Amstetten

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Amstetten in Niederösterreich, zur Gemeinde Amstetten in Baden-Württemberg siehe Amstetten (Württemberg), zu anderen Begriffen mit Namensbestandteil Amstetten siehe Amstetten (Begriffsklärung).
Amstetten
Wappen von Amstetten
Amstetten (Österreich)
Amstetten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Fläche: 51,92 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 14° 52′ O48.12314.87213275Koordinaten: 48° 7′ 23″ N, 14° 52′ 20″ O
Höhe: 275 m ü. A.
Einwohner: 22.880 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 441 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3300, 3311, 3361, 3362, 3363
Vorwahl: 07472
Gemeindekennziffer: 3 05 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 1
3300 Amstetten

3300, 3311, 3361, 3362, 3363 Amstetten
Website: www.amstetten.noe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Ursula Puchebner (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(41 Mitglieder)
24
10
4
2
1
24 10 
Von 41 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Amstetten im Bezirk Amstetten
Amstetten Ardagger Aschbach-Markt Behamberg Biberbach Ennsdorf Ernsthofen Ertl Euratsfeld Ferschnitz Haag Haidershofen Hollenstein an der Ybbs Kematen an der Ybbs Neuhofen an der Ybbs Neustadtl an der Donau Oed-Oehling Opponitz Seitenstetten Sonntagberg St. Georgen am Reith St. Georgen am Ybbsfelde St. Pantaleon-Erla St. Peter in der Au St. Valentin Strengberg Viehdorf Wallsee-Sindelburg Weistrach Winklarn Wolfsbach Ybbsitz Zeillern Allhartsberg NiederösterreichLage der Gemeinde Amstetten im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Amstetten ist die Bezirkshauptstadt des Bezirks Amstetten im Südwesten Niederösterreichs, sie liegt im Mostviertel und hat 22.880 Einwohner (Stand 1. Jänner 2013).

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Stadtgemeinde und Bezirkshauptstadt Amstetten liegt an historisch-traditionellen, topographisch vorgegebenen Durchzugswegen – als Nadelöhr zwischen den Voralpen im Süden, sowie dem granitenen Ausläufer der Böhmischen Platte, die hier von der Donau durchschnittene Neustadtler Platte, und grenzt im Westen und Osten an die üppigen Bauernlandschaften des Mostviertels. Diese Faktoren – Transit und Landwirtschaft – haben auch die historische Entwicklung bis in die Neuzeit geprägt. Und speziell die Entwicklung zum heutigen Wirtschafts- und Handelsplatz im Gleichklang mit historischen Wandlungen – dem Verlust der Bedeutung militärischer Sicherung, die Amstetten bis zur Grenze des Bestands führe, und der gestiegenen Bedeutung des Transports, mit dem Amstettens Bedeutung traditionell direkt zusammenhängt – gefördert.

So liegt es heute an der Westautobahn A 1 und an der Westbahn und ist nicht nur ein wichtiges Tor zum Ennstal, sondern das wirtschaftliche Zentrum des westlichen Mostviertels mit dem Gerichtsbezirk Amstetten mit etwa 110.000 Einwohnern geworden.

Die Stadtgemeinde besteht nicht nur aus dem eigentlichen Stadt-Kerngebiet, sondern erstreckt sich über sechs Katastralgemeinden: Edla, Hausmening und Mauer bei Amstetten. Des Weiteren sind Preinsbach, Schönbichl sowie Ulmerfeld der Gemeinde angegliedert.

Neben mehreren teils recht wasserreichen Bächen (unter anderem Gschirmbach, Edlabach, Preinsbach, Mühlbach) finden sich zwei Flüsse in Amstetten: die kleine Url, die kurz vor Amstetten in den Hauptfluss der wasserreichen Region mündet, die Ybbs. Sie ist auch Wappenfluss Amstettens. Erst umfangreiche Dammverbauten – als neben Eisenbahn und Straße dritte, das Stadtgebiet früher unbarmherzig zertrennende Linie, das bis heute größte städtebauliche Problem – konnten die Ybbs hindern, die Stadt regelmäßig zu überfluten. Sie trennt (mehrfach überbrückt) die südlicher gelegenen Teile Allersdorf, Greinsfurth, Ulmerfeld sowie Hausmening vom übrigen Stadtgebiet. Die Ybbs (das Wort kommt wahrscheinlich von „oussa“=klares Wasser), die Amstetten im Süden ursprünglich begrenzte, heute durchschneidet, war bis in die 1960er Jahre beliebter Badefluss der Amstettner und sein Wasser speiste auch das alte Freibad. Er wurde aber von der Papier- und Zellstoffindustrie des Ybbstales nahezu ruiniert. Der früher als Holztrift genutzte Fluss bietet aber heute nach dramatischen Maßnahmen zur Wassergüteverbesserung streckenweise wieder ein beliebtes Ziel des Naherholungsraumes (Angel-, Badesport).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Amstetten, Edla, Hausmening, Mauer bei Amstetten, Preinsbach, Schönbichl und Ulmerfeld.

Wirtschaft und Leben[Bearbeiten]

Als Sitz der Bezirkshauptmannschaft, der Polizeizentrale der Region, mehrerer Verwaltungs- und Staatsbehörden, Schulen und Ausbildungsstätten, sowie Sitz internationaler Konzerne, ist Amstetten Zentralort des westlichen Mostviertels und eine der bedeutendsten Städte Niederösterreichs. Seine Wirtschaft hat durch ihre Gewerbestrukturen und durch große Industriebetriebe bemerkenswerte auch internationale Bedeutung im Maschinenbau, in der Metall- und Holzverarbeitung, der Bauwirtschaft, der Papierindustrie, dem Transportwesen, der Chemie, und ist in den letzten Jahrzehnten zum Einkaufsplatz für die gesamte Region aufgestiegen.

Ein Großteil der Industrie- und Dienstleistungsbetriebe ist in den Stadtteilen Amstetten Stadt, Greinsfurth, Hausmening, Mauer sowie Neufurth angesiedelt, während die Stadtteile Preinsbach, Edla und Schönbichl vor allem ländlich strukturiert sind und noch zahlreiche land- und forstwirtschaftliche Betriebsstätten aufweisen.

Amstetten ist ein modernes Wirtschafts-, Schul- und Verwaltungszentrum geworden, das eine der höchsten Kaufkraftvergleichszahlen Niederösterreichs aufweist. Dem rasanten Wandel, aber auch der geographischen Lage gemäß, die Entsprechungen zeitigt, kämpft die Stadt speziell in den letzten 100 Jahren mit der Bestimmung ihrer Identität. Deren Bandbreite von der Bürger- und Beamtenstadt zur Arbeiterstadt, vom Zentrum der Landwirtschaft der Region zum modernen Wirtschaftsplatz geht. Und die Paradoxa aufweist: Wohlstand und Prosperität stehen vergleichsweise hohe Jugendkriminalität und Bevölkerungsfluktuation – bei gleichzeitig hoher Lebenszufriedenheit der angestammten Bevölkerung – gegenüber.

Klima[Bearbeiten]

Amstetten liegt in der Klimaprovinz des österreichischen Alpenvorlandes und im Übergangsbereich zwischen feuchtem ozeanischem Klima im Westen Europas, und trockenem kontinentalem Klima im Osten. Aufgrund der geschützten Lage ist es im Schnitt 3 bis 6 °C wärmer als in den umliegenden Gemeinden. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt etwa 9 bis 12 °C. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beläuft sich auf 1.000 mm, wobei die häufigsten Niederschläge in Form von Regen und in den Sommermonaten zu verzeichnen sind.

Besonders in den Herbst- und Wintermonaten kommt es aufgrund der Beckenlage häufig zu hartnäckiger Inversionsbewölkung, wodurch die Sonnenscheindauer sehr gering ist.

Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig mit Stärken von 2 bis 3 Beaufort, hauptsächlich aus westlicher Richtung. Nur bei Hochdruckwetterlagen treten häufig Ostwinde auf. Diese wehen sehr beständig und oft mehrere Tage hindurch und können sehr kräftig ausfallen, erreichen jedoch selten mehr als Windstärke 7.

Starke Stürme sind eher selten, kommen ausschließlich aus dem Westen, erreichen jedoch hin und wieder Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h, wodurch es alle paar Jahre zu starkem Windbruch in den umliegenden Forsten kommt.

Geschichte[Bearbeiten]

Pfarrkirche St. Stephan

Wie Funde zeigen, war das Gebiet schon in der Jungsteinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit besiedelt. Für die Römerzeit ist eine gewisse Bedeutung, belegt durch Funde in Mauer, anzunehmen. In jedem Fall liegt Amstetten an einer damals bereits wichtigen Durchzugslinie: Die römische Limesstraße hat alle späteren Durchzugsstraßen (B1) vorweggenommen. Zur Zeit der Völkerwanderung war das Land aber wieder weitgehend entvölkert, lediglich Slawen siedelten sich an. Bis im 7. Jhd. die Awaren die Römerstraße nutzten. Ihr entlang zogen später auch die Heere, die Karl der Große in den Kampf gegen die Awaren führte. Die Schlacht von 788 „In campo Ibose“ – am Ybbsfeld bei Neumarkt an der Ybbs – ist urkundlich gesichert. Im 9. Jhd. wird die als „Slawenland“ titulierte Gegend – noch heute gehen viele Orts- und Flurnamen auf slawische Worte zurück – sowohl von Salzburg wie von Passau aus besiedelt und christianisiert. Es ist nicht mehr ganz klärbar, ob nicht sogar die Pfarre St. Stephan mit umgebenden Grundstücken und Pfarrhof vor dem eigentlichen Ort Amstetten bestand, auch wenn sie nicht zu den Urpfarren der Gegend gehörte. Auf jeden Fall dürfte es der älteste Teil sein, der sich Amstetten nannte. Von 903 bis 955 war das Gebiet vorerst aber noch von Ungarn besetzt – bis zur Enns. Zu dieser Zeit dürfte im Stadtteil Eisenreichdornach bzw. einer Römerstraße nach St. Georgen entlang bereits ein von Dornenhecken umgebener Hof bestanden haben.

995 wurde der heutige Stadtteil Ulmerfeld als ein Freising’scher Markt das erste Mal urkundlich erwähnt. Leopold I. erhält 976 als Lehen eine Markgrafschaft am Donautal (aus welcher später Österreich entstehen wird), und dieses umfasst auch Amstetten. Als Ort selbst wird es erst 1111 als Markt des Bischofs von Passau urkundlich genannt, und seine Stärkung, die v.a. eine Stärkung der Pfarre St. Stephan war, war wahrscheinlich schlicht Passauisches Zurückdrängen der Salzburger Urpfarre Winklarn, dem damaligen „Ipusa“ (Ybbs). Der Name „Amstetten“ stammt wahrscheinlich von „Amis stetin – der Wohnort des Amis/Amo“, ein damals häufiger Name. Etwa aus dieser Zeit stammt auch der Kern des ältesten noch erhaltenen Baus Amstettens: des Nordteils der gotischen (nur wenig barockisierten) Stadtpfarrkirche St. Stephan.

1321 wurde die Burg in Ulmerfeld unter dem Freisinger Bischof Konrad III. erbaut und der Ort mit Zustimmung des ersten Habsburgers als Römisch-deutschem König Rudolf I. mit einer Stadtmauer ausgebaut.

Auch der Markt Amstetten erhielt die Erlaubnis zur Errichtung einer Befestigung, nutzte diese jedoch kaum. Es kam lediglich zu temporären Wehrgraben- und Hügelanlagen, von denen noch heute einige zu sehen sind. Nicht zuletzt deshalb ist die Geschichte des Marktes in Spätmittelalter und beginnender Neuzeit eine Aneinanderreihung von Plünderungen, Brandschatzungen und Verwüstungen – durch Bauernaufstände, Ungarn, Hussiten oder andere Streitigkeiten. Vollständig niedergebrannt ist der Ort unter anderem 1509 und im Türkensturm 1529, der als „sein tiefster und schrecklichster Niedergang“ bezeichnet wird, sodass der Ort etwa bis 1542 verödete und leer stand und damit auch seine Marktprivilegien jahrzehntelang verlor. Die kaiserlichen Urkunden waren schlicht verbrannt. Immerhin wird aber 1662 wieder ein „Spitalmeister“ eines bischöflichen Spitales, das bald den Bürgern übergeben wurde, in den Annalen erwähnt. Und dies obwohl von der Mitte bis zum Ende des 16. Jhds. der Großteil der Bevölkerung evangelisch war, sich auch die Marktrechte trotz der katholischen Marktherren, der Passauer Bischöfe, zurückerstritten hatten. Durch die Gegenreformation freilich kam es bis Anfang des 17. Jahrhunderts durch harte Maßnahmen zu einem regelrechten „Bevölkerungsaustausch“ mit dem bemerkenswerten Indiz für den „gemäßigten Sinn“ der Einwohner, weil es im ganzen Raum Amstetten nicht einen einzigen Hexenprozess gab. Zwar arbeitete sich der Markt gegen starke Konkurrenz Seiseneggs (mit dem Landgericht für Verbrechensrecht) und Ardaggers bald zum wichtigsten Ort dieses Teiles des Mostviertels hoch, doch stand er stets im Schatten der viel bedeutenderen Eisenstädte Waidhofen und Steyr. Amstetten fehlten auffällig wichtige Faktoren, die überall sonst Merkmale bürgerlich-städtische Entwicklung waren: Ein Kloster, und Juden.

Diesem Höhenflug schadete der Dreißigjährige Krieg zwar weniger als anzunehmen war, denn die Gegend war durch die Nähe zur kriegswichtigen „Eisenwurzen“ (als Waffenschmiede) durch kaiserliche Privilegien abgabenbegünstigt. Dennoch war Amstetten, das 1640 seine erste Poststation bekam, durch Einquartierungen und Versorgungsverpflichtungen, aber auch durch die Pest, ausgeblutet und geschwächt. Auch wenn der Merianstich von 1649 mit der wohl historisch bekanntesten Ansicht des Marktes diesen wieder mit einer ansehnlichen Zeile von gemauerten Bürgerhäusern um den zentralen Hauptplatz zeigt.

Langsam kam der Ort gegen Ende des 17. Jahrhunderts wieder in die Höhe. Mit der wirtschaftlichen Stellung als Marktplatz stieg auch die Bedeutung als Gerichts- und Steuerort, allerdings nach wie vor nur mit Marktrecht. Für die erstaunliche Entfaltung auch überregionaler Beziehungen spricht unter anderem die Tatsache, dass die Matrikenbücher der ältesten Pfarre, St. Stephan, äußerst hohe Anteile von Heiraten mit „Auswärtigen“ aufweisen. Häufig dabei solche, die in Amstetten zuvor Arbeit gefunden hatten.

Der Aufbruchsstimmung des Barock – die über das aufblühende Wallfahrtswesen (Sonntagberg mit phasenweise über eine Million Pilgern im Jahr) auch Amstetten berührte – konnte auch der schwerste europäische Pesteinbruch von 1679, der den Ort halb entvölkerte, oder der verheerenden Ruhrepidemie von 1684 mit etwa 110 Toten nur wenig anhaben. Beim neuerlichen Einbruch der Türken und Tataren 1683, der das ganze Land in Panik versetzte, und wo das befestigte Ulmerfeld Zufluchtsort der Amstettner wurde, gelang es tatsächlich kaiserlichen Truppen, den blank liegenden Ort zu verteidigen und vor den schlimmsten Verwüstungen zu bewahren. Die richtete ohnehin die Truppenversorgung „aus dem Land“ an. Warum ist nicht klärbar – Amstetten dürfte das gesamte 18. Jahrhundert über sein Marktrecht aber wieder verloren haben. Ein Pfarrbericht von 1718 aus St. Stephan weist inklusive der Filialkirche Viehdorf 1870 Erwachsene und 523 Kinder auf.

1803 endeten mit dem Reichsdeputationshauptschluss die Herrschaftsrechte der beiden geistlichen Fürstentümer Passau und Salzburg. 1805 kam es bei Amstetten zu einem größeren Gefecht. Die aus Bayern nach dem Sieg über die Österreicher bei Ulm (die damit Bayern räumen mußten) gegen Wien vorrückenden Franzosen trafen auf die zurückweichenden Russen unter Kutusow, die sich "auf den Höhen von Amstetten festgesetzt" (Napoleon) hatten, und hier geschlagen wurden. In Folge wurde auch der Ort geplündert und zu großen Teilen niedergebrannt. Napoleon berichtet in seinen Memoiren "Mein Leben" von 400 Toten und Verwundeten sowie 1500 gefangenen Russen. Das Gefecht findet auch bei Tolstoj in „Krieg und Frieden“ Erwähnung.

1850 bzw. 1868 wurde Amstetten Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirks. Es erhielt im selben Jahr ein Bezirksgericht mit einem Gefängnis.

Seinen Durchbruch erlebte Amstetten schließlich erst in dieser Zeit. Und zwar mit der Eröffnung der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn, der heutigen Westbahn (1858) und vor allem der Kronprinz-Rudolf-Bahn (1872). Letztere war eine „Notlösung“, weil die Bürger von Blindenmarkt sich gegen die zu erwartende Schmutz- und Lärmbelastung ausgesprochen hatten, die Bahntrasse deshalb nicht wie in Amstetten im Ort selbst geführt werden durfte. Damit war Amstetten zum wichtigen Bahnknotenpunkt mit den steirischen Erz- und Holzgebieten und dem Ennstal geworden. Die Bedeutung der Eisenbahn für Amstetten kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, und zwar nicht nur, weil der Kaiser auf seiner Fahrt nach Bad Ischl ab und zu hier Halt machte, um zum Beispiel die neueröffnete Klosterkirche der Schulschwestern zu besichtigen. Eine der für die Ortschaft folgenreichsten Gründungen des 19. Jhds. in seiner Bedeutung als Schulplatz war eben die Errichtung einer Filiale der Schulschwestern von Judenau 1876, die bald deren größte wurde. In der ersten Hälfte des 20. Jhds. gab es Perioden – so zum Beispiel während des Zweiten Weltkriegs – wo am und um den Bahnhof bis zu 5000 Menschen beschäftigt waren. Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jhd. die Einwohnerzahl der Stadt.

Unter dem Bürgermeister Johann Wagmeister wurden auch Dammbauten an der Ybbs errichtet, die später nach neuerlichen Hochwässern erhöht werden mussten. Der verheerende Brand vom 17. Juni 1877 brachte einen Rückschlag: Fast der gesamte Ort brannte nieder. Wodurch sich endgültig die geringe Anzahl älterer Bauten erklärt. 1897 erhob Kaiser Franz Joseph I. Amstetten schließlich zur Stadt. Diese wuchs stark: Greimpersdorf, Edla, Dornach, Eggersdorf wurden einverleibt. 1898 begann der Neubau der Herz-Jesu-Kirche, die ab 1939 Zentrum der 2. Stadtpfarre wurde.

Amstetten war auch Garnisonsstadt der k.u.k. Armee, des österreichischen Bundesheeres (Kommando Melk), das 1938–1945 in der Wehrmacht aufging, sowie ab 1976 mit der neu errichteten Kaserne „Ostarrichi“, wo Amstetten in den strategischen Überlegungen des Kalten Krieges „militärischer Schlüsselraum“ war. Auf den hohen Blutzoll der Bevölkerung in den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts weist ein großes Kriegerdenkmal im Stadtpark, auf die Opfer ideologischer Verfolgung 1934 und 1938–1945 ein Denkmal am „neuen Friedhof“, und auf die Opfer der sowjetischen Befreier bzw. verstorbener Besatzungssoldaten zwei Denkmäler an prominenten Plätzen hin.

1937 wurde in Mauer bei Amstetten der bedeutendste römerzeitliche Schatzfund Österreichs gemacht, der sich heute im Kunsthistorischen Museum in Wien befindet.

Während der Zeit 1938–1945 waren in Amstetten zwei Nebenlager des KZ Mauthausen. Nur wenige Bewohner der Stadt gaben nach dem Ende der Naziherrschaft an, etwas von den örtlichen NS-Verbrechen gesehen oder gewusst zu haben.[2] Als Bahnknotenpunkt war Amstetten während des Krieges von strategischer Wichtigkeit als Kriegsziel, und wurde deshalb mehrmals von Amerikanern und später Sowjets schwer bombardiert. Die Reparaturarbeiten an der Infrastruktur wurden vornehmlich von KZ-Insassen durchgeführt. Das schwerste Bombardement erlitt die mit Flüchtlingstrecks und sich zurückziehenden Wehrmachtsteilen vollgestopfte Stadt dabei erst in den letzten Apriltagen 1945, ausgelöst von einer längst sinnlosen Fliegerabwehrreaktion der zur Bewachung der KZ-Häftlinge stationierten SS-Truppen. Dieser Angriff forderte alleine über 200 Tote. Neben schwersten Zerstörungen, darunter eines der wenigen erhalten gebliebenen Bauwerke aus dem Mittelalter, der „Kilianbrunnen“, an der Stelle des mittelalterlichen Prangers. Wobei seit dem 16. Jhd. in Amstetten Ziegel gebrannt wurden, was der Stadt im Westteil ihr topographisches Gepränge (Kreuzberg und Sonnleitenberg) gab. Dies war ein wichtiger Faktor dafür, dass der Wiederaufbau nach 1945 vergleichsweise zügig voran ging.

Schon kurz nach dem Kriege kam es zur Neuerrichtung demokratischer Strukturen, die sich im Ringen der Bevölkerung um österreichische Identität und Gestalt in aus heutiger Sicht nahezu Don-Camillo-ähnlichen Auseinandersetzungen zwischen den „Schwarzen“ (ÖVP) und den „Roten“ (SPÖ) mit den von der russischen Militärverwaltung akzeptierten Wochenblättern „Amstettner Bote“ (später Niederösterreichische Nachrichten; gegründet 1946 von Josef Wagner und Franz Biberauer) und „Amstettner Zeitung“ (von den Nazis aus privatem Besitz der Familie Queiser enteignet, von den Russen 1946 der SPÖ übergeben, 1947 aufgegeben) mit wahren „Schildbürgereien“ abspielten.

Seine heutige Ausdehnung erreichte die Stadtgemeinde Amstetten 1972 unter Bürgermeister Johann Pölz (siehe: „Pölz-Halle“, die Stadthalle) mit der Eingemeindung der damals selbständigen Gemeinden Preinsbach, Mauer und Ulmerfeld-Hausmening, wobei Ulmerfeld und Hausmening schon früher zusammengelegt wurden. Damit ist Amstetten endgültig zum wirtschaftlichen und schulischen Mittelpunkt des westlichen Niederösterreich geworden, wenn auch das hohe Wachstum erst verdaut, Amstetten um sein historisches Gesicht neu ringen muss. Durch anhaltende Baumaßnahmen verfügt Amstetten heute über eine sehr moderne Infrastruktur. Nicht zuletzt das Stadtzentrum ist in den letzten Jahrzehnten völlig umgestaltet worden, sodass Amstetten den Charakter eines reinen Transitortes, Industrie- und Bankplatzes, dessen Ortsgebiet durch Westbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke und bedeutenden Bundesstraßen (B1 und B121-Ybbstal) zerklüftet ist, etwas verloren hat. Ein Imagewechsel, der unter anderem auch durch internationale Musical-Sommerproduktionen vollzogen werden sollte.

In das weltweite mediale Interesse rückte die Stadt Ende April 2008 durch den Fall Josef Fritzl.

Museen[Bearbeiten]

Im Gemeindegebiet befinden sich das Mostviertler Bauernmuseum im Besitz der Familie Distelberger, die riesige Privatsammlung eines heimatverbundenen Mostviertlers über das einfache Leben früherer Epochen, sowie die Historische Waffensammlung Urschitz, eines Amstettners, der noch bis vor wenigen Jahren die Waffen der Schweizergarde des Vatikans herstellte.

Bauwerke und Parks[Bearbeiten]

Filialkirche St. Agatha in Eisenreichdornach
Heutiges Landesklinikum in Mauer

Bekannte und sehenswerte Bauwerke in Amstetten sind das Schloss Ulmerfeld, die im Kern gotische Stadtpfarrkirche St. Stephan mit Kreuzrippengewölben, zahlreichen barocken Gemälden, dem klassizistischen Hochaltar, spätmittelalterlichen Grabplatten und Statuetten, gut erhaltenen Fresken und einem Triptychon aus dem 15. Jahrhundert in der frühgotischen Taufkapelle, sowie die Pfarrkirche Herz Jesu, die nach schweren Kriegsbeschädigungen 1953 im damaligen vereinfachten Bauhaus-Stilanklang wieder instand gesetzt wurde. Des Weiteren bemerkenswert ist die Klosterkirche der Kongregation der Schulschwestern vom 3. Orden des heiligen Franziskus, deren Inneres komplett mit Bilderfolgen und Ornamenten im Stile des Klassizismus ausgemalt ist. Schließlich ist noch die romanische Filialkirche St. Agatha (Stadtteil Eisenreichdornach) als einer der ältesten Kirchenbauten des westlichen Niederösterreichs, sowie im Kontrast dazu die jüngste Kirche Amstettens, die 1973 erbaute Pfarrkirche St. Marien im Stadtteil Allersdorf als mutiger und energischer Versuch, die pastoralen Neuansätze des 2. Vatikanischen Konzils umzusetzen, zu nennen.

Im Stadtgebiet von Amstetten selbst, das von mehreren Bächen durchzogen wird, befinden sich naturnahe Spazierwege und Parkanlagen. Darunter der Edla-Park mit der Besonderheit eines Landschaftsparks, der nach dem Ideal der Renaissance ein Kompendium der Flora der damals bekannten Welt darstellte, mit dem schlichten Landschloss Edla. Dazu der Schulpark mit großen Gefallenendenkmälern, sowie der Hofmühlpark in Hausmening. Das Rathaus am heute zur Fußgängerzone umgestalteten Hauptplatz (mit regelmäßigen Märkten) behielt bei den in den 1980er Jahren erfolgten Modernisierungsumbauten seine klassizistische Fassade nahezu im Originalzustand, während der Gebäudekern völlig erneuert wurde.

Ein wichtiges, meist unterschätztes Industriebaudenkmal ist der ehemalige Wasserturm am heute noch riesigen Bahnhofsgelände (etwa 1880), der aber nicht von innen besichtigt werden kann und Freizeitnutzungen zugeführt wurde. Gleiches lässt sich über das Elektrizitätswerk an der Ybbs in Klein-Greinsfurth sagen, das noch heute – modernisiert – einen Gutteil der Amstettner Stromversorgung leistet.

Die Nervenheilanstalt in Mauer wurde im Jugendstil von Carlo von Boog erbaut.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Amstetten

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
60
50
40
30
20
10
0
57,22 %
(+0,18 %p)
25,02 %
(-6,00 %p)
12,43 %
(+8,72 %p)
5,33 %
(+0,72 %p)
keine
(-3,62 %p)
Sonst.
2010

2013

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Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2013[Bearbeiten]

  • SPÖ 57,22 % (+0,18)
  • ÖVP 25,02 % (-6)
  • FPÖ 12,43 % (+8,72)
  • GRÜNE 5,33 % (+0,72)
  • wahlberechtigt 19.930
  • abgegebene Stimmen 12.893
  • gültige Stimmen 12.608
  • Wahlbeteiligung 64,69 %

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jährlich wird am 24. April im Stadtteil Ulmerfeld der Georgi-Kirtag und am 29. September der Michaeli-Kirtag gefeiert. In Amstetten finden Feierlichkeiten wie der Musicalsommer, die Mostlandmesse, sowie die Amstettner Einkaufsnacht statt. Außerdem werden die Theatergastspiele ausgetragen.

Des Weiteren werden regelmäßig ein Stadtflohmarkt, der LIONS Flohmarkt sowie das Wienerstraßenfest veranstaltet. Ein wöchentlicher Bauernmarkt am Donnerstag und Samstag in der Fußgängerzone gehört zur festen Einrichtung.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Amstetten als das Zentrum des Mostviertels versucht bewusst, Produkte, die der Boden dort hervorbringt, anzubieten. Dabei ist vor allem der Most zu nennen, dessen Brandprodukte schon europaweiten Ruf genießen. Viele Heurige, aber auch Restaurants, oft dann wieder fast versteckte Landgasthöfe in Amstetten und dessen nächster Umgebung bieten eine Küche, die sich der eigenen Stärken wieder bewusst ist und im Einzelfall bis auf Haubenniveau klettert. Auch hier erfolgte ein Umbau der letzten Jahre, nachdem Amstetten nach einer jahrzehntelangen Periode enormen gastronomischen Niveaus bürgerlicher Küche auch auf diesem Gebiet in eine Identitätskrise schlitterte, aus der sie sich aber punktuell schon wieder überzeugend befreit hat.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Eingang des Bahnhof Amstetten

Amstetten liegt an der Westbahnstrecke, nach Südwesten gibt es zusätzlich mit der Bahnstrecke Amstetten–Kastenreith eine Verbindung zur Rudolfsbahn.

Am Bahnhof Amstetten halten Fernverkehrszüge der ÖBB (OIC, EN) und der WESTbahn auf der Relation (Salzburg –) Linz – Sankt Pölten – Wien (Budapest). Nahverkehrszüge (REX, R) verbinden Amstetten nach Osten mit Sankt Pölten und Wien, nach Westen mit St. Valentin, Linz und Passau, nach Südwesten mit Waidhofen/Ybbs und Selzthal.

Beim Bahnhof befindet sich eine der größten österreichischen P+R-Anlagen mit 1045 Pkw-Stellplätzen und 430 Zweirad-Stellplätzen.[3]

Straßenseitig erreichbar ist Amstetten durch die West-Autobahn A1 (Abfahrt Amstetten-West), die Wiener Straße B1, die Weyerer Straße B121 bzw. B121A.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Die Firma Doka erzeugt Produkte für den Bau und ist der größte Arbeitgeber in Amstetten.
  • Mondi
  • Ertl Glas AG[4]
  • Firma Buntmetall
  • Ötscher Berufskleidung

Medien[Bearbeiten]

Bereits in den späten 1970er Jahren begann der damals weitsichtig vorausgedachte Ausbau eines Kabelnetzes durch private Gesellschaften, dessen Infrastruktur heute für Kabelfernsehen und Internet genutzt wird. Am Ort selbst sind verschiedene Medienunternehmen ansässig, darunter der Lokalsender M4TV, die Mostpresse, AmPULS (Nachrichten der Stadtgemeinde Amstetten) sowie die Niederösterreichischen Nachrichten, die im Laufe der Jahrzehnte sämtliche vormalige selbständige Wochenzeitungen („Amstettner Bote“, „Amstettner Anzeiger“) aufnahm.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Zu den öffentlichen Einrichtungen in Amstetten gehören die Bezirkshauptmannschaft für den Bezirk Amstetten und die niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖGKK). Zudem befinden sich dort ein Finanzamt, ein Vermessungsamt, die Stadtpolizei, die Arbeiter- und Wirtschaftskammer und die Gewerkschaftsstelle.

Die medizinische Versorgung stellt das „Mostviertler Klinikum“ (Krankenhaus) sicher, das seine Anfänge an seinem heutigen Ort in einem kleinen Epidemiepavillon hatte. Durch gezielten Ausbau über Jahrzehnte wurde es zu einer medizinisch-technisch modernst ausgestatteten Schwerpunktklinik mit bestem Ruf, v. a. in der Chirurgie, Gynäkologie und Urologie. Im Stadtteil Mauer befindet sich die „Landesnervenheilanstalt Mauer“, die sich neurologischen und psychischen Erkrankungen aller Art widmet.

Mit dem Energiekonzept Amstetten 2010+ fördert die Gemeinde die langfristige Nutzung alternativer Energien. Amstetten wurde dafür 2006 (bereits zum dritten Mal) als Innovativste Gemeinde Österreichs ausgezeichnet.

Bildung[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet sind zahlreiche Bildungseinrichtungen vertreten. Neben sämtlichen verschiedenen Volksschulen finden sich eine Bundeshandelsschule und -akademie, das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium, die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW), die landwirtschaftliche Fachschule Gießhübl, eine Schule für pädagogische Berufe und Kindergärtner(innen), die Landesberufsschule für Mechatronik, elektro- und metallverarbeitendes Gewerbe, sowie eine dem Krankenhaus angeschlossene Ausbildungsstätte für medizinisch-technisches Fachpersonal.

Freizeitgestaltung[Bearbeiten]

Das Angebot an Tourismusbetten in Amstetten oder der näheren Umgebung hat sich in den letzten Jahrzehnten bedeutend verbessert und weist heute hohes und höchstes Niveau auf allen Angebotsebenen auf.

An Freizeiteinrichtungen bietet die Bezirksstadt neben der einer Stadt dieser Größe mehr als angemessenen Gastronomie, Kino- oder Einkaufswelt, die Nutzung mehrerer Frei- und Hallenbäder, eines modernen und beeindruckenden Naturbads, sowie einer Eis- und Vielzweckhalle.

Eine Spezialität von Amstetten ist das Angebot als Stützpunkt, der binnen 20 Auto- oder Bahnminuten mit einem Angebot aufwarten zu können, das von den reizvollen Schönheiten der Donau des Nibelungengau bei Grein und Hößgang bis zu den Gebirgen der Voralpen reicht. Dazu kommt die Nähe zu gut ausgebauten Schigebieten (Hochkar, Forsteralm) und Langlaufloipen, sowie zahlreiche Natur-Eislaufplätze, die sportive Freizeitgestaltung und Besichtungstouren in Winter wie Sommer ermöglicht. Im Sommer, wo auch zahlreiche Badeseen, die sich in den Ybbsebenen befinden, neben Tennis, Golf, Fischen, Radwandern etc. locken. Nicht zu vergessen die Kulturdenkmäler von Weltruf – Stift Seitenstetten, Sonntagberg, Wachau als bekannteste – die Amstetten als Ausgangspunkt für Tagesausflüge ideal anbieten.

Wahrlich eine Weltsensation an beeindruckendem Naturschauspiel ist dabei die Mostviertler Baumblüte, die auf der von Amstetten ausgehenden Mostviertler Höhenstraße, der Moststraße, im Mai zu beobachten ist und mehr und mehr Besucher aus aller Welt anlockt.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Personen, die in Amstetten wirken oder wirkten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Amstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Registerzählung vom 31. Oktober 2011. Bevölkerung nach Ortschaften. Statistik Austria, abgerufen am 15. April 2014 (PDF; 6 kB).
  2.  Charles E. Ritterband: Missbrauch: Wegschauen und hinschauen. In: Der Standard. 30. April 2008 (online, abgerufen am 15. April 2014).
  3. Auflistung bestehender Park & Ride Anlagen. Land NÖ, abgerufen am 15. April 2014.
  4. Ertl Glas AG. Abgerufen am 15. April 2014.
  5. Amstetten entzieht Hitler Ehrenbürgerwürde. In: Spiegel Online. 24. Mai 2011, abgerufen am 15. April 2014.
  6. In den vom ehem. Bgm. Josef Freihammer 1992 verfassten Heimatkundlichen Beiträgen wird Hitler nicht (mehr) als Ehrenbürger genannt.  Josef Freihammer, Sparkasse der Stadt Amstetten (Hrsg.): Heimat Amstetten. Heimatkundliche Beiträge. Band 3, Amstetten 1992, S. 36-38 (Amstettner Stadtarchiv 2012, online, abgerufen am 15. April 2014).
  7.  Andrea Heigl: Braunes SP-Erbe in Amstetten: Gutachten wird doch diskutiert. In: Der Standard. 14. April 2014 (online, abgerufen am 14. April 2014).