plauderei auf Grund reichhaltigen amtlichen Quellenmaterials. S. 99.
  52. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 27.
  53. a b Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 129.
  54. Rainer Herzog: Wilhelma Stuttgart. Dokumentation der historischen und gestalterischen Entwicklung der Wilhelma-Gartenanlagen. Stuttgart 1990, S. 27.
  55. a b c Geschichte der Wilhelma – 20. Jahrhundert Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  56. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 130/131.
  57. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 140.
  58. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 29.
  59. a b Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 149.
  60. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 153.
  61. a b Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 154.
  62. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 159.
  63. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 155.
  64. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 150.
  65. Website des Fördervereins, abgerufen am 30. Januar 2016.
  66. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 188.
  67. Geschichte der Wilhelma – 21. Jahrhundert Website der Wilhelma, abgerufen am 5. März 2016.
  68. a b „Löwenhaltung wird eine wichtige Rolle spielen“ StN.de, 7. Januar 2016, abgerufen am 25. April 2016.
  69. a b Konstantin Schwarz: Wilhelma erhält Haltestelle unter Palmen Stuttgarter-Zeitung.de, 28. Juli 2016, abgerufen am 29. Juli 2016.
  70. Politik entdeckt ihr Herz für Flusspferde Stuttgarter-Zeitung.de, 1. August 2015, aufgerufen am 27. April 2016.
  71. Die Wilhelma arbeitet weiter an ihrem Masterplan Artikel der Südwest Presse vom 9. Mai 2016, aufgerufen am 1. Juni 2016
  72. Masterplan an Ministerium übergeben Stuttgarter-Zeitung.de, 4. Juli 2015, abgerufen am 5. Juli 2015.
  73. Finanzierung und Betrieb der Wilhelma Website des Rechnungshofes Baden-Württemberg, aufgerufen am 25. Mai 2016.
  74. Staatshaushaltsplan für 2015/2016 Ministerium für Finanzen und Wirtschaft 0623 Wilhelma in Stuttgart-Bad Cannstatt, S. 1, aufgerufen am 25. Mai 2016.
  75. Das Unternehmen Wilhelma Website der Wilhelma, aufgerufen am 25. Mai 2016.
  76. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 13.
  77. Rundgang ohne Treppen Website der Wilhelma, aufgerufen am 18. Juni 2016
  78. Kleinsäuger- und Vogelhaus sowie Nachttierabteilung schließen bald Pressemitteilung der Wilhelma, 23. Oktober 2014, abgerufen am 25. Februar 2015.
  79. Pama und Zella müssen sich noch gedulden Cannstatter Zeitung, 6. Mai 2016, aufgerufen am 6. Mai 2016.
  80. Gespräch mit Thomas Kölpin
  81. Großer Tanrek zootierliste.de, aufgerufen am 3. August 2016
  82. Kleinsäuger und Nachttiere Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  83. Doria-Baumkänguru zootierliste.de, aufgerufen am 3. August 2016
  84. Rolf-Guido Krahe; Maria Krahe; Welterstzuchten von Eulen in den Jahren 1834 bis 2010, in der Gefiederten Welt; 2011; Jahrgang 135; Heft 6; S. 24–27
  85. Heinz H. Poker: Chronik der Stadt Stuttgart, 1970–1972. Klett-Cotta, 1991, ISBN 978-3-608-91575-4, S. 520.
  86. See-Elefant heißt „Isolde“ Hamburger Abendblatt, 14. Juli 1965.
  87. Theresa Schäfer: Legendäre Wilhelma-Tiere. Erinnerungen an Vilja, Charly oder Buschi. Stuttgarter-Zeitung.de, 11. Februar 2014.
  88. Aquarium Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  89. Gefleckte Pazifische Chimäre Zootierliste.de, aufgerufen am 18. Juni 2016
  90. Bänderfetzenfisch Zootierliste.de, aufgerufen am 18. Juni 2016
  91. Japanischer Tannenzapfenfisch Zootierliste.de, aufgerufen am 18. Juni 2016
  92. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 230.
  93. Ein neues Krokodil namens Deng Pressemitteilung der Wilhelma, 15. Juli 2009, aufgerufen am 10. April 2016.
  94. Leistenkrokodil Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  95. Wilbert Neugebauer: Wegweiser durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. 1971, ISBN 3-87779-001-1, S. 53.
  96. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 118/119.
  97. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologische-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 978-3-87779-071-7, S. 112.
  98. Warane Zootierliste.de, aufgerufen am 10. April 2016.
  99. Dieter Jauch: Vermutlich eine Weltpremiere. Die Nachzucht des Stachelschwanz-Warans., Aquarienmagazin 18 (5), 1984.
  100. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 182.
  101. Altes bewahren – Neues fördern! Website des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma, aufgerufen am 16. Mai 2016.
  102. Affen und Seelöwen Website der Wilhelma, aufgerufen am 22. April 2016.
  103. Förderverein Website der Wilhelma, aufgerufen am 22. April 2016.
  104. Brasilianischer Greifstachler zootierliste.de, aufgerufen am 16. Mai 2016.
  105. Bäumchen-wechsel-dich bei Drills, Brüllaffen, Tamarinen & Co. Pressemitteilung der Wilhelma, 5. August 2015, abgerufen am 5. August 2015.
  106. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 37/38.
  107. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 247.
  108. Eine neue Heimat für Susi und Moritz Pressemitteilung der Wilhelma, 8. März 2010, abgerufen am 5. März 2016.
  109. Vortrag von Dieter Jauch
  110. Schwarzer Haubenlangur zootierliste.de, aufgerufen am 16. Mai 2016.
  111. Wilhelma freut sich über Kindersegen StN.de, 10. März 2016, abgerufen am 11. März 2016.
  112. Nestor- und Eulenpapageien Zootierliste.de, aufgerufen am 10. April 2016.
  113. Vortrag von Dieter Jauch
  114. Kleinsäuger und Nachttiere Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  115. Bären und Klettertiere Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  116. Vortrag von Dieter Jauch
  117. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 978-3-87779-071-7, S. 87.
  118. Fütterung: Greifvögel verdrehen Wilhelma-Besuchern den Kopf Pressemitteilung der Wilhelma, 31. März 2016, aufgerufen am 10. April 2016.
  119. Auswilderungsprojekte Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  120. Thomas Kölpin bei einer Führung im Rahmen der sogenannten Zoohistorica, aufgerufen am 6. Juli 2016.
  121. Jahresbilanz 2015: Viertbestes Ergebnis bestätigt große Resonanz Pressemitteilung der Wilhelma, 20. Januar 2016, abgerufen am 13. Februar 2016.
  122. Flusspferd sucht größere Wohnung mit Bad Stuttgarter-Zeitung.de, 19. März 2015, abgerufen am 25. April 2016.
  123. Pama und Zella müssen sich noch gedulden Artikel der Canstatter Zeitung, aufgerufen am 6. Mai 2016.
  124. Drama in der Stuttgarter Wilhelma Stuttgarter-Zeitung.de, 10. Februar 2014.
  125. Wirbel um Wilhelma-Eisbärin – „Verhaltensgestört“ oder „tiefenentspannt“? swr.de, aufgerufen am 5. August 2016.
  126. Verbessern Sie die Haltungsbedingung des Eisbären im Stuttgarter Zoo Wilhelma Petition auf change.org, aufgerufen am 5. August 2016.
  127. a b Wilbär, das kleine Geheimnis SZ.de, 17. Mai 2010, abgerufen am 16. Mai 2016.
  128. a b Bärenstark: Erster kleiner Eisbär in der Wilhelma! Pressemitteilung der Wilhelma Nr. 09/08, 2008, abgerufen am 16. Mai 2016.
  129. Michael Deufel: Wilbär verlässt Stuttgart (Memento vom 5. Dezember 2008 im Internet Archive) StN.de, 4. Dezember 2008.
  130. Eisbär-Junge Wilbär wandert nach Schweden aus Märkische Oderzeitung, 5. Mai 2013, abgerufen am 20. Mai 2013.
  131. Andrea Eisenmann: Schwede statt Schwabe Cannstatter Zeitung, 16. Mai 2009, abgerufen am 20. Mai 2013.
  132. Südamerikaanlage Website der Wilhelma, aufgerufen am 22. April 2016.
  133. Holtkötter, Marianne (1998): „Nachruf“ auf unseren letzten Bergtapir (Tapirus pinchaque), Zool. Garten N. F. 98, Heft 1, S. 63–64.
  134. Die weinenden Schwestern des Meleagros – Das Helmperlhuhn Wilhelmamagazin, 3/2015, S. 20, aufgerufen am 10. April 2016.(pdf)
  135. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 59–65.
  136. Führung und Gespräch mit Thomas Kölpin, sowie Auskünfte mehrerer Tierpfleger.
  137. Menschenaffen-Karte Grafik auf nationalgeographic.de, aufgerufen am 5. August 2016
  138. Tierpark-Ranking: Tierhaltung stuttgarter-zeitung.de, aufgerufen am 5. August 2016
  139. Grundrechte für Menschenaffen nationalgeographic.de, aufgerufen am 5. August 2016
  140. Das neue Affenhaus in der Wilhelma ist eröffnet Stuttgarter-Zeitung.de, 14. Mai 2013, abgerufen am 16. Mai 2013.
  141. a b Nach Affenhaus-Eröffnung erwartet Wilhelma Besucheransturm Stuttgarter-Zeitung.de, 15. Mai 2013, abgerufen am 16. Mai 2013.
  142. Erik Raidt: Affe, Panne & Co. Stuttgarter Zeitung, 12. April 2013, abgerufen am 16. Mai 2013.
  143. „Wie viele Affen müssen noch sterben?“ StN.de, 3. Februar 2015, abgerufen am 18. August 2015.
  144. In der Natur ausgestorben: Wilhelma beginnt mit der Haltung von Säbelantilopen Pressemitteilung der Wilhelma vom 14. November 2016, aufgerufen am 15. November 2016
  145. Schön, selten – und schnell mal auf der Flucht, Pressemitteilung der Wilhelma, 23. Mai 2013.
  146. Bongos kehren auf neugestaltete Anlage mit afrikanischem Flair zurück Pressemitteilung der Wilhelma, aufgerufen am 22. September 2016
  147. Neuer Zuchterfolg bei den seltenen Okapis Pressemitteilung der Wilhelma, 23. Juni 2015, abgerufen am 23. Juni 2015.
  148. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologische-botanische Garten in Stuttgart ISBN 978-3-87779-071-7, S. 71.
  149. Dieter Jauch Wilhelma Der zoologische-botanische Garten in Stuttgart ISBN 978-3-87779-071-7, S. 72.
  150. Afrikanische Huftiere Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  151. Das Comeback der Erdmännchen Pressemitteilung der Wilhelma, 9. April 2013, aufgerufen am 10. April 2016.
  152. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 66–75.
  153. Elefantendame Vilja ist tot StN.de, 11. Juli 2010, abgerufen am 4. Mai 2016.
  154. Wilhelma trauert um Elefant Molly Stuttgarter-Zeitung.de, 14. Juli 2011, abgerufen am 4. Mai 2016.
  155. Wilbert Neugebauer: Wegweiser durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. Stuttgart 1981, ISBN 3-8779-030-6, S. 43.
  156. Asiatischer Elefant Zootierliste.de, aufgerufen am 1. Juni 2016.
  157. Afrikanischer Steppenelefant Zootierliste.de, aufgerufen am 1. Juni 2016
  158. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 242/243.
  159. Wilbert Neugebauer: Wegweiser durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. Stuttgart 1971, ISBN 3-87779-001-1, S. 27.
  160. Die Wilhelma trauert um Elefantenkuh Vilja Pressemitteilung der Wilhelma vom 11. Juli 2010, aufgerufen am 1. Juni 2016.
  161. Neue Wohlfühlanlage in der Wilhelma Die Welt online, 15. Mai 2012, abgerufen am 2. Juli 2014.
  162. Neue Elefantenanlage der Wilhelma eröffnet Zoogast.de, 16. Mai 2012, abgerufen am 20. Mai 2013.
  163. Wilbert Neugebauer: Wegweiser durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. 1971, ISBN 3-87779-001-1, S. 29.
  164. Nashornbaby am Montagabend in der Wilhelma geboren Pressemitteilung der Wilhelma, 28. Oktober 2014, abgerufen am 1. April 2016.
  165. Happy Birthday, Hannibal! Stuttgarter-Zeitung.de, 19. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016.
  166. Zwergflusspferd Hannibal mit 50 Jahren friedlich für immer eingeschlafen Pressemitteilung der Wilhelma vom 1. Dezember 2016, aufgerufen am 1. Dezember 2016
  167. Tapir „Thai“ ist tot Pressemitteilung der Wilhelma, aufgerufen am 24. Mai 2016
  168. Wilbert Neugebauer: Wegweiser durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. 1971, ISBN 3-87779-001-1, S. 30 f.
  169. Dickhäuter und nichtafrikanische Huftiere Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  170. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 55.
  171. Schneeleopardenbabys auf Abwegen StN.de, 30. Oktober 2013, abgerufen am 11. Mai 2016.
  172. Jaguar Petra starb im hohen Alter von 23 Jahren Pressemitteilung der Wilhelma, aufgerufen am 24. Mai 2016
  173. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 241.
