Frankenheim/Rhön
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Schmalkalden-Meiningen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Hohe Rhön | |
| Höhe: | 750 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,11 km² | |
| Einwohner: |
1180 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 130 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98634 | |
| Vorwahl: | 036946 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SM, MGN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 66 024 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Friedhof 5 98634 Frankenheim/Rhön |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alexander Schmitt | |
| Lage der Gemeinde Frankenheim/Rhön im Landkreis Schmalkalden-Meiningen | ||
Frankenheim (auch Frankenheim auf der Rhön) ist eine Gemeinde zwischen Meiningen und Fulda in der Rhön, sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Kaltensundheim hat.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt in der Hohen Rhön, im Drei-Länder-Eck Hessen, Thüringen und Bayern, im Biosphärenreservat Rhön und ist mit einer Höhenlage von 750-780 m ü. NN das höchstgelegene Dorf der Rhön. Oberhalb des Ortes befindet sich der Aussichtsberg Ellenbogen (Rhön). Nachbarorte sind Hilders, Leubach, Reichenhausen und Birx.
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort wurde in einer Urkunde vom 13. April 1228 erstmals urkundlich erwähnt.[2] Über Jahrhunderte stritten sich die angrenzenden Landesherrschaften Kloster Fulda, das Bistum Würzburg, die Grafschaft Henneberg und die Reichsritter von der Tann um Frankenheim und Birx. 1569 ging ein Vergleich dann zugunsten Hennebergs aus. Bis 1900 lag die einzige Verdienstmöglichkeit in der Peitschenherstellung, Weberei, Bürstenerzeugung und im Holzwarensektor; daher war das Dorf lange das ärmste der Rhön.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Eine Besonderheit stellt die im Mittelalter hier vorherrschende Realteilung dar (im Gegensatz zum in Thüringen sonst üblichen Anerbenrecht). Zu DDR-Zeiten führte man die Besitztümer in LPGs über. Heute existiert hier eine Agrargenossenschaft neuen Rechts mit nur noch 5 Mitarbeitern. Aufgrund seines speziellen Klimas war der Ort früher Höhenluftkurort.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
Die evangelische Kirche ist ein einfach ausgestatteter neugotischer Bau von 1885/86, der anstelle einer Holzkirche errichtet wurde. Architekt war der weimarische Landesbaumeister Carl Weise.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Otto Dobenecker (Bearb. und Hg.): Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae (1128 –1266 ). Bd. 3, Fischer, Jena 1925. Nr. 11.
Weblinks [Bearbeiten]
- Biosphärenreservat Rhön, thüringische Verwaltungsstelle
- Die ehemalige DDR Grenze bei Frankenheim, Erklärungen und Bilder von Augenzeugen
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