Senegalesische Fußballnationalmannschaft
| Spitzname(n) | Les Lions de la Teranga Löwen von Teranga |
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| Verband | Fédération Sénégalaise de Football |
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| Konföderation | CAF | ||
| Trainer | |||
| Kapitän | Lamine Diatta | ||
| Rekordtorschütze | Henri Camara (29) | ||
| Rekordspieler | Henri Camara (99) | ||
| Heimstadion | Stadion Léopold Sédar Senghor | ||
| FIFA-Code | SEN | ||
| FIFA-Rang | 76. (463 Punkte) (Stand: 9. Mai 2013)[1] |
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| Statistik | |||
|---|---|---|---|
| Erstes Länderspiel (Elfenbeinküste; 31. Dezember 1961) |
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| Höchster Sieg (Dakar, Senegal; 9. Oktober 2010) |
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| Höchste Niederlage (Tunesien; 15. Juli 1995) und weitere 7 Spiele |
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| Erfolge bei Turnieren | |||
| Weltmeisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 1 (Erste: 2002) | ||
| Beste Ergebnisse | Viertelfinale 2002 | ||
| Afrikameisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 12 (Erste: 1965) | ||
| Beste Ergebnisse | 2. Platz 2002 | ||
| (Stand: 8. Februar 2012) | |||
Die senegalesische Fußballnationalmannschaft wird von der "Fédération Sénégalaise de Football" kontrolliert. Ihren größten Auftritt hatte sie mit dem Viertelfinaleinzug bei der WM 2002.
Inhaltsverzeichnis |
Turniere [Bearbeiten]
Weltmeisterschaft 2002 [Bearbeiten]
Bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea sorgte die senegalesische Mannschaft im ersten Spiel für eine nicht für möglich gehaltene Sensation, als sie den Titelverteidiger und Turnierfavoriten Frankreich 1:0 bezwang. In der Euphorie erkämpfte sich das Team zwei Unentschieden gegen Dänemark (1:1) und Uruguay (3:3) und stand damit im Achtelfinale. Dort wurde Schweden mit 2:1 nach Verlängerung bezwungen; beide Tore schoss Henri Camara. Erst im Viertelfinale unterlag der Senegal einer anderen WM-Überraschungsmannschaft, der Türkei, mit 0:1 nach Verlängerung. Der Siegeszug machte den Senegal zu einem der erfolgreichsten WM-Debütanten seit 1950.
Afrikameisterschaften [Bearbeiten]
Zum ersten Mal war Senegal 1965 für den Afrika-Cup qualifiziert. Das Team schied nach einem Losentscheid zugunsten Tunesiens ungeschlagen in der Vorrunde aus. Bei der zweiten Teilnahme 1968 konnte sich Senegal in der Vorrunde nicht gegen Ghana und die DR Kongo durchsetzen und schied erneut aus.
Erst 18 Jahre später, 1986, konnte sich Senegal wieder qualifizieren. In der Vorrunde schlug man neben Mosambik auch überraschend den späteren Sieger Ägypten, verlor aber gegen Elfenbeinküste und scheiterte abermals in der ersten Runde.
1990 schließlich konnte sich Senegal bis ins Halbfinale spielen, mit nur einem einzigen Sieg, da lediglich acht Teams am Turnier teilnahmen. Am Ende wurde das Team Vierter, der bis dahin größte Erfolg im senegalesischen Fußball außerhalb Westafrikas.
1992 durfte Senegal dann sogar das Turnier austragen. Die hohen Erwartungen konnte die Mannschaft aber nicht ganz erfüllen, im Viertelfinale verlor sie gegen Kamerun.
1994 und 2000 scheiterten die Senegalesen erneut im Viertelfinale. Der große Durchbruch gelang 2002, als man sich bis ins Turnierfinale spielte und dort erst im Elfmeterschießen gegen Kamerun unterlag.
2004 unterlag Senegal dem späteren Cupsieger Tunesien im Viertelfinale. 2006 wurde man Vierter. Bei der Afrikameisterschaft 2008 schied man in der Vorrunde aus. Seither genügen die Leistungen der Senegalesen nicht den Erwartungen. In der Qualifikation für die WM 2010 scheiterte man vorzeitig und konnte sich nicht für die Afrika-Meisterschaft 2010 qualifizieren.
Für die Fußball-Afrikameisterschaft 2012 qualifizierte sich der Senegal mit fünf Siegen und einem Remis und galt vor Turnierbeginn - auch weil einige andere starke Mannschaften sich nicht qualifizieren konnten - als einer der Turnierfavoriten. Nach drei Niederlagen gegen in der FIFA-Weltrangliste schlechter platzierte Mannschaften schied der Senegal aber bereits in der Vorrunde aus. Aufgrund des Ausscheidens wurde Trainer Amara Traoré am 8. Februar 2012 entlassen.[2]
Copa Amilcar [Bearbeiten]
An der Copa Amilcar Cabral, dem Turnier für westafrikanische Nationalmannschaften, nahm Senegal immer teil, seitdem sie 1979 das erste Mal ausgetragen wurde. Eine Ausnahme bildet hier 2001, als die U23 des Landes das Turnier in Kap Verde spielte - und prompt gewann.
Der Senegal konnte die Copa Amilcar bereits 8-mal gewinnen, häufiger als jedes andere Team Westafrikas. Trotzdem hat die senegalesische Elf keine Ausnahmestellung im westafrikanischen Fußball: Beim Turnier 2005 verlor sie das Finale gegen Gambia, 2000 war sie der Nationalmannschaft der Kap Verde unterlegen.
Weitere Turniere [Bearbeiten]
- WAFU Laurent Gbagbo African Unity Cup 2005 - 3. Platz
- CEDEAO-Cup (Turnier für westafrikanische Teams, wird nicht mehr ausgetragen)
- 1977 & 1983 - nicht teilgenommen
- 1985 - 1. Platz
- 1987 - 3. Platz
- 1990 - 2. Platz
- 1991 - 2. Platz
- African Games
- African Games 1987 - Vorrunde
Seit 1991 sind die African Games ein U23-Turnier, das senegalesische Team nahm bisher nur 2003 daran teil und schied in der Vorrunde aus.
Weltmeisterschaften [Bearbeiten]
| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis[3] | Trainer | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1930 | Uruguay | nicht teilgenommen | Kein selbstständiger Staat | |||
| 1934 | Italien | nicht teilgenommen | Kein selbstständiger Staat | |||
| 1938 | Frankreich | nicht teilgenommen | Kein selbstständiger Staat | |||
| 1950 | Brasilien | nicht teilgenommen | Kein selbstständiger Staat | |||
| 1954 | Schweiz | nicht teilgenommen | Kein selbstständiger Staat | |||
| 1958 | Schweden | nicht teilgenommen | Kein selbstständiger Staat | |||
| 1962 | Chile | nicht teilgenommen | 1. Spiel erst nach Beginn der Qualifikation | |||
| 1966 | England | zurückgezogen | Alle 15 afrikanischen Mannschaften zogen sich aus der Qualifikation zurück, da die FIFA den Mannschaften aus Afrika, Asien und Ozeanien nur einen Endrundenplatz zugestand. | |||
| 1970 | Mexiko | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 1. Runde nach Entscheidungsspiel an Marokko gescheitert. | |||
| 1974 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 1. Runde erneut an Marokko gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | |||
| 1978 | Argentinien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 1. Runde an Togo gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | |||
| 1982 | Spanien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation wieder in der 1. Runde an Marokko gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | |||
| 1986 | Mexiko | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 1. Runde an Angola im Elfmeterschießen gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | |||
| 1990 | Italien | nicht teilgenommen | ||||
| 1994 | USA | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 2. Runde erneut an Marokko gescheitert. | |||
| 1998 | Frankreich | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 1. Runde erneut an Togo gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | |||
| 2002 | Südkorea/Japan | Viertelfinale | Türkei | 7. | Bruno Metsu | Niederlage nach Verlängerung durch Golden Goal. Sieg im Eröffnungsspiel gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich. |
| 2006 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 2. Runde erneut an Togo gescheitert. | |||
| 2010 | Südafrika | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 2. Runde an Algerien gescheitert. | |||
| 2014 | Brasilien | In der Qualifikation trifft der Senegal zunächst auf Angola, Uganda und Liberia, das nach dem Rückzug von Mauritius für die 2. Runde qualifiziert ist.[4] | ||||
| 2018 | Russland | |||||
| 2022 | Katar |
Fußball-Afrikameisterschaft [Bearbeiten]
| 1957 bis 1963 | nicht teilgenommen |
| 1965 in Tunesien | 4. Platz |
| 1968 in Äthiopien | Vorrunde |
| 1970 in Sudan | nicht qualifiziert |
| 1972 in Kamerun | nicht qualifiziert |
| 1974 in Ägypten | nicht qualifiziert |
| 1976 in Äthiopien | nicht qualifiziert |
| 1978 in Ghana | nicht qualifiziert |
| 1980 in Nigeria | nicht teilgenommen |
| 1982 in Libyen | nicht qualifiziert |
| 1984 in der Elfenbeinküste | nicht qualifiziert |
| 1986 in Ägypten | Vorrunde |
| 1988 in Marokko | nicht qualifiziert |
| 1990 in Algerien | 4. Platz |
| 1992 im Senegal | Viertelfinale |
| 1994 in Tunesien | Viertelfinale |
| 1996 in Südafrika | nicht qualifiziert |
| 1998 in Burkina Faso | nicht qualifiziert |
| 2000 in Ghana und Nigeria | Viertelfinale |
| 2002 in Mali | 2. Platz |
| 2004 in Tunesien | Viertelfinale |
| 2006 in Ägypten | 4. Platz |
| 2008 in Ghana | Vorrunde |
| 2010 in Angola | nicht qualifiziert |
| 2012 in Gabun und Äquatorialguinea | Vorrunde |
| 2013 in Südafrika | nicht qualifiziert |
Kader der Afrikameisterschaft 2012 [Bearbeiten]
Bekannte Spieler [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Mai 2013. Abgerufen am 9. Mai 2013
- ↑ FIFA.com: Senegal feuert Trainer Traore
- ↑ Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)
- ↑ FIFA.com: Mauritius zieht Nationalelf zurück
Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo, Demokratische Republik | Kongo, Republik | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | Sansibar | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Südsudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik
Assoziierte Mitglieder
Réunion
Ehemalige Afrikanische Nationalmannschaften
Vereinigte Arabische Republik (Syrien/Ägypten)
Fußballnationalmannschaften der:
AFC (Asien) | CONCACAF (Nord-, Zentralamerika, Karibik) | CONMEBOL (Südamerika) | OFC (Ozeanien) | UEFA (Europa)