Simbabwische Fußballnationalmannschaft

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Simbabwe
Republic of Zimbabwe
Verbandslogo
Spitzname(n) The Warriors
Verband Zimbabwe Football Association
Konföderation CAF
Trainer DeutschlandDeutschland Klaus-Dieter Pagels
Heimstadion National Sports Stadium
FIFA-Code ZIM
FIFA-Rang 106. (314 Punkte)
(Stand: 27. November 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Rhodesien Sud 1923Südrhodesien Südrhodesien 0:5 Australien AustralienAustralien
(Salisbury, Rhodesien; 14. Juni 1950)
SimbabweSimbabwe Simbabwe 6:0 Mosambik Mosambik Volksrepublik 1975Mosambik
(Harare, Simbabwe; 20. April 1980)
Höchster Sieg
BotswanaBotswana Botswana 0:7 Simbabwe SimbabweSimbabwe
(Gaborone, Botswana; 26. August 1990)
Höchste Niederlagen
Rhodesien Sud 1923Südrhodesien Südrhodesien 0:5 Australien AustralienAustralien
(Salisbury, Rhodesien; 14. Juni 1950)
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste 5:0 Simbabwe SimbabweSimbabwe
(Abidjan, Elfenbeinküste; 13. August 1989)
ZaireZaire Zaire 5:0 Simbabwe SimbabweSimbabwe
(Kinshasa, Zaire; 4. Juni 1995)
Erfolge bei Turnieren
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 2004)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2004, 2006
(Stand: unbekannt)

Die simbabwische Fußballnationalmannschaft, auch The Warriors genannt, ist die Nationalmannschaft von Simbabwe und wurde durch die Zimbabwe Football Association kontrolliert. Trainiert wird die Mannschaft seit 2010 von Klaus Dieter Pagels. [2]


Geschichte[Bearbeiten]

Bekannt war die Mannschaft bis ins Jahr 1980 als Nationalelf von Rhodesien, wie Simbabwe früher hieß.

Die Mannschaft nahm noch nie an der Weltmeisterschaft teil, war jedoch für zwei Africa Cup-Turniere qualifiziert und gewann zudem vier Mal die Meisterschaft des südlichen Afrikas. Nach dem Scheitern in der Qualifikation für den Afrika Cup 2013 und die Verwicklung in Spielmanipulationen wurde die Nationalmannschaft am 3. November 2012 aufgelöst.[3] Die FIFA hatte zuvor den ehemaligen Nationaltrainer und -spieler Sunday Chidzambwa sowie die Zimbabwe Football Association Chief Executive Officer Henrietta Rushwaya wegen Spielemanipulation und 16 Spieler für 10 Jahre gesperrt.[4]

Turniere[Bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

  • 1930: bis 1966 nicht teilgenommen
  • 1970: nicht qualifiziert
  • 1974: nicht qualifiziert
  • 1978: nicht teilgenommen
  • 1982 bis 2014: nicht qualifiziert

In der Qualifikation für die WM in Brasilien konnte Simbabwe sich gegen Ägypten, Guinea und den Nachbarn Mosambik nicht durchsetzen und hatte bereits am 9. Juni 2013 nach einer 2:4-Heimniederlage gegen Ägypten keine Chance mehr, sich zu qualifizieren.

Afrikameisterschaft[Bearbeiten]

Afrikanische Nationenmeisterschaft[Bearbeiten]

Bei dieser Meisterschaft sind nur Spieler spielberechtigt, die in den nationalen Meisterschaften ihrer Heimatländer spielen. Die Spiele werden von der FIFA als Freundschaftsspiele oder nicht gezählt.

Südafrikameisterschaft (COSAFA Cup)[Bearbeiten]

  • 1997: nicht qualifiziert
  • 1998: Zweiter
  • 1999: Viertelfinale
  • 2000: Südafrikameister
  • 2001: Zweiter
  • 2002: Viertelfinale
  • 2003: Südafrikameister
  • 2004: Halbfinale
  • 2005: Südafrikameister
  • 2006: Halbfinale
  • 2007: nicht qualifiziert
  • 2008: Viertelfinale
  • 2009: Südafrikameister
  • 2013: Zweiter

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Nationalmannschaft Simbabwes 2009

Länderspiele gegen deutschsprachige Mannschaften[Bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
1. 04.12.1983 Harare SimbabweSimbabwe Simbabwe 3:2 SchweizSchweiz Schweiz

Bisher gab es keine Spiele gegen Deutschland, Österreich, Luxemburg und Liechtenstein.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, November 2014. Abgerufen am 27. November 2014
  2. Olaf Jansen: Simbabwe: Vom Realschullehrer zum Nationaltrainer; zeit.de, 26. Dezember 2012
  3. Zimbabwe axes national football team - Football; AFP-Bericht bei Al Jazeera English, 2. November 2012 (englisch); abgerufen am 5. November 2012.
  4. Moses Chibaya: Sunday Chidzambwa, Rushwaya get life bans; The Zimbabwean (englisch), 20. Oktober 2012, abgerufen am 5. November 2012