Magdeburg Hauptbahnhof

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Magdeburg Hauptbahnhof
Empfangsgebäude des Magdeburger Hauptbahnhofs
Empfangsgebäude
Daten
Kategorie 2
Betriebsart Durchgangsbahnhof
Bauform Inselbahnhof
Bahnsteiggleise 9
Reisende 40.000
Abkürzung LM
IBNR 8010224
Eröffnung 15. Mai 1873
Architektonische Daten
Baustil Toskanisches Palazzo
Architekt Ludwig Heim
Lage
Stadt Magdeburg
Land Sachsen-Anhalt
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 7′ 50″ N, 11° 37′ 40″ O52.13055555555611.627777777778Koordinaten: 52° 7′ 50″ N, 11° 37′ 40″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt
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Der Magdeburger Hauptbahnhof ist im Zentrum der Landeshauptstadt Magdeburg in Sachsen-Anhalt gelegen. Er gehört der Bahnhofskategorie 2 an.

Anlage[Bearbeiten]

Gleisplan des Hauptbahnhofs

Der Hauptbahnhof ist ein Durchgangsbahnhof, doch durch das Bahnhofsgebäude zwischen den Gleisen 5 und 6 gleichermaßen auch ein Inselbahnhof. Die Gleise des Bahnhofs sind überdacht und durch Treppen oder Aufzüge zu erreichen. Die Empfangshalle mündet in einen unterirdischen Bahnhofstunnel, der zu den Bahnsteigen führt. Im gesamten Bahnhof befinden sich rund 20 Geschäfte und Gastronomiebetriebe, darunter McDonalds und Subway.

Das Hauptbahnhofsgebäude ist im Norden durch den Nebeneingang am Kölner Platz, im Westen durch den Nebeneingang am Konrad-Adenauer-Platz und im Osten durch den Haupteingang am Willy-Brandt-Platz betretbar. Zur Zeit befinden sich am Konrad-Adenauer- und am Willy-Brandt-Platz die Taxistände. Durch den Bau eines Tunnels am Damaschkeplatz für den Individualverkehr sollen die Taxistände in den kommenden Jahren aber im Westen zentriert werden. Parkplätze am Bahnhof befinden sich an allen drei Bahnhofsvorplätzen. Außerdem kann man im Parkhaus des direkt am Hauptbahnhof gelegenen Einkaufscenter City-Carre Magdeburg parken.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorläufer[Bearbeiten]

An der Stelle des jetzigen Hauptbahnhofs befanden sich ursprünglich Anlagen der Festung Magdeburg. Die zunächst von verschiedenen Bahngesellschaften zwischen 1839 und 1849 errichteten Bahnstrecken in andere Städte verfügten jeweils über eigene Bahnhöfe. Sie befanden sich in der Nähe der Elbe auf dem westlichen Flussufer, das dafür künstlich aufgeschüttet wurde. Reste der Magdeburger Eisenbahntore zeugen am Elbufer noch von dieser Vergangenheit. Mit der zunehmenden Industrialisierung und wachsenden Bedeutung Magdeburgs wuchs der Platzbedarf für Bahnhöfe. Ein zentraler Bahnhof war jedoch an dieser Stelle nicht zu realisieren.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die bereits bestehenden Bahnanlagen der Stadt Magdeburg wurden den schnell wachsenden Verkehrsaufgaben nicht mehr gerecht, es bestand dringender Handlungsbedarf für den Bau eines neuen Zentralbahnhofs. Allerdings stand in der Stadt kein Gelände zur Verfügung. Sowohl die Stadt Magdeburg als auch verschiedene Eisenbahngesellschaften hatten langwierige Verhandlungen mit den Militärbehörden geführt, um das nicht mehr benötigte Festungsgelände zu kaufen, zunächst gemeinsam, schließlich parallel. 1870 konnten die drei Eisenbahngesellschaften Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahngesellschaft, Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft, Magdeburg-Köthen-Halle-Leipziger-Eisenbahngesellschaft 33 Hektar des Festungsgeländes im Westen kaufen.[1]

Bau ab 1870[Bearbeiten]

Hauptbahnhof Magdeburg auf einer Ansichtskarte aus dem Jahr 1907
Ehemaliges Westempfangsgebäude und Bahnhofshalle (Januar 1925) - heute Kölner Platz

Im Jahre 1870 wurde der Grundstein für den neuen Zentralbahnhof Magdeburg gelegt. Beteiligt waren die Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahngesellschaft und Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft, die stark unter den beengten Platzverhältnissen der Bahnanlagen am Ufer der Elbe zu leiden hatten. Die Magdeburg-Köthen-Halle-Leipziger Eisenbahngesellschaft zeigte hingegen kein großes Interesse am Neubau, da sie mit der bestehenden Situation kaum Probleme hatte.

Jede der beiden Eisenbahngesellschaften wollte ein eigenes repräsentatives Empfangsgebäude besitzen. Die Magdeburg-Köthen-Halle-Leipziger Eisenbahngesellschaft baute zwischen 1872 und 1882 das östliche Empfangsgebäude im Stil eines toskanischen Palazzos. Die Außenverkleidung bestand aus Sandstein der in Königslutter gewonnen wurde. Das westliche Empfangsgebäude wurde von der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahngesellschaft erbaut und wurde von der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft mitgenutzt. Im Gegensatz zum östlichen Gebäude wurde hier für die Nordfassade Nebraer Sandstein verwendet: Die Wandflächen bestanden hingegen aus Ziegelblendsteinen. Beide Gebäude waren gleich lang und durch einen Personen- und einen Gepäcktunnel miteinander verbunden. Die Bahnsteige wurden jeweils mit Hallen überspannt.

Am 15. Mai 1873 verkehrte bereits der erste Zug zwischen dem neuen Zentralbahnhof und der Stadt Burg. Die offizielle Übergabe für den Verkehr erfolgte am 18. August 1873. Die Bauarbeiten waren aber erst um das Jahr 1893 vollständig abgeschlossen.

Neben den Bahnanlagen für den Reiseverkehr entstanden auch umfangreiche Güterverkehrsanlagen. So wurden südöstlich des Empfangsgebäudes der Magdeburg-Köthen-Halle-Leipziger Eisenbahngesellschaft die dazugehörigen Güterverkehrsanlagen gebaut. Die Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahngesellschaft hatte dagegen ihre Anlagen westlich des eigenen Empfangsgebäudes. Natürlich wurden auch Behandlungsanlagen für die Lokomotiven und Wagen der jeweiligen Eisenbahngesellschaft benötigt. Für die Lokomotiven wurden südlich (zwischen den Strecken nach Magdeburg-Sudenburg und Magdeburg-Buckau) zwei große Rundlokschuppen erbaut. Von diesen Anlagen ist nur noch das Sozialgebäude erhalten. Dieses beheimatete bis Mitte der 1990er Jahre eine Betriebsakademie, steht nun jedoch leer.

Für die Wagen wurde südlich vom mittleren Empfangsgebäude ein Wagenschuppen errichtet. Auf dem Gelände werden heute noch Reisezugwagen der Deutschen Bahn AG gewartet. Mit der Verstaatlichung der Eisenbahngesellschaften im Jahre 1880 wurden alle Anlagen zusammengefasst und fortan als eine Betriebsstelle betrachtet. Die Gleisgeometrie hat sich, abgesehen von Umbauten zur Einführung des S-Bahn-Betriebes im Jahr 1974, kaum verändert.

Am 1. Juli 1923 begann eine neue Ära. Der erste mit einer E-Lok bespannte Zug erreicht aus Richtung Zerbst den Magdeburger Hauptbahnhof. Die Arbeiten hatten bereits 1910 begonnen, wurden aber durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen und erst mit Beginn der zwanziger Jahre fortgesetzt. Ab dem 7. Oktober 1934 konnte dann auch elektrisch nach Halle (Saale) gefahren werden.

Zerstörung 1945 und Wiederaufbau[Bearbeiten]

Panorama vom Willy-Brandt-Platz aus

Beim Luftangriff auf Magdeburg am 16. Januar 1945 wurde auch der Hauptbahnhof getroffen. Das mittlere Empfangsgebäude wurde völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Das östliche Empfangsgebäude wurde schwer beschädigt, die Bahnsteighallen waren teilweise zusammengebrochen. Die Gleisanlagen waren mit Bombentrichtern übersät, die Stellwerke wurden durch die Bombentreffer zum Teil zerstört. Bis Ende März 1946 wurde die Wiederinbetriebnahme des elektrisch betriebenen Eisenbahnnetzes in der Sowjetischen Besatzungszone durch die Eisenbahner abgeschlossen. Dann wurde durch sowjetische Militärbehörden die Betriebseinstellung verfügt, verbunden mit sofortiger Demontage der Fahrleitungsanlagen. Das rollende Material wurde als Reparationsgut in die Sowjetunion überführt, und Anfang der 1950er Jahre an die damalige Deutsche Demokratische Republik in stark reduziertem und reparaturbedürftigen Umfang zurückgegeben. Das Bahnnetz wurde nunmehr zum dritten Mal elektrifiziert, und erst ab 1956 erfolgte wieder ein elektrischer Zugbetrieb. Ab 1946 erfolgte der Wiederaufbau des Hauptbahnhofes, jedoch ohne die Dachkonstruktionen der historischen Bahnhofshalle. Anstelle des Inselbahnhofs entstand 1961/62 ein Verwaltungsgebäude.

Umbau und Modernisierung[Bearbeiten]

Ausgang zum Konrad-Adenauer-Platz

1974 wurde die S-Bahn Magdeburg eingeführt. Weitere umfangreiche Umbaumaßnahmen wurden 1984 durchgeführt. Im Jahre 1992 erfolgten Umbaumaßnahmen an den Bahnsteigen, um einen ICE-Betrieb zu ermöglichen. Neben der Verlängerung einzelner Bahnsteige wurde 2003 der Fußgängertunnel nach Westen verlängert, so dass der Bahnhof auch vom Konrad-Adenauer-Platz begehbar war. Damit wurde ein neuer Eingangsbereich, die Verbindung zum neuen Busbahnhof, ein neuer Taxistand und Parkplätze geschaffen.

Unter der Projektbezeichnung Magdeburg 21 soll der Hauptbahnhofs zu einer modernen Drehscheibe im Bahnverkehr umgebaut werden. Dies wurde 1993 mit in den Bundesverkehrswegeplan genommen. Im Zuge des Bahnhof-21-Projekts sollten 35 Hektar Flächen der Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt werden.[2] Ein besonderer Knotenpunkt soll Magdeburg in einem neuen Nord-Süd-Korridor durch Deutschland werden. Dieser soll bereits bestehende, überlastete Hauptverkehrsstrecken entlasten und wichtige Hafenstädte mit dem Hinterland zu verknüpfen. [3]

Seit 2000 sind über 280 Millionen in das Gleisnetz rund um den Bahnhof investiert worden. Am 22. Juni 2003 das erste von drei Elektronischen Stellwerken im Knoten Magdeburg in Betrieb genommen. Für insgesamt 150 Millionen Euro sollten drei ESTWs an die Stelle von 22 alten Stellwerken, die zumeist aus dem frühen 20. Jahrhundert stammten, treten. Damals war es wegen der großen Fläche und der hohen Anzahl an Weichen das größte in Europa. [4] Ein zweites Stellwerk folgte im November gleichen Jahres, das dritte am 21. März 2004.[5]

Weiterhin werden großzügig Gleisanlagen und sechs innerstädtische Brückenbauwerke modernisiert. Die größten Probleme bereiten die Eisenbahnbrücken über die Ernst-Reuter-Allee. Die Stelle unter den Brücken gilt als Nadelöhr im Berufsverkehr, da beidseitig zweispurige Straßen in und aus der Innenstadt auf eine Spur reduziert werden. Zudem knickt die zwischen den Spuren liegende Straßenbahnstrecke einerseits ab und sorgt zusammen mit den Ampelschaltungen für häufigen Stau. Deswegen ist geplant den Autoverkehr in ein 60 Millionen Euro teures Tunnelbauwerk zu verlegen, darüber liegend bleiben nur noch Fuß-, Fahrrad- und Straßenbahnverkehr auf einer Ebene. Dadurch könnten dann die Brücken erneuert werden, ohne die Widerlager erneuern zu müssen, was die Kosten eindeutig erhöhen würde. Gegen den Tunnel lagen mehrere Klagen vor, da befürchtet wurde, dass der Tunnel den Stau nicht entschärfen würde und dass durch die Höhe des Tunnels der LKW-Verkehr in der Innenstadt erhöht werden würde. Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes wurden diese Klagen endgültig abgewiesen, der Tunnel darf somit ab 2015 gebaut werden. [6]

In mehreren Schritten sollen die Bahngleise umgebaut werden. 2016 und 2017 werden zunächst die Güterzuggleise an der westlichen Seite des Bahnhofs am Damaschkeplatz modernisiert, danach folgen 2017 und 2018 die Gleise 6 bis 8. Letztendlich wird 2018 und 2019 auf den Gleisen 1 bis 5 gebaut.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Hauptbahnhof ist der wichtigste Bahnhof in Magdeburg und neben dem Halleschen Hauptbahnhof der zentrale Bahnhof für Eisenbahnverkehr in Sachsen-Anhalt. Er ist an das Fernverkehrsnetz und an das Netz des Schienenpersonennahverkehrs angebunden. Er ist ebenfalls in das S-Bahnnetz Mittelelbe und an den HarzElbeExpress eingeschlossen. Täglich passieren rund 800 Züge den Eisenbahnknotenpunkt Magdeburg. [7]

Über den unmittelbar angrenzenden Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und einige Haltepunkte der Straßenbahn ist der Hauptbahnhof Magdeburg mit dem innerstädtischen ÖPNV verbunden.

Fernverkehr[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf Takt (min) EVU
ICE 50 DresdenRiesaLeipzigHalleMagdeburgBraunschweigHannoverBielefeldHammDortmundWuppertalSolingenKöln - DB Fernverkehr
IC 55 Dresden – Riesa – Leipzig – Halle – Magdeburg – Braunschweig – Hannover – Bielefeld – Hamm – Dortmund – Wuppertal – Solingen – Köln 120 DB Fernverkehr
IC 56 Leipzig – Halle – Magdeburg – Braunschweig – Hannover – BremenOldenburgLeerEmdenNorddeich Mole 120 DB Fernverkehr
HBX Harz-Berlin-Express
Berlin – Potsdam – MagdeburgHalberstadt (Zugteilung)QuedlinburgThale / WernigerodeVienenburg
- Veolia Verkehr

Abseits der Taktverbindungen verbinden einzelne Züge Magdeburg Hbf mit:

Aufgrund des Hochwassers in Mitteleuropa 2013 und der damit verbundenen Sperrung der Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin im Raum der Elbebrücke Hämerten bei Stendal wurden bis 4. November 2013 viele Fernverkehrszüge über Magdeburg umgeleitet und hielten auch dort. Damit bestand stündlich mit ICE- und IC-Zügen Anschluss nach Berlin (ohne Zwischenhalt) und über Hamm (Westf) nach Köln.

Regional- und S-Bahn-Verkehr[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf Takt (min) EVU
RE 1 MagdeburgBrandenburg – Potsdam – Berlin – Frankfurt (Oder) (– Eisenhüttenstadt – Cottbus) 60 DB Regio Nordost
RE 7 MagdeburgStendalWittenberge - DB Regio Südost
RE 10 MagdeburgStaßfurtSangerhausenSömmerdaErfurt 120 DB Regio Südost
RE 13 Magdeburg – Dessau – BitterfeldDelitzsch – Leipzig 120 DB Regio Südost
RE 15 Magdeburg – Dessau – Lutherstadt Wittenberg - DB Regio Südost
RE 20 Halle (Saale) – KöthenMagdeburg – Stendal – SalzwedelUelzen 60 DB Regio Südost
RB 29 Uelzen – Salzwedel – Stendal – MagdeburgSchönebeck (Elbe)Schönebeck-Bad Salzelmen - DB Regio Südost
RB 30 Wittenberge – Stendal – Magdeburg – Schönebeck (Elbe) – Schönebeck-Bad Salzelmen 60 DB Regio Südost
RB 36 MagdeburgHaldenslebenOebisfeldeWolfsburg 60 DB Regio Südost
RB 40 (Genthin –) Burg (Magdeburg)MagdeburgHelmstedt – Braunschweig 60 DB Regio Südost
RB 41 Magdeburg – Schönebeck (Elbe) – Staßfurt – Aschersleben 120 DB Regio Südost
RB 42 Magdeburg – Zerbst – Dessau 120 DB Regio Südost
RB 48 Magdeburg – Schönebeck (Elbe) – Calbe (Saale) – Bernburg 120 DB Regio Südost
HEX Magdeburg – Halberstadt (Flügelung)


60
120
120

Veolia Verkehr
HEX MagdeburgOsterweddingenOschersleben (Bode) (– Halberstadt) 60 Veolia Verkehr
S 1 Schönebeck-Bad Salzelmen – Schönebeck (Elbe) – MagdeburgWolmirstedtZielitz 60 DB Regio Südost

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Busbahnhof Magdeburg

Der Hauptbahnhof Magdeburg ist bei Tag und Nacht durch die Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 6, 8, 93, 94, 95 und Stadtbuslinien 59, 91, 92, 96 der MVB an den Nahverkehr angebunden. Erreichbar ist er über die Haltestelle Hauptbahnhof, Haltestelle City Carre und Haltestelle Damaschkeplatz. Außerdem befindet sich zwischen dem Damaschkeplatz und dem Hauptbahnhof der ZOB Magdeburg, welcher an regionale und überregionale Buslinien angeschlossen ist.

Individualverkehr[Bearbeiten]

Zentraler Verkehrsknotenpunkt der Stadt ist der Damaschkeplatz direkt am Hauptbahnhof. Über diesen verläuft der Magdeburger Ring ( B71) als Hochstraße, durch den die Bundesautobahnen A 2 und A 14 zu erreichen sind. Im Osten unterläuft die Ernst-Reuter-Allee die Schnellstraße. Sie ist die Hauptverkehrsader der Innenstadt für den Verkehr aus den westlichen Stadtteilen Magdeburgs, genauso wie die parallel zum Magdeburger Ring verlaufenden Erzbergerstraße/Otto-von-Guericke-Straße für den Verkehrsfluss aus dem Norden in die Innenstadt.

Parkplätze der Deutschen Bahn befinden sich am Willy-Brandt-Platz, am Kölner Platz und am Konrad-Adenauer-Platz. Diese sind unterteilt in Kurzzeitparkplätze, Parkplätze mit einer maximalen Parkdauer von 24 Stunden und Langzeitparkplätze. Außerdem befindet sich direkt am Bahnhof das Parkhaus des City-Carres, in dem ebenfalls Kurz- und Langzeitparkplätze existieren. Somit stehen insgesamt über 1.300 Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof zur Verfügung. [8]

Taxistände gibt es am Willy-Brandt-Platz und am Konrad-Adenauer-Platz. Auto- und Fahrradverleihservicestellen befinden sich ebenfalls im und am Hauptbahnhof. Auf dem Bahnfsvorplatz sind Fahrräder des Fahrradverleihsystems Nextbike stationiert, die Räder des bahneigenen Services Call a Bike finden sich am westlichen Ausgang zum angrenzenden ZOB hin. [9]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Magdeburg Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Helmut Asmus: 1200 Jahre Magdeburg. 1848 — Gegenwart. 3, Scriptum, Magdeburg 2005, S. 222–223.
  2. Bahn und Stadt im Dialog: Projekte 21. In: Bundesbaublatt, 3/1998, S. 68–70.
  3. Umbau Hauptbahnhof Magdeburg
  4. Meldung Erstes ESTW für Magdeburg. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 8-9/2003, ISSN 1421-2811, S. 344.
  5. Meldung ESTW-Projekt abgeschlossen. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 5/2004, ISSN 1421-2811, S. 197.
  6. Tunnelbau am Damaschkeplatz
  7. Ausbauzustand HBF Magdeburg
  8. DB "Magdeburg Hbf - Ihre Parkmöglichkeiten" Stand 19.08.2014
  9. Call a Bike Magdeburg Hauptbahnhof