Hannover Hauptbahnhof
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| Hannover Hauptbahnhof | ||
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| Hannoverscher Hauptbahnhof am Ernst-August-Platz | ||
| Bahnhofsdaten | ||
| Kategorie | Fernverkehrsknoten | |
| Art | Durchgangsbahnhof | |
| Bahnsteiggleise | * 12 Fernbahngleise
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| Reisende | ca. 250.000 Reisende täglich (Dez. 2006) [1] | |
| Tägliche Zugfahrten | 622 Züge täglich [1] | |
| Abkürzung | HH | |
| Webadresse | www.bahnhof.de | |
| Architektonische Daten | ||
| Eröffnung | * 1843 erster Bahnhof
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| Architekt | Hubert Stier | |
| Stadt | Hannover | |
| Bundesland | Niedersachsen | |
| Staat | Deutschland | |
| Koordinaten | ||
| Eisenbahnstrecken | ||
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| Liste der Bahnhöfe in Niedersachsen | ||
Der Hauptbahnhof in Hannover ist der größte Personenbahnhof in der niedersächsischen Hauptstadt Hannover. Er ist ein Durchgangsbahnhof. Heute gehört der Hauptbahnhof zu den modernsten Europas und ist einer der wichtigsten Knotenpunkte des deutschen Nah- und Fernverkehrs. Die Region Hannover wird von hier aus sternförmig mit zahlreichen Stadt- und Schnellbahnen angeschlossen. In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof befinden sich auch die hannoversche Innenstadt und der Zentrale Omnibusbahnhof, meist nur kurz ZOB genannt.
Während der großen Messen (z. B. CeBIT und Hannover Messe) wird der Hauptbahnhof durch den Bahnhof Hannover Messe/Laatzen als zusätzlichem Fernverkehrsbahnhof vom Messeverkehr entlastet.
Der Bahnhof ist die erste Station der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg für den ICE-Verkehr.
Der Bahnhof gilt als einer der saubersten, sichersten und bestausgestatteten in Deutschland. Die Allianz pro Schiene vergab 2004 erstmals die Auszeichnung „Bahnhof des Jahres“. Preisträger in der Kategorie bester Großstadtbahnhof war der hannoversche Hauptbahnhof, der in einer der Auszeichnung zugrundeliegenden, bundesweit durchgeführten Befragung von 25.000 Menschen die Note „sehr gut“ erhielt.
Über dem Reisezentrum gibt es eine DB Lounge für Reisende erster Klasse und bahn.comfort-Kunden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Fakten
Auf dem Bahnhof Hannover reisen täglich 250.000 Reisende (Stand Dez. 2006)[1] mit 622 Zügen[1]. Es gibt 6 Bahnsteige mit 12 Gleisen und 2 Rangiergleise. Etwa 2000 Menschen arbeiten hier.
Die Stadtbahn unterhält unter dem Bahnhof 2 Bahnsteige mit 4 Gleisen, eine Kehranlage mit 2 Gleisen zur Bedienung des südlichen Streckenastes sowie oberirdisch 2 Bahnsteige mit 2 Gleisen
Der Bahnhof gehört zu den 21 Bahnhöfen der höchsten Bahnhofskategorie der DB Station&Service.
[Bearbeiten] Geschichte
- 1843 wurde ein erstes Provisorium für die Strecke nach Lehrte eröffnet
- 1845–1847 Bau des ersten (Durchgangs-)Bahnhofs. 1875 abgebrochen
- 1853 wird nach Eröffnung des ersten Abschnittes der Südbahn nach Alfeld, Göttingen und Kassel aus dem Durchgangsbahnhof ein Bahnknoten.
- 1876–1879 Hochlegung der Bahnstrecke und Bau des neuen Bahnhofs durch Hubert Stier
- 1879 wurde der Bahnhof in seiner heutigen Form in Betrieb genommen
- 1910 Bau einer dritten Bahnhofshalle (Gleise 10 und 11)
- 1943 8./9. Oktober, weitgehende Zerstörung des Bahnhofes
- Am 13. Juni 1945 fuhren erstmals nach Kriegsende wieder Personenzüge nach Minden, Nienburg und Göttingen. Am 14. August wurde der Personenzugverkehr deutlich ausgeweitet. Ab Hannover verkehrten wieder Personenzüge nach Bremerhaven, Duisburg, Hameln, Göttingen, Braunschweig und Uelzen. Am 15. August 1946 wurde Hannover durch den erstmals nach Kriegsende wieder verkehrenden Nord-Express von Paris nach Berlin wieder an das internationale Fernverkehrsnetz angeschlossen.
- 1948 Wiederaufbau nach starken Kriegsschäden, die Hallendächer werden abgetragen
- 1959-1961 Neue Bahnsteigdächer
- 1963 Elektrifizierung der Gleisanlagen/Schaffung eines fünften Bahnsteigs (Gleis 11 und 12)
- 1970 Anlage eines sechsten Bahnsteiges für Gleis 13 und 14
- 1970-1975 Unterfahrung des Bahnhofes für die U-Bahn und die durchgehende Fußgängerebene (Passerelle) in offener Bauweise, anschließend Neugestaltung des Bahnhofes
- 1973 Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz
- 1976 Eröffnung der U-Bahn-Station (A-Strecke)
- 1979 Eröffnung der U-Bahn B-Strecke
- Im Frühjahr 1988 ging ein Reisendeninformationssystem mit Datenmonitoren an den Aufgängen und Bahnsteigen in Betrieb.[2]
- 1993 beginnen die Bauarbeiten für das bis dahin größte Elektronische Stellwerk der Deutschen Bahn. Die etwa 100 Millionen D-Mark teure Anlage wurde für die Steuerung von etwa 5000 Zug- und Rangierstraßen pro Tag, durch 279 Weichen und 535 Signale über zehn Fahrdienstleiter-Arbeitsplätze, ausgelegt.[3] Das nach Angaben des Herstellers größte und modernste elektronische Knotenstellwerk der Welt ging im August 1998 in Betrieb.[4]
- 2000 Eröffnung des fast komplett modernisierten Bahnhofs (unterste Ebene blieb damals unverändert)
- 2000 Anlässlich der Expo 2000 in Hannover wurde das S-Bahn-Netz mit den Triebzügen der Baureihe 423 in Betrieb genommen, welche später durch die Baureihen 424 und 425 abgelöst wurden
- 2006 Neueröffnung der Ebene unter dem Bahnhof mit Shoppingmeile
[Bearbeiten] Promenade im Hauptbahnhof
Der Hauptbahnhof Hannover verfügt seit Mai 2006 über eine untergeschossige Einkaufsmeile. Mit 20.000 m² Verkaufsfläche auf zwei Ebenen steht den Reisenden ein vielseitiges Ladenangebot zur Verfügung. Die Niki-De-Saint-Phalle-Promenade im Hauptbahnhof zählt zu den modernsten Einkaufszentren in Bahnhöfen Europas. Die meisten Geschäfte haben in der Woche bis 23 Uhr geöffnet.
Von Sommer 2004 bis Frühjahr 2006 wurde die „Passerelle“, eine Einkaufspassage in der Minus1-Ebene modernisiert, um sie optisch der Promenade anzupassen, und Ende 2004 umbenannt in Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.
[Bearbeiten] Planungen
Seit längerem stehen die Erweiterung um einen Bahnsteig (2 Gleise auf der Nordseite), sowie eines weiteren Stadtbahntunnels (D-Tunnel) im Raum. Aufgrund anhaltender finanzieller Engpässe lassen deren Umsetzungen allerdings weiter auf sich warten, obwohl bereits seit Jahren Vorleistungen existieren (so ist der D-Tunnel im Stationsbereich im Rohbau fertiggestellt).
[Bearbeiten] Treffpunkt
Ein beliebter Treffpunkt in Hannover ist „Unterm Schwanz“. Gemeint ist der Schweif des Pferdes, das als Reiterstandbild von Ernst August I. direkt vor dem Bahnhof steht.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Bundesbahndirektion Hannover: 1843-1983. 140 Jahre Eisenbahndirektion Hannover. Hannover o. J. (1983?). Seite 49 - 58.
- Alfred Gottwaldt: Hannover und seine Eisenbahnen, Düsseldorf:Alba, 1992 ISBN 3-87094-345-9
- Gerhard Greß: Verkehrsknoten Hannover. EK-Verlag, Freiburg (2005) ISBN 3-88255-250-8
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d http://www.bahnhof.de/site/bahnhoefe/de/nord/hannover__hbf/daten__und__fakten/daten__und__fakten__.html
- ↑ Meldung Zuginformation durch Computer. In: Die Bundesbahn. 1988, Nr. 9, S. 475
- ↑ Meldung Neues Stellwerk für 100 Millionen Mark. In: Die Deutsche Bahn. Nr. 1, 1993, S. 87.
- ↑ Meldung Siemens übergab das größte elektronische Knotenstellwerk der Welt. In: Eisenbahntechnische Rundschau. 45, Nr. 11, 1998, S. 673 f.
[Bearbeiten] Weblinks
- Aktuelle Verkehrslage mit Abfahrtsplan
- Infoseite der DB
- Lageplan Hannover Hauptbahnhof (PDF-Datei, 390 KB)
- Informationen der Betreiberfirma der „Promenade“
- Hannover Hbf − Geschichte, Züge, Bilder
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