JadeWeserPort

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Jade-Weser-Port ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zu dem gleichnamigen Projekt aus den 1970er Jahren siehe Jade-Weser-Port (1971)
Der JadeWeserPort aus der Luft von Westen aus gesehen (Mai 2012)
Lagekarte des JadeWeserPorts

JadeWeserPort (JWP) ist der Name des Containerterminals in Wilhelmshaven. Er wurde als Tiefwasserhafen mit finanzieller Unterstützung der Länder Bremen und Niedersachsen an der Innenjade gebaut und am 21. September 2012 offiziell in Betrieb genommen.[1][2] Die neue Hafenanlage ist durch Sandaufspülungen entstanden und umfasst ein 130 ha großes Containerterminal mit einer 1725 m langen Anlegezone (Kaje). Die mögliche Umschlagkapazität wird mit 2,7 Mio. TEU (20-Fuß-Standard-Container-Equivalent) pro Jahr angegeben.[3] Der Hafenbetrieb wird von Eurogate als Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven (ECTW) durchgeführt.[4]

Das aufgespülte 290 ha[5] große Hafen- und Logistikgelände bildet zusammen mit Teilen der Niedersachsenbrücke und einigen Nebenflächen den 344 ha[5] großen gleichnamigen Wilhelmshavener Stadtteil JadeWeserPort.[6][7]

Ziele und Umsetzung[Bearbeiten]

Die „Colombo Express“ im Hamburger Hafen. Für deutlich größere Frachter ist die Zufahrt nach Hamburg nicht bei jedem Wasserstand möglich.

Der JadeWeserPort kann als einziger deutscher Tiefwasserhafen tideunabhängig auch die größten Containerschiffe wie die der Emma-Mærsk-Klasse voll beladen abfertigen. 2012 waren hierzu weltweit nur ungefähr zwölf Häfen in der Lage, davon kein anderer in Deutschland.[8] Die Baugröße von Containerschiffen ist stark gestiegen (zukünftige Entwicklung siehe Triple-E-Klasse).

Vor Beginn der Wirtschaftskrise 2009/10, der Eurokrise und der Bankenkrisen in vielen Ländern gab es viele Prognosen, der Containerverkehr werde weiterhin um jährlich rund 6 % bis zum Jahr 2025 wachsen (siehe Seehafenhinterlandverkehr). Diese Prognosen erscheinen heute (2013) fraglich.
Der JadeWeserPort sollte im Containerumschlag mit jährlich 2,7 Mio. TEU den dritten Platz der deutschen Überseehäfen einnehmen (nach dem Hamburger Hafen mit 9,3 Mio. TEU (2013) und der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven mit 5,8 Mio. TEU (2013)).

Von Januar bis März 2013 wurden im JWP nur 7000 Container be- oder entladen; deshalb wurden 350 der 400 Beschäftigten des Hafenbetreibers Eurogate in Kurzarbeit geschickt. Maersk, die weltgrößte Containerreederei, ist mit 30 Prozent am Hafen beteiligt. Maersk hat nach Informationen der Zeitung Die Welt den Bauherren des Hafens (den Bundesländern Bremen und Niedersachsen) den Umschlag von 700.000 Containern im Jahr 2013 zugesagt. Andernfalls droht diesen Angaben zufolge eine Konventionalstrafe im hohen einstelligen Millionenbereich.[9] Im Jahr 2013 wurden 76.117 TEU im Containerterminal umgeschlagen.[10]

Wirtschaftlicher Hintergrund[Bearbeiten]

Die Projektgesellschaft JadeWeserPort Projektrealisierungs-GmbH & Co. KG ging von Wettbewerbsvorteilen durch die tideunabhängige Fahrt für Schiffe bis 16,5 m Tiefgang aus, die den Hafen nach kurzer Revierfahrt von 23 Seemeilen erreichen können. Der JadeWeserPort ist der östlichste Tiefwasserhafen in Nordeuropa (Nordrange); deshalb wird dem Umschlag auf kleinere Feederschiffe von und nach Skandinavien, dem Baltikum, Russland und Großbritannien große Bedeutung beigemessen.[11]

Auch für die beiden anderen deutschen Überseehäfen Hamburg und Bremerhaven werden derzeit Vertiefungen der Fahrrinnen geplant bzw. sind im Genehmigungsverfahren (siehe Elbvertiefung). Für den Hamburger Hafen ist eine weitere Elbvertiefung im Planfeststellungsverfahren, wonach für tideabhängig einkommende Schiffe ein Tiefgang von 15,9 m erreicht werden soll (Angabe für Süßwasser, hier maßgeblich; zum Vergleich bei Salzwasser 15,6 m). Für tideabhängig ausgehende Schiffe soll der Tiefgang bei 14,8 m (Angabe für Süßwasser) liegen. Für Bremerhaven ist eine Vertiefung der Unterweser auf 15,5 m in Vorbereitung. Nach dieser Fertigstellung werden die heutigen größeren Containerschiffe die Häfen Bremerhaven und Hamburg leichter erreichen. Heute ist dies nur teilbeladen und tideabhängig möglich, indem die Containerschiffe beim Ein- bzw. Auslaufen auf der Flutwasserwelle „reiten“.

Sollten in Zukunft Containerschiffe mit noch größerem Tiefgang in Fahrt kommen, könnte das Alleinstellungsmerkmal 'Tiefwasserhafen' des JadeWeserPort an Bedeutung gewinnen. Bis Mitte 2014 baute Daewoo in Südkorea zehn Schiffe der Triple-E-Klasse (max. 15,5 m Tiefgang) für die Mærsk Line. Die neuen über 19.000 TEU tragenden Containerschiffe haben einen Tiefgang von 16 m. Da weltweit aber die meisten Seehäfen nur Tiefgänge zwischen 14 m und 16 m erlauben, erscheint der Bau und Betrieb von Containerschiffen mit beispielsweise 20 m Tiefgang wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Feederschiffe sollen einen Teil der Container weiterverteilen

Vom Betrieb des JadeWeserPorts und der hiermit verbundenen Ansiedlung von Logistik-Dienstleistern und hafenaffiner Industrie und Gewerbe werden für den strukturschwachen nordwestdeutschen Wirtschaftsraum Impulse für den Arbeitsmarkt erhofft. Das Personalkonzept der Betreibergesellschaft sah die Schaffung von tausend neuen Arbeitsplätzen vor. Bei Spediteuren und Eisenbahnen werden weitere tausend Arbeitsplätze erhofft. Verschiedenen Studien prognostizieren Gesamtzahlen zwischen 2100 und 5800 neuen Arbeitsplätzen (abhängig davon, welche Anteile der umgeschlagenen Ladung in Hafennähe weiter verarbeitet werden).

Nachteilig ist, dass Wilhelmshaven und seine Umgebung als Industrie- und Handelsstandort nur ein begrenztes Ladungsaufkommen in der Region selber generieren können. Ein Ziel der Regionalpolitiker und Wirtschaftsvertreter ist daher, einen Teil der umgeschlagenen Container in der Region zu halten und die Ladung zu veredeln, um die Loco-Quote zu erhöhen.[12] Diese wird zunächst mit unter 1 % als sehr gering angenommen (zum Vergleich: Hamburg 30 %, Bremerhaven 10 %).[13] Bis zum 16. August 2011 fanden sich jedoch kaum Investoren für das Hafengelände. Ein Jahr vor Inbetriebnahme war erst ein Betrieb gefunden, der sich ansiedeln wollte.[14]

Projektierung und Bauvorlauf[Bearbeiten]

JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung Januar 2003
Sitz Wilhelmshaven
Leitung Holger Banik
Mitarbeiter 40
Website http://www.jadeweserport.de
Stand: 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Das Projekt wurde 1993 von der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung initiiert. Es soll aus zwei Bauabschnitten mit zunächst vier und später zwei weiteren Liegeplätzen bestehen.[8] 1998 und 2000 wurden eine Potenzialanalyse und eine Machbarkeitsstudie von der Hafenwirtschafts-Vereinigung vorgestellt. Ein begrenzter Verladebetrieb sollte 2010 aufgenommen werden. Das Terminal soll 2016 vollendet sein. Das Investitionsvolumen betrug etwa 950 Millionen Euro, von denen 600 Millionen Euro auf die Basisinfrastruktur und 350 Millionen Euro auf die Suprastruktur entfallen sollten.

Nach Gründung der JadeWeserPort Entwicklungsgesellschaft im Jahr 2001 (war zuständig für das Planfeststellungsverfahren) war die JadeWeserPort Realisierungs-GmbH & Co. KG (Anteile: Land Niedersachsen 50,1 %, Land Bremen 49,9 %) für die Projektverwirklichung zuständig. Im April 2006 erhielt die Firma Eurogate den Zuschlag für den Betrieb des Containerterminals des JadeWeserPorts. Sie hat 30 % ihres Anteils an den Maersk-Konzern verkauft, der weltweit an vierzig Containerhäfen beteiligt ist. Eurogate trug ein Drittel der Projektkosten.

Der für den Bau des ersten Bauabschnitts notwendige Planfeststellungsbeschluss wurde am 20. März 2007 durch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest in Aurich erlassen. Der Baubeginn ist durch mehrere Gerichtsverfahren verzögert worden. So wurde unter anderem das Vergabeverfahren für die Bauausführung einer gerichtlichen Prüfung unterzogen, deren Ergebnis der Ausschluss des zunächst erfolgreichen Bieters Hochtief war. Am 25. September 2007 erhielt die Bietergemeinschaft aus den Firmen Johann Bunte aus Papenburg, Josef Möbius Bau-GmbH aus Hamburg, Ludwig Voss aus Cuxhaven und Heinrich Hecker aus Oldenburg den endgültigen Zuschlag. Außerdem versuchten Umweltgruppen, den Bau des Hafens auf dem Rechtsweg zu verhindern.

Am 17. Oktober 2007 setzte der Niedersächsische Landtag einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss ein, der Verzögerungen und Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe für den Bau des JadeWeserPorts aufklären sollte.[15] Dieser Ausschuss legte im Januar 2008 einen Abschlussbericht vor.[16] Darin wurde festgestellt, dass an mindestens fünf Stellen in unzulässiger Weise in das Vergabeverfahren eingegriffen wurde.

Am 7. März 2008 hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg zwei Eilanträge gegen den sofortigen Vollzug des Planfeststellungsbeschlusses zum Bau des JadeWeserPorts rechtskräftig zurückgewiesen und den sofortigen Baubeginn unter Auflagen zugelassen.[17]

2008 wurden 90 Millionen Euro Mehrkosten in einer Aufsichtsratsvorlage avisiert. Damit würden die Kosten auf über 589 Millionen Euro steigen.[18]

Baukonzept[Bearbeiten]

Das Baukonzept für den neuen Hafen sah im ersten Schritt das Aufschütten von Randdämmen im Norden und Süden des späteren Containerterminals vor, damit der später aufzuspülende Sand seitlich gehalten und vor Sturmfluten gesichert werden konnte. Die Oberkante der Terminalfläche wurde auf die sturmflutsichere Höhe von 7,5 m über Normalhöhennull (NHN) ausgelegt. An der Kajenwand als Anlagestelle der Schiffe war somit ein Geländesprung von rd. 28 Metern zu sichern (vergleichbar mit einem 7-geschossigen Haus; Oberkante +7,5 m NHN, geplante Hafensohle NHN −20,1 m). Diese Wand war als Stahlkonstruktion aus Tragpfählen (Doppel-T-Trägern) und Spundbohlen vorgesehen (sog. Kombiwand), die durch schräg zum Land verlaufende Anker gehalten werden. Das Bauprinzip und die auftretenden Kräfte sind in der Planungsphase umfangreich untersucht worden.[19]

Die Änderungsvorschläge während des Ausschreibungsverfahrens für das Baukonzept (sog. Sondervorschläge, die auch die Herstellung der Kajenwand betrafen) wurden Gegenstand der juristischen Überprüfung in den Gerichtsverfahren und im oben genannten Untersuchungsausschuss des Landtages.[16]

Baumaßnahmen und Projektverlauf[Bearbeiten]

Unmittelbar nach dem Urteil des OVG Lüneburg vom 7. März 2008 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Dazu gehörte auch die Umsetzung der gerichtlich verfügten Schutzmaßnahmen sowie die Vorbereitung des Spülgrundes. Im Mai 2008 konnte mit der Sandaufspülung begonnen werden. Für diese Maßnahme waren insgesamt zwei Jahre veranschlagt. Gleichzeitig begann man mit dem Aufschütten der Randdämme im Norden und im Süden der Hafenfläche. Ab August 2008 erfolgte das Rammen der Spundwände. Dafür wurden insgesamt 50.000 t Stahl verarbeitet. Die Schaffung der Flächen erforderte die Aufspülung von etwa 46 Millionen  Sand.

Zunächst war beabsichtigt, die ersten 1000 von insgesamt 1700 Meter Kailänge bis Oktober 2011 fertigzustellen und den Hafen zu diesem Zeitpunkt in Betrieb zu nehmen.[20] Durch zügige Bauweise sollten Fördergelder der Europäischen Union von bis zu 50 Millionen Euro in Anspruch genommen werden können.[21] Anfang 2010 wurde die erste Inbetriebnahme auf August 2012 verschoben, unter anderem weil die Betreiber-Gesellschaften Eurogate und APM Terminals International wegen der Wirtschaftskrise weniger Nachfrage als ursprünglich angenommen erwarteten.

Bis März 2009, ein Jahr nach der Baufreigabe, wurden 17,6 Millionen m³ Sand aufgespült, was etwa 40 % der erforderlichen Sandmenge entsprach. Außerdem wurde ein größerer Teil der unterschiedlichen Bohlen für die Spundwand gerammt. Für die Eisenbahn- und Straßenverbindungen wurden die erforderlichen Brücken errichtet.[22]

Bis Oktober 2009 wurden alle Tragbohlen der Spundwand gerammt. Außerdem wurde auf dem Gelände ein Betonwerk errichtet. In der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 2009 wurde der Saugbagger M30 beschädigt, als ein von ihm angesaugter Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg explodierte.[23]

Mitte 2010 schrieb Eurogate die Beschaffung der Containerbrücken aus. Ihre Aufstellung erfolgte ab März 2012.[24]

Im Januar 2011 wurde der erste Bauabschnitt der Kaje von 1000 m Länge an den Betreiber Eurogate übergeben. Die Gleisanlagen auf dem aufgespülten Gelände in Form einer 16-gleisigen Vorstellgruppe, die parallel zur nördlichen Hafenkante angelegt ist, waren weitgehend fertiggestellt.[25] Im Dezember 2011 wurde die 3 km lange Straßenzufahrt am Ende der A 29 als Anschluss zum JadeWeserPort fertiggestellt.[26]

Das Nordfrost-Terminal in Bau. In der Mitte im Vorbau die Grenzabfertigungsstelle, vor dem Gebäude die Gleise der KV-Gruppe

Im Januar 2012 wurden die Aufspülarbeiten abgeschlossen.[27] Von Oktober 2011 bis Januar 2013 wurde die Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven durchgehend zweigleisig ausgebaut. Die Elektrifizierung der Strecke wird allerdings noch bis 2018Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren dauern.[26]

Anfang 2012 wurden Risse in der Stahlkonstruktion der Kajenwand in Form so genannter Schlosssprengungen öffentlich bekannt. Hierbei rissen die verbindenden Stahlschlösser in ihrer nut- und federartigen Verwinklung auf, so dass Gefahr bestand, dass der aufgespülte Sand nicht mehr sicher zurückgehalten werden kann. Die Schäden erforderten eine Sanierung der betroffenen Kajenbereiche. Dies geschah bei einzeln auftretenden Sprengungen durch Hochdruck-Injektionen mit Beton und Vorsetzen von Stahlplatten. Bei den gehäuft auftretenden, nebeneinander liegenden Schadensbereichen wurde eine 450 m lange und 9,5 m hohe vorgesetzte Betonwand aus 446 Betonfertigteilen vor die vorhandene Spundwand an der Kaje gesetzt.[28][29]

Im April 2012 begannen die Betriebsvorbereitungen; der Probebetrieb wurde durch die Bauschäden beeinträchtigt. Anfang Juni 2012 gab man bekannt, dass der Hafen wegen der Schlosssprengungen an der Kaimauer (inzwischen über 300) erst Ende September 2012 anstatt am 5. August in Betrieb gehen soll. Am 26. Juli 2012 wurde die Sanierung der ersten 1000 m Kajenlänge abgeschlossen; der Betreiber Eurogate konnte auf dieser Länge mit dem vollen Probebetrieb beginnen.[30] Am 13. Juni 2012 machte das Feederschiff Pictor J am JadeWeserPort als erstes Containerschiff für Tests und Erprobungen mit Leercontainern fest[31][32], die auf einem 400 m langen Stück der Kaje erfolgten.

Leistungsdaten und Gestaltung des Projekts[Bearbeiten]

Die Majestic Maersk der Triple-E-Klasse lief am 4. Oktober 2013 zusammen mit der Eugen Maersk der Emma-Mærsk-Klasse als bisher größtes Schiff den JadeWeserPort an[33]
Bürogebäude und Freiflächen der Eurogate

Der JadeWeserPort kann tideunabhängig die größten bisher gebauten Containerschiffe wie etwa die Emma-Mærsk-Klasse voll beladen abfertigen. Am Terminal bestehen vier Liegeplätze für Schiffe mit bis zu 430 m Länge, 16,5 m Tiefgang und über 12.000 TEU (TEU: twenty-foot equivalent unit = 20-ft-Container) Ladekapazität. Die nutzbare Kailänge beträgt zunächst 1000 Meter (im südlichen Bereich), weitere 725 Meter sollen ab August 2013 in Betrieb gehen. Die Terminaltiefe beträgt 650 Meter. Für die Verladung werden acht große Post-Panamax-Containerbrücken eingesetzt, weitere acht sind vorgesehen. Es handelte sich dabei um die damals größten Containerbrücken weltweit. Sie haben ein Gewicht von jeweils 1750 t und sind 83 m hoch. Die Ausleger sind 69 m lang und können 120 t heben.[34]

Das Containerterminal selbst ist 130 ha groß; für Speditionen stehen 160 ha als sogenannte Logistikzone im Bereich des Hafengrodens zur Verfügung. Hier sollen ein Güterverkehrszentrum und ein Distributionszentrum entstehen. Weitere Flächen für die industrielle und gewerbliche Nutzung in direkter Nachbarschaft zum JadeWeserPort befinden sich im angrenzenden Voslapper Groden.[13] An das Hafengelände schließen sich Gleisanlagen für Containerzüge einschließlich eines sechsgleisigen KV-Terminals mit fünf Umschlagbrücken an, das zwischen dem Terminal und der Logistikzone installiert wird. Außerdem ist ein Kajenbereich von 70 m Länge für den Schwergutumschlag vorgesehen.[35]

Als Umschlagkapazität der ersten Ausbaustufe werden 2,7 Millionen TEU im Jahr angegeben. Bei einem weiteren Ausbau kann bis 2020 eine Kapazität von 4,2 Millionen TEU geschaffen werden.[13][A 1]

Für die zur Unterstützung der Schiffsbewegungen erforderlichen Schlepper, Lotsenversetz- und Festmacherboote ist am nördlichen Ende der Kaje ein sogenannter Servicehafen angelegt worden, der neun feste Liegeplätze und drei Ausweichliegeplätze bietet.[36] Für die ersten sechs Jahre hat die JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft die Konzessionen für diese Schlepp-, Verhol- und Assistenzleistungen an drei Unternehmen vergeben: die Unterweser Reederei (URAG) in Bremen, die Bugsier-, Reederei- und Bergungsgesellschaft (Bugsier) in Hamburg und an die Firma Kotug in Rotterdam.[37]

Logistikzone[Bearbeiten]

Bürogebäude im Logistikbereich

Das erste Ansiedlungsprojekt auf der 160 ha großen Logistikzone war ein 20 ha großes Frischfrucht- und Tiefkühlterminal der Firma Nordfrost, das am 31. Juli 2012 seinen Betrieb aufnahm.[38] Neben verschiedenen Kühlbereichen verfügt das Nordfrost-Seehafen-Terminal über einen Bereich für allgemeine Handelsgüter (General Cargo).[39] Das Gebäude beherbergt auch Büros verschiedener Behörden, die im Hafen tätig sind, darunter das Veterinäramt Jade Weser, das Pflanzenschutzamt, eine Grenzkontrollstelle und eine Außenstelle der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Diese Dienststellen haben ebenfalls am 31. Juli 2012 ihren Dienst aufgenommen.[40]

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Karte der Jade- und Weser-Mündung mit Lage des JadeWeserPorts
Die Gleisanlagen der Vorstellgruppe

Der JadeWeserPort zielt darauf ab, ein Umschlaghafen für Containerladung von und nach Skandinavien und dem Ostseeraum zu werden. Die Abfertigung großer Containerschiffe in Ostseehäfen ist für die Reeder wegen zusätzlichen Zeitaufwands und zusätzlicher Hafenstopps nicht wirtschaftlich. Die Container werden aus diesem Grund in den westeuropäischen Seehäfen wie etwa Rotterdam, Antwerpen, Hamburg oder Bremerhaven von den großen Containerschiffen auf Lkw, Eisenbahn, Binnenschiffe oder auf kleinere Seeschiffe, so genannte Feederschiffe, umgeladen. Der JadeWeserPort setzt auf den Feeder-Verkehr von und nach Skandinavien, ins Baltikum und vor allem nach Russland, womit 60 % des Umschlags abgedeckt werden soll. Außerdem soll ein Teil der Ladung auch über die Autobahn A 29 (20 %) und über die Eisenbahn (20 %) transportiert werden.

Es wurde erwartet, dass der Lkw-Verkehr auf der Autobahn A 29 um mehr als 1000 Fahrten am Tag zunimmt.[41] Deshalb ist die Autobahn ausgebaut und bis zum Hafen verlängert worden.[42] Das Verkehrsaufkommen des Hafens wird außerdem zur Begründung der Forderung nach einer Küstenautobahn nach Stade und Lübeck herangezogen.

Für den Eisenbahnverkehr wurde erwartet, dass sich die Zahl der Güterzüge zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg von acht auf voraussichtlich 44 bis 60 entwickeln wird.[41] Um diesen zusätzlichen Verkehr aufnehmen zu können, wurde die Bahnstrecke Wilhelmshaven–Oldenburg bis Ende 2012 zweigleisig ausgebaut[43] und soll bis 2018Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren elektrifiziert werden.[44] Das bereits vorhandene eingleisige Industriestammgleis zum Voslapper Groden wurde auf Geschwindigkeiten bis 100 km/h[45] ertüchtigt und erhielt mit dem Bahnhof Accum kurz hinter dem Abzweig von der Strecke Esens–Sande eine 1000 Meter lange Ausweiche.[46]

Auf dem Gelände befindet sich parallel zur nördlichen Hafenkante das Rail Terminal Wilhelmshaven (RTW). Es besteht aus einer so genannten Vorstellgruppe und einem Stellwerk. Die Anlage umfasst 16 Gleise von 655 bis 822 m Länge, die Platz für 13 Güterzüge bieten. Zwei Gleise sind als Verbindungsgleise, eines als Standwagengleis unter Anderem für Reparaturarbeiten vorgesehen. Die Betriebsführung der 17 km langen Hafenbahn haben die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB). Die Kapazität des RTW wird mit 1 Mio Container pro Jahr angegeben. [47]

Nachteilig ist, dass Wilhelmshaven nicht an das europäische Binnenwasserstraßennetz angebunden ist. Deshalb wurde der Bau einer Wasserstraße zur Weser geprüft. Eine Möglichkeit ist der Ausbau des Wattfahrwassers, eine andere der Bau eines Jade-Weser-Kanals.[48] Als Alternative haben Vertreter aus Politik und Wirtschaft in der Region Ostfriesland/Emsland einen Ausbau des Ems-Jade-Kanals nach Emden vorgeschlagen, wo über die Ems und den Dortmund-Ems-Kanal eine Anschlussverbindung Richtung Süden zur Verfügung steht.[41]

Da diese Maßnahmen als unrealistisch bewertet werden, wird geprüft, die Grenze zwischen See- und Binnenschifffahrt nach Westen zu verlegen, so dass seegängige Binnenschiffe den JadeWeserPort von der Weser aus erreichen können.[49] Außerdem beabsichtigt die niedersächsische Landesregierung, die Seetauglichkeit von Binnenschiffen verbessern zu lassen. Diese sollen in die Lage versetzt werden, von Wilhelmshaven aus über die Nordsee und benachbarte Flussmündungen das Binnenwasserstraßennetz zu erreichen.[50]

Seit dem 31. Mai 2008 hat die Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven den JadeWeserPort an das städtische Busliniennetz angebunden.

Betriebsaufnahme[Bearbeiten]

Das beschädigte Containerschiff MSC Flaminia nach seiner Ankunft im JadeWeserPort

Zur offiziellen Betriebsaufnahme des JadeWeserPorts am 21. September 2012 machte am selben Tag als erstes Containerschiff die Maersk Laguna fest, die auf der Südamerika-Route eingesetzt ist.[A 2]

Bereits vor der Maersk Laguna hat am 9. September 2012 außerplanmäßig das durch Feuer beschädigte Containerschiff MSC Flaminia im JadeWeserPort festgemacht. Wegen großer Mengen Löschwassers ließ sein Tiefgang das Anlaufen anderer deutscher Häfen nicht zu.[51] Am 17. September 2012 lief mit der Anna Schulte bereits vor der offiziellen Betriebsaufnahme ein Containerschiff den Hafen an. Das Schiff, das für Maersk im Liniendienst zwischen Europa und Lateinamerika fährt, kam aus St. Petersburg und löschte im Hafen die ersten Container.[52]

Die Reederei Maersk hatte bei Betriebsbeginn zunächst zwei Schifffahrtsrouten nach Südamerika und Asien mit je einer wöchentlichen Abfahrt eingerichtet. Für das restliche Jahr 2012 waren auf diesen Routen 30 Schiffsankünfte geplant. Damit war seitens Maersk eine Garantie für den Umschlag von 500.000 TEU verbunden. Weitere An- und Abfahrten erfolgen durch die damit verbundenen Feeder-Dienste.[53][54] Als erste feste Feederverbindung wurde im Oktober 2012 ein Dienst ins Baltikum aufgenommen.[55]

Auslastung[Bearbeiten]

Nach der Eröffnung ist der Hafenbetrieb zunächst nur schleppend angelaufen und unter den Erwartungen geblieben.[56] Für das Personal wurde zeitweise Kurzarbeit vereinbart.[57]

Mit Beginn des Jahres 2015 hat sich die Auslastung verbessert. Der Hafen wird nunmehr von drei Überseelinien der Reederei Maersk angelaufen, von denen zwei Ostasien bedienen, die dritte Indien und den Mittleren Osten. Dabei kommen unter anderem Schiffe der Triple-E-Klasse zum Einsatz, eines der zurzeit weltweit größten Typen von Containerschiffen. Außerdem wird der Hafen von vier Feederlinien bedient mit Zielen in Skandinavien, Großbritannien, Benelux und dem Baltikum.[58] Wegen dieser besseren Verbindungen haben sich mehrere Firmen entschlossen, den JadeWeserPort zur Verladung zu nutzen.[59] Hinzu kommt eine Anzahl außerplanmäßiger Anläufe verspäteter Schiffe, die zwecks Zeitersparnis den JadeWeserPort an Stelle weiter im Binnenland liegender Häfen anlaufen.[60] Für 2015 wird erwartet, dass der Umschlag von 76.000 (2014) auf 450.000 bis 500.000 Container anwächst.[59]

Errichterschiff Vidar

Nicht ausgelastete Hafenteile werden für die Montage und Verschiffung von Rotoren für Offshore-Windkraftanlagen genutzt.[61] Dabei übernehmen Errichterschiffe wie die Vidar zuvor im Hafengelände komplett montierte Rotorsterne und transportieren sie zum Baufeld der Offshore-Windparks.[62]

Umschlagzahlen
Jahr 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal Gesamt
2013 76.117
2014 67.000
2015 56.000 56.000

Weiterer Ausbau[Bearbeiten]

Die Planungen für den JadeWeserPort schließen die Möglichkeit ein, das Containerterminal um weitere Liegeplätze zu erweitern. Seit Anfang 2011 wird über diese Möglichkeit kontrovers diskutiert. So verwies der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Menzel mit Blick auf die von der Reederei Maersk georderten Schiffe der Triple-E-Klasse darauf, dass die neueste Generation von Containerschiffen mit 18.000 TEU keine anderen deutschen Häfen anlaufen könne.[63][64] Maersk dementierte gegenüber dem Fernseh-Magazin Plusminus zunächst, dass der JWP für die Abfertigung dieser Schiffe benötigt wird und verwies auf ausreichende Kapazitäten in Hamburg und Bremerhaven.[65] Seit Januar 2015 laufen die Schiffe dieser Klasse jedoch an Stelle Hamburgs den JadeWeserPort an.[58] Im Februar 2015 hat die niedersächsische Landesregierung eine Machbarkeitsstudie zum weiteren Ausbau angekündigt.[66]

Außer dem Ausbau des JadeWeserPorts wird der Bau eines zweiten Containerhafens an der Innenjade erwogen, dessen Planung die JWP-Realisierungs-GmbH übernehmen könne.[67]

Im Zusammenhang mit dem Bau des Hafens wurden mehrere weitere Investitionsprojekte geplant oder geprüft. Dazu gehören:

  • der Gewerbepark JadeWeserPark neben dem Gelände der ehemaligen Olympia-Werke[68]
  • die Einrichtung eines Autohofs an der A 29 bei der Anschlussstelle Zetel[69]
  • der Bau eines Dienstleistungszentrums für Nutzfahrzeuge am Autobahnende außerhalb des JadeWeserPorts[69]
  • die Herrichtung der beiden zerstörten Schleusenkammern der ehemaligen III. Hafeneinfahrt als Trockendocks für Schiffe bis zu 300 m Länge[70]

Kritik[Bearbeiten]

Nach Bekanntwerden der Planungen zum Bau des JadeWeserPorts gab es besonders von den Bewohnern Voslapps und Naturschützern immer wieder Kritik. Ihre Argumente waren unter anderem die Zerstörung des einzigen Sandstrandes Wilhelmshavens, des Geniusstrandes, des Campingplatzes und nicht zuletzt der Brutgebiete bedrohter Vogelarten und des Wattenmeeres.

Die Bürgerinitiative „Bürger gegen den JadeWeserPort“ bezweifelte die wirtschaftlichen Prognosen, die Umweltverträglichkeit des Projekts und die Notwendigkeit eines neuen Containerhafens an der Deutschen Nordseeküste. Sie hatte nach den Gerichtsentscheidungen zu Gunsten des Hafenbaus ihre Arbeit eingestellt.[71]

Tourismus und Veranstaltungen[Bearbeiten]

Informationszentrum direkt an der Baufläche

JadeWeserPort-InfoCenter[Bearbeiten]

Besucher können sich im JadeWeserPort-InfoCenter[72] über den Projektverlauf sowie über die Themen Containerschifffahrt, maritime Wirtschaft, Transportwesen etc. informieren. Im Besucher- und Informationszentrum wird u.a. eine interaktive Ausstellung angeboten, in der sich Besucher auf eine Reise von Asien nach Europa begeben und dabei die Stationen auf dem Transportweg der Ware vom Erzeuger bis zum Endverbraucher miterleben, anfassen und ausprobieren können. Die Einrichtung wurde im Sommer 2008 eröffnet und wird durch die JadeWeserPort-InfoCenter GmbH betrieben.[70]. Seit Oktober 2010 finden mit den „Hafenbustouren JadeWeserPort“ auch regelmäßig Führungen mit fachkundiger Begleitung über das Hafengelände statt.

Tag der offenen Tür am 29. Juli 2012 kurz vor der Betriebsaufnahme

Im Zusammenhang mit dem JadeWeserPort gibt es eine Anzahl von touristischen und sonstigen Veranstaltungen und Aktivitäten.

Tourismus[Bearbeiten]

Der Tourismus in Wilhelmshaven hat Einschränkungen erfahren, da der offizielle Badebetrieb am Geniusstrand sowie der Betrieb des angrenzenden Campingplatzes mit 760 Stellplätzen mit Ablauf der Saison 2004 eingestellt wurde.

Seitdem hat der Hafenbau eigene Besucher, die sich unter anderem im Informationszentrum informieren können. Während der Bauzeit wurden Besichtigungen des Terminalgeländes angeboten, die aus Sicherheitsgründen gemäß den Vorschriften des International Ship and Port Facility Security Codes (ISPS) von der Betriebsaufnahme an nicht mehr stattfinden können. Bei einem Tag der offenen Tür am 29. Juli 2012 wurden etwa 50.000 Besucher gezählt.[73] Besondere Anlässe wie die Anlieferung der Containerbrücken zogen weitere Schaulustige an.

Am Deich nördlich des Hafengeländes entsteht eine Sandfläche, die ab 2013 als Strand nutzbar gemacht werden kann.[35]

JadeWeserPort-Cup[Bearbeiten]

Als Werbemaßnahme für das Projekt wird seit 2002 unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten der Segelwettbewerb JadeWeserPort-Cup veranstaltet. An dieser Regatta, die in der Regel am ersten Oktober-Wochenende ausgetragen wird, nehmen etwa zwanzig größere Segelschiffe teil.[74] 2013 wurde die Regatta anlässlich des 34. Deutschen Seeschifffahrtstags bereits im August ausgetragen.[75]

JadeWeserPort-Cup: Seglerparade im Großen Hafen 2009

Weitere Veranstaltungen[Bearbeiten]

Im Mai 2011 fand die 7. Nationale Maritime Konferenz unter Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel und etwa tausend Vertretern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, den Gewerkschaften, der Politik und Verwaltung auf dem Terminalgelände statt.[76][77]

Im September 2012 führte das Theaterprojekt Das letzte Kleinod die Premiere und mehrere Aufführungen des Theaterstücks „Atalanta“, das sich mit moderner Piraterie befasst, auf dem Gelände des JadeWeserPorts auf.[78]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jade-Weser-Port kommt voran. In: Binnenschifffahrt, Heft 6/2011, S. 54–56, Schifffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2011, ISSN 0939-1916
  • Ein Container-Terminal wächst aus dem Wasser. In: Hansa, Heft 6/2009, S. 104–108, Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2009, ISSN 0017-7504
  • Olaf Lies: Container Terminal Wilhelmshaven: Unter neuem Namen erwartete Potenziale erreichen. In: Täglicher Hafenbericht vom 6. September 2013, Sonderbeilage Häfen in Niedersachsen, S. 2/3, Seehafen-Verlag, Hamburg 2013, ISSN 2190-8753

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: JadeWeserPort – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bericht auf abendblatt.de vom 21. September 2012, abgerufen am selben Tag
  2. Verzögerung beim JadeWeserPort – Start erst Ende September bei focus.de, 5. Juni 2012, abgerufen am 5. Juni 2012
  3. JadeWeserPort Realisierungs-Beteiligungsgesellschaft mbH: Technische Daten, abgerufen am 22. September 2012
  4. EUROGATE: EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven, abgerufen am 22. September 2012
  5. a b Wilhelmshaven Statistik 2014 (PDF, 8 MB)
  6. Wilhelmshaven in Zahlen, Ausgabe 2010 (PDF; 2,9 MB)
  7. Stadtteil-Trends 2009 (PDF; 7,2 MB)
  8. a b Wilhelmshavener Zeitung vom 7. Juli 2010
  9. welt.de 10. April 2013: Der Jade-Weser-Port verkommt zum Geisterhafen
  10. Differenziertes Bild in der Umschlagentwicklung. In: Schiff & Hafen, Heft 4/2014, S. 44–47, hier S. 47
  11. Feedernetz www.jadeweserport.de/cms/front_content.php?idcat=33Feedernetz
  12. Ostfriesischer Kurier, August 2007
  13. a b c Strategische Ansätze für ein Regionales Standortmanagement Jade-Weser-Raum. Studie des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsförderung und der NORD/LB (PDF-Datei; 4,9 MB)
  14. Beitrag in plusminus (Memento vom 29. Januar 2012 im Internet Archive)
  15. [1] (PDF; 48 kB) Einsetzung eines 20. Parlamentarischen Untersuchungsausschusses
  16. a b Niedersächsischer Landtag: [2] (PDF; 4,3 MB) Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zum JadeWeserPort
  17. NDR online Nachrichten (Memento vom 9. März 2008 im Internet Archive)
  18. „Baukosten explodieren“. In Fokus 40/08, S. 16
  19. Joachim Stahlmann et al.: Geotechnische Aspekte beim Bau von Tiefwasserhäfen in Norddeutschland (mit Prinzipdarstellungen und Berechnungen für den JadeWeserPort) (PDF; 728 kB). Institut für Grundbau und Bodenmechanik, Uni Braunschweig, 2009
  20. Wilhelmshavener Zeitung vom 15. April 2008
  21. Wilhelmshavener Zeitung vom 16. April 2008
  22. Wilhelmshavener Zeitung vom 4. März 2009, S. 7
  23. Wilhelmshavener Zeitung vom 14. Oktober 2009
  24. JadeWeserPort: Containerbrücken erreichen JadeWeserPort, vom 6. März 2012
  25. Wilhelmshavener Zeitung vom 5. Januar 2011
  26. a b A29 bis zum JadeWeserPort. Video auf WZ-Online vom 6. Dezember 2011, abgerufen am 7. Juni 2012
  27. JadeWeserPort: Aufspülarbeiten abgeschlossen, abgerufen am 6. Februar 2012
  28. Reparatur bis zum 30. Juni. In: Täglicher Hafenbericht vom 30. April 2012, S. 1
  29. JadeWeserPort: Baufirmen wehren sich und Abschluss der Arbeiten bis Ende Juni. In: Täglicher Hafenbericht vom 14. Mai 2012, S. 1/2
  30. JaWePo-Sanierung abgeschlossen. In: Täglicher Hafenbericht vom 26. Juli 2012, S. 2
  31. Erstes Feederschiff hat angelegt. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 14. Juni 2012, S. 1 u. 3
  32. Eurogate startet heute JaWePo-Probebetrieb. In: Täglicher Hafenbericht vom 14. Juni 2012, S. 15
  33. Weltgrößtes Containerschiff liegt im JadeWeserPort. 4. Oktober 2013, abgerufen am 12. März 2014.
  34. Brücken sind fest verschweißt. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 7. März 2012, S. 7
  35. a b Bereits 203 Betonteile vor der Kaje versenkt. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 22. Juni 2012, S. 1
  36. Schlepper- und Servicehafen im JadeWeserPort fertig gestellt
  37. Schleppkonzession für drei Unternehmen. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 5. Juni 2012, S. 3
  38. Nordfrost: Start mit 600.000 Eiern. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 2. August 2012, S. 1
  39. Bartels betritt mit Nordfrost Neuland In: Wilhelmshavener Zeitung vom 15. Juni 2012, S. 9
  40. Vier Behörden arbeiten gemeinsam für den Verbraucherschutz. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 1. August 2012, S. 5
  41. a b c Engpässe an Schnittstellen Straße/Schiene. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 5. Dezember 2009
  42. Hafen an die A 29 angebunden · Autobahn zum JadeWeserPort ist frei. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 7. Dezember 2011, S. 1 u. 5
  43. Zweigleisigkeit gewürdigt. In: Täglicher Hafenbericht vom 13. Dezember 2012, S. 3
  44.  Deutscher Bundestag (Hrsg.): Verkehrsinvestitionsbericht für das Berichtsjahr 2012. Unterrichtung durch die Bundesregierung (= Drucksache. Nr. 18/580). Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln 18. Februar 2014, ISSN 0722-8333, S. 125–127 (136 MB, PDF, abgerufen am 24. Februar 2014).
  45. Streckeninformationen von DB Netze
  46. Wilhelmshavener Zeitung vom 9. Juli 2010
  47. Ein Zug pro Woche von BASF. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 20. Januar 2015, S. 3
  48. Studie Jade-Weser-Kanal
  49. Binnenschiffe zum JadeWeserPort? In: Wilhelmshavener Zeitung vom 19. August 2011, S. 1
  50. Binnenschiffe sollen seetauglich werden. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 22. November 2011, S. 26
  51. Erster Frachter heißt Laguna. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 5. September 2012, S. 1
  52. JadeWeserPort: Generalprobe geglückt, Wilhelmshavener Zeitung, 18. September 2012
  53. JadeWeserPort: Schlepperhafen geht in Betrieb. In: NDR Online. 6. August 2012, abgerufen am 6. August 2012.
  54. JaWePo soll am 21. September starten. In: Täglicher Hafenbericht vom 6. August 2012, S. 16
  55. JadeWeserPort: Express-Service zum Baltikum. In Wilhelmshavener Zeitung vom 9. Oktober 2012 S. 1
  56. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKai Schöneberg: Der Geisterhafen. Hafenprojekt an der Nordsee vor Pleite. TAZ, 22. September 2013, abgerufen am 9. Oktober 2013.
  57. JadeWeserPort: Ein Jahr Kurzarbeit. In: Täglicher Hafenbericht vom 22. März 2013, S. 4
  58. a b JadeWeserPort vor Durchbruch. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Januar 2015, S. 1
  59. a b [3]
  60. Meldung ohne Titel in: Wilhelmshavener Zeitung vom 12. Januar 2015, S. 6
  61. Wilhelmshavener Zeitung vom 19. Dezember 2013, S. 1 (Bildbericht ohne Überschrift)
  62. Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Januar 2014, S. 6 (Bildbericht ohne Überschrift)
  63. Wilhelmshavener Zeitung vom 23. Februar 2011
  64. Wilhelmshavener Zeitung vom 26. Februar 2011
  65. Rückschau: JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Wie Deutschlands erster Tiefwasserhafen entsteht. Plusminus vom 16. August 2011
  66. Meldung der Wilhelmshavener Zeitung online vom 17. Februar 2015
  67. Eurogate warnt vor schneller JWP-Erweiterung. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 25. Januar 2011, S. 1
  68. Homepage des Zweckverbands JadeWeserPark
  69. a b Wilhelmshavener Zeitung vom 17. Mai 2008
  70. a b Wilhelmshavener Zeitung vom 3. Mai 2008
  71. Bürgerinitiative Bürger gegen den JadeWeserPort
  72. JadeWeserPort-InfoCenter
  73. Blechlawine überrollt Terminal. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 30. Juli 2012, S. 1, 3 und 5
  74. JadeWeserPort: Cup zehn Jahre beste Werbung. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 17. September 2011
  75. nwzonline.de – Segler steuern Wilhelmshaven an, abgerufen am 31. Oktober 2012
  76. Information des BMWi
  77. Meldung bei Radio Jade
  78. „Piratendoku“ vor kolossaler Kulisse. In: Wilhelmshavener Zeitung vom 5. September 2012, S. 6

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Zum Vergleich: Hamburg schlug Ende 2006 pro Jahr rund 8,9 Millionen Container um, Bremerhaven im vergangenen Jahr 4,9 Millionen TEU.
  2. Zuvor waren bereits einige kleinere Schiffe zur Betriebserprobung eingelaufen, wobei keine Container zu wirtschaftlichen Zwecken umgeschlagen wurden.

53.5918938.139153Koordinaten: 53° 35′ 30,8″ N, 8° 8′ 21″ O