Bad Griesbach im Rottal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Griesbach i.Rottal
Bad Griesbach im Rottal
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Griesbach i.Rottal hervorgehoben
48.4513.2453Koordinaten: 48° 27′ N, 13° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Passau
Höhe: 453 m ü. NHN
Fläche: 70,18 km²
Einwohner: 8501 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94086
Vorwahlen: 08532, 08542 (Sankt Salvator)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PA
Gemeindeschlüssel: 09 2 75 124
Stadtgliederung: 105 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schloßberg 18
94086 Bad Griesbach i.Rottal
Webpräsenz: www.badgriesbach.de
Bürgermeister: Jürgen Fundke (Überparteiliche Wählergem.)
Lage der Stadt Bad Griesbach i.Rottal im Landkreis Passau
Landkreis Deggendorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Freyung-Grafenau Passau Witzmannsberg Windorf Wegscheid Vilshofen an der Donau Untergriesbach Tittling Tiefenbach (bei Passau) Thyrnau Tettenweis Sonnen Salzweg Ruhstorf an der Rott Ruderting Rotthalmünster Pocking Ortenburg Obernzell Neukirchen vorm Wald Neuhaus am Inn Neuburg am Inn Malching Kößlarn Kirchham (Landkreis Passau) Hutthurm Hofkirchen (Donau) Hauzenberg Haarbach Bad Griesbach im Rottal Fürstenzell Fürstenstein Eging am See Büchlberg Breitenberg (Niederbayern) Beutelsbach Bad Füssing Aldersbach Aidenbach Aicha vorm Wald ÖsterreichKarte
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Bad Griesbach im Rottal (amtlich: Bad Griesbach i.Rottal) ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Passau. Der Kurort liegt im Niederbayerischen Bäderdreieck.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bad Griesbach i. Rottal liegt in der Region Donau-Wald an der Grenze zum Landkreis Rottal-Inn. Der Kurort liegt 25 km südwestlich von Passau, 20 km südlich von Vilshofen an der Donau, 20 km östlich von Pfarrkirchen und 10 km nördlich von Rotthalmünster.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Bad Griesbach im Rottal hat 105 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Bad Griesbach im Rottal, Buchet, Grieskirchen, Karpfham, Reutern, Sankt Salvator und Weng.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeinsam mit Bad Füssing und Bad Birnbach bildet Bad Griesbach i. Rottal das Niederbayerische Bäderdreieck.

Schloss und Markt Griesbach im 18. Jahrhundert (Stich von Michael Wening)

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung findet die „Burg Griesbach“ um das Jahr 1076. Der Ort war Sitz eines Pflegamts und gehörte zum Rentamt Landshut. Er wurde von den pfälzischen Truppen 1504 völlig zerstört, bald danach aber wieder aufgebaut. 1778/79 war Griesbach österreichisch besetzt. Griesbach im Rottal war vor 1806 Teil des Kurfürstentums Bayern und besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. 1802 wurde Griesbach Sitz eines Landgerichts. Die Stadterhebung Griesbachs erfolgte am 2. September 1953. Die bayerische Gebietsreform brachte am 1. Januar 1972 die Eingemeindung der Gemeinden Karpfham, Reutern, St. Salvator und Weng.[3] Der Verlust des Landratsamts am 1. Juli des gleichen Jahres löste aber zwangsweise einen Wandel der Wirtschaftsstruktur aus. Nach der Entdeckung der Thermalquellen von Bad Füssing standen die erfolgreichen Bohrungen nach Thermalwasser in den Jahren 1972/73 im Gemeindeteil Schwaim für eine Orientierung hin zum Kurwesen.

Therme[Bearbeiten]

Schon 1973 wurde die Stadt als staatlich anerkannter Luftkurort ausgewiesen. 1977 wurde ein kommunales Kurmittelhaus eröffnet. 1979 erfolgte die staatliche Anerkennung der drei Thermalquellen, den Namensgebern des Dreiquellenbades. 1985 verlieh das Innenministerium der Stadt Griesbach für den Bereich des Thermalzentrums den Titel Heilbad. Um Verwechslungen zu vermeiden, wurde 2000 mit der Anerkennung des offiziellen Titels Bad für das gesamte Stadtgebiet das Thermalgebiet, welches vormals seit 1985 allein den Titel Bad Griesbach trug, in Bad Griesbach-Therme umbenannt. Unter Einheimischen ist jedoch die Bezeichnung als Kurgebiet üblich. Die im Kurgebiet im Jahr 1973 erschlossenen drei Quellen Nikolausquelle, Marienquelle und Karlsquelle sind bis zu 60 °C warm und kommen aus bis zu 1.522 Metern Tiefe.

Seit dem 5. Januar 2000 trägt die Stadt den Namenszusatz Bad.[4]

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1982 wurden Gebietsteile mit damals etwa 40 Einwohnern an den Markt Ortenburg abgetreten.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Bevölkerungszahlen verlief in Bad Griesbach langsam, aber stetig. Die Entwicklung im Einzelnen:[6]

Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1840 4379 2002* 8439
1871 5131 2003* 8510
1900 5430 2004* 8540
1925 5521 2005* 8473
1939 5275 2006* 8431
1950 7509 2007* 8478
1961 6005 2008* 8488
1970 6182 2009* 8448
1987 7029 2010* 8407
2000 8571 2011* 8410
2001* 8544

*31. Dezember[7]

Bad Griesbach nimmt unter den 38 Gemeinden des Landkreises Passau hinter den Städten Vilshofen an der Donau, Pocking und Hauzenberg den vierten Rang ein.

Politik[Bearbeiten]

Das Rathaus von Bad Griesbach
Der Stadtplatz von Bad Griesbach im Rottal
Bad Griesbach Stadtplatz 2.jpg

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat (20 Sitze + 1. Bürgermeister) setzt sich seit der Kommunalwahl vom 2. März 2008 wie folgt zusammen:[6]

Liste / Partei Sitze Stimmenanteil
Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜW) 3 67,3 %*
WG Karpfham-Eintracht 3
FWG Bad Griesbach 2
WG Reutern 2
WG Weng-Einigkeit 2
WG St.-Salvator-Einigkeit 2
Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) 4 20,9 %
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 2 11,8 %

* In der Wahlstatistik werden die Stimmenergebnisse der Wählergruppen zusammengefasst.

Die Wahlbeteiligung betrug 57,9 %. Von den 20 Mitgliedern des Stadtrats sind zwei Frauen.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister Jürgen Fundke (Überparteiliche Wählergemeinschaft), gewählt 2008 per Stichwahl mit 57,81 %, ist der Nachfolger von Robert Erdl (CSU), der 2002 für Konrad Ebner (CSU) gewählt wurde. Dieser wiederum folgte Edmund Mitzam (Überparteiliche Wählergemeinschaft).

Gemeindesteuereinnahmen[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2005 2.155.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen umgerechnet 1.038.000 € netto.

Wappen[Bearbeiten]

Das bereits 1557 durch Herzog Albrecht V. von Bayern verliehene Wappen zeigt „In Rot über grünen Wellen einen silbernen Felsenberg“. Der Rat der zum 1. Januar 1972 neu formierten Stadt beschloss noch im selben Jahr die unveränderte Wiederannahme des historischen Wappens der Stadt Griesbach.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit dem 19. August 2006 besteht mit Friesach im Bundesland Kärnten der Republik Österreich eine Städtepartnerschaft. Patenstadt ist Passau, Patengemeinde ist Fürstenzell.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Stadtpfarrkirche Hl. Familie und die Friedhofskirche St. Michael

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Stadtpfarrkirche Hl. Familie
  • Kloster Sankt Salvator mit prächtiger Kirche, heute Pfarrkirche der Pfarrei Sankt Salvator
  • Kurmittelhaus
  • Pfarrkirche Johannes der Täufer und Wallfahrtskirche St. Wolfgang in Weng
  • Pfarrkirche in Karpfham
  • spätgotische Kirche in Reutern
  • Bruder Konrads Geburtshaus in Parzham

Eisenerzschürfstellen[Bearbeiten]

Im Bad Griesbacher Forst kann man frühzeitliche Eisenerzschürfstellen besuchen. Bei dem Trichtergrubenfeld handelt es sich um das Geotop Nr. 275 G 003, das im Geotopkataster von Bayern dokumentiert ist. [8]

Freizeit[Bearbeiten]

In Bad Griesbach befindet sich eine der größten Golfanlagen Europas bestehend aus sechs 18-Loch-Meisterschaftsplätzen, drei 9-Loch- und zwei 6-Loch-Plätzen sowie die nach eigenen Angaben größte Golfschule der Welt. Im Kurpark befindet sich der Fitness-Park. Bei den fünf Trainingsinseln im Fitness-Parcours lassen sich individuelle Übungen zu Koordination, Kraft und Ausdauer zusammenstellen. Daneben besteht der Finnenweg und der Barfußweg.

Das Freizeitangebot der Stadt umfasst Radfahren, Wandern, Reiten, Tennis spielen und Minigolfen. Ein Hochseilgarten und 17 verschiedene Nordic Walking Strecken stehen den Freizeitsportlern zur Auswahl. Mit 150 Kilometern ausgewiesener Wegstrecke und einer einzigartigen Marathon-Route bildet Bad Griesbach nach Eigenangaben das größte Nordic Walking Zentrum Deutschlands. Wanderer finden in dem sehr gut ausgebauten Wegenetz auch verschiedene Themenwege wie Landwirtschaftsweg, Waldlehrpfad sowie die Pilgerwege "Via Nova", Emmausweg und ein Teilstück des Jakobsweges. Weitere Freizeitangebote: Freibad mit 80-Meter-Rutsche, Schnapsmuseum, Ballonhafen, Städtische Galerie und Galerie im Schlosshof, Geburtshaus des Hl. Bruder Konrads in Parzham, Kloster Asbach (Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums)

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Badfest, Bad Griesbach-Therme, jeweils Ende Juni
  • Lampionfest mit Altstadtlauf, Bad Griesbach-Altstadt, jeweils Ende Juli (seit 1967)
  • Ballontreffen, Bad Griesbach-Therme, jeweils Mitte August
  • Karpfhamer Fest, eines der größten Volksfeste Bayerns mit der Rottalschau, jeweils Ende August (etwa 4 km außerhalb von Bad Griesbach)
  • Rottaler Nordic Walking Marathon, 11, 21 oder 42 Kilometer, jeweils Mitte September

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 56, im Produzierenden Gewerbe 342 und im Bereich Handel und Verkehr 174 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 2361 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2735. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 7 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 215 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 4364 ha. Davon waren 3732 ha Ackerfläche und 588 ha Dauergrünfläche.

Gesundheit und Kur[Bearbeiten]

Bei Bad Griesbachs Thermalwasser handelt es sich um drei natürliche, fluoridhaltige Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Quellen. Sie kommen mit Temperaturen von 30°, 38 und 60 °C aus bis zu 1522 Meter Tiefe. Damit werden alle Arten von Rheuma, Verdauungs- und Stoffwechselprobleme sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt. Das Wasser ist auch anerkannt als Trinkkur bei Knochenentkalkung (Osteoporose), bei Altersatrophie des Knochenskeletts, bei Stoffwechselerkrankungen, Sodbrennen sowie bei seelisch-nervlichen Störungen[9]. Es gibt Kliniken und Zentren für Rehabilitation und AHB (z. B. für Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie, Innere Medizin, Kardiologie, Urologie, Geriatrie, für Sportmedizin, Alkoholentzug, Heilfasten, Dialyse und Burnout-Syndrom). Angeboten werden im Rahmen einer ambulanten Badekur verschiedene gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Arztvorträge, Entspannungstechniken, Bewegungstraining oder Ernährungsseminare. Die Bad Griesbacher Badeärzte können Mitgliedern von Gesetzlichen Krankenkassen außerdem entsprechende Heilmittel wie Massagen oder Krankengymnastik verordnen. Beliebt sind vor allem die krankenkassen-geförderten Präventionsangebote.

Daneben gibt es sowohl im Thermalzentrum als auch in der Altstadt eine Vielzahl von Schönheitsfarmen, Kosmetiksalons und Wellness-Einrichtungen, die sich um das Wohlergehen von Kur- und Urlaubsgästen kümmern.

Tourismus[Bearbeiten]

Einen wesentlichen Faktor zum Aufschwung des Ortes und der Region brachte die Erschließung der Thermalheilquellen, die der ehemalige Bürgermeister Hartl vorantrieb und durch sein Engagement realisiert wurde. Dadurch konnten zahlreiche Hotels und Kliniken auf dem jetzigen Thermalgebiet erstellt werden, in denen seit einigen Jahren ein reger Kur- und Badebetrieb vielen Gästen und Patienten zur Gesundheit verhilft sowie für die vielen anderen Menschen aus der Region dadurch Brot und Arbeit gesichert wird. 2008 verzeichnet der Ort ca. eine Million Übernachtungen.

Einige der wichtigsten Kliniken am Ort sind:

Medizinische und therapeutische Betreuung finden die Gäste aber auch in den vielen Hotels und Appartementhäusern. In Bad Griesbach-Therme und Bad Griesbach-Altstadt gibt es insgesamt zwölf Häuser mit drei Sternen, sechs Vier-Sterne-Hotels, drei Fünf-Sterne-Hotels sowie einen Fünf-Sterne-Campingplatz mit Thermalwasser und eigener Kurabteilung am Platz. Über 40 Privatvermieter sind bereits klassifiziert.

Eine weitere wirtschaftliche Stütze neben dem Thermalbetrieb stellt der Golfsport dar. In Bad Griesbach i. Rottal ist Europas Golf Resort Nr. 1 daheim. Der Golf Club Sagmühle und das Hartl Golf Resort weisen gemeinsam sechs 18-Loch-Meisterschaftsplätze, drei 9-Loch-Plätze sowie einen 6-Loch-Kindergolfplatz auf. Zu den beiden Golfclubs zählen mehrere tausend Mitglieder.

Die enge Verbindung von Golf- und Wellnessangeboten ist kennzeichnend für Bad Griesbach als touristisches Ziel.

Verkehr[Bearbeiten]

Bad Griesbach i. Rottal ist über die Anschlussstelle 116 an die Autobahn A 3 angeschlossen. Außerdem besteht eine direkte Verbindung mit der Landeshauptstadt München über die B 388. Es existiert ein großflächiges öffentliches Verkehrsnetz in der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Passau, mit dem die umliegenden Dörfer und Städte problemlos erreicht werden können. Darüber hinaus besitzt Bad Griesbach i.Rottal mit dem nahegelegenen Karpfham einen Bahnhalt an der Bahnstrecke Passau–Neumarkt-Sankt Veit, von wo aus Nahverkehr aus Richtung Mühldorf sowie nach Passau besteht. Des Weiteren verfügt Bad Griesbach mit dem 25 km entfernt liegenden Flugplatz Vilshofen über eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung. Er kann von propeller- wie düsengetriebenen Flugzeugen gleichermaßen angeflogen werden. Genutzt wird dieser aus gewerblichen, wie auch aus touristischen Beweggründen.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2008):

  • zwei Kindergärten mit insgesamt 194 Kindern
  • zwei Waldkindergärten
  • ein Kinderhort mit 29 Kindern
  • eine Ganztagsbetreuung mit 40 Kindern
  • eine Volksschule mit 354 Schülern
  • eine Realschule mit 578 Schülern
  • eine Altenpflegeschule mit 64 Schülern
  • die Volkshochschule mit 439 Kursen und ca. 10.000 Teilnehmern

Behörden[Bearbeiten]

Bad Griesbach ist Standort für das Finanzamt Passau, Außenstelle Bad Griesbach. Seit Oktober 2005 befindet sich in den Räumlichkeiten des Schlosshofs 2 das verbliebene Büro des Forstreviers Bad Griesbach.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bruder Konrads Geburtshaus
  • Der Heilige Konrad von Parzham (bürgerlich Johann Birndorfer) wurde am 22. Dezember 1818 im Weiler Parzham, welcher ca. 2 km von der Altstadt entfernt liegt, geboren. Der Geburtsort des Heiligen, der sog. Bruder-Konrad-Hof − ein typischer Rottaler Vierseithof, ist eine von wenigen[10] erhaltenen Geburtsstätten eines Heiligen in Deutschland und kann besichtigt werden. Seit 1977 ist Konrad der Stadtpatron von Bad Griesbach.
  • Der Bildhauer Wenzeslaus Jorhan (um 1695−1752) lebte ab etwa 1720 in Griesbach und führte hier seine Bildhauerwerkstätte.
  • Sein Sohn, der Bildhauer Christian Jorhan der Ältere (1727−1804) ist in Griesbach geboren.
  • Der bayerische Landtagsabgeordnete Benedikt Hirschenauer (1884−1951) wurde in Großthann geboren.
  • Max Absmeier (1920–2012), römisch-katholischer Geistlicher und Ehrenbürger von Altötting, wurde in Karpfham geboren.
  • Die Schauspielerin Bettina Mittendorfer wurde am 24. September 1970 in Griesbach geboren.
  • Der römisch-katholische Geistliche und Schriftsteller Werner Kuchar wurde am 25. März 1971 in Griesbach geboren.
  • Franz Beckenbauer ist gemeinsam mit dem Bäderpionier Alois Hartl seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Bad Griesbach.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Griesbach im Rottal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111117/173421&attr=OBJ&val=741
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 474
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2000
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 814.
  6. a b Statistik kommunal 2009 Stadt Bad Griesbach i.Rottal
  7. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  8. Website des LfU
  9. Offizielle Informationen zur Trinkkur in Bad Griesbach
  10. Unter anderem bestehen noch die Geburtshäuser des Hl. Arnold Janssen in Goch (www.Goch.de) und das der Hl. Crescentia Höß in Kaufbeuren (www.Kaufbeuren.de), die ebenfalls besichtigt werden können.