Snake River

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Dieser Artikel behandelt den Snake River, Nebenfluss des Columbia Rivers, im Westen der USA. Zu anderen Flüssen dieses Namens siehe Snake River (Begriffsklärung)
Snake River
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Snake River an der Perrine Bridge in Twin Falls

Snake River an der Perrine Bridge in Twin Falls

Daten
Gewässerkennzahl US1533479
Lage Wyoming, Idaho, Oregon, Washington (USA)
Flusssystem Columbia River
Abfluss über Columbia River → Pazifischer Ozean
Quelle Yellowstone National Park, Rocky Mountains, Wyoming
44° 7′ 49″ N, 110° 13′ 10″ W44.130277777778-110.219444444442723
Quellhöhe 2723 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Columbia River46.186111111111-119.02861111111104Koordinaten: 46° 11′ 10″ N, 119° 1′ 43″ W
46° 11′ 10″ N, 119° 1′ 43″ W46.186111111111-119.02861111111104
Mündungshöhe 104 m[1]
Höhenunterschied 2619 m
Länge 1674 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 41.700 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
1614 m³/s
Linke Nebenflüsse Salt River, Portneuf River, Owyhee River, Malheur River, Powder River, Grande Ronde River
Rechte Nebenflüsse Heart River, Henrys Fork, Boise River, Salmon River, Clearwater River, Palouse River
Durchflossene Stauseen American Falls Reservoir, Brownlee Reservoir, Hells Canyon Reservoir, Oxbow Reservoir
Schiffbar Bis Lewiston
National Wild and Scenic River
Aussichtspunkt Oxbow Bend am Snake River im Grand-Teton-Nationalpark

Aussichtspunkt Oxbow Bend am Snake River im Grand-Teton-Nationalpark

Der Snake River ist ein 1674 km[2] langer Nebenfluss des Columbia Rivers im Nordwesten der Vereinigten Staaten.

Der Snake River hat seine Quelle an der kontinentalen Wasserscheide im Yellowstone-Nationalpark, fließt dann in Wyoming nach Süden durch den Grand-Teton-Nationalpark. Hinter dem Snake River Canyon biegt er nach Westen ab und erreicht die Snake River Plain, eine Ebene, die sich über rund 600 km bogenförmig durch das südliche Idaho zieht. Er fließt an den Städten Idaho Falls, Pocatello, Twin Falls und Boise vorbei und bildet mehrere Stauseen wie das American Falls Reservoir. Auf der Höhe von Twin Falls bildet der Snake River die 70 m hohen Shoshone Falls, auch Niagara of the west genannt. Dann strömt er weiter nach Norden und bildet einen Teil der Grenze zwischen Idaho und Oregon.

Südlich von Lewiston bildet der Snake River den Hells Canyon, der mit bis zu 2410 m Tiefe zu den tiefsten Schluchten der Welt zählt. Nach dem Zusammenfluss mit dem Clearwater River wird der Fluss im US-Bundesstaat Washington mehrfach zur Energieerzeugung aufgestaut und mündet schließlich bei Pasco in den Columbia River. Im Einzugsgebiet des Snake River liegen unter anderem die Owyhee-Talsperre, die Dworshak-Talsperre und der nach einem Dammbruch im Jahr 1976 nicht wieder aufgebaute Teton-Staudamm.

Früher wurde der Fluss unter anderem Shoshone River und auch Lewis River genannt, nachdem die Lewis-und-Clark-Expedition im Jahr 1805 einen Teil des Flusses erforscht hatte. Der Name Snake stammt möglicherweise von einem S-förmigen Handzeichen der Shoshone-Indianer, das einen schwimmenden Lachs symbolisierte.

Am Oberlauf des Flusses sind rund 670 km des Snake Rivers selbst und seiner Zuflüsse im Yellowstone- und Grand-Teton-Nationalpark als National Wild and Scenic River ausgewiesen,[3] im weiteren Verlauf haben noch einmal 107 km unterhalb des Hells Canyon Dam im Hells Canyon of the Snake River[4] denselben Status.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Snake River – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Snake River im Geographic Names Information System des United States Geological Survey
  2. United States Geological Survey. 1987. Largest Rivers in the United States. Abgerufen am 20. Januar 2008.
  3. National Park Service: Snake River Headwaters Comprehensive Management Plan, Pressemitteilung vom 6. März 2014
  4. National Wild & Scenic Rivers – Snake River (Hells Canyon)