Frankenheim/Rhön

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Frankenheim/Rhön
Frankenheim/Rhön
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Frankenheim/Rhön hervorgehoben
50.54416666666710.065833333333750Koordinaten: 50° 33′ N, 10° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hohe Rhön
Höhe: 750 m ü. NHN
Fläche: 9,11 km²
Einwohner: 1134 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98634
Vorwahl: 036946
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 024
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Friedhof 5
98634 Frankenheim/Rhön
Webpräsenz: http://www.frankenheim-aktuell.de
Bürgermeister: Alexander Schmitt (parteilos)
Lage der Gemeinde Frankenheim/Rhön im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
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Über dieses Bild

Frankenheim (auch Frankenheim auf der Rhön) ist eine Gemeinde zwischen Meiningen und Fulda in der Rhön, sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Kaltensundheim hat.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Hohen Rhön, im Drei-Länder-Eck Hessen, Thüringen und Bayern, im Biosphärenreservat Rhön und ist mit einer Höhenlage von 750-780 m ü. NN das höchstgelegene Dorf der Rhön. Oberhalb des Ortes befindet sich der Aussichtsberg Ellenbogen (Rhön). Nachbarorte sind Hilders, Leubach, Reichenhausen und Birx.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde in einer Urkunde vom 13. April 1228 erstmals urkundlich erwähnt.[2] Über Jahrhunderte stritten sich die angrenzenden Landesherrschaften Kloster Fulda, das Bistum Würzburg, die Grafschaft Henneberg und die Reichsritter von der Tann um Frankenheim und Birx. 1569 ging ein Vergleich dann zugunsten Hennebergs aus. Der Ort gehörte seitdem zum Amt Kaltennordheim, welches später zu Sachsen-Weimar-Eisenach (Eisenacher Oberland) gehörte. Bis 1900 lag die einzige Verdienstmöglichkeit in der Peitschenherstellung, Weberei, Bürstenerzeugung und im Holzwarensektor; daher war das Dorf lange das ärmste der Rhön.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus dem Bürgermeister sowie 12 weiteren gewählten Gemeinderatsmitgliedern.[3]

(Stand: Kommunalwahl vom 7. Juni 2009)[4]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Alexander Schmitt wurde mit 83,3 % der Stimmen am 6. Juni 2010 erstmals zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt.[5]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Blick von Süden

Eine Besonderheit stellt die im Mittelalter hier vorherrschende Realteilung dar (im Gegensatz zum in Thüringen sonst üblichen Anerbenrecht). Zu DDR-Zeiten führte man die Besitztümer in LPGs über. Heute existiert hier eine Agrargenossenschaft neuen Rechts mit nur noch 5 Mitarbeitern. Aufgrund seines speziellen Klimas war der Ort früher Höhenluftkurort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Neugotische Kirche

Bauwerke[Bearbeiten]

Die evangelische Kirche ist ein einfach ausgestatteter neugotischer Bau von 1885/86, der anstelle einer Holzkirche errichtet wurde. Architekt war der weimarische Landesbaumeister Carl Weise.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2.  Otto Dobenecker (Bearb. und Hg.): Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae (1128–1266 ). Bd. 3, Fischer, Jena 1925. Nr. 11.
  3. Artikel zu Frankenheim auf der Seite der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön, abgerufen am 25. August 2013
  4. wahlen.thueringen.de, abgerufen am 25. August 2013
  5. Thüringer Landesamt für Statistik (.pdf-Dokument, S. 54; 1,6 MB), abgerufen am 25. August 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frankenheim/Rhön – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien