Brasilianische Basketballnationalmannschaft

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Dieser Artikel beschreibt die brasilianische Auswahl der Herren. Für die Damenauswahl siehe Brasilianische Basketballnationalmannschaft der Damen.
Brasilien
Brasil
BrasilienBrasilien
Verband CBB
FIBA-Mitglied seit 1935
FIBA-Weltranglistenplatz 9
Trainer Rubén Magnano
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 17
Beste Ergebnisse Gold. Platz (1959, 1963)
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 13
Beste Ergebnisse Bronze. Platz (1948, 1960, 1964)
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Amerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 17
Beste Ergebnisse Gold. Platz (1984, 1988, 2005, 2009)
Homepage CBB: Atletas da Seleção Masculina
(Stand: 13. September 2015)

Die brasilianische Basketballnationalmannschaft der Männer vertritt Brasilien bei Basketball-Länderspielen. Sie nahm bislang an allen Weltmeisterschaften (erstmals 1950 ausgetragen) teil und gewann diesen Wettbewerb zweimal. Ihr bislang letzter großer Titelgewinn war die Amerikameisterschaft 2009.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erfolgreichste Zeit der Nationalmannschaft war in den 1950er- und 1960er-Jahren. In dieser Zeit erreichte sie sechsmal in Folge das Halbfinale der Weltmeisterschaften (1950–1970), dreimal (1948, 1960, 1964) gewann sie die olympische Bronzemedaille. Wichtigste Spieler besonders bei den WM-Triumphen 1959 und 1963 waren Amaury Pasos und Wlamir Marques, später übernahm vor allem Ubiratan Maciel die Führungsrolle. Ab Ende der 1970er-Jahre entwickelte sich neben Marcel de Souza und Marcos „Marquinhos“ Leite besonders Oscar Schmidt zum Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft. Er blieb bis in die 1990er-Jahre hinein ihr überragende Scorer und führte Brasilien bei den Panamerikaspielen 1987 in Indianapolis überraschend zum Finaltriumph gegen die USA. Ab den 2000er-Jahren etablierten sich vermehrt brasilianische Spieler wie Nenê, Leandro Barbosa, Anderson Varejão und Tiago Splitter in der NBA. Während mit diesen in der Folgezeit einige Erfolge wie der zweimalige Gewinn der Amerikameisterschaft gelangen, verpasste man ohne die NBA-Akteure durch das Vorrunden-Aus bei der Amerikameisterschaft 2013 erstmals die sportliche Qualifikation für eine Weltmeisterschaft.

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader Brasiliens bei den Olympischen Spielen 2016
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
5 Raul Togni Neto 19.05.1992 185 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Utah Jazz
8 Vítor Benite 20.02.1990 190 SpanienSpanien UCAM Murcia
9 Marcelo Huertas 25.05.1983 191 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Lakers
19 Leandro Barbosa 28.11.1982 194 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
55 Rafael Luz 11.02.1992 188 SpanienSpanien Laboral Kutxa
Forwards (SF, PF)
10 Alex Garcia 04.03.1980 192 Associação Bauru BC
12 Guilherme Giovannoni 02.06.1980 204 UniCEUB Brasília
14 Marquinhos 31.05.1984 207 CR Flamengo
30 Rafael Hettsheimeir 16.06.1986 208 Associação Bauru BC
Center (C)
6 Cristiano Felício 07.07.1992 208 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chicago Bulls
13 Nenê 13.09.1982 211 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Rockets
23 Augusto Lima 17.09.1991 208 SpanienSpanien Real Madrid
Trainer
Nat. Name Position
ArgentinienArgentinien Rubén Magnano Cheftrainer
BrasilienBrasilien Gustavo De Conti Trainerassistent
BrasilienBrasilien José Alves Neto Trainerassistent
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 5. August 2016

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschneiden bei internationalen Wettbewerben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004 - nicht qualifiziert
  • 2008 - nicht qualifiziert
  • 2012 - Vorrunde
  • 2016 - qualifiziert

Amerikameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panamerikanische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südamerikameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]