Kail

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Kail in Rheinland-Pfalz. Für die österreichische Moderatorin siehe Regina Kail und ein Getreidemaß siehe Kail (Einheit).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kail
Kail
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kail hervorgehoben
50.1857.2436111111111294Koordinaten: 50° 11′ N, 7° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Kaisersesch
Höhe: 294 m ü. NHN
Fläche: 6,15 km²
Einwohner: 291 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56829
Vorwahl: 02672
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 044
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 47
56759 Kaisersesch
Webpräsenz: www.kail-eifel.de
Ortsbürgermeister: Erwin Michels
Lage der Ortsgemeinde Kail im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch) Eppenberg (Eifel) Laubach (Eifel) Leienkaul Müllenbach (bei Mayen) Hauroth Urmersbach Masburg Düngenheim Kaisersesch Landkern Illerich Eulgem Hambuch Gamlen Zettingen Kaifenheim Brachtendorf Ulmen (Eifel) Alflen Auderath Filz (Eifel) Wollmerath Schmitt Büchel (Eifel) Wagenhausen (Eifel) Gillenbeuren Gevenich Weiler (bei Ulmen) Lutzerath Bad Bertrich Urschmitt Kliding Beuren (Eifel) Moselkern Müden (Mosel) Treis-Karden Lütz Lieg Roes Möntenich Forst (Eifel) Dünfus Brohl Binningen (Eifel) Wirfus Brieden Kail Pommern (Mosel) Briedel Altlay Peterswald-Löffelscheid Haserich Sosberg Forst (Hunsrück) Altstrimmig Reidenhausen Mittelstrimmig Blankenrath Panzweiler Walhausen Schauren (bei Blankenrath) Tellig Hesweiler Liesenich Moritzheim Grenderich Zell (Mosel) Neef Bullay Sankt Aldegund Alf (Mosel) Pünderich Greimersburg Klotten Faid Dohr Bremm Bruttig-Fankel Senheim Nehren (Mosel) Ediger-Eller Mesenich Valwig Ernst (Mosel) Beilstein (Mosel) Ellenz-Poltersdorf Briedern Cochem Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Mayen-Koblenz Rhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Kail ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Kaisersesch an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Moseltal im Süden, Pommerbachtal und Fellerbachtal im Osten und Westen sowie der Kailer Hochwald im Nordwesten umgrenzen das geschichtsträchtige Hochplateau, das schon seit der Steinzeit besiedelt ist.

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 642 mm. Die Niederschläge liegen im unteren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 29 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren kaum und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 15 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten]

Größter Grundbesitzer am Ort war von 1121 bis 1806 das Stift St. Kastor in Karden. Ab 1794 stand Kail unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Kail besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Dem vorhergehenden Gemeinderat gehörten acht Ratsmitglieder an.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kail

Das Wahrzeichen des Dorfes ist die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus. Sie wurde von 1901 bis 1903 erbaut und ist mit schönen, in leuchtenden Farben erstellten Glasmalereien der Kirchenfenster ausgestattet.

Vereine[Bearbeiten]

  • Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Kail e.V.
  • Jugendkunstschule Klotten/Kail e.V.
  • Kulturtransistor e.V., Verein zur Förderung von Kunst und Kultur
  • Musikverein Kail e.V.
  • Sportverein SV "Eifelrose" Kail e.V.
  • VdK Sozialverband Ortsverband Pommern - Kail - Brieden

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeinde Kail ist geprägt von Landwirtschaft, wenn auch deren wirtschaftliche Bedeutung in den letzten Jahrzehnten rückläufig ist. Eine Mehrheit der Bevölkerung ist heute in anderen Wirtschaftszweigen beschäftigt. Es gibt weniger als zehn landwirtschaftliche Betriebe im Vollerwerb. Durch die Höhenlage von Kail ist der Ort hochwasserfrei. Dies war für die Brennerei Hubertus Vallendar der Grund, nach dem Jahrhunderthochwasser 1997, den Firmensitz von Pommern nach Kail zu verlegen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kail – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen