Blankenrath
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Cochem-Zell | |
| Verbandsgemeinde: | Zell (Mosel) | |
| Höhe: | 410 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,59 km² | |
| Einwohner: |
1.716 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 374 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56865 | |
| Vorwahl: | 06545 | |
| Kfz-Kennzeichen: | COC | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 35 010 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Corray 1 56856 Zell (Mosel) |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Jochen Hansen | |
| Lage der Ortsgemeinde Blankenrath im Landkreis Cochem-Zell | ||
Blankenrath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) an und liegt im Hunsrück. Bis zum Jahr 1970 war Blankenrath ein eigenständiges Amt. Durch den Wegfall der Gemeinde Mastershausen, die dem Rhein-Hunsrück-Kreis zugeteilt worden war, wurde Blankenrath jegliche Grundlage für eine eigene Verbandsgemeinde entzogen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Blankenrath liegt in der Nähe der B 421.
- Tiefster Punkt: 400 m über NN
- Höchster Punkt: 450 m über NN
[Bearbeiten] Klima
Der Jahresniederschlag beträgt 856mm. Die Niederschläge liegen im oberen Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 73% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,4 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 4% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Ortsgeschichte von Blankenrath reicht zurück bis in das 9. und 10. Jahrhundert. Die Siedlungsgeschichte geht wohl bis zur Keltenzeit zurück. Für das Jahr 1347 ist die Belehnung des Gerichts Blankenrath durch Graf Johann von Kleve an Gerlach von Braunshorn bezeugt, 1362 kam es durch Erbschaft in den Besitz der Winneburger Grafen. Später teilten sich Kurtrier, Sponheim und Beilstein die Landesherrschaft. Ab 1794 stand Blankenrath unter französischer Herrschaft, der Nachbarort Reidenhausen (Rodenhausen), der bislang mit Blankenrath eine Gemeinde bildete, wurde abgetrennt. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet, Blankenrath wurde Verwaltungssitz einer Bürgermeisterei (1927 in Amt Blankenrath umbenannt). Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Durch das 8. Verwaltungsvereinfachungsgesetz vom 18. Juli 1970 mit Wirkung vom 7. November 1970 verlor Blankenrath seine Amtsverwaltung und kam dann zur Verbandsgemeinde Zell.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Blankenrath besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die 16 Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[2]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Religionen
- Katholische Kirchengemeinde „Maria Himmelfahrt“
- „Martin Luther Haus“ der Evangelischen Kirchengemeinde Zell-Bad Bertrich-Blankenrath im Kirchenkreis Simmern-Trarbach
[Bearbeiten] Vereine
- Sportverein 1927 Blankenrath e.V.
- Tennisclub Blankenrath e.V.
- Blankenrather Carneval Verein 1972 e.V. (BCV)
- Heimat- und Verkehrsverein
- Trachtengruppe
- Musikverein „Kirchspielmusikanten“
- Männergesangsverein „Liederkranz“
- Kinderchor „Rainbow Company“
- Schützenverein „St. Hubertus“
[Bearbeiten] Bildung
- Kommunale Kindertagesstätte „Kleine Strolche“
- Kommunale Kindertagesstätte „Pusteblume“
- Grund- und Realschule plus
[Bearbeiten] Sonstige Einrichtungen
- Jugendhaus
- Bildungswerk
- Seniorenhaus „Waldpark“
- Freiwillige Feuerwehr
[Bearbeiten] Tourismus
Der Wandertourismus findet im nahen Flaumbachtal bis zur Pulgermühle und darüber hinaus bis zum Kloster Maria Engelport oder bis zur Mosel nach Treis ein lohnendes Ziel. Der Keltenweg Nahe–Mosel kann auch in Etappen als Rundweg zur Mosel hin gegangen werden.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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