Estnisches Heer

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Estnisches Heer
Eesti Maavägi
Maavagi crest.svg
Wappen der Eesti Maavägi
Aufstellung 3. September 1991
Land EstlandEstland Estland
Streitkräfte Estnische Verteidigungsstreitkräfte
Typ Teilstreitkraft (Heer)
Grobgliederung 1. Infanteriebrigade
2. Infanteriebrigade
Stärke ca. 3.300 Soldaten
Stationierungsorte Tallinn, Tapa, Paldiski, Tartu, Võru, Jõhvi, Pärnu
Führung
Oberkommandierender der Streitkräfte Präsident der Republik Estland
Militärischer Oberbefehlshaber Kindral Riho Terras
Befehlshaber des Heeres - (direkt dem HQ der Streitkräfte unterstellt)[1]

Das Estnische Heer (estnisch Eesti Maavägi) ist die bedeutendste Teilstreitkraft der estnischen Streitkräfte (Eesti Kaitsevägi). Aktuell (Stand 2017) verfügen die Landstreitkräfte über zwei Infanteriebrigaden, die auf mehrere Standorten im Norden bzw. Südosten des Landes verteilt sind. Der wichtigste Militärbasis befindet sich in Tapa, wo ein Brigadehauptquartier und zahlreiche andere Einheiten stationiert sind.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits zwischen 1918 und 1940 gab es ein estnisches Heer. Unter massivem Druck und Gewaltandrohung durch die Sowjetunion traten die baltischen Länder 1940 dieser bei. Die estnische Armee (und damit auch das Heer) wurden in der Folgezeit aufgelöst/ in die sowjetischen Streitkräfte integriert.

Estland gewann 1991 seine Unabhängigkeit zurück; die Streitkräfte wurden am 3. September 1991 neu gegründet. Die allgemeine Wehrpflicht führte Estland 1992 ein; 1995 beteiligte sich das estnische Heer erstmals mit einer Einheit an der UN-Mission in Kroatien. Diese Jahre des Neuaufbaus waren durch die Wiederherstellung einer funktionsfähigen Infrastruktur, der Beschaffung von (größtenteils gebrauchter) Militärtechnik, einer Annäherung an den Westen und die zunehmende Zusammenarbeit mit den baltischen und skandinavischen Nachbarstaaten geprägt. Mit der Professionalisierung bei Armee und staatlichen Institutionen, begann man dann den Einsatz der vorhandenen Mittel systematischer anzugehen. Dies führte dazu, dass das Heer in den nächsten Jahren gezielt zu einer mechanisierte Truppe aus- und umgebaut wurde. Zudem fand eine generelle Konzentration auf bestimmte Standorte statt.

Mit dem letzten Langzeitentwicklungsplan wurde die Struktur des Heeres noch einmal erheblich verändert. Die Führung der Landstreitkräfte wurde mit der Armeeführung verschmolzen – seitdem untersteht das Heer direkt der Armeeführung. Zudem wurden zwei Brigaden geschaffen, denen die anderen Heereseinheiten direkt untergeordnet wurden.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landstreitkräfte, die größte militärische Teilstreitkraft Estlands, sind für den Schutz des Staatsgebietes der Republik Estlands von entscheidender Bedeutung. Zudem stellen sie Einheiten mit Operationsmöglichkeiten außerhalb des nationalen Sicherheitsbereiches.

Die Aufgaben des Heeres sind der Aufbau und Aufrechterhaltung von schnellen Eingreiftruppen, Allzweck-Kampfgruppen, "Home Nation Support" und die Unterstützung der territorialen Entwicklung. Wenn nötig, unterstützt das Heer die Zivilorganisationen bei dem Eintritt von Naturkatastrophen oder im allgemeinen Katastrophenfall.

Friedenszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Estnischer Soldat im Manöver
  • Ausbildung und Weiterbildung
  • Teilnahme an Übungen und Operationen mit der NