Brey
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Mayen-Koblenz | |
| Verbandsgemeinde: | Rhens | |
| Höhe: | 98 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,42 km² | |
| Einwohner: |
1549 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 241 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56321 | |
| Vorwahl: | 02628 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MYK, MY | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 37 204 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Viehtor 2 56321 Rhens |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Rudolf Knep | |
| Lage der Ortsgemeinde Brey im Landkreis Mayen-Koblenz | ||
Brey ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rhens an. Brey ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Brey liegt in der Nähe von Koblenz am Rhein gegenüber von Braubach, wo sich die Marksburg befindet. Nachbarorte sind Spay (stromaufwärts) und die Stadt Rhens (abwärts). Zu Brey gehört der Ortsteil Siebenborn.
Geschichte [Bearbeiten]
Brey wurde schon in der Steinzeit besiedelt, wie verschiedene Bodenfunde, darunter Silexartefakte zeigen. Aus der Römerzeit stammt eine aufwendige unterirdische Wasserleitung in Qanatbauweise, was auf eine größere römische Präsenz schließen lässt. Tatsächlich ist in Ortsrandlage von Brey ein römisches Landgut (Villa rustica) nachgewiesen und an der Tauberbach wird der Standort eines römischen Kastells vermutet. Brey lag auf halber Strecke zwischen den Römerkastellen in Koblenz (Confluentes) und Boppard (Kastell Boppard), nahe einem weiteren Gutshof bei Spay. Es liegt nahe, dass hier eine Station zur Versorgung errichtet wurde, über die allerdings Nachweise fehlen.
Die erste urkundliche Erwähnung Breys (Bruone) stammt aus dem Jahr 821, als es zusammen mit Spay (Speyen) in einer Schenkungsurkunde auftaucht. Der Ort war im Besitz verschiedenster Grundherren, darunter den Herren von Eppstein und dem Bischof von Worms, gehörte aber als Teil des Kirchspiels Niederspay verwaltungstechnisch zunächst zum Bopparder Reich, dessen Nordgrenze bei Brey verlief, und nach dessen Verpfändung an Erzbischof Balduin zu Kurtrier.
Wie die übrigen linksrheinischen Gebiete wurde Brey 1792 von französischen Revolutionstruppen besetzt und später Frankreich angegliedert. In dieser Zeit wurde es Teil der Mairie Rhens im Kanton Boppard. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde das Rheinland preußisch und Brey Teil der neuen Bürgermeisterei Boppard im Kreis Sankt Goar. Dort verbleib der Ort bis zur Verwaltungsreform 1969, als der Kreis St. Goar aufgelöst wurde und Brey zusammen mit Spay aus Boppard ausgegliedert wurde. Nachdem es zunächst direkt dem Landkreis Koblenz angeschlossen wurde, wurde es 1970 Teil der neuen Verbandsgemeinde Rhens im Kreis Mayen-Koblenz.
Seit Juni 2005 sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf Breyer Gebiet im Rahmen der Wiedereröffnung des Kulturweges Brey-Spay-Jakobsberg mit Informationsplaketten versehen worden. Neben eisenzeitlichen Hügelgräbern wird auch die römische Wasserleitung eingebunden, die bereits im 19.Jahrhundert geortet, aber erst nach 1963 wissenschaftlich aufbereitet wurde.
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Brey besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]
| Wahl | SPD | CDU | FWG | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 4 | 3 | 9 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 4 | 8 | 16 Sitze |
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Brey
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Rhein in Flammen: Großfeuerwerke und Schiffskonvoi am 2. Samstag im August entlang Spay, Braubach mit der Marksburg, Brey, Rhens, Koblenz-Stolzenfels mit Schloss Stolzenfels, Lahnstein mit der Burg Lahneck und der Mündung der Lahn zum Höhenfeuerwerk von der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
Literatur [Bearbeiten]
- Dokumente
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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