  174. Viel Gemeinsinn bei Affen, Mähnenspringern und Klippschliefern Pressemitteilung der Wilhelma, 12. Mai 2016, abgerufen am 6. Juli 2016.
  175. Eintragungen in diversen Foren, beispielsweise hier, aufgerufen am 6. Juli 2016.
  176. Damaszenerhalle Website der Wilhelma, aufgerufen am 10. April 2016.
  177. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 176.
  178. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologische-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 150/151.
  179. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologische-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 155–157.
  180. Eine neue Kolonie für Königspinguin Arcta Pressemitteilung der Wilhelma, 19. März 2010, aufgerufen am 10. April 2016.
  181. Dirk Herrmann: Füchse schänden Grab in Schorndorf. StN.de, 10. Juli 2013.
  182. Rundgang für Botanikfans Website der Wilhelma, aufgerufen am 12. Juli 2016.
  183. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 14–18.
  184. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 19.
  185. Tropenhaus mit Orchideen Website der Wilhelma, aufgerufen am 22. April 2016.
  186. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 122/126.
  187. Albert Schöchle: Das Schlitzohr. Bekenntnisse eines leidenschaftlichen Gärtners und Tierfreunds. Theiss Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-0269-9, S. 119/120.
  188. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 25.
  189. Mediterraner Augen- und Nasenschmaus Pressemitteilung der Wilhelma, 8. Februar 2012, aufgerufen am 22. April 2016.
  190. Magnolienhain Website der Wilhelma, aufgerufen am 16. Mai 2016.
  191. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 32.
  192. Die Titanenwurz öffnet ihre Blüte Stuttgarter-Zeitung.de, 7. Juli 2011, abgerufen am 14. Mai 2015.
  193. Guinness World Records – Tallest Bloom. Abgerufen am 20. Juli 2014.
  194. Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma – Ein Paradies in der Stadt. ISBN 3-8062-1037-3, S. 92.
  195. Der Trost der Wälder Stuttgarter-Zeitung.de, 16. Juni 2014, aufgerufen am 16. Mai 2016.
  196. 150 Jahre Wilhelma Mammutbäume Pressemitteilung der Wilhelma, aufgerufen am 16. Mai 2016.
  197. Baumpersönlichkeiten Website der Wilhelma, abgerufen am 22. Juni 2015.
  198. Subtropenterrassen Website der Wilhelma, abgerufen am 22. Juni 2015.
  199. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 3-87779-063-1, S. 139.
  200. Lebendige Biotope aus Menschenhand Wilhelma-Magazin 2/2015, S. 11, aufgerufen am 22. April 2016.
  201. Artenschutz vor Ort Website der Wilhelma, abgerufen am 2. Juli 2015.
  202. Disneys Musical Tarzan unterstützt die Wilhelma in Stuttgart Stage Entertainment, abgerufen am 6. Juni 2016.
  203. Neues Land für Schmetterlinge Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  204. EAZA-Kampagnen Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  205. Nachruf auf Prof. Dr. Wilbert Neugebauer Pressemitteilung der Wilhelma, 6. Mai 2015, abgerufen am 3. April 2016.
  206. EEPs, ESBs und Int. ZBs, an denen sich die Wilhelma beteiligt Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016. (pdf)
  207. Zuchtprogramme Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  208. Dieter Jauch: Wilhelma – Der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart. ISBN 978-3-87779-071-7, S. 87.
  209. Wo die Geier als verloren galten StN.de, 17. Juni 2016, abgerufen am 29. Juli 2016.
  210. Auswilderungsprojekte Website der Wilhelma, aufgerufen am 2. Juli 2015.
  211. Was haben Handys mit Gorillas zu tun? Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  212. Es wimmelt in der Wilhelma StN.de, 17. März 2016, abgerufen am 26. April 2016.
  213. Barbara Grüssinger: Mord zwischen Magnolien Stuttgarter-Zeitung.de, 16. April 2010, abgerufen am 30. Juli 2016.
  214. BWPOST und Wilhelma Postado, abgerufen am 21. November 2015.
  215. Angebote/Veranstaltungen Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  216. Neue Spielstationen bringen Kinder tierisch in Schwung Pressemitteilung der Wilhelma, 13. April 2011, abgerufen am 3. April 2016.
  217. Wilhelma-Tag Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  218. Patenschaften Information Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016. (pdf)
  219. Altes bewahren – Neues fördern! Website Freunde und Förderer der Wilhelma e. V., abgerufen am 7. August 2015.
  220. Wilhelmaschule Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.
  221. Wilde Wochenenden Website der Wilhelma, abgerufen am 3. April 2016.