Franco Marvulli

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Franco Marvulli (2011)
Franco Marvulli bei der Dahme-Trophy (2007)

Franco Marvulli (* 11. November 1978 in Zürich-Seebach) ist ein ehemaliger Schweizer Profi-Radrennfahrer, der hauptsächlich auf der Bahn aktiv war.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten]

Nach Erfolgen als Amateur in der Einerverfolgung (Europameister 1998 und 99) konnte Franco Marvulli sich vor allem in den Disziplinen Punktefahren, Zweier-Mannschaftsfahren (Madison) und Scratch sowie bei Sechstagerennen erfolgreich etablieren.

Dreimal nahm Marvulli an Olympischen Spielen teil. 2000 belegt er in der Einerverfolgung Platz 15 und 2008 gemeinsam mit Bruno Risi im Zweier-Mannschaftsfahren Platz 11. Bei den Spielen 2004 in Athen errang er gemeinsam mit Risi die Silbermedaille im Zweier-Mannschaftsfahren.

Im November 2013 gab Marvulli, der wegen seiner lockeren Art ein „Publikumsliebling“ war, bekannt, dass die kommende Sechstagesaison 2013/2014 seine letzte sein werde. Als letztes Rennen bestritt er das Sechstagerennen in Berlin im Januar 2014.[1]

Trivia[Bearbeiten]

Wenige Tage nach seinem Rücktritt vom Radsport gewann Marvulli die Jux-Veranstaltung Schneereif-Weltmeisterschaft am Flumserberg, die zum vierten Mal von Radio Zürisee veranstaltet wurde.[2]

Ehrungen[Bearbeiten]

Im März 2014 wurde Franco Marvulli vom Schweizer Radsportverband Swiss Cycling zum Ehrenmitglied ernannt.[3]

Wichtigste Erfolge[Bearbeiten]

  • Omnium: Europameister 2001–2003

Ausserdem:

  • 31 Siege bei Sechstagerennen:
2013 Bremen (mit Marcel Kalz)
2010 Bremen (mit Bruno Risi), Grenoble (mit Alexander Aeschbach)
2009 Zürich und München (mit Bruno Risi), Tilburg (mit Tristan Marguet), Fiorenzuola mit Alexander Aeschbach, Grenoble (mit Luke Roberts)
2008 Kopenhagen, Berlin, Turin, Fiorenzuola (mit Bruno Risi)
2007 Dortmund, Kopenhagen, München, Fiorenzuola, Zuidlaren, Zürich, Hasselt (mit Bruno Risi), Stuttgart (mit Bruno Risi und Alexander Aeschbach)
2006 Zürich, Maastricht (mit Bruno Risi), Grenoble mit (mit Alexander Aeschbach), Aguascalientes (Mexiko) mit (Luis Fernando Macias), Fiorenzuola (mit Marco Villa)
2005 Stuttgart (mit Bruno Risi und Kurt Betschart)
2004 Grenoble (mit Alexander Aeschbach)
2003 Moskau (mit Alexander Aeschbach)
2003 Grenoble (mit Alexander Aeschbach)
2001 Grenoble (mit Alexander Aeschbach)
  • 7 Weltcup-Siege (dreimal Madison, zweimal Punktefahren, einmal Scratch, einmal Verfolgung)
  • 33 Schweizer Meister in verschiedenen Disziplinen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRadstar Marvulli hat zwei Zimmer voller Lego-Steine. Berliner Morgenpost, 25. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFranco Marvulli 4. Schneereif-Weltmeister. Radio Zürisee, 8. Februar 2014, abgerufen am 8. Februar 2014.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFranz Gallati ist neuer Präsident von Swiss Cycling. Swiss Cycling, 24. März 2014, abgerufen am 24. März 2014.

Weblinks[Bearbeiten]