Alfred Hrdlicka

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Alfred Hrdlicka (2005)

Alfred Hrdlicka [ˈalfʀeːt ˈɦr̩ɟlɪt͡ʃka] (* 27. Februar 1928 in Wien; † 5. Dezember 2009 ebenda) war ein österreichischer Bildhauer, Zeichner, Maler, Grafiker und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Aufgewachsen ist Alfred Hrdlicka in der politisch unruhigen und von auch gewalttätigen Kämpfen zwischen sozialistischen und konservativen, zunehmend auch nationalsozialistischen Gruppierungen und Parteien geprägten Ersten Republik Österreich. Schon früh wurde er durch seinen Vater, einen Kommunisten und Gewerkschaftsfunktionär, für politische Fragen sensibilisiert. Bereits 1933, als Fünfjähriger, begleitete er ihn, der mehrmals verhaftet wurde, beim Verteilen von Flugblättern im Arbeiterbezirk Floridsdorf[1]. Mit sechs Jahren erlebte er eine erste Hausdurchsuchung, bei der er von der Polizei verprügelt wurde. Als Zehnjähriger war er Zeuge des „Anschlusses“ Österreichs an das Deutsche Reich.

Die Jahre der NS-Herrschaft und den Zweiten Weltkrieg überlebten sein Vater, der zeitweilig Zwangsarbeit in einer Strafkompanie der Organisation Todt leisten musste, und er durch Abtauchen in die Illegalität. Alfred Hrdlicka entzog sich so 1944 dem Kriegsdienst. Bei einem befreundeten Zahntechniker, der ihn auch vorübergehend versteckte, konnte er eine zweieinhalbjährige Lehre machen. Die dort erworbenen feinmotorischen Fähigkeiten waren ihm später bei der Schaffung seiner Kunstwerke sehr von Nutzen. Sein älterer Bruder war als Soldat der Wehrmacht vor Leningrad gefallen.

Hrdlicka war ein talentierter Schachspieler. Das Spiel erlernte er während der illegalen Zusammenkünfte seines Vaters mit seinen Mitkämpfern in Kaffeehäusern und Beisln, wo er als Alibi bei Kontrollen diente. 1953 wurde er für die zweite internationale Studentenmannschaftsmeisterschaft in Brüssel nominiert, an der acht europäische Mannschaften mit je vier Spielern teilnahmen. Die österreichische Mannschaft, in der Hrdlicka (2 Punkte aus sieben Partien) und ein weiterer Österreicher abwechselnd jeweils an den ersten beiden Brett spielten, wurde durch einen belgischen und einen französischen Spieler ergänzt und erreichte Rang 7. Dem Team gelang ein Achtungserfolg mit einem 2 : 2 gegen die favorisierten Briten, wobei Hrdlicka gegen den englischen Meisterspieler Peter H. Clarke gewinnen konnte.[2]

Studium und erste Erfolge[Bearbeiten]

Karl-Renner-Büste (Wien, 1967)

Von 1946 bis 1952 studierte Hrdlicka Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Albert Paris Gütersloh und Josef Dobrowsky. Darauf folgte von 1953 bis 1957, ebenfalls an der Akademie, ein Studium der Bildhauerei bei Fritz Wotruba. 1960 hatte er zusammen mit Fritz Martinz seine erste Ausstellung „Skulptur, Malerei und Grafik“ in der Wiener Zedlitzhalle.

International bekannt wurde er 1964, als er gemeinsam mit Herbert Boeckl Österreich auf der 32. Biennale in Venedig vertrat. 1966 erlebte Hrdlicka erstmals die Welt psychisch kranker Menschen. Er wurde von diesen Begegnungen dermaßen nachhaltig beeindruckt, dass er sich fortan immer wieder mit dem Leid dieser Menschen, später mit Leid, Angst, Schmerz und der Bedrohung des Menschen schlechthin, künstlerisch auseinandersetzte. Im Jahr darauf fertigte er für die Stadt Wien eine Büste des 1950 verstorbenen sozialdemokratischen Staatspräsidenten Karl Renner an. Begleitet wurde deren Aufstellung von wütenden Protesten einer Gruppe, die sich als „Liga gegen entartete Kunst“ bezeichnete[3].

Professuren in Deutschland und Österreich[Bearbeiten]

In den anderthalb Jahrzehnten seines Stuttgarter Lehramts – er war auch für die Dauer seiner Hamburger Lehrtätigkeit, an der Stuttgarter Akademie „beurlaubt“, Mitglied des dortigen Lehrkörpers – entwickelte er unter schwierigen räumlichen und ausstattungsmäßigen Verhältnissen und gegen den Widerstand eifersüchtelnder Kollegen seine Klasse für Figuratives Gestalten zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche Studierende. Seine pädagogische Maxime: „Diese Schule ist keine Schule des Händchenhaltens, sondern eine Schule des Herausforderns.“[4] Keineswegs im akademischen „Elfenbeinturm“ verharrend, partizipierte er und ließ seine Studierenden am Kunstleben des Landes teilnehmen, so dass die Stuttgarter Jahre Alfred Hrdlickas einen ganz eigenen Beitrag zur jüngeren Kunstgeschichte Baden-Württembergs darstellen.

Erstmals traten zwölf „Studierende Hrdlicka(s)“ mit einer Ausstellung an der Stuttgarter Akademie im Mai 1976 in Erscheinung. Die Teilnehmer waren Manfred Bercher, Herbert Böhm, Heinz Dress, Gabriele Gebele, Elisabeth Habenicht, Joachim von Heimburg, Fritz Gerd Hoffmann, Susanne Knorr, Bert Mahringer, Cornelia Rühlicke, Hans Daniel Sailer und Felix Sommer. Nach fünf Jahren pädagogischen Wirkens war diese erste Bilanz für Alfred Hrdlicka ein voller Erfolg, hatte er doch die Klasse für Figuratives Gestalten, nunmehr laut Rektor Wolfgang Kermer ein „Kristallisationspunkt“ an der Akademie, geradezu aus dem Nichts aufgebaut. „Neolithikum“ hieß die 1979 von Alfred Hrdlicka anlässlich des internationalen Stuttgarter Kunstkongresses organisierte Akademieausstellung: „‚Neolithikum‘ ist nicht die Neuinszenierung überholter Ismen, keine Kunstvereinsoperette“, ließ er damals verlauten. „Ähnlich dem Interessen- und Ideologiekonglomerat der ‚Grünen‘ in der Politlandschaft, sind die ganz und gar nicht auf Vordermann gebrachten ‚Neusteinzeitler‘ auf Neuorientierung aus, sie haben es satt, als Postavantgardestatisten schreibtischgestrickten Evolutionstheorien hinterherzulaufen. Für die Künstler von morgen ist die Entbürokratisierung und Entmonopolisierung des Kunstbetriebs eine Existenzfrage.“ [4]

Von den Studenten der Stuttgarter Jahre sind weiterhin zu nennen: Dietrich Klinge, Dieter E. Klumpp, Markus Matthias Rapp, Bernd Stöcker, Kurt Tassotti, Andreas Theurer, Konrad Winzer.

Bedeutende Arbeiten der 1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten]

Gegendenkmal (Hamburg, 1983–1986)

Über seine Verbundenheit zu Deutschland, wo er nach eigenen Angaben öfter Ausstellungen hatte als irgendwo sonst, sagte Hrdlicka, nach einem „Anschluss“ gefragt: „Deutschland und Österreich, ein großes deutsches Sprachgebiet, wäre mir sehr Recht, denn das ist mein Arbeitsgebiet“[5], und präzisiert: „Ich bin ein Großdeutscher, aber kein Nazi.“[6][7]

In den 1970er und 1980er Jahren entstanden in der Bundesrepublik wie auch in Österreich, hier meist in Wien, eine Reihe von Hrdlickas bedeutendsten Werken. Bereits 1968 begonnen, stellte er 1972 den Bilderzyklus Plötzenseer Totentanz im evangelischen Gemeindezentrum nahe der Gedenkstätte Plötzensee fertig, wo der Opfer des Nationalsozialismus im ehemaligen Strafgefängnis Berlin-Plötzensee gedacht wird.

In Wuppertal wurde 1981 eine Skulptur im Gedenken an Friedrich Engels aufgestellt. Hrdlicka selbst benannte sie Die starke Linke. Die politischen Kontroversen, die dieses Werk, wie viele Werke Hrdlickas, auslöste, spiegeln sich in der offiziellen Namensgebung als Denkmal im Engelsgarten wider.[8] Von 1983 bis 1986 schuf er am Hamburger Dammtor das Gegendenkmal, dessen zwei Teile Hamburger Feuersturm und Untergang der KZ-Häftlinge im Kontrast zu dem in den 1930er-Jahren errichteten Kriegerdenkmal stehen.

Neben seiner Arbeit an Skulpturen fertigte Hrdlicka weiterhin vielbeachtete Zyklen von Zeichnungen und Radierungen an, unter anderem zu den politischen Ereignissen der Französischen Revolution, zum Deutschen Bauernkrieg oder zur Revolution 1848. Hrdlicka setzte sich in seinen Zyklen aber auch intensiv mit persönlichen Biographien auseinander, darunter mit der des Serienmörders Fritz Haarmann („Vampir von Hannover“), mit der Johann Joachim Winckelmanns, Franz Schuberts, Richard Wagners, Adalbert Stifters, Rudolf Nurejews, Leo Tolstois, Auguste Rodins und Pier Paolo Pasolinis. Im Zyklus Roll over Mondrian widmete er sich den Arbeiten von Piet Mondrian.

1988 wurde auf dem Albertinaplatz in Wien das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus errichtet. Hrdlicka selbst bezeichnete es als sein wichtigstes Werk.[9] Wie schon bei früheren Arbeiten von ihm wurde auch die Aufstellung des Mahnmals von heftigen Anfeindungen begleitet. Kritisiert wurde es von verschiedenen Seiten. So stießen sich einige an der Positionierung eines Denkmals, das vor allem auch an die Zeit der Herrschaft des NS-Regimes in Österreich erinnert, an einem so prominenten und zentralen Ort direkt neben der Wiener Staatsoper. Von anderen wurde die Widmung an „alle Opfer des Krieges“ kritisiert, auch weil auf einer der Skulpturen ein gefallener Wehrmachtssoldat mit Kübelhelm auf dem Boden liegend dargestellt wird. Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, auch Simon Wiesenthal, setzten sich daraufhin für ein weiteres Mahnmal ein, das als Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Schoah (Rachel Whiteread, 2000) auf dem Judenplatz errichtet wurde.

Späte Jahre[Bearbeiten]

Orpheus I (Wien, 2008)
Hrdlickas Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Eigenkomposition)

Nach Annahme einer Professur an der Universität für angewandte Kunst Wien lebte und arbeitete Alfred Hrdlicka ab 1989 wieder vor allem in Wien, wobei seine Ausstellungs- und Bühnenbildprojekte, etwa zu Intolleranza 1960 (Stuttgart 1992) oder zum Ring des Nibelungen (Meiningen 2001) weiterhin vor allem in Deutschland stattfanden. Seine erste Frau Barbara verstarb 1994. 1999 nahm sich seine Geliebte Flora das Leben und versuchte dabei, auch Hrdlicka zu vergiften. Die Geschehnisse verarbeitete Hrdlicka in einem umfangreichen Zeichnungszyklus „Der Fall Flora“.[10] 1999 heiratete Hrdlicka seine jahrelange Muse, die Künstlerin Angelina Siegmeth.[11]

Wegen verschiedener Berufskrankheiten sowie eines Schlaganfalls konnte Hrdlicka in den letzten Jahren nur noch zeichnen. Bandscheibenprobleme hinderten ihn an der weiteren Ausübung der Steinbildhauerei, und er widmete sich verstärkt der Arbeit an Bühnenbildern. Alfred Hrdlicka starb im Alter von 81 Jahren am 5. Dezember 2009 in Wien. Er wurde am 19. Dezember 2009 auf dem Wiener Zentralfriedhof im Grab seiner ersten Frau Barbara beigesetzt (Grabstelle: Gruppe 31B, Reihe 13, Nr. 20).[12]

Politische Haltung[Bearbeiten]

Weltanschaulich blieb Hrdlicka zeitlebens dem Kommunismus verbunden und trat vehement gegen Faschismus und Antisemitismus auf. Er bezeichnete sich selbst gerne als „Uraltstalinisten“, was wiederholt zu kontroversen Diskussionen führte. Als aktives Parteimitglied der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) war er aber schon 1956 ausgetreten, als die sowjetische Armee den Ungarischen Volksaufstand gewaltsam niederschlug.[9] Hrdlicka blieb in späteren Jahren im kulturpolitischen Umfeld der KPÖ aktiv. Von 1994 bis zu seinem Tod war er Mitglied der Alfred-Klahr-Gesellschaft.[13] Zeitweise war er auch Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zur Koreanischen Demokratischen Volksrepublik. In den Jahren des Erstarkens der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) unter Jörg Haider trat Hrdlicka wiederum bei der Nationalratswahl in Österreich 1999 als parteiloser Spitzenkandidat der KPÖ in Kärnten an.

Hrdlickas Angaben zufolge war die Gründung der deutschen Partei Die Linke am 16. Juni 2007 auch seiner Vermittlung zu verdanken. Im Jahr 2000 brachte er die Politiker Gregor Gysi und Oskar Lafontaine zu einem Abendessen in Saarbrücken zusammen.[6] Lafontaine bestätigte später Hrdlickas Initiative.[14]

Eine der medial aufsehenerregendsten politischen Protestaktionen Hrdlickas war jene im Vorfeld der österreichischen Bundespräsidentenwahl im Jahr 1986, die von Kontroversen um die NS-Vergangenheit des Kandidaten Kurt Waldheim der Österreichischen Volkspartei („Waldheim-Affäre“) gekennzeichnet war. Gemeinsam mit Peter Turrini und Manfred Deix schuf Hrdlicka daraufhin als Zeichen des Protests ein meterhohes hölzernes Pferd[15]. Er griff damit einen Ausspruch des damaligen Bundeskanzlers Fred Sinowatz (SPÖ) auf, der Waldheims Rechtfertigungsversuchte mit der Bemerkung quittiert hatte: „Nehmen wir also zur Kenntnis, dass nicht Waldheim bei der SA war, sondern nur sein Pferd.“

Obwohl überzeugter Atheist[9], schuf Hrdlicka immer wieder Arbeiten mit religiösem Bezug und im Rahmen sakraler Bauwerke. 2009 entstand, als eines seiner letzten Werke, ein Bronzerelief zu Ehren der 1943 wegen „Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat“ hingerichteten und 1998 seliggesprochenen Ordensfrau Schwester Maria Restituta, das in der Barbarakapelle im Wiener Stephansdom zu sehen ist.

Noch in seinen letzten Lebensmonaten im Jahr 2009 intervenierte Hrdlicka per Leserbrief gegen die Streichung der Kulturamtsleiterstelle in der Stadt Wittlich (Rheinland-Pfalz), da er die Streichung des Arbeitsplatzes auf das Bemühen des damaligen Stelleninhabers, Justinus Maria Calleen, um „Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit und lebendige Erinnerungsarbeit“ zurückführte. Hrdlicka sah sich aufgrund des Vorgehens der Stadtregierung Wittlich in seiner Sicht bestätigt, wonach „50 Prozent der Deutschen und Österreicher noch immer Faschisten und Antisemiten“ seien. Die zuständigen Politiker bezeichnete er als „Blockwarte der Kunst.“ Der scheidende Bürgermeister der Stadt, Ralf Bußmer, klagte Hrdlicka daraufhin wegen „Volksverhetzung, Verleumdung und Beleidigung“ an. Zum Zeitpunkt des Ermittlungsbeginns der Trierer Staatsanwaltschaft war Hrdlicka aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr vernehmungsfähig.[16] [17] [18]

Ehrungen und Orden nahm Hrdlicka prinzipiell keine an.[6] 1993 hatte er jedoch den Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau erhalten.[19]

Werk[Bearbeiten]

Die starke Linke (Wuppertal, 1981)

Hrdlicka reflektierte und arbeitete in seinen Werken politisch sehr bewusst. Zeitlebens rüttelte er mit seinen Ausdrucksmitteln an den Machtverhältnissen dieser Welt. Die Unterdrückung kleiner Leute, das künstlerische Nachzeichnen ihrer bedrückenden Lebensverhältnisse, Macht und Ohnmacht in der Geschichte und in der Jetztzeit waren Themen seiner künstlerischen Arbeiten, in denen er nicht der in der Kunstwelt des 20. Jahrhunderts allgemeinen verbreiteten Tendenz zur abstrakten Kunst folgte, sondern beständig seinen eigenen figurativ-expressiven Stil weiterentwickelte, der in seiner künstlerischen Grundhaltung zeitlebens einem Realismus verpflichtet blieb.

Hrdlicka dehnte seine Themenbereiche weiter aus. Krieg, Gewalt und Faschismus sind die dunklen Seiten menschlichen Handelns, gegen die er bewusst mit seinen Mitteln der Kunst politisch agitieren wollte. Der Künstler wurde zum überzeugten Marxisten, der er auch bei allen Widerständen, die ihm entgegengebracht wurden, blieb. Sein künstlerischer kategorischer Imperativ war es, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, verlassenes, verächtliches Wesen ist“ (Karl Marx). Hrdlickas Grundanliegen war es, das Unmenschliche um der verlorengegangenen Menschlichkeit willen ungeschminkt darzustellen; nach Oskar Lafontaine lebte er „einen schonungslosen Humanismus, der auch Mord und Terror und sexuelle Brutalität mit expressiven Stilmitteln und bisweilen schockierender Deutlichkeit vor Augen führt“.[20] In seiner künstlerischen Stilistik hielt Hrdlicka an der Figürlichkeit fest. Er arbeitete in seinen Skulpturen, Gemälden und Grafiken figurativ-expressiv und verzichtete bewusst auf jegliche Art ungegenständlicher Bildsprache.

Die Devise seines Schaffens fasste er in dem Satz „Alle Macht in der Kunst geht vom Fleische aus“ zusammen.[9][11] Eine Kunst, die nicht den Menschen und dessen Verstrickungen in den Mittelpunkt stellt, betrachtete er als bloß dekorativ und für ihn uninteressant.

Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde (Auswahl)[Bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1960: Wiener-Kunsthalle, Zedlitzgasse (Gemeinschaftsausstellung mit Fritz Martinz)
  • 1962: Künstlerhaus, Französischer Saal, Wien (Gemeinschaftsausstellung mit Fritz Martinz)
  • 1963: Ausstellungspavillon im Zwerglgarten, Salzburg
  • 1964: 32. Biennale (Venedig), gemeinsam mit Herbert Boeckl
  • 1976: St. Louis, Mo.: "art in stuttgart 1976" (Ausstellungsbeteiligung)
  • 1977: Stuttgart: "Kunst im Stadtbild", ("Marsyas I", "Sonny Liston", "Sterbender")
  • 1994: "Zeichnung - Malerei - Skulptur". Aus Beständen der Galerie Hilger und Privatbesitz. (Museum St. Ingbert)
  • 2008: Werkschau in der Kunsthalle Würth (Schwäbisch Hall)[26]
  • 2008: Dommuseum Wien: Religion, Fleisch und Macht - das Religiöse im Werk von Alfred Hrdlicka
  • 2008: Bildungsverein der KPÖ Steiermark: Alfred Hrdlicka: Skulptur, Mischtechnik, Zeichnung, Grafik aus der Sammlung Arsenschek
  • 2010: Belvedere (Wien): Alfred Hrdlicka. Schonungslos!
  • 2013: Figur als Widerstand, Open-Air-Schau am Jungfernstieg, Hamburg (zusammen mit Bernd Stöcker und Werner Stötzer)
  • 2013: Stuttgart, Kunstbezirk, Galerie im Gustav-Siegle-Haus: Hrdlicka-Andenken (Alfred Hrdlicka und Schüler: Reinhard Bombsch, Robert Honegger, Susanne Knorr, Thomas Kosma, Hans Daniel Sailer, Joachim Sauter, Eva Schärer, Hans Schickinger, Jan Schneider, Ben Siegel, Bernd Stöcker, Andreas Theurer)

Bühnenbilder (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Faust I und II, Bonner Schauspielhaus (1982)
  • Luigi Nono: Intolleranza, Stuttgart (1992)
  • König Lear, Schauspielhaus Köln (1994)
  • Ring des Nibelungen, Meiningen (2001)
  • Der König Kandaules, Kleines Festspielhaus, Salzburger Festspiele (2002)

Bibliografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Schriften, Bilder, Skulpturen[Bearbeiten]

  • Alfred Hrdlicka – Die Ästhetik des Grauens – Der Wiedertäufer-Zyklus. Mit Beiträgen von Jürg Meyer zur Capellen, Daniela Winkelhaus-Elsing und Christine Pielken: Rhema-Verlag, Münster 2003, ISBN 3-930454-43-2.
  • Alfred Hrdlicka - Drei Zyklen: Winckelmann, Haarmann, Roll over Mondrian. Essay und Bildtexte von Johann Muschik. Verlag für Jugend & Volk, Wien, München 1968. 87 S. mit 32 ganzs. Abb.
  • Pablo Neruda: Estravagario. Mit Radierungen von Alfred Hrdlicka. Hoffmann & Campe, Hamburg 1971. 105 S.
  • Alfred Hrdlicka - Skulptur und Zeichnungen. Einleitung von Alfred Hrdlicka. Mit einem Werkkatalog von Manfred Chobot. Jugend & Volk, Wien, München 1973. 164 S.
  • Alfred Hrdlicka - Radierungen. Band 1: Die frühen Radierungen. Band 2: Politische Radierungen und Zyklus „Wie ein Totentanz“. Band 3: Radierungen zur Psychopathologie. Ullstein, Frankfurt 1975. Zahlr. Abb.
  • Hrdlicka, Alfred: Die Briefe der Hausmeisterin Leopoldine Kolecek. Edition Hilger, Wien 1978. 58 S.
  • Alfred Hrdlicka - Faust. Bühnenbilder. Hrsg.: Ernst Hilger. Mit Fotos von Bettina Secker, einem Text von Paul Kruntorad und Gedichten von Zoltan Ver. [Texte zu den Bildern: Alfred Hrdlicka]. Edition Hilger, Wien 1983. 104 S.
  • Alfred Hrdlicka: Schach. Zeichnungen 1. Claassen, Düsseldorf 1983. 101 S., 106 teils farb. Abb. und einer eingebundenen Original-Radierung von Alfred Hrdlicka.
  • Alfred Hrdlicka: Schaustellungen. Bekenntnisse in Wort und Bild. Hrsg.: Walter Schurian. dtv, München 1984. 277 S., s/w-Abb. ISBN 3-423-02891-2
  • Bettina Secker: Alfred Hrdlicka - Neolithikum. Kindler, München 1984. 157 S., zahlr. Abb.
  • Die da reden gegen Vernichtung: Psychologie, bildende Kunst und Dichtung gegen den Krieg. Hrsg.: Erich Fried, Alfred Hrdlicka, Erwin Ringel, Alexander Klauser u.a. Europaverlag, Wien 1986. 199 S., zahlr. teils farb. Abb.
  • Alfred Hrdlicka: Das Gesamtwerk (Schriften). Hrsg.: M. Lewin. Europa-Verlag, Wien 1987. 287 S.
  • Alfred Hrdlicka: Von Robespierre zu Hitler. Die Pervertierung der Revolution seit 1789. Rasch & Röhring, Hamburg 1988. 223 S., zahlr. teils farb. Abb.
  • Alfred Hrdlicka - das Frauenbild. Red.: Ernst Hilger. Hilger, Wien 1988. 131 S. ISBN 3-203-51036-7
  • Alfred Hrdlicka - Texte und Bilder zum 60. Geburtstag des Bildhauers. Hrsg.: Ulrike Jenni und Theodor Scheufele. Moos & Partner, Gräfelfing 1988. 244 S.
  • Georg Büchner: Lenz. Mit Bildern von Alfred Hrdlicka und einem Essay von Theodor Scheufele. Galerie Hilger, Frankfurt/M., Wien 1989. 106 S.
  • Georg Büchner: Woyzeck. Nach den Handschriften neu hergest. von Henri Postmann. Mit Bildern von Alfred Hrdlicka und Beitr. von Hans Mayer, Henri Poschmann und Theodor Scheufele. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M, Wien 1991. 243 S., m. farb. Abb. ISBN 3-7632-3806-9
  • Alfred Hrdlicka - Zeichnungen. Essays von Theodor Scheufele, K. Winnekes, H. Froning. Hrsg.: Galerie Nawrocki, Köln. Külby, Lörrach 1992.
  • Alfred Hrdlicka - Arbeiten 1942 - 1992. Hrsg.: Theodor Scheufele. Hilger, Wien 1993.
  • Alfred Hrdlicka - Zeichnungen. Mit Beitr. von Alfred Hrdlicka, Christian Lenz, F. Thomas Meisl, Theodor Scheufele, Walter Schurian. Hrsg.: Barbara Hrdlicka. Harenberg Edition, Dortmund 1994. 304 S., zahlr. Farbabb. ISBN 3-611-00423-5 (zugleich Katalog zur Ausstellung "Zeichnung - Malerei - Skulptur" im Museum St. Ingbert, 2. Oktober - 4. Dezember 1994)
  • Hrdlicka, Alfred: Kleine Weltgeschichte. Harenberg, Dortmund 1996. 182 S., ISBN 3-88379-708-1
  • Alfred Hrdlicka - Skulpturen, Zeichnungen, Druckgraphik 1945-1997. Hrsg.: K. Klemp und P. Weiermair. Stemmle, Zürich 1997. 191 S., zahlr. Abb.
  • Alfred Hrdlicka - sculptures, drawings, prints 1945-1997. Stemmle, Zürich 1997. ISBN 3-908162-75-0
  • Alfred Hrdlicka, Bildhauer • Maler • Zeichner. Hrsg.: Sylvia Weber. Swiridoff, Künzelsau 2008. ISBN 978-3-89929-130-8

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Alfred Hrdlicka. Texte von Johann Muschik u.a. von Heinz Moos, München 1969. 178 S., zahlr. Abb.
  • Alfred Hrdlicka - Graphik. Unter Mitarbeit und mit Beiträgen von Elias Canetti, Manfred Chobot, Karl Diemer, Ernst Fischer, Wieland Schmied, W. Stubbe, Kurt Weidemann. Propyläen-Verlag, Frankfurt am Main 1973. XXVIII, 214/ S. m. zahlr. teils. farb. Abb.
  • Wolfgang Kermer: Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung "Studierende der Klasse Hrdlicka" am 7. Mai 1976 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. In: Akademie-Mitteilungen 7 / Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart / Für die Zeit vom 1. April 1975 - 31. Mai 1976. Stuttgart: Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart, August 1976, S. 86-90, 1 Abb. [mit der Wiedergabe der Presseresonanz auf die Stuttgarter Debütausstellung der Klasse Hrdlicka]
  • Kunst im Stadtbild: Stuttgart. Mai bis Oktober 1977. Mit Beiträgen von Manfred Rommel und Ulrich Gertz. Hrsg.: Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Stuttgart, o. J. (1977) [urspr. Aufstellung der Skulpturen "Marsyas I", "Sonny Liston", "Sterbender"]
  • Die starke Linke des Alfred Hrdlicka. Der Streit um das Wuppertaler Engels-Denkmal. Edition Hungerland, Wuppertal 1981. 140 S., mit zahlr. s/w Abb.
  • Kunstverein Darmstadt: Deutsche Radierer der Gegenwart. Darmstadt 1982, S. 90f. ISBN 3-7610-8121-9
  • Mennekes, Friedhelm: Kein schlechtes Opium. Das Religiöse im Werk von Alfred Hrdlicka. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1987. 246 S., 247 teils farb. Abb. ISBN 3-460-32551-8
  • Alfred Hrdlicka - die große französische Revolution. Essay: Peter Gorsen. Beitr.: Alain Mousseigne und Walter Schurian. Hrsg.: Galerie Hilger. Wien: Albertina, 1989. XXIV, 87 S. m. farb. u. s/w-Abb.
  • Alfred Hrdlicka - Mahnmal gegen Krieg und Faschismus in Wien. Hrsg. von Ulrike Jenni. In zwei Bänden. Band 1. Band 2: Theodor Scheufele: Das Mahnmal am Wiener Albertinaplatz und die Presse. Eine Dokumentation (1978 - 1992) Akad. Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1993. 224 und 318 S., ISBN 3-201-01572-5
  • Alfred Hrdlicka und der Fall Flora. Reportage einer mörderischen Hörigkeit. Erzählt von Susanne Ayoub. Molden Verlag, Wien 2000. 134 S. m. zahlr. meist farb. Abb.
  • Stuttgarter Begegnungen: die Schenkung Wolfgang Kermer; Städtische Galerie Neunkirchen, 18. Mai – 24. Juni 2005 / [Hrsg.: Neunkircher Kulturgesellschaft gGmbH; Nicole Nix-Hauck. Katalog: Wolfgang Kermer]
  • Christian Walda: Der gekreuzigte Mensch im Werk von Alfred Hrdlicka. Böhlau Verlag, Wien 2007. ISBN 978-3-205-77708-3
  • Wolfgang Kermer: Wiener Blut am Weissenhof: die Stuttgarter Jahre Alfred Hrdlickas. Mit zwei Texten von Alfred Hrdlicka. Stuttgart: Privatdruck, 2008
  • Trautl Brandstaller, Barbara Sternthal (Hrsg.): Alfred Hrdlicka - Eine Hommage. Residenz Verlag, St. Pölten 2008 ISBN 978-3-7017-3087-2
  • Hans-Dieter Schütt: Alfred Hrdlicka: Stein Zeit Mensch. Das Neue Berlin 2008, ISBN 978-3-360-01951-6
  • Peter Anderberg: Alfred Hrdlicka als Schachspieler. In: Kaissiber 36, Januar-März 2010. S. 44-47.
  • Alfred Weidinger: Alfred Hrdlicka - Parallelwelten. Biografische Notizen 1928-1964. In: Alfred Hrdlicka - Schonungslos! Wien 2010, S. 13-56.
  • Hannes Fernow: "Zyklisches Erinnern: Alfred Hrdlickas Radierzyklus "Wie ein Totentanz" - Die Ereignisse des 20. Juli 1944". Wien 2012

Ausstellungskataloge[Bearbeiten]

  • Alfred Hrdlicka. Mit Beiträgen von Wieland Schmied, K. Diemer und A. Hrdlicka. [Ausstellungskatalog]. Kestner Gesellschaft, Hannover 1974. 109 S., 96 Abb.
  • Bernhard Buderath: Alfred Hrdlicka - Anatomien des Leids. Skulpturen, Plastiken, Gemälde, Graphik und Bühnenbilder. [Ausstellungskatalog Jahrhunderthalle, Hoechst]. Klett-Cotta, Stuttgart 1984. 187 S., zahlr. Abb. ISBN 3-608-76192-6
  • Alfred Hrdlicka - Plastik, Zeichnungen, Graphik. [Ausstellungskatalog]. Verlag der Akademie der Künste, Berlin 1985. 133 S., zahlr. Abb.
  • Alfred Hrdlicka - Arbeiten 1954 - 1993. [Ausstellungskatalog Museum Würth]. Thorbecke, Sigmaringen 1993.
  • Alfred Hrdlicka - Schonungslos! [Ausstellungsbuch Schloss Belvedere]. Wien 2010.

Filme und Radiosendungen über Hrdlicka[Bearbeiten]

  • Ein Leben zwischen Kunst und Leidenschaft. Bekenntnisse des Alfred Hrdlicka. Dokumentation, 50 Min., ein Film von Sylwia Rotter, Produktion: ORF, Erstsendung: 9. November 2000
  • Alfred Hrdlicka - Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall. Ausstellungsvideo, 2008 (online abrufbar; siehe unter Weblinks)
  • "Alfred Hrdlicka. Sequenzen", Der Meister erzählt über sein Leben und seine Kunst, 174 Min., Doppel-DVD, ein Film von Andrea Bönig, 2012
  • Prolet ist kein Schimpfwort Hörbild von Susanne Ayoub. Produktion ORF - Radio Ö1. Erstsendung 2003

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alfred Hrdlicka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Interviews[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tagesspiegel: Der Polterer – Zum 80. Geburtstag des Bildhauers Alfred Hrdlicka, 27. Februar 2008
  2. Peter Anderberg: Alfred Hrdlicka als Schachspieler, Kaissiber 36, Januar-März 2010, Seite 44 – 47
  3. Der Standard: Alfred Hrdlicka gestorben, 6. Dezember 2009
  4. a b Wolfgang Kermer: Wiener Blut am Weissenhof: die Stuttgarter Jahre Alfred Hrdlickas. Mit zwei Texten von Alfred Hrdlicka. Stuttgart: Privatdruck, 2008
  5. Kurier: Hrdlicka hat nichts gegen den „Anschluss“ (Version vom 26. Februar 2008 im Internet Archive)
  6. a b c „Ich bin ein Klassiker“, Berliner Zeitung, 23. Februar 2008
  7. Mittagsjournal von Ö1: Alfred Hrdlicka im Journal zu Gast, 23. Februar 2008 (abgerufen am 23. März 2008)
  8. SPD-Wuppertal: Engelsgarten - Streit um ein Denkmal in Wuppertal ist historischer Boden des Sozialismus
  9. a b c d Die Presse: Großmeister der Skulpturen: Alfred Hrdlicka ist tot, 5. Dezember 2009
  10. Alfred Hrdlicka und der Fall Flora. Reportage einer mörderischen Hörigkeit. Erzählt von Susanne Ayoub. Molden Verlag, Wien 2000
  11. a b FAZ: Hrdlicka in Berlin. Alle Macht geht vom Fleische aus, 23. Februar 2008
  12. Der Standard: Alfred Hrdlicka beigesetzt, 19. Dezember 2009
  13. Mitteilungen der Alfred-Klahr-Gesellschaft, 4/2009, S. 28. (PDF; 788 kB)
  14. „Identität eines Roten“, Oskar Lafontaine, Rede am 19. Januar 2008 in der Galerie Berlin (Kopie)
  15. Der Standard: Zur Erinnerung an Alfred Hrdlicka, Fotos von Robert Newald, 7. Dezember 2009
  16. Trierischer Volksfreund v. 12. Februar 2009
  17. Trierischer Volksfreund: Bürgermeister stellt Strafanzeige wegen Volksverhetzung, 27. März 2009
  18. Trierischer Volksfreund: Alfred Hrdlicka gilt als nicht vernehmungsfähig, 25. Mai 2009
  19. Stadt Zwickau: Preisträgerliste. In: www.zwickau.de. 8. Oktober 2009, abgerufen am 24. Juli 2011.
  20. Alfred Hrdlicka – Zeichnungen. Vorwort von Oskar Lafontaine. Mit Beiträgen von Alfred Hrdlicka, Christian Lenz, F. Thomas Meisl, Theodor Scheufele, Walter Schurian. Hrsg.: Barbara Hrdlicka. Harenberg Edition, Dortmund 1994. 304 S., zahlr. Farbabb. ISBN 3-611-00423-5
  21. Der „Plötzenseer Totentanz“ von Alfred Hrdlicka im Ev. Gemeindezentrum Plötzensee in Berlin-Charlottenburg
  22. Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 78 f.
  23. Der Standard.at, 18. Juni 2009: Lichte Momente gegen dunkle Mächte
  24. Niklas Maak (FAZ, 27. Februar 2008): Alfred Hrdlicka zum Achtzigsten: Das politische Beben im uralten Stein
  25. Volker Plagemann, Babette Peters: Kunst im öffentlichen Raum: Anstösse der 80er Jahre. Verlag DuMont, Hamburg 1989, ISBN 3770124820, S. 176
  26. Reinhold Würth bei hr info, 13. April 2008, 25:15 Min., MP3-Datei