Bendorf

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Bendorf am Rhein. Weitere Orte gleichen Namens siehe unter Bendorf (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bendorf
Bendorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bendorf hervorgehoben
50.4297222222227.5702777777778115Koordinaten: 50° 26′ N, 7° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Höhe: 115 m ü. NHN
Fläche: 24,07 km²
Einwohner: 16.538 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 687 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56170
Vorwahlen: 02622, 02601 (Stromberg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 203
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Im Stadtpark 1–2
56170 Bendorf
Webpräsenz: www.bendorf.de
Bürgermeister: Michael Syré (CDU)
Lage der Stadt Bendorf im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte

Bendorf ist eine verbandsfreie Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz und liegt rechtsrheinisch zwischen Koblenz und Neuwied.

Bendorf ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.[2]

In Bendorf befand sich das Kastell Bendorf am Obergermanischen Limes, von dem aber nichts mehr zu sehen ist. Bendorf liegt an der Deutschen Limes-Straße.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 31. Juli 1743 ereignete sich die bis dahin schlimmste überlieferte Katastrophe in Bendorf: Nachmittags gegen fünf Uhr entstand ein Großbrand im östlichen Teil der Gemeinde. Nach einem Bericht des damaligen Amtsverwalters, Johann Anton Rhodius, an die Regierung in Altenkirchen brach das Feuer in der Branntweinbrennerei des Hammerschmiedes Bartholomäus Syré in der Steinstraße aus. Nach einer anderen Version soll es im Forsthaus, das ebenfalls in der Steinstraße stand, zum Ausbruch gekommen sein.[3]

Der Ort war umgeben von einer Stadtmauer, eng und unregelmäßig bebaut, die Hausdächer waren mit Stroh gedeckt. Der Brand vernichtete innerhalb von zwei Stunden 77 Wohnhäuser, 44 Scheunen, 61 Ställe und 24 Kelterhäuser. Mit insgesamt 206 Gebäuden fiel die ganze nördliche Ortshälfte den Flammen zum Opfer. 70 Familien (ca. 200–300 Menschen) verloren ihr Obdach und fast das gesamte Inventar, darunter das schon eingebrachte Heu und Getreide sowie 1700 Fässer mit Wein, damals die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung. Lediglich das Vieh und alle Menschen konnten gerettet werden. Die Bevölkerung Bendorfs lebte zum größten Teil von Landwirtschaft und Weinbau. Ein großer Teil der Bürger befand sich daher während des Brandes außerhalb der Stadttore auf den Feldern.

Am 1. Oktober 1928 wurde die Gemeinde Sayn mit dem Ortsteil Mülhofen wegen wirtschaftlicher Probleme eingemeindet. Während in Bendorf hauptsächlich der Dienstleistungssektor ansässig war, hatte Mülhofen mit den Bendorfer Eisenhütten den Weg einer industriellen Monokultur eingeschlagen. Unter anderem wegen der ungünstigen Lage zur Rohstoffbeschaffung gingen die Aufträge für die Hütten zurück. 1931 schloss der Haushalt der Gemeinde Bendorf mit einem Fehlbetrag von 476.551 Mark ab.[4] Folglich kam es zu einer nie da gewesenen Massenarbeitslosigkeit. Im Winter 1931/32 und im folgenden Winter schalteten sich Wohlfahrtsverbände ein.

1934 bildete sich aus den Freiwilligen Feuerwehren Bendorf, Mülhofen und Sayn eine Amtswehr.

Am 16. März 1974 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Stromberg nach Bendorf eingemeindet.[5]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Bevölkerung

1774 1.369
1787 1.506
1815 2.463
1835 3.890
1871 5.296
1880 3.985
1905 9.794
Jahr Bevölkerung

1925 6.700
1939 11.275
1950 12.627
1961 14.784
1970 15.828
1987 15.354
2005 17.458

Geografie[Bearbeiten]

Stadtteile[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 658 mm. Die Niederschläge liegen im unteren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 32 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juli. Im Juli fallen 2,2-mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren mäßig. An 61 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Bendorf
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
43
 
4
0
 
 
37
 
6
0
 
 
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2
 
 
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14
5
 
 
60
 
19
9
 
 
78
 
22
12
 
 
81
 
24
14
 
 
70
 
24
14
 
 
51
 
20
11
 
 
52
 
15
8
 
 
56
 
9
3
 
 
50
 
5
1
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bendorf
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4 6 10 14 19 22 24 24 20 15 9 5 Ø 14,4
Min. Temperatur (°C) 0 0 2 5 9 12 14 14 11 8 3 1 Ø 6,6
Niederschlag (mm) 43 37 46 51 60 78 81 70 51 52 56 50 Σ 675
Sonnenstunden (h/d) 1,3 2,2 3,3 4,7 6,0 6,0 6,4 5,8 4,5 3,1 1,6 1,2 Ø 3,9
Regentage (d) 16 15 13 15 14 13 15 15 13 14 15 15 Σ 173
Luftfeuchtigkeit (%) 82 78 74 69 68 69 69 72 77 81 82 83 Ø 75,3
T
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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81
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56
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat in Bendorf besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[6]

  SPD CDU FDP WUM Gesamt
2009 11 14 5 2 32 Sitze
2004 10 17 2 3 32 Sitze

Wahlergebnisse bei den Kommunalwahlen:[6]

  SPD CDU FDP WUM Gesamt
2009 1.766 / 35,0% 2.256 / 44,8% 693 / 13,8% 325 / 6,4 % 5.040 gültige Wahlstimmen
2004 1.846 / 33,0 % 2.931 / 52,4% 329 / 5,9% 483 / 8,6% 5.589 gültige Wahlstimmen

Bürgermeister[Bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister ist Michael Syré (CDU), der am 10. September 2006 mit 53,4 % der abgegebenen Stimmen gewählt wurde. Sein Vorgänger war Johann Josef Stuhlträger (CDU). Am 27. Juli 2011 hatte der Stadtrat mit einer ¾-Mehrheit beschlossen, ein Abwahlverfahren gem. § 55 Abs. 1 der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung gegen Bürgermeister Michael Syré einzuleiten. Am 25. September 2011 wurde hierzu ein Bürgerentscheid durchgeführt, die Abwahl scheiterte aufgrund der zu geringen Stimmabgabe für die Abwahl. Für eine Abwahl hätten mehr als 30 Prozent der Wahlberechtigten bzw. mindestens 3794 Bürger stimmen müssen. Am Bürgerentscheid nahmen 34 % der Wahlberechtigten teil, von diesen stimmten für die Abwahl 65,4 % (2820 Bürger).[7]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Denkmal am Yzeurer Platz zur Städtepartnerschaft

Bendorf unterhält seit 1986 eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Yzeure in der Region Auvergne. In Bendorf zeugt der Yzeurer Platz von dieser Partnerschaft, in Yzeure der Place de Bendorf (Bendorfer Platz).

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten]

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Die Medarduskirche in Bendorf 2012

Das ursprünglich St. Medardus geweihte Gotteshaus war eine dreischiffige, gewölbte Pfeilerbasilika, die 1944 größtenteils zerstört wurde. Nach dem Krieg wurden die noch erhaltenen Teile des Langhauses, der Westfassade und des nördlichen Seitenschiffes abgerissen. Von der alten Kirche stehen daher heute nur noch der Turm, die Chorapsis, das Chorquadrat sowie Teile der südlichen Langhauswand und des südlichen Seitenschiffs. Der Neubau von 1954 bis 1956 (von Wolfgang Mentzel), ein qualitätvoller und typischer Bau der Architektur der 1950er Jahre, war mit dem Altar nach Westen orientiert und integrierte die romanischen Reste. Mitte der 1990er Jahre orientierte die Gemeinde das Innere wieder nach Osten, indem der Altar aus dem Neubau in den romanischen Chor umgesetzt wurde. In der Apsis hat sich ein stark restauriertes Fresko des 13. Jahrhunderts erhalten (Christus als Weltenrichter mit den Evangelistensymbolen). Die ev. Kirche steht im rechten Winkel zur kath. Pfarrkirche St. Medardus, mit der sie eine bauliche Einheit bildet.

Katholische Kirche[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Medardus mit dem historischen Reichardsmünster. Die heutige Kirche wurde 1864–1867 von Hermann Nebel (Koblenz) anstelle eines Baus von 1790 als dreischiffige Basilika mit Querhaus in neoromanischen Formen errichtet. In der Apsis konnten 2008 Reste einer Bemalung (um 1870) freigelegt werden. Teil der kath. Pfarrkirche ist das sogenannte Reichardsmünster, das um 1230 an die beiden Ostjoche des südlichen Seitenschiffs und des Südturms der ev. Kirche angebaut wurde. Es handelt sich um eine Art Doppelkapelle mit zwei kleinen Südtürmen und bemerkenswerter Bauplastik. 1864/67 öffnete man die Südwand zur kath. Pfarrkirche und baute in das Innere die Orgelempore.

Weiteres[Bearbeiten]

Brunnenhaus im Kreuzgang der Abtei

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bendorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bendorfer Brücke mit dem Rheinhafen dahinter

Seit dem 18. Jahrhundert war Bendorf geprägt vom Bergbau und dem Hüttenwesen. Das imposanteste Relikt aus dieser Zeit ist die Sayner Hütte. Die Erze für die Bendorfer Hütten kamen von der Brauneisensteingrube Trierische Loh. Der Rheinhafen Bendorf stammt aus dem Jahre 1900. Neben dem Umschlag von Ton und Basalt beherbergt der Hafen das größte Mineralöllager zwischen Mainz und Köln.

Heute beherbergt die einstige Industriestadt viele Einzelhandelsgeschäfte. Die Werbegemeinschaft Blickpunkt Bendorf ist ein Zusammenschluss von Gewerbetreibenden der Stadt Bendorf, welche sich die Standortförderung zum Ziel gesetzt hat.

Auf der Vierwindenhöhe befindet sich der Sender Bendorf-Vierwindenhöhe für UKW-Radio.

Verkehr[Bearbeiten]

  • Bendorf verfügt über einen Anschluss an die Bundesautobahn 48 sowie an die Bundesstraße 42, Bundesstraße 413.
  • Zusätzlich gibt es zahlreiche Busverbindungen nach Koblenz, Neuwied, Höhr-Grenzhausen, Dierdorf und Montabaur, die in etwa alle 20 Minuten verkehren.
  • Die Brexbachtalbahn Engers–Siershahn ist für Sonder- und Touristenfahrten wieder in Betrieb, eine vollständige Reaktivierung und Einbindung in das Verkehrskonzept der Bundesgartenschau in Koblenz war in der Prüfung, wurde jedoch nicht umgesetzt.[8].

Radwanderwege[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

  • Wilhelm-Remy-Gymnasium, Staatliches Gymnasium mit Integration körperbehinderter Schüler, Träger: Landkreis Mayen-Koblenz
  • Karl-Fries-Schule, Realschule plus, Träger: Landkreis Mayen-Koblenz
  • Medardus-Schule, Grundschule für den Stadtteil Bendorf
  • Bodelschwingh-Schule, Grundschule für die Stadtteile Sayn und Mülhofen
  • Grundschule Stromberg, Grundschule für den Stadtteil Stromberg, Träger: Stadt Bendorf
  • Theodor-Heuss-Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Träger: Landkreis Mayen-Koblenz
  • Volkshochschule Bendorf, Träger: Stadt Bendorf

Vereine[Bearbeiten]

Die Stadt Bendorf verfügt über ein ausgeprägtes Vereinsleben. Es gibt zahlreiche Vereine in den Bereichen Sport, Musik und Gesang, Karneval und Brauchtum, Hobby und Freizeit sowie Fördervereine. Darunter fällt z. B. die Kirmes- und Karnevalsgesellschaft (KuK), die in Zusammenarbeit mit der Bendorfer Narrenzunft den Karneval in Bendorf organisiert, aber auch die TS Bendorf, die sowohl Turnen, Kampfsport und Leichtathletik, als auch Handball anbietet. Nach dem Aufstieg in der Saison 2011/2012 spielt die erste Herrenmannschaft ab der Saison 2012/2013 in der Rheinlandliga des Handballverbandes Rheinland. Zusätzlich organisiert die KuK Bendorf die alljährliche Kirmes in Bendorf. Des Weiteren besteht neben verschiedenen Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr auch ein Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Bendorf ist eine der wenigen Städte in der in jedem Stadtteil ein anderer Schlachtruf zu Karneval herrscht: In Bendorf selbst ruft man :"Hä Dau"(auf Hochdeutsch: Hallo Du); in Sayn: "SäBaLä"(Sääner BarwesLääwer)[9]; in Mülhofen: "Helau"[10] und in Stromberg: "MeckMeck"(wie das Wappentier des Stadtteils, dem Geißbock).[11]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Remys. Eisenhüttenleute mit Leib und Seele. Hrsg.: Museumsverein Wendener Hütte e. V. u. Stadtverwaltung Bendorf. Autoren: Ulrike Hoppe-Oehl, Monika Löcken, Adelheid Simon-Schlagberger. - Weneden, Bendorf 1998 (=Schriften des Museumsvereins Wendener Hütte e. V., Bd. 2; Schriften des Stadtmuseums Bendorf, Bd. 7). ISBN 3-930271-64-8
  • Manfred Böckling: Tranken zu Benndorf bey Herrn remin ein thee. Der 18. Juli 1774 oder Goethe auch in Bendorf. - In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte. 29. Jahrgang, 2003, S. 135-171. ISSN 0170-2025
  • Sayner Hütte. Architektur, Eisenguss, Arbeit und Leben. Beiträge von Paul-Georg Custodis, Barbara Friedhofen, Dietrich Schabow. Herausgeber: Förderkreis Abtei Sayn. - Koblenz: Görres Verlag 2002. ISBN 3-935690-12-6
  • Bendorf und seine Bewohner gestern - heute Peter Wacker Herausgeber: Kulturverein Bendorf - Koblenz: Görres Verlag 2006. ISBN 3-935690-57-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. www.bendorf-geschichte.de Der große Brand von 1743
  4. Mülhofener Schulchronik
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 171 (PDF; 2,6 MB)
  6. a b Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Artikel vom 25. September 2011 unter www.rhein-zeitung.de: Abwahl des Bürgermeisters von Bendorf gescheitert
  8. Gutachten zum Verkehrskonzept der Bundesgartenschau
  9. KG Sayn
  10. KG Mülhofen
  11. GSK Stromberg
  12. Rothe Mühle