Oldenburg (Oldenburg) Hauptbahnhof

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Oldenburg (Oldb) Hbf
Empfangsgebäude des Oldenburger Hauptbahnhofes
Empfangsgebäude des Oldenburger Hauptbahnhofes
Daten
Kategorie 2
Betriebsart Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 7
Abkürzung HOLD
IBNR 8000291
Eröffnung 1915
Webadresse www.bahnhof.de
Architektonische Daten
Baustil Jugendstil
Architekt Friedrich Mettegang
Lage
Stadt Oldenburg (Oldenburg)
Land Niedersachsen
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 8′ 37″ N, 8° 13′ 21″ O53.1436111111118.2225Koordinaten: 53° 8′ 37″ N, 8° 13′ 21″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Niedersachsen
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Oldenburg (Oldenburg) Hauptbahnhof (kurz Oldenburg (Oldb) Hbf) ist seit der sukzessiven Stilllegung anderer Haltepunkte wie in Ofenerdiek oder Osternburg der derzeit einzige Bahnhof mit Personenverkehr im Stadtgebiet von Oldenburg (Oldenburg).

Es handelt sich um einen Durchgangsbahnhof, der über sieben Bahnsteiggleise verfügt. Das große Empfangsgebäude wurde im Jugendstil errichtet. Oldenburg (Oldb) Hbf wird von der DB Station&Service als Bahnhof der Kategorie 2 eingestuft. Er ist der einzige Bahnhof in Niedersachsen mit einer Bahnhofshalle.

Geschichte[Bearbeiten]

Alter Centralbahnhof (1885)
Oldenburg Hauptbahnhof (1930)
Innenansicht
Oldenburgische G 1, Lokomotive der Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen
Bahnsteig Gleis 1
Die neue Unterführung

In der Hauptstadt des Großherzogtums Oldenburg begann der Eisenbahnverkehr mit der Strecke von Oldenburg über Delmenhorst nach Bremen der Oldenburgischen Staatsbahn am 15. Juli 1867.

Ebenfalls im Jahre 1867 wurde am 3. September finanziert durch die Preußische Staatsbahn die Verbindung von Oldenburg nach Heppens, dem späteren Wilhelmshaven, gebaut. Der Verkehr wurde ebenfalls von der Oldenburgischen Staatsbahn betrieben, welche 1913 Preußen die Strecke abkaufte, was zu enormen Belastungen des Staatshaushalts führte. In den Jahren zwischen 1898 und 1908 wurde dieser Abschnitt zweigleisig ausgebaut.

Zwei Jahre später am 15. Juni 1869 folgte die Bahnstrecke Oldenburg–Leer.

Wieder von der Oldenburgischen Staatsbahn wurde am 15. Oktober 1875 die Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück eröffnet. Von ihr zweigte in Ahlhorn 1885 die Verbindung nach Vechta ab. Die wegen des moorigen Untergrundes unter der Bezeichnung Gummibahn bekannte Nebenbahn Oldenburg – OhmstedeEtzhornBrake wurde 1896 in Betrieb genommen.

Der erste Oldenburger Bahnhof wurde am heutigen Cäcilienplatz geplant. 1868 stellte sich jedoch heraus, dass der geplante Bau für die gewachsenen Ansprüche zu klein würde. Daher wurde das Projekt nie realisiert. Stattdessen diente ein umgebauter Güterschuppen den Bewohnern der Residenzstadt für zwölf Jahre als Bahnhof.

Am 21. Mai 1879 wurde schließlich mit dem Centralbahnhof der erste „richtige“ Personenbahnhof Oldenburgs eingeweiht. Er befand sich auf dem Lehmplacken in der Nähe des Pferdemarktes, welcher auch der Standort des heutigen Bahnhofs ist. Entworfen wurde der neogotische Bau durch den bekannten Architekten Conrad Wilhelm Hase. Er galt als einer der größten romantischen Bahnhofsbauten in Deutschland. In unmittelbarer Nähe befanden sich an die Hafenanlagen angeschlossene Schuppen zur Lagerung von Torf, mit der einige Lokomotiven betrieben wurden.[1]

Nachdem der Neubau des Bahnhofes in seiner heutigen Form beschlossen war, richtete man zunächst wieder einen provisorischen Bahnhof ein, welcher eher den Charakter eines Provinzbahnhofes hatte.

Der heutige Oldenburger Hauptbahnhof wurde nach vierjähriger Bauzeit am 3. August 1915 ohne große Feierlichkeiten eingeweiht, nachdem er bereits am 1. August für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden war. Der Großherzog besuchte den Bahnhof zusammen mit seinen Töchtern erst am 4. August. Das prunkvolle Gebäude im Jugendstil wurde vom Architekten Friedrich Mettegang als Ersatz für den alten Centralbahnhof gebaut. Für den Großherzog von Oldenburg war ein separates Gebäude, die sogenannte Fürstenhalle, zum Besteigen der Züge vorgesehen. Im Zuge des Neubaues wurden die Gleise um rund 3,25 m angehoben. Das Gebäude wurde bewusst an den Rand des Bahnhofes gelegt, da geplant war, den Bahnhof zu einem Durchgangsbahnhof umzufunktionieren. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten Reisende, welche über Oldenburg hinaus wollten, dort auch umsteigen. Das Hauptportal wurde in die Mittelachse des Hauptplatzes gelegt. Auf der rechten Seite des Gebäudes wurden die Fahrkartenschalter und die Gepäckabfertigung angeordnet, auf der linken Seite befanden sich die Wartesäle für die I. bis IV. Klasse. Neben dem Tunnel für die Fahrgäste gab es noch einen separaten Post- und Gepäcktunnel mit Aufzügen zu den Bahnsteigen. Der Tarif für die Bahnsteigkarten betrug zu diesem Zeitpunkt 30 Pfennige pro Person.

Am 21. April 1945 wurde der Hauptbahnhof bei einem Luftangriff auf Oldenburg schwer beschädigt.[2]

1961 wurde der Personenverkehr auf der Gummibahn nach Brake eingestellt. Im Laufe der folgenden Jahre ging auch der Güterverkehr in Richtung Brake weiter zurück und das Gleis wurde teilweise zurückgebaut. 1998 wurde auch das letzte Teilstück zwischen dem Hauptbahnhof und Oldenburg-Ohmstede stillgelegt, so dass die Strecke heute langsam zuwächst und unbefahrbar ist.

Im Laufe des Jahres 1992 wurde die Strecke Oldenburg–Leer elektrifiziert.

Am 5. November 2000 übernahm die NordWestBahn den Verkehr auf der Bahnstrecke Wilhelmshaven–Oldenburg und der Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück. Seitdem prägen auch moderne Dieseltriebwagen vom Typ LINT 41 das Bahnhofsbild in Oldenburg. Zuvor verkehrte die DB Regio auf dieser Strecke mit Dieseltriebwagen der Baureihe 624. Im Zuge der Umstellung auf die NordWestBahn wurden die beiden Strecken umfangreich saniert, was eine erhebliche Verkürzung der Reisezeit zwischen Osnabrück und Wilhelmshaven zur Folge hatte und zu einer Verdopplung der Fahrgastzahlen führte.

Seit Dezember 2002 setzt die DB Regio für den Regional-Express zwischen Norddeich Mole und Hannover moderne Doppelstockwagen ein. Seit der Eröffnung der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen mit der NordWestBahn als Betreiber im Dezember 2010 verkehren zwischen Oldenburg und Bremen Elektrotriebwagen vom Typ Coradia Continental in drei- und fünfteiliger Ausführung. Die S-Bahnen fahren über Oldenburg hinaus bis nach Bad Zwischenahn, wobei die Eröffnung eines Zwischenhalts in Oldenburg-Wechloy für 2014 vorgesehen ist.[3]

Im Jahr 2000 wurde auf der Nordseite des Bahnhofs der Zentrale Omnibus Bahnhof (ZOB) eröffnet, über welchen der innerstädtische und regionale Busverkehr abgewickelt wird. Zur Erschließung des ZOBs wurde eine neue Straßenunterführung unter den Gleisen des Bahnhofs gebaut sowie ein neuer Eingangsbereich auf der Nordseite geschaffen. 2005 wurden das gesamte Bahnhofsgebäude sowie die Bahnsteiganlagen saniert. Unter anderem wurden alle Bahnsteige mit Aufzügen, elektronischen Fahrtanzeigern sowie einer Blinden-Pflasterung ausgestattet.

Seit dem Jahr 2013 wird die Toilettenanlage des Oldenburger Hauptbahnhofs von Sanifair, einer Tochtergesellschaft der Tank&Rast bewirtschaftet.

Anbindung[Bearbeiten]

InterCity im Oldenburger Hauptbahnhof
NordWestBahn im Oldenburger Hauptbahnhof

Gleisaufteilung[Bearbeiten]

Der Bahnhof verfügt über einen Hausbahnsteig an Gleis 1 sowie über drei Mittelbahnsteige an den Gleisen 3/4, 5/6 und 7/8. Gleis 2 ist ein reines Durchfahrtgleis ohne Bahnsteig.

Gleis Fahrtrichtung Zuggattung
1 Einzelne Züge in Tagesrandlage in alle Richtungen Regional-Express, NordWestBahn, InterCity
2 (ohne Bahnsteig) Güter- und Rangiergleis Güterzüge
3 Alle Züge Richtung Bremen (außer Regio-S-Bahn), Hannover, Hannover - Leipzig, Hannover - München Regional-Express, NordWestBahn, InterCity, ICE
4 Osnabrück NordWestBahn
5 Wilhelmshaven NordWestBahn
6 LeerEmdenNorddeich Mole Regional-Express, InterCity
7 Bremen NordWestBahn (Regio S-Bahn)
8 Bad Zwischenahn NordWestBahn (Regio S-Bahn)
9 (ohne Bahnsteig) Güter- und Rangiergleis Güterzüge
10 (ohne Bahnsteig) Güter- und Rangiergleis Güterzüge

Schienenverkehrsnetz rund um Oldenburg[Bearbeiten]

Schienennetz oldenburg.png

Fernverkehr[Bearbeiten]

Der Fernverkehr in Oldenburg wird vor allem vom Intercity durchgeführt. Die Intercity-Züge ersetzen die Interregio-Züge, die früher den Fernverkehr in Richtung Ostdeutschland übernahmen. Einige Interregio starteten bereits in Wilhelmshaven. Seit der Umstellung auf Intercity-Züge entfiel diese Fortführung nach Wilhelmshaven und wird zum Teil von Nahverkehrszügen der NordWestBahn übernommen. Des Weiteren verkehren von und nach Oldenburg einzelne ICE jeweils in Tagesrandlage.

Linie Linienverlauf Takt
ICE 10 Berlin OstbahnhofWolfsburgHannoverBremenOldenburg (Oldb) Einzelner Zug
ICE 22 Frankfurt (Main) – Kassel-Wilhelmshöhe – Göttingen – Hannover – Bremen – Oldenburg (Oldb) Einzelner Zug
ICE 25 Oldenburg (Oldb) – Bremen – Hannover – Kassel-WilhelmshöheWürzburgIngolstadtMünchen Einzelner Zug
IC 56 Norddeich MoleEmdenLeerOldenburg (Oldb) – Bremen – Hannover – MagdeburgHalleLeipzig Zweistundentakt
Emden Außenhafen, PotsdamBerlinCottbus, RiesaDresden Einzelne Züge
StralsundPrenzlauEberswaldeBerlin Gesundbrunnen – Hannover – Bremen – Oldenburg (Oldb) Einzelner Zug

Alle ICs gehören nördlich von Bremen zum Nahverkehr und somit zwischen Bremen und Augustfehn zum VBN.

Nahverkehr[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf Betreiber Takt
RE Norddeich Mole – Emden – Leer – Oldenburg (Oldb) – Bremen – Nienburg – Hannover DB Regio Nord Zweistundentakt
NWB WilhelmshavenVarelOldenburg (Oldb)Hude – Delmenhorst – Bremen NordWestBahn Einzelne Züge
NWB Wilhelmshaven – Varel – Oldenburg (Oldb)CloppenburgBramscheOsnabrück NordWestBahn Stundentakt
RS 3 Bremen – Delmenhorst – Hude – Oldenburg (Oldb) – Bad Zwischenahn NordWestBahn Stundentakt

Ende 2014 soll die RS3 um den Haltepunkt Wechloy erweitert werden. Ab Mitte September 2014 wird der Takt der Verbindung zwischen Bremen und Wilhelmshaven werktags auf einen Vierstundentakt erhöht.

Zentraler Omnibusbahnhof Oldenburg[Bearbeiten]

Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB)

Der ZOB Oldenburg ist die Hauptumsteigestelle im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und besteht aus sechs Busstiegen. Auf der großen Verkehrsinsel der Stadtverkehrlinien befindet sich ein Infocenter des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen.

Stadtbuslinien der Verkehr und Wasser GmbH[Bearbeiten]

Linie Linienführung
301 Ofenerfeld - Bahnhof Ofenerdiek - Scheideweg - Nadorster Straße - Hbf/ZOB - Lappan - Hauptstraße - Eversten
302 (Infanterieweg) - BBS Wechloy - Alexanderstraße - Hbf/ZOB -Osternburg-Bremer Straße - Lappan - Osternburger Industriegebiet - Tweelbäke bis Borchersweg
303 Metjendorf-Heidkamp/Metjendorf-Ofenerfeld/Am Alexanderhaus - Hbf/ZOB - Osternburg-Bahnhofsallee - Kreyen-Centrum - Krusenbusch
304 Ofenerdiek- Eßkamp - Nadorst- NICHT über Hbf/ZOB - Lappan - Cloppenburger Straße - Bümmerstede
306 ZOB - Lappan - Universität Oldenburg / Carl-von-Ossietzky-Straße (Campus Wechloy / Naturwissenschaften und Mathematik)
307 ZOB - Lappan - Nordstraße - Osternburg-Dragonerstraße - Sandweg - Drielake
308 ZOB - Lappan - Auguststraße - Neuer Friedhof - Rauhehorst/BBS Wechloy
309 Wahnbek bis Nordkreuz - Etzhorn/Butjadinger Straße - Dornstede - Ohmstede - Donnerschwee - Hbf/ZOB - Lappan - Dobbenviertel - Bloherfelde - Petersfehn/Wildenloh/Eschenplatz
310 ZOB - Lappan - Ammerländer Heerstraße - Wechloy/Famila XXL - Ofen (Bad Zwischenahn) - Wehnen
312 ZOB - Lappan - Wunderburgviertel - Städtische Kliniken - Max-Beckmann-Straße - Kreyenbrück
314 Ostring - Real - Rennplatz - Donnerschwee - Hbf/ZOB - Lappan - Bodenburg-Sodenstich - Kanalbrücke - Hundsmühlen bis Tungeln
315 ZOB - Lappan - Osternburger Kanal - Cloppenburger Straße - Sandkrug (Hatten) - Hatterwüsting
316 Schloßplatz - Neuenwege - Kloster Blankenburg(AST)
317 ZOB - Lappan - IKEA
322 BBS Wechloy - Rauhehorst - Alexanderstraße - Hbf/ZOB - Lappan - Hauptstraße - Bodenburg-Sodenstich - Hausbäker Weg - Thomasburg
324 Ostring - Nadorst - Hbf/ZOB - Lappan - Friedhof Eversten - Staakenweg - Ulhornsweg - Infanterieweg

Weser-Ems Bus Regionallinien[Bearbeiten]

Linie Linienführung
252 Hude - (Wüsting / Vielstedt - Kirchkimmen) - Oldenburg
256 Delmenhorst - Bookholzberg - Hude - Hurrel - Oldenburg
266 Huntlosen - Westerburg - Oldenburg
270 Wildeshausen - Dötlingen - Neerstedt - Kirchhatten - Oldenburg (HunteSprinter)
280 Friesoythe - Bösel - Wardenburg - Oldenburg
289 Wardenburg - Achternmeer - Oldenburg
330 Conneforde - Wiefelstede - Borbeck - Neuenkruge - Metjendorf - Oldenburg
340 Jaderberg - Hahn-Lehmden - Rastede - Wahnbeck-- Oldenburg
350 Westerstede - Bad Zwischenahn - Oldenburg
380 Barßel-Edewecht-Jeddeloh-Friedrichsfehn-Oldenburg (VehneSprinter)
389 Westerstede - Bad Zwischenahn - Edewecht - Oldenburg
440 Bremerhaven - Blexen - Nordenham - Brake - Oldenburg (Weser Sprinter)
460 Großenmeer - Bardenfleth - Oldenburg
910 Friesoythe - Edewechterdamm - Husbäke - Oldenburg (HanseSprinter)

Schnelllinien[Bearbeiten]

Linie Linienführung
S35 Westerstede − Oldenburg
S99 Oldenburg − Vechta, Stoppelmarkt (saisonal)

VWG Nachtbusse[Bearbeiten]

Nachtlinie Linienführung
N36 Lappan - Alexanderstraße - Fliegerhorst - Langenweg - Wilhelmshavener Heerstraße - Nadorst - Ohmstede - ZOB - Lappan
N37 Lappan - Bürgerfelde - Bhf. Ofenerdiek - Ofenerfeld - Rauhehorst - Lappan
N38 Lappan - Universität - Bloherfelde - Petersfehn - Friedhof Eversten - Stadion Marschweg - Lappan
N39 Lappan - Bremer Straße - Klingenbergplatz - Bümmerstede - Kreyenbrück - Klingenbergplatz - Klinikum Oldenburg - Bremer Straße - Lappan
N40 Lappan - Bremer Straße - Bhf. Osternburg - Bümmerstede - Krusenbusch - Sportpark Osternburg - Bhf. Osternburg - Bremer Straße - Lappan

Nachteulen (regional)[Bearbeiten]

Nachtlinie Linienführung
N21 Oldenburg - Sandkrug - Kirchhatten - Neerstedt - Wildeshausen FUN FACTORY
N25 Oldenburg - Wardenburg - Großenkneten - Ahlhorn - Wildeshausen FUN FACTORY
N31 Oldenburg - Rastede - Wiefelstede - Tange
N32 Oldenburg - Bad Zwischenahn - Westerstede - Tange
N34 Oldenburg - Edewecht - Tange - Augustfehn
N35 Oldenburg - Edewecht - Friesoythe

Galerie[Bearbeiten]

Ausblick[Bearbeiten]

S-Bahn Logo Deutschland

Voraussichtlich im Jahre 2014[3] wird ein Haltepunkt für die S-Bahnlinie 3, die zwischen Bad Zwischenahn, Oldenburg und Bremen verkehrt, in der Nähe der Carl-von-Ossietzky-Universität im Stadtteil Wechloy eröffnet werden, die damit direkt in das Regionale Nahverkehrssystem eingebunden werden wird.

Im Zuge des Aufbaus des JadeWeserPorts in Wilhelmshaven ist mit einem erhöhten Güterzugverkehr auf den Strecken Bremen–Oldenburg und Wilhelmshaven–Oldenburg zu rechnen. Die Strecke nach Wilhelmshaven wird bis 2018 elektrifiziert. Die streckenweise eingleisigen Abschnitte wurden bis Ende 2012 zweigleisig ausgebaut. Dieser Ausbau wurde im August 2006 vom damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, war ursprünglich bis zum Jahr 2010 zugesichert.[4] Das erhöhte Verkehrsaufkommen zwischen Oldenburg und Bremen stellt einen begrenzenden Faktor für die Regio-S-Bahn-Linie 3 dar. Daher verkehrt die Linie RS3 nur im Stundentakt. Als Ausgleich wurden die ICs auf der Strecke zwischen Bremen und Norddeich Mole Ende 2013 für die zuschlagfreie Nutzung mit allen Fahrausweisen des Nahverkehrs freigegeben, der Takt auf einen Zwei-Stunden-Takt bis Emden erhöht, mit Doppelstockzügen bedient und um den Bahnhalt in Hude erweitert.[5] Die Abfahrtszeiten der ICs ergeben schon jetzt zusammen mit den REs fast genau einen Stundentakt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oldenburg (Oldenburg) Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Denkschrift über das Oldenburgische Eisenbahnwesen 1867-1892 (PDF; 13,3 MB), herausgegeben von der Großherzoglichen Eisenbahn-Direction. S. 38.
  2. Rudolf Tjaden, Oldenburg – die unzerstörte Stadt. Leuchtfeuer, Beilage zur NW-Zeitung Nr. 24, 1972, Folge 5.
  3. a b Bahn macht in Wechloy wohl erst ab 2013 Halt. In: Nordwest-Zeitung online, 31. Mai 2011. Abgerufen am 5. Februar 2012 | Abschluss eines Finanzierungsvertrags mit der DB AG zum Bau des SPNV-Haltepunkts Wechloy, in: Ratsinformationssystem der Stadt Oldenburg, Vorlagen-Nr 12/0489
  4. Nordwest-Zeitung vom 29. August 2006
  5. LNVG-Pressemitteilung vom 16. April 2012 (PDF; 274 kB)