RTL Radio

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Dieser Artikel behandelt den deutschsprachigen Sendebetrieb, für den französischsprachigen Sendebetrieb siehe RTL (Frankreich).
RTL Radio
Senderlogo
Allgemeine Informationen
Empfang analog terrestrisch, Kabel, Satellit
Sendegebiet Deutschland, Luxemburg
Eigentümer RTL Group
Geschäftsführer Holger Richter
Sendestart 15. Juli 1957
Rechtsform Privatrechtlich
Liste der Hörfunksender

RTL RADIO (ehemals Radio Luxemburg) ist ein deutschsprachiger Radiosender mit Sitz in Luxemburg, der luxemburg- und deutschlandweit, sowie via Satellit europaweit sendet. Unter dem Namen RTL Radio 93.3 und 97.0 wird ein Regionalprogramm für Luxemburg, das Saarland und Rheinland-Pfalz gestaltet. Dieses Programm hat jedoch keine programmlichen Zusammenhänge zu RTL Radio.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

1950er Jahre [Bearbeiten]

Das in den 1950er- und 1960er-Jahren überaus populäre deutschsprachige Programm von Radio Luxemburg startete am 15. Juli 1957. Es wurde auf der Mittelwellenfrequenz 208 m/1439 kHz (später 1440 kHz) und auf der Kurzwellenfrequenz 6090 kHz im 49-m-Band ausgestrahlt. Auf Mittelwelle 208 m/1440 kHz hingegen startete ab 19:00 Uhr das englischsprachige Programm „2-0-8“ von Radio Luxemburg. Im Dezember 1962 kam der UKW-Kanal 33 (97,0 MHz) hinzu, sodass die zunächst „3 fröhlichen Wellen” bis weit nach Nordrhein-Westfalen hinein nun auch gut auf UKW zu empfangen waren. Als vierte fröhliche Welle kam im April 1967 dann noch der UKW-Kanal 6 (88,9 MHz) hinzu. Seit 1957 wurde als Erkennungsmelodie der Instrumentaltitel Belle of the Ball von Leroy Anderson verwendet und nach zehn Jahren am 27. September 1967 durch Happy Luxemburg von James Last ersetzt. Neben dieser stationsbezogenen Erkennungsmelodie besaßen auch einzelne Programmserien wie die Hitparade eigene Identifikationsmelodien.

Während die Sendezeit zunächst nur eine Stunde betrug, wurde sie bereits im November 1957 auf vier Stunden verlängert. Eine der Moderatorinnen war Lilibert, Gattin des Schlagerproduzenten Hans Bertram. Im April 1958 kam der legendäre Camillo Felgen zum Sender und wurde dort Leiter des deutschen Programms. Am 6. April 1958 sendete Felgen erstmals eine Hitparade in deutscher Sprache. Die ersten Löwen (eine 2,5 Kilogramm schwere Trophäe in Gold, Silber und Bronze) von Radio Luxemburg wurden am 30. April 1958 in der Essener Grugahalle verliehen.

1960er und 1970er Jahre [Bearbeiten]

In den Teilen Deutschlands, wo die „4 fröhlichen Wellen“ von Radio Luxemburg wegen der Nähe zu Luxemburg empfangen werden konnten, erreichte der Sender bei den jüngeren Zuhörern Kultstatus. Da die ansonsten konkurrenzlosen öffentlich-rechtlichen Radiosender der ARD nur ein sehr konservatives Programm mit höherem kulturellen Anspruch und fast keine Popmusik ausstrahlten, war RTL-Radio Luxemburg für sie - neben BFBS, AFN, CFN oder Piratensendern - die einzige Möglichkeit, neue Popmusik zu hören. Hohe Einschaltquoten erreichten samstags „Die Großen Acht“ (u. a. moderiert von Camillo Felgen, Frank Elstner (ab 14. Januar 1964 beim Sender), Jochen Pützenbacher, Viktor Worms) und sonntags die „Hitparade“ (u. a. moderiert von Camillo Felgen, Frank Elstner, Oliver Spiecker, Thomas Gottschalk, Jörg Ebner). Zur Ermittlung der „Großen Acht“ wurden große Plattengeschäfte im deutschen Verbreitungsgebiet live in der Sendung abwechselnd angerufen und nach ihrer Single-Verkaufshitparade befragt. Man konnte in diesen Geschäften beobachten, dass beim Kauf einer Schallplatte tatsächlich eine Strichliste geführt wurde. Bei der „Hitparade“ stimmten die Hörer per Postkarte oder in ausgewählten Sparkassen per Stimmbox und Stimmzettel in Nordrhein-Westfalen ab. Als Anreiz wurden Preise ausgelobt, deren Gewinner in der Sendung gezogen wurden.

Von 1969 bis 1972 veranstaltete der Sender jährlich den Grand Prix RTL International, einen an den Grand Prix Eurovision der EBU angelehnten Musikwettbewerb.

1979 wurden von Wolfgang Rositzka die Sketchreihe Die Puhvogels erfunden, die er zusammen mit Axel Fitzke spielte.[1][2]

1980er Jahre [Bearbeiten]

Im September 1983 gab Radio Luxemburg die Gründung eines deutschsprachigen TV-Programms mit Namen RTLplus bekannt, dessen Testsendungen ab 3. Oktober 1983 begannen. Offizieller Start war am 2. Januar 1984. Am 1. Januar 1988 zog der ehemalige Ableger RTLplus nach Köln, um im sich öffnenden deutschen Medienmarkt präsent zu sein.

Am 2. Mai 1988 wurde RTL-Radio Luxemburg erst zu RTL Hörfunk und schließlich am 1. Oktober 1990 neu gestartet, auf die 25- bis 45-jährigen fokussiert und in RTL Radio umbenannt.

1990er Jahre [Bearbeiten]

1990 entstand in Stuttgart das Network- und Regionalprogramm RTL Radio Baden-Württemberg, das auch andere Lokalsender in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit Programmstrecken belieferte. Das innovative Programm, bei dem durch Fernsteuerung jeweils die lokalen Kennungen und Werbungen ausgelöst werden konnten, wurde 1994 eingestellt, weil die Politik einem überregionalen privaten Rundfunk keine Zukunft einräumte. Bekannte Stimmen aus der Zeit in der Stuttgarter Heusteigstraße sind unter anderem Tobias Geißner, Unterhaltungschef des Senders, Jürgen Kaul, heute bei Bayern3; oder auch Kai Karsten, heute bei SWR3 erfolgreich. Dagegen sendet das 1991 gegründete Berliner Stadtradio 104.6 RTL auch heute noch.

1992 wurde RTL Radio zu einem reinen Oldiesender mit der Faustregel, ein Oldie sei alles, „was 14 Jahre und älter ist“, so dass jedes Jahr zum 1. Januar ein neuer Jahrgang hinzukam. Dementsprechend kamen ab 1994 auch die 80er hinzu, wodurch der vormalige Slogan Die größten Hits der 50er, 60er und 70er – RTL, der Oldiesender! zu Die größten Oldies – RTL Radio! wurde.

Hauseigene Sketchserien des Oldiesenders, wie etwa Die Staumeiers oder Das Chaoskrankenhaus liefen in ganz Deutschland auf anderen Radiosendern mit den Stimmen der RTL-Radio-Moderatoren (zum Beispiel als Die Radio Hamburg Staumeiers), ohne dass bei anderen Sendern auf die Herkunft der Sketche hingewiesen wurde. Die Sketchreihe Raumschiff Sonderpreis (mit den Figuren Kpt. Kork, Mr. Spuck und dem notorisch betrunkenen Schiffsarzt Pulle) lief auf RTL Radio während der Zeit als Oldiesender jahrelang, bevor Michael „Bully“ Herbig die Reihe Unser (T)Raumschiff in seiner Bullyparade einführte.

Heute [Bearbeiten]

Vom Konzept des Oldiesenders rückten die Verantwortlichen aber vor ein paar Jahren wieder ab und senden seit Ende 2002 auch moderne Musik aus den Charts; Der Claim von RTL Radio wurde nun erst Die besten Hits mit Gefühl, gegenwärtig lautet er Die besten Hits aller Zeiten. Das Programm umfasst Musik von den 1950ern bis heute, Nachrichten aus aller Welt und Deutschland-Wetter, unterhaltsame Rubriken, Informationen zum Tagesgeschehen und Gewinnspiele.

Zum Moderationsteam im Deutschlandprogramm gehören Helmer Litzke, Kirsten Frintrop, Julia Siegel, Alex John, Andreas Radtke und Jan Seifert. Zum Moderationsteam im Regionalprogramm (auf UKW 93,3 und 97,0 - siehe unten) gehören zusätzlich Ingo Lege, Sebastian Valverde und Charleen Horn.

In seltenen Fällen wechseln die Moderatoren zwischen beiden Programmen.

Zum Redaktionsteam gehören im Deutschlandprogramm Mikael Hoffmann, Peter Fath und Frank Meyer, im Regionalprogramm zusätzlich Julia Siegel und Matthias Müller.

Seit dem 1. Dezember 2008 um 12 Uhr sendet RTL Radio auf den UKW–Frequenzen 93,3 und 97,0 rund um die Uhr ein eigenes Programm für Luxemburg, das Saarland, Rheinland-Pfalz, Ostbelgien und Lothringen (QuattroPole-Städtenetz). Weiterhin kann es auch im Süden von Nordrhein-Westfalen und im Bereich Köln empfangen werden.

Das Programm umfasst Musik der 1980er bis heute, Informationen aus aller Welt und aus der Großregion, Veranstaltungstipps für die Großregion, regionale Sportinfos und Spezialsendungen, z.B. „TBB Trier - Basketball live“ mit Sportreporter und TBB-Hallensprecher Chris Schmidt oder „Menschen unserer Großregion“ mit bekannten Persönlichkeiten aus dem Sendegebiet.

Das Jubiläum zu 50 Jahre RTL-Radio Luxemburg [Bearbeiten]

Am 15. Juli 2007 um 15:00 Uhr, genau 50 Jahre nach der Aufschaltung von Radio Luxemburg (1957), feierten bis zu 350 ehemalige und derzeitige Mitarbeiter das große Jubiläum der „4 fröhlichen Wellen“. Die Feier wurde nach einem Treffen auf dem Kirchberg in der RTL-Group Zentrale, ab 20:00 Uhr auf dem Moseldampfer „MS Roude Léiw“ in Remich fortgesetzt.

Die Ehefrau von RTL Programm-Legende Camillo Felgen, Marianna, wurde an diesem Abend mit einem „außerordentlichen“ goldenen RTL-Löwen für das Lebenswerk ihres am 16. Juli 2005 verstorbenen Mannes ausgezeichnet. Überreicht wurde diese Auszeichnung vom derzeitigen RTL Radio-Programmdirektor Holger Richter.

Studios [Bearbeiten]

Radio Luxemburg sendete überwiegend aus dem Studio 4 der Villa Louvigny im Parc Municipal in Luxemburg. Im Januar 1976 wurde Studio Bonn gegründet, im Juli 1981 folgte ein Studio in Düsseldorf-Oberkassel (Studioleiter: Max Schautzer), in dem insbesondere die Sendungen „Mister Morning“ und „Die großen Acht“ aufgenommen wurden. Der Verkehrswarnfunk von RTL-Radio Luxemburg, live aus dem Düsseldorfer Landesinnenministerium, galt als einer der Besten und wurde damals sogar vom „Stern“ ausdrücklich gelobt. Unterstützt von den Ford-Werken in Köln, ausgerüstet mit Autotelefonen, die auf Kosten des Senders betrieben wurden, berichteten Fahrer, die vom DRK eingesetzt wurden, live über den Sender von den Autobahnen über Verkehrsstaus und beschafften nähere Informationen direkt von den Polizeidienststellen vor Ort.

Veranstaltungen [Bearbeiten]

In Spitzenzeiten hatte Radio Luxemburg täglich mehr als 21 Millionen Hörer, hauptsächlich in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Mit dem „weißen Wagen“ von RTL-Radio Luxemburg war man jeden Monat mit Promotion-Gewinnspielen bei Einkaufszentren, Verbrauchermärkten und Supermärkten live vor Ort. Die Werbeindustrie schaltete sämtliche Spots und Gewinnspiele auf den „4 fröhlichen Wellen“ von Radio Luxemburg über die Werbeagentur IPA in Frankfurt am Main.

RTL-Radio Luxemburg hatte auch einen eigenen Radio- und TV-Club, den man „Hallo RTL“ nannte und dessen Clubheft monatlich seit Oktober 1977 kostenlos erschien. RTL-Radio Luxemburg war auch regelmäßig bei der Düsseldorfer Messe „boot“ und bei der Berliner Funkausstellung mit Stand und Live-Sendungen vertreten. Die RTL-Löwenverleihung lockte alljährlich über 15.000 Hörer in die Dortmunder Westfalenhalle zur Preisverleihung. Weitere populäre Sendungen waren die „Funkkantine“ und der „Fröhliche Wecker“ sowie „RTL 12 Uhr mittags“, die „RTL-Torparade“ und die „Hits von der Schulbank“ sowie „Ein Tag wie kein anderer“.

Moderatoren [Bearbeiten]

Die beliebtesten und bekanntesten Moderatoren waren Camillo Felgen, „Franz“ (Enno Spielhagen), „Ferdy“ (Waldemar Müller), Frank Elstner, Dieter Thomas Heck, Helga Guitton, Jochen Pützenbacher, „Metty“ Matthias Krings, Lou van Burg, Thomas Gottschalk, Monika Georges, Brigitte Kiefer, Désirée Nosbusch, Anke Engelke, Rolf Zuckowski, Georg Bossert, Reinhard Münchenhagen, Barbara Gansauge, Klaus A. „Charly“ Heller, Felix Parbs, Kristina Hertel, Achim Graul, Rolf Roepke, Klaus Bungert, Rainer Holbe, Patrick Lynen, „Onkel Acki“ Axel Fitzke, Benno Weber, Hugo-Egon Balder (Mahlzeit), Biggi Lechtermann und Tommi Ohrner sowie Björn-Hergen Schimpf, Edy Hildebrandt, Oliver Spiecker, Günter Meyer, Michael Wirbitzky, Thomas German, Viktor Worms, Carlheinz Hollmann, Iff Bennett, Martin Schwarze, Peter Trunk, Wolfgang Rositzka und Dave Christian.

In den Sommermonaten zur Urlaubszeit moderierten u. a. auch Ulla Norden, Jürgen Marcus sowie Volker Lechtenbrink als Vertretung. James Last produzierte im Jahre 1967 eigens für die 4-fröhlichen Wellen die Erkennungsmelodie Happy Luxemburg. Das Studio-Orchester Peter Orloff produzierte für die Sendung RTL- 12 Uhr mittags das Indikativ. Rückblickend gesehen erwies sich die Tätigkeit bei den 4-fröhlichen Wellen von RTL-Radio Luxemburg für einige von ihnen als Sprungbrett zu ihrer späteren Hörfunk- und Fernsehkarriere in Deutschland. Erst als die ARD-Rundfunkanstalten im Verbreitungsgebiet, allen voran der Südwestfunk mit seinem Programm SWF3 auch die jüngeren Zuhörer entdeckten, schwand die Popularität von RTL-Radio Luxemburg.

Radio Luxemburg (Die 4-fröhlichen Wellen) hatte eine wachrüttelnde Auswirkung auf die Radiolandschaft in seinem Sendegebiet. Der lockere und persönlichere Stil im Radio ging von diesen Gebieten aus und prägte auch andere Programme - zunächst in diesem Gebiet z.B. bei SWF3.

Fremdsprachige Programme [Bearbeiten]

Das englischsprachige Programm von Radio Luxemburg wurde nach Kriegsende wieder aufgenommen und von 19:00 Uhr bis 24:00 Uhr über die Mittelwellenfrequenz 208 m/1440 kHz ausgestrahlt. Es gehörte in Großbritannien zu den beliebtesten Radioprogrammen und war dort in den 50er und 60er Jahren hauptsächlich für die Verbreitung der Popmusik zuständig, da die konservative BBC diese Musikart zunächst wenig beachtete. Erst mit dem Aufkommen der Piraten- und Seesender Mitte der 1960er Jahre ging die Popularität von Radio Luxemburg in Großbritannien zurück.

Mit dem Ende der Seesender stieg die Popularität des englischen Programms von „2-0-8“ (gesprochen als Senderkennung „Two O Eight“, die Wellenlänge 208 m entspricht 1439 bzw. später 1440 kHz) in Großbritannien wieder und gewann Kultstatus, auch in Skandinavien. Die bekanntesten DJs waren Benny Brown, Bob Stewart, Tommy Vance, Tony Prince, Mike Hollis, Stuart Henry, Olli Henry und Paul Burnett. Durch die Beteiligung an dem irischen Sender Atlantic 252 verlor der Eigentümer nach und nach das Interesse an „2-0-8“. Nach mehr als 59 Jahren wurde der Sendebetrieb des englischsprachigen Radio Luxemburg-Programms am 30. Dezember 1992 eingestellt.

Es gab bei Radio Luxemburg auch ein Programm in niederländischer Sprache. Es lief bis zur Einstellung der nicht-deutschsprachigen Mittelwellenprogramme, am 30. Dezember 1991, jeweils eine bzw. eine halbe Stunde in der Zeit zwischen dem deutschen (Ende 19 Uhr / sonntags 18 Uhr) und dem englischen Programm (Beginn 20 Uhr), Sonntags mit der BENELUX-HITPARADE. Diese Sendung wurde Ende Oktober 1983 zum letzten Mal ausgestrahlt. Die holländischen DJs in den letzten Jahren des Programmes hießen Peter Koelewijn, Frans van der Drift, Mike Verdrengh und Peter van Dam. Ein französisches RTL-Radio-Programm wird noch heute über Langwelle ausgestrahlt.

Seit dem 12. September 2005 sendete Radio Luxemburg wieder ein englischsprachiges Programm rund um die Uhr auf 25.795 kHz (DRM mit 0,15 kW Sendeleistung aus Dudelange in Luxemburg) nach Großbritannien. Zu empfangen war dieses englische Radio-Luxemburg-Programm auch als Livestream im Internet. Dieser Sendungen wurden inzwischen wieder eingestellt.

Empfang [Bearbeiten]

Heute wird die Mittelwellenfrequenz 1440 kHz zeitweise noch immer von dem deutschsprachigen RTL RADIO benutzt, spielt jedoch für die Mehrzahl der Hörer keine Rolle mehr. Ansonsten nutzten Radio China International sowie verschiedene Missionswerke die Mittelwellenfrequenz.

Das für Deutschland gesendete Programm von RTL Radio (rtlradio.de) ist zu empfangen über:

  • ASTRA 1H, digital Transponder: 97, Frequenz: 12,3435 GHz
  • deutschlandweit in den Kabelnetzen.

Für das in luxemburgischer Sprache gesendete Programm (rtl.lu) werden die UKW-Frequenzen 88,9 MHz und 92,5 MHz verwendet.

Seit dem 1. Dezember 2008 sendet RTL Radio (rtlradio.lu) auf den UKW–Frequenzen 93,3 und 97,0 unter dem Namen RTL Radio 93.3 und 97.0 ein Regionalprogramm für die Großregion rund um das Quattropole-Städtenetz Luxemburg, Trier, Metz und Saarbrücken. Man kann es aber auch in der Wallonie und der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens empfangen. Das Empfangsgebiet reicht ca. von Verdun im Westen bis Mainz im Osten sowie Köln im Norden und Nancy im Süden. Dieses Programm hat keinerlei programmliche Verbindung zu RTL Radio.

Sendeanlagen [Bearbeiten]

Die Sendeanlagen von RTL Radio standen in Marnach (Mittelwelle mit 600 kW Sendeleistung), in Düdelingen und in Hosingen (UKW). Seit Ende 2008 wird RTL Radio terrestrisch nur noch über Mittelwelle ausgestrahlt, die UKW-Frequenzen werden vom neu geschaffenden RTL Radio 93.3 und 97.0 genutzt. Auch die Mittelwellenfrequenz wird 2014 abgeschaltet. Somit wird RTL Radio ab diesem Zeitpunkt terrestrisch nicht mehr empfangbar sein.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.radio-journal.de/luxi/rtlradio-chronik/1979/1979-2.htm
  2. http://www.radio-journal.de/interviews/radiomacher/wolfgang-rositzka/story.htm

49.6377536.163716Koordinaten: 49° 38′ 16″ N, 6° 9′ 49″ O