Valwig

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Valwig
Valwig
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Valwig hervorgehoben
50.1430555555567.210277777777872Koordinaten: 50° 9′ N, 7° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Cochem
Höhe: 72 m ü. NN
Fläche: 5,7 km²
Einwohner: 447 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56812
Vorwahl: 02671
Kfz-Kennzeichen: COC
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 086
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Ravenéstraße 61
56812 Cochem
Ortsbürgermeister: Alfons Fuchs

Valwig ist ein Weinort an der Mosel im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Die Ortsgemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Cochem.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Der Ort liegt am rechten Ufer der Mosel (Flusskilometer 55). Die Kreisstadt Cochem nur 3 km entfernt.

[Bearbeiten] Geologie

Das Moseltal gehört zum Rheinischen Schiefergebirge und ist durch steile und zerkluftete Berghänge gekennzeichnet.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde Valwig gliedert sich in die folgenden Ortsteile (Lage in Höhenmetern ü.NN):

  • Valwig / Mosel (72 m ü. NN)
  • Valwigerberg (300 m ü. NN)

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Die Gemarkung Valwig grenzt an der Mosel flussabwärts an Cochem, flussaufwärts an Bruttig-Fankel und ist durch die Mosel von Ernst getrennt. Über den Valwigerberg ist die Gemeinde Treis-Karden zu erreichen.

[Bearbeiten] Geschichte

In den ersten Urkunden wird Valwig als "Falavoia" (866 n. Chr.), "Falaveia" (893 n. Chr.) und "Valefayer" (1130 n. Chr.) erwähnt. Man geht allerdings davon aus, das Valwig schon von Kelten und Römern bewohnt wurde. Dafür spricht die kelto-romanischen Bezeichnung "Balbiacum", was übersetzt "Siedlung des Balbius" heißt. Valwig zählt somit zu den ältesten Moselorten. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen endete die jahrhundertelange Herrschaft Kurtriers. 1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1947 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Wappen: s. Alfons Friderichs: Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell. Darmstadt 2001, ISBN 3-00-008064-3.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Valwig besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[1]

Pfarrkirche St. Martin

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Pfarrkirche St. Martin

Die in den Jahren 1823 - 27 von Johann Claudius von Lassaulx erbaute Pfarrkirche die über dem Ortsteil Valwig thront, gilt als erste neuromanische Kirche in Deutschland.

[Bearbeiten] Wallfahrtskirche St. Maria und Magdalena

Der Bau der kleinen Wallfahrtskapelle auf dem Valwiger Berg geht zurück bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts. Nach der Häufung von Berichten über Gebetserhörungen wurde sie vom Ritter Johann von Winneburg erbaut, um das "wundertätige Bild unserer lieben Frau vom Berge" zu ehren.

[Bearbeiten] Wanderwege

Entlang der Weinberge von Valwig, an denen Riesling angebaut wird, verlaufen zwei bekannte Wanderwege. Moselabwärts in Richtung Cochem verläuft der 7,5 Kilometer lange Apolloweg Valwig. Er wurde von der Gemeinde Valwig unter anderem mit Mitteln aus dem Europäischen LEADER II Programm geschaffen. Seit kurzem führt auch der rund 4,4 km lange BREVA Weg moselaufwärts zum Ortsteil Valwigerberg und der Nachbargemeinde Bruttig-Fankel. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Gemeinden Bruttig-Fankel, Ernst und Valwig aus deren Namensbestandteilen sich auch der Name des Weges ableitet.

[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise

  1. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat [1]

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Valwig – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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