Guineische Fußballnationalmannschaft

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Guinea
République de Guinée
Fed guinee.svg
Spitzname(n) Syli National(e)
Verband Fédération guinéenne de football
Konföderation CAF
Trainer FrankreichFrankreich Michel Dussuyer
Heimstadion Stade du 28-Septembre
FIFA-Code GUI
FIFA-Rang 55. (552 Punkte)
(Stand: 23. Oktober 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
GuineaGuinea Guinea 2:3 DDR Deutschland Demokratische Republik 1949DDR
(Conakry, Guinea; 16. Dezember 1962)
Höchster Sieg
GuineaGuinea Guinea 14:0 Mauretanien MauretanienMauretanien
(Guinea; 20. Mai 1972)
Höchste Niederlage
TunesienTunesien Tunesien 5:0 Guinea GuineaGuinea
(Tunis, Tunesien; 5. August 1988)
Erfolge bei Turnieren
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 10 (Erste: 1970)
Beste Ergebnisse Zweiter Platz 1976
(Stand: Januar 2012)

Die guineische Fußballnationalmannschaft, auch Syli National(e) genannt, ist das Auswahlteam der Fédération guinéenne de football. Guinea konnte sich bisher nie für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren und belegte als bestes Resultat in der Fußball-Afrikameisterschaft 1976 den zweiten Platz. Bei der Fußball-Afrikameisterschaft 2012 gewann Guinea zwar gegen Botswana mit 6:1, womit erstmals wieder nach 42 Jahren eine Mannschaft bei der Afrikameisterschaft ein Spiel mit fünf Toren Unterschied gewann, durch die Niederlage gegen Mali und das Remis gegen Ghana schied Guinea aber bereits in der Vorrunde aus.

Turniere[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Die Guineische Fußballnationalmannschaft nahm erstmals 1968 bei den Olympischen Spielen an einem internationalen Fußballturnier teil.

1968 in Mexiko Stadt Vorrunde
1972 in München nicht qualifiziert
1976 in Montreal nicht qualifiziert
1980 in Moskau nicht teilgenommen
1984 in Los Angeles nicht qualifiziert

Nach 1984 nahm die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teil, eine Olympiamannschaft konnte sich noch nicht qualifizieren.

Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

1930 in Uruguay nicht teilgenommen
1934 in Italien nicht teilgenommen
1938 in Frankreich nicht teilgenommen
1950 in Brasilien nicht teilgenommen
1954 in der Schweiz nicht teilgenommen
1958 in Schweden nicht teilgenommen
1962 in Chile nicht teilgenommen
1966 in England zurückgezogen
1970 in Mexiko Anmeldung durch die FIFA abgelehnt[2]
1974 in Deutschland nicht qualifiziert
1978 in Argentinien nicht qualifiziert
1982 in Spanien nicht qualifiziert
1986 in Mexiko nicht qualifiziert
1990 in Italien nicht qualifiziert
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan disqualifiziert
2006 in Deutschland nicht qualifiziert
2010 in Südafrika nicht qualifiziert
2014 in Brasilien nicht qualifiziert

In der Qualifikation für die WM in Brasilien traf Guinea auf Ägypten, Simbabwe und Mosambik, gegen die sich Guinea nicht durchsetzen konnte und bereits vor dem vorletzten Spiel aufgrund des Sieges von Ägypten am 16. Juni 2013 in Mosambik keine Chance mehr hatte, sich zu qualifizieren.

Afrikameisterschaft[Bearbeiten]

1957 in Sudan nicht teilgenommen
1959 in Ägypten nicht teilgenommen
1962 in Äthiopien nicht teilgenommen
1963 in Ghana disqualifiziert
1965 in Tunesien nicht qualifiziert
1968 in Äthiopien nicht qualifiziert
1970 in Sudan Vorrunde
1972 in Kamerun nicht qualifiziert
1974 in Ägypten Vorrunde
1976 in Äthiopien Zweiter
1978 in Ghana nicht qualifiziert
1980 in Nigeria Vorrunde
1982 in Libyen nicht qualifiziert
1984 in der Elfenbeinküste nicht qualifiziert
1986 in Ägypten nicht qualifiziert
1988 in Marokko nicht qualifiziert
1990 in Algerien nicht qualifiziert
1992 in Senegal nicht qualifiziert
1994 in Tunesien Vorrunde
1996 in Südafrika nicht qualifiziert
1998 in Burkina Faso Vorrunde
2000 in Ghana/Nigeria nicht qualifiziert
2002 in Mali disqualifiziert
2004 in Tunesien Viertelfinale
2006 in Ägypten Viertelfinale
2008 in Ghana Viertelfinale
2010 in Angola nicht qualifiziert
2012 in Gabun und Äquatorialguinea Vorrunde
2013 in Südafrika nicht qualifiziert
2015 in Äquatorialguinea qualifiziert
2017
2019 in Kamerun
2021 in der Elfenbeinküste
2023 in Guinea Als Veranstalter qualifiziert

Afrikanische Nationenmeisterschaft[Bearbeiten]

  • 2009: nicht qualifiziert
  • 2011: nicht qualifiziert
  • 2014: nicht qualifiziert

Amilcar Cabral-Cup[Bearbeiten]

  • 1979 Dritter
  • 1980 Dritter
  • 1981 Sieger
  • 1982 Sieger
  • 1983 Vorrunde
  • 1984 Vorrunde
  • 1985 Vorrunde
  • 1986 Halbfinale
  • 1987 Sieger
  • 1988 Sieger
  • 1989 Zweiter
  • 1991 Vorrunde
  • 1993 Vorrunde
  • 1995 Vorrunde
  • 1997 Dritter
  • 2000 Dritter
  • 2001 nicht teilgenommen
  • 2005 Sieger
  • 2007 Vorrunde

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Die Auflistung umfasst das Aufgebot, das für die Afrikameisterschaft vom 21. Januar bis zum 12. Februar 2012 nominiert wurde.

Nr. Name Verein vor Turnierbeginn Geburtstag
Torhüter
Aboubacar Camara SpanienSpanien CD Alcoyano 1. Juni 1993
Abdul Aziz Keita GuineaGuinea AS Kaloum 17. Juni 1990
Naby Yattara FrankreichFrankreich AC Arles-Avignon 12. Januar 1984
Abwehr
Thierno Bah SchweizSchweiz FC Lausanne-Sport 5. Oktober 1982
Dianbobo Baldé FrankreichFrankreich AC Arles-Avignon 5. Oktober 1975
Ibrahima Sory Bangoura MaliMali Djoliba AC 8. Dezember 1982
Lanfia Camara BelgienBelgien White Star Woluwe 3. Oktober 1986
Morlaye Cissé TunesienTunesien El-Gawafel Sportives de Gafsa 19. Dezember 1983
Ibrahima Diallo BelgienBelgien Waasland-Beveren 26. September 1985
Oumar Kalabane Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Al-Dhafra 8. April 1981
Kamil Zayatte TurkeiTürkei Istanbul Büyükşehir Belediyespor 7. März 1985
Mittelfeld
Mamadou Bah DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart 25. April 1988
Habib Baldé RumänienRumänien Universitatea Cluj 8. Februar 1985
Sadio Diallo FrankreichFrankreich SC Bastia 28. Dezember 1990
Pascal Feindouno SchweizSchweiz FC Sion 27. Februar 1981
Naby Soumah TunesienTunesien CS Sfax 25. Januar 1985
Angriff
Alhassane Bangoura SpanienSpanien Rayo Vallecano 30. März 1992
Ismaël Bangoura Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Al-Nasr SC 2. Januar 1985
Ousmane Barry TunesienTunesien Étoile Sportive du Sahel 27. September 1991
Abdoul Camara FrankreichFrankreich FC Sochaux 20. Februar 1990
Ibrahima Conte BelgienBelgien KAA Gent 14. Mai 1992
Ibrahima Traoré DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach 21. April 1988
Ibrahima Yattara Saudi-ArabienSaudi-Arabien Al-Shabab 3. Juni 1980

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Oktober 2014. Abgerufen am 28. Oktober 2014
  2. fifa.com: History of the FIFA World Cup Preliminary Competition (by year) (PDF; 325 kB), S. 19