Éréac

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Éréac
Erieg
Wappen von Éréac
Éréac (Frankreich)
Éréac
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Saint-Brieuc
Kanton Broons
Gemeindeverband Lamballe Terre et Mer
Koordinaten 48° 16′ N, 2° 21′ WKoordinaten: 48° 16′ N, 2° 21′ W
Höhe 91–179 m
Fläche 21,21 km2
Einwohner 679 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 32 Einw./km2
Postleitzahl 22250
INSEE-Code
Website http://www.ereac.fr

Éréac (bretonisch: Erieg) ist eine französische Gemeinde mit 679 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Brieuc und zum Kanton Broons. Die Bewohner nennen sich Éréacais(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Éréac liegt etwa 53 Kilometer westnordwestlich von Rennes und 48 Kilometer südwestlich von Saint-Malo im Südosten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Gemeinde ist zwar gallo-römisch – doch gibt es keine Siedlungsspuren aus dieser Zeit. Die adeligen Familien, die den Ort verwalteten, waren zuerst die Le Châtelier, danach die Villeblanche und ab dem 16. Jahrhundert die Montmorency. Innerhalb weniger Jahrzehnte nach 1789 wechselte Éréac mehrfach die Zuteilung. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Broons. Zudem war sie von 1793 bis 1801 Teil des Kantons Langourla, danach 1801 bis 1821 des Kantons Merdrignac und ist seit 1821 Teil des Kantons Broons. Von 1801 bis 1821 war Éréac verwaltungstechnisch Teil des Arrondissements Loudéac und seither Teil des Arrondissements Dinan. Erste namentliche Erwähnung von Éréac als Yriac in einer Schenkungsurkunde der Abtei von Saint-Malo im Jahr 1330.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1836 1841 1911 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 1.157 1.026 1.327 1.254 1.563 1.430 1.021 921 817 736 706 600 624 674
Quellen: Cassini und INSEE

Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Pierre (12.–15. Jahrhundert)
  • Kapelle Sainte-Anne et Saint-Jean-Baptiste du Châtelier in Le Châtelier (15. Jahrhundert und 1775)
  • Kapelle Les Rotouers/Les Rothouers; erbaut 1765, erneuert 1858
  • ehemaliges Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert
  • Herrenhaus Manoir du Bois-Roulier, 17.–20. Jahrhundert
  • Bauernhaus/Landgut von La Claie
  • Herrenhaus Manoir de la Corbinais in La Corbinais aus dem 16. Jahrhundert
  • ein befestigtes Haus in Coët Bicor aus dem 15. Jahrhundert
  • alte Häuser im Ortsteil La Reigneraie
  • ein altes Haus am Kirchplatz
  • Dorfbrunnen
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Éréac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten (französisch)
  2. Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege