Grabfeld (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grabfeld
Grabfeld (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grabfeld hervorgehoben
50.45861111111110.4725360Koordinaten: 50° 28′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 116,74 km²
Einwohner: 5448 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98631
Vorwahlen: 036944, 036947
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 094
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 28
98631 Grabfeld
Webpräsenz: www.grabfeld.de
Bürgermeister: Christian Seeber
Lage der Gemeinde Grabfeld im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Altersbach Aschenhausen Belrieth Benshausen Bermbach Birx Breitungen Brotterode-Trusetal Christes Dillstädt Einhausen (Thüringen) Ellingshausen Erbenhausen Fambach Floh-Seligenthal Frankenheim/Rhön Friedelshausen Grabfeld (Gemeinde) Grabfeld Henneberg (Thüringen) Hümpfershausen Kaltensundheim Kaltenwestheim Kühndorf Leutersdorf Mehmels Meiningen Meiningen Melpers Metzels Neubrunn Oberhof Oberkatz Obermaßfeld-Grimmenthal Oberschönau Oberweid Oepfershausen Rhönblick Rippershausen Ritschenhausen Rohr Rosa Roßdorf (Thüringen) Rotterode Schmalkalden Schwallungen Schwarza Springstille Steinbach-Hallenberg Stepfershausen Sülzfeld Unterkatz Untermaßfeld Unterschönau Unterweid Utendorf Vachdorf Viernau Wahns Wallbach Walldorf (Werra) Wasungen Wölfershausen Zella-Mehlis ThüringenKarte
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Grabfeld ist eine kreisangehörige Gemeinde im fränkisch geprägten Süden von Thüringen und befindet sich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Sie liegt nahe der Landesgrenze zu Bayern und umfasst das nördliche Gebiet der namensgebenden Region Grabfeld, das überwiegend über Jüchse und Bibra zur Werra entwässert, während fast das gesamte sonstige Grabfeld zum Einzugsgebiet des Mains gehört. Die Gemeinde entstand am 1. Dezember 2007 im Zuge der kommunalen Neuordnung Thüringens aus dem Zusammenschluss von zehn bis dahin politisch selbständigen Gemeinden. Zuvor waren diese Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte in der Verwaltungsgemeinschaft Grabfeld zusammengeschlossen. Am 17. Februar 2008 wurde Ingo Hein als Bürgermeister gewählt. Am 12. Januar 2014 gewann der Mitbewerber Christian Seeber die Bürgermeisterwahl und wurde neuer Bürgermeister der Gemeinde Grabfeld.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorläufer der Gemeinde Grabfeld war die gleichnamige Verwaltungsgemeinschaft. Sie wurde am 1. März 1991 gebildet und war damit eine der ersten ihrer Art im Freistaat Thüringen. Sitz der Verwaltungsgemeinschaft war Rentwertshausen. Am 1. Dezember 2007 wurde sie in eine Einheitsgemeinde umgewandelt.[2] Der Verwaltungssitz dieser neuen Gemeinde ist noch nicht festgelegt, vorerst befindet er sich am Sitz der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft im Ortsteil Rentwertshausen. Am 1. Januar 2012 trat der Schillerort Bauerbach (Grabfeld) der Gemeinde bei.

Die Ortsteile Bauerbach, Exdorf, Jüchsen, Obendorf und Queienfeld waren von Hexenverfolgungen betroffen.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1995 2000 2005 2010
Einwohner 6033 5925 5699 5361

Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte jeweils vom 31. Dezember

Ortsteile[Bearbeiten]

Gemeindegliederung

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus 19 Ratsfrauen und -herren zusammen. Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 gehören ihm 10 Vertreter der CDU, 2 der SPD, einer der Partei Die Linke, 4 den Freien Wähler sowie 2 den FW/SV/PG Jüchsen an. Eigentlich waren im Gemeinderat 20 Mandate zu vergeben. Da jedoch Die Linke nur einen Kandidaten ins Rennen schickte, sie aber anhand ihres Stimmenanteils zwei Mandate gewann, bleibt ein Platz unbesetzt.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der hauptamtliche Bürgermeister Christian Seeber wurde am 12. Januar 2014 gewählt. Er war der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Feldstein in Themar.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Das Wappen der Gemeinde Grabfeld ist geviert von Blau und Silber und zeigt oben vorn einen silbernen Reiter mit Lanze und Rundschild, darauf eine Sonne, unten hinten eine silberne Henne auf einem Dreiberg und oben hinten und unten vorn je einen roten Buchenzweig mit drei Blättern und einer Frucht.“[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007
  3. [1]
  4. Gemeinde Grabfeld, Homepage

Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen - vorläufiges Ergebnis

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grabfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien