Reidenhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Reidenhausen
Reidenhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Reidenhausen hervorgehoben
50.0583333333337.3169444444444445Koordinaten: 50° 3′ N, 7° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Zell (Mosel)
Höhe: 445 m ü. NHN
Fläche: 2,06 km²
Einwohner: 188 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56865
Vorwahl: 06545
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Corray 1
56856 Zell (Mosel)
Webpräsenz: www.reidenhausen.de
Ortsbürgermeister: Erich Theisen
Lage der Ortsgemeinde Reidenhausen im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch) Eppenberg (Eifel) Laubach (Eifel) Leienkaul Müllenbach (bei Mayen) Hauroth Urmersbach Masburg Düngenheim Kaisersesch Landkern Illerich Eulgem Hambuch Gamlen Zettingen Kaifenheim Brachtendorf Ulmen (Eifel) Alflen Auderath Filz (Eifel) Wollmerath Schmitt Büchel (Eifel) Wagenhausen (Eifel) Gillenbeuren Gevenich Weiler (bei Ulmen) Lutzerath Bad Bertrich Urschmitt Kliding Beuren (Eifel) Moselkern Müden (Mosel) Treis-Karden Lütz Lieg Roes Möntenich Forst (Eifel) Dünfus Brohl Binningen (Eifel) Wirfus Brieden Kail Pommern (Mosel) Briedel Altlay Peterswald-Löffelscheid Haserich Sosberg Forst (Hunsrück) Altstrimmig Reidenhausen Mittelstrimmig Blankenrath Panzweiler Walhausen Schauren (bei Blankenrath) Tellig Hesweiler Liesenich Moritzheim Grenderich Zell (Mosel) Neef Bullay Sankt Aldegund Alf (Mosel) Pünderich Greimersburg Klotten Faid Dohr Bremm Bruttig-Fankel Senheim Nehren (Mosel) Ediger-Eller Mesenich Valwig Ernst (Mosel) Beilstein (Mosel) Ellenz-Poltersdorf Briedern Cochem Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Mayen-Koblenz Rhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild
Kirche und Gemeindehaus Reidenhausen

Reidenhausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) an.

Geographie[Bearbeiten]

Reidenhausen liegt auf einem Höhenzug im nördlichen Hunsrück, der zur Mosel hin abfällt.

Geschichte[Bearbeiten]

Über diesen Höhenzug verläuft eine alte Fernwegeverbindung, der Keltenweg Nahe–Mosel. Dass die Gemarkung altes Siedlungsland ist, beweist ein stattlicher Grabhügel am Ortsrand, an dem dieser Weg vorbeiführt.

Um 1310 wird Reudinhusin urkundlich erwähnt. Reidenhausen (zeitweise auch Rodenhausen), das mit Blankenrath eine Gemeinde bildete, wurde 1794 unter französischer Herrschaft vom Nachbarort abgetrennt. Von 1798 bis 1814 gehörte der Ort zum Kanton Zell im Rhein-Mosel-Département. 1815 wurde die Region und damit auch Reidenhausen auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen und von diesem zunächst der Bürgermeisterei Senheim, später der Bürgermeisterei Blankenrath im Kreis Zell zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Durch das 8. Verwaltungsvereinfachungsgesetz vom 18. Juli 1970 mit Wirkung vom 7. November 1970 kam die Gemeinde Reidenhausen nach der Auflösung der Verbandsgemeinde Blankenrath zur Verbandsgemeinde Zell (Mosel).

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Reidenhausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen besteht „aus einer eingeschweiften gestürzten Spitze, darin in Grün eine goldene Lilie, gespalten; vorne rot-silbern geschacht, hinten in Silber ein rotes Balkenkreuz“.

Seit dem Bestehen einer Kapelle ist Maria die Kirchenpatronin. Das Attribut der Mutter Gottes ist die Lilie. Die grüne Farbe soll auf die jahrhundertelange einzige Erwerbsquelle, die Landwirtschaft, hinweisen. Das rot/silber geschachtelte Feld stammt aus dem Wappen der Sponheimer; sie hatten bis zum 18. Jahrhundert Besitzansprüche auf dem gesamten Hunsrück. Das rote Balkenkreuz weist auf die frühere Herrschaft von Kurtrier hin.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reidenhausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen