Brotterode-Trusetal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Brotterode-Trusetal
Brotterode-Trusetal
Deutschlandkarte, Position der Stadt Brotterode-Trusetal hervorgehoben
50.82494166666710.445630555556595Koordinaten: 50° 49′ N, 10° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Höhe: 595 m ü. NHN
Fläche: 49,69 km²
Einwohner: 6398 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98596
Vorwahl: 036840
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 074
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstraße 7
98596 Brotterode-Trusetal
Webpräsenz: www.brotterode-trusetal.de
Bürgermeister: Karl Koch[2] (Die Linke)
Lage der Stadt Brotterode-Trusetal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Altersbach Aschenhausen Belrieth Benshausen Bermbach Birx Breitungen Brotterode-Trusetal Christes Dillstädt Einhausen (Thüringen) Ellingshausen Erbenhausen Fambach Floh-Seligenthal Frankenheim/Rhön Friedelshausen Grabfeld (Gemeinde) Grabfeld Henneberg (Thüringen) Hümpfershausen Kaltensundheim Kaltenwestheim Kühndorf Leutersdorf Mehmels Meiningen Meiningen Melpers Metzels Neubrunn Oberhof Oberkatz Obermaßfeld-Grimmenthal Oberschönau Oberweid Oepfershausen Rhönblick Rippershausen Ritschenhausen Rohr Rosa Roßdorf (Thüringen) Rotterode Schmalkalden Schwallungen Schwarza Springstille Steinbach-Hallenberg Stepfershausen Sülzfeld Unterkatz Untermaßfeld Unterschönau Unterweid Utendorf Vachdorf Viernau Wahns Wallbach Walldorf (Werra) Wasungen Wölfershausen Zella-Mehlis ThüringenKarte
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Brotterode-Trusetal ist eine Kleinstadt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten]

Brotterode-Trusetal liegt im Norden des Landkreises Schmalkalden-Meiningen im Thüringer Wald am Oberlauf der Truse. Im Norden ist die Grenze der Stadt zugleich Grenze des Landkreises Schmalkalden-Meiningen zum Landkreis Gotha, im Osten grenzt die Gemeinde Floh-Seligenthal an das Stadtgebiet, im Süden die Gemeinden Fambach und Breitungen/Werra. Im Westen sind die Grenzen der Stadt zugleich Grenze des Landkreises Schmalkalden-Meiningen zum Wartburgkreis. Der Rennsteig markiert die nördliche Gemarkungsgrenze von Brotterode, in seinem Verlauf trifft man auf die Beerberggrotte, sie befindet sich im Westhang des Beerbergstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Trusetal entstand am 1. Juli 1950 durch Zusammenschluss der Ortsteile Herges-Auwallenburg, Trusen, Elmenthal und Laudenbach. Der Ortsteil Wahles wurde 1994 eingemeindet.

Zum 1. Dezember 2011 wurde die Stadt Brotterode in die Gemeinde Trusetal eingegliedert. Die Bürgermeister der beiden beteiligten Gemeinden unterzeichneten am 22. Dezember 2010 den Eingliederungsvertrag, die die Umbenennung in Brotterode-Trusetal und die Verleihung des Stadtrechts zum 1. Dezember 2011 vorsah. Grundlage war das Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011, welches der Thüringer Landtag am 16. November 2011 verabschiedet hatte.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 2011: 6563
  • 2012: 6457 (−1,64 %)
  • 2013: 6398 (−0,91 %)

mittlere Veränderung pro Jahr seit 2011: ∅ = −106 (−1,26 %)

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Einige Sehenswürdigkeiten
Der Große Inselsberg
Die evangelische Kirche in Brotterode
Brotterode, Carolus Quintus Brunnen
Brotterode, Inselsbergschanze (2008)
Trusetaler Wasserfall
Turm der Wallenburg

Sport[Bearbeiten]

Der Rennsteig bei Brotterode wird ganzjährlich als Rad- und Fernwanderweg genutzt, im Winter bestehen gespurte Loipen und Abfahrtshänge. Brotterode war seit den 1920er Jahren ein frühes Zentrum des Wintersports in Thüringen. Rings um den Großen Inselsberg entstanden verschiedene Abfahrtshänge und Trainingsanlagen für den Rodel- und Skisport. Der Ort wurde in der DDR-Zeit zum Leistungsstützpunkt aufgewertet, Betreiber wurde der Armeesportklubs (ASK-Brotterode) Am Stadtrand befindet sich die Inselbergschanze, ein Austragungsort der Skisprung-Continentalcup-Wettkampfserie im Skispringen. Drei Gedenksteine am Inselsberg erinnern an Todesfälle von prominenten DDR-Sportlern, die beim Training durch Unfälle verstarben. Am Südwesthang befindet sich als Stützpunkt der Bergwacht die nach Kurt Lesser benannte Berghütte.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Brotterode-Trusetal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. CDU lässt bei Stichwahlen Federn, insuedthueringen.de vom 6. Mai 2012
  3. Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011; GVBl. Thüringen Seite 293
  4. http://www.thueringen.info/zwergen-park-trusetal.html