Fambach

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Dieser Artikel behandelt den Ort Fambach. Für den namensgebenden rechten Zufluss der Werra siehe Fambach (Werra).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Fambach
Fambach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fambach hervorgehoben
50.73805555555610.369444444444270Koordinaten: 50° 44′ N, 10° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Breitungen/Werra (erfüllende Gemeinde)
Höhe: 270 m ü. NHN
Fläche: 18,05 km²
Einwohner: 2154 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98597
Vorwahl: 036848
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 022
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Platz der Republik 6
98597 Fambach
Webpräsenz: www.gemeinde-fambach.de
Bürgermeister: Jürgen Herrmann (BI-SPD)
Lage der Gemeinde Fambach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
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Über dieses Bild
Evangelische Pfarrkirche zu Fambach

Fambach ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Erfüllende Gemeinde für Fambach ist die Gemeinde Breitungen/Werra.

Geografie[Bearbeiten]

Fambach liegt im oberen Werratal zwischen Meiningen und Bad Salzungen unmittelbar an der Bundesstraße 19, die seit den 1990er Jahren schrittweise auf die Trasse der in den 1930er Jahren geplanten und unvollendet gebliebenen Reichsautobahnstrecke 85 verlegt wurde.

Zur Gemeinde Fambach gehört der Ortsteil Heßles.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wurde die Gemeinde im Jahr 1183 als Vanebach urkundlich erwähnt. Die Burg Todenwarth wurde bereits 1185 als Befestigungsanlage genannt. 1456 belehnte man die Wölffe von Todenwarth mit der Burg. Diese Burgvögte wurden später Reichsfreiherren und saßen bis in das 19. Jahrhundert in der Befestigungsanlage. Die unregelmäßige viereckige Burg war das Eingangstor zur Landwehr im Raum Schmalkalden. Die Straße führte einst direkt durch die Anlage.[2][3] Eine in die USA ausgewanderte Fambacherin Katherina Krech stiftete das erste Fambacher Gemeindehaus mit Schwesternstation, einem Kleinkinderschulraum, den Räumen des Frauenvereins und der Biebelstunde, es wurde am 10. November 1912 als „Katharienenheim“ eingeweiht.[4]

Am 1. Dezember 2008 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Heßles in die Gemeinde Fambach eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1995 – 2093
  • 2000 – 2063
  • 2005 – 1956
  • 2010 – 2215
Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik - Werte vom 31. Dezember

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Fambach setzt sich aus 14 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Jürgen Herrmann (BI/SPD) wurde am 4. November 2012 gewählt, nachdem Ronny Römhild Bürgermeister von Breitungen wurde.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Fambach
Blasonierung:

„Geviert von Gold und Blau; im Feld 1 eine grüne Linde, im Feld 2 und 3 je zwei silberne Pfähle, im Feld 4 ein roter Wolf mit silberner Bewehrung“[6]

Beschreibung:

Bereits 1950 führte die Gemeinde Fambach ein Dienstsiegel mit einer Linde in der Mitte und der Umschrift: Gemeinde Fambach. Die Gemeindevertretung legte 1991 fest, dieses Dienstsiegel als provisorisches Wappen zu verwenden. Walter Nickel aus Roßdorf übernahm den Auftrag, ein neues Gemeindewappen zu gestalten. Im Januar 1995 erhielt die Gemeinde Fambach die Genehmigung, dieses Wappen zu führen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Mitte September ist immer drei Tage lang Kirmes im Ort. Am 1. Mai findet jährlich das Feuerwehr-Fest statt. Jedes Jahr findet der Famberglauf statt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fambach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Thomas Bienert: Mitteldeutsche Burgen in Thüringen Wartberg Verlag 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 251
  3. Todenwarth
  4.  Thüringer Vereinigung für Heimatpflege (Hrsg.): Jahrbuch 1912. Selbstverlag, Erfurt 1913, Die Einweihung des Katharinenheims in Fambach am 10. November 1912, S. 153.
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008
  6. Homepage der Gemeinde Fambach