Gwyneth Paltrow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Paltrow (2007)
Paltrow (2008)

Gwyneth Katherine Paltrow (* 28. September 1972 in Los Angeles, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Durch ihre Rolle in dem Filmdrama Shakespeare in Love wurde sie einem breiteren Publikum bekannt und mit dem Oscar und Golden Globe als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Paltrow wurde als Tochter des Regisseurs und TV-Produzenten Bruce Paltrow, der 2002 in Rom starb [1], und der Schauspielerin Blythe Danner in Los Angeles geboren. Sie hat einen Bruder namens Jake Paltrow, der ebenfalls in der Filmbranche tätig ist. Sie absolvierte die High School und besuchte anschließend die University of California, Santa Barbara, wo sie Kunstgeschichte studierte. Doch sie brach das Studium ab und widmete sich der Schauspielerei, da sie zusammen mit ihrer Mutter schon früher in Theaterstücken mitgewirkt hatte und ein Talent dafür bewies. Steven Spielberg, ihr Patenonkel und langjähriger Freund ihres Vaters, sorgte für ihren ersten Filmauftritt in dem Märchenfilm Hook. Sie ist auch die Cousine der Schauspielerin Katherine Moennig.

Ihre deutsche Standard-Synchronsprecherin ist Katrin Fröhlich.

Für ihre Darstellung der Viola De Lesseps in Shakespeare in Love wurde Paltrow 1998 mit dem Oscar für die beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. Weitere wichtige Rollen in ihrem Leben waren in dem Film Sieben und 2008 in der erfolgreichen Comicverfilmung Iron Man als Virginia „Pepper“ Potts. Außerdem war Paltrow im Gespräch für die Rolle der Rose in dem Drama Titanic von James Cameron.[2]

Nach Beziehungen mit Brad Pitt (Von 1995 bis 1997 verlobt) und Ben Affleck (Von 1998 bis 2000 liiert) heiratete Paltrow am 5. Dezember 2003 in Kalifornien Chris Martin, Sänger der britischen Band Coldplay. Am 14. Mai 2004 wurde die gemeinsame Tochter Apple Blythe Alison in London geboren. („Blythe“ ist der Vorname von Paltrows Mutter, „Alison“ ist der Name von Martins Mutter.) Am 9. April 2006 brachte Paltrow in New York ihr zweites Kind, einen Jungen namens Moses Bruce Anthony, zur Welt. So wie bei Apple die beiden Mütter Namenspaten sind, sind der zweite und dritte Name von Moses die Vornamen von Paltrows und Martins Vätern.

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten] Gagen und Ehrungen

Paltrow bekam 1998 für Shakespeare in Love 750.000 US-Dollar und fünf Jahre später für Flight Girls 10 Millionen US-Dollar.[3] Gegenwärtig zählt Paltrow laut dem amerikanischen Forbes Magazine immer noch zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen in Hollywood. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt sie Gagen in Höhe von 25 Mio. US-Dollar und rangiert gemeinsam mit ihrer Landsfrau Reese Witherspoon hinter Cameron Diaz, Keira Knightley und Jennifer Aniston auf Platz vier.[4]

Paltrow gewann für Shakespeare in Love einen Oscar, einen Empire Award und einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin. Für den gleichen Film wurde sie auch noch für den BAFTA Award nominiert. 2006 erhielt sie eine Golden Globe-Nominierung als beste Schauspielerin für den Film Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Gwyneth Paltrow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Tod Bruce Paltrows
  2. Paltrow Hauptrolle in Titanic
  3. Gehalt von Paltrow
  4. vgl. Johnson, Wesley: Hollywood's Top Earners. Press Association Newsfile, 23. Juli 2008, 4:38 PM BST
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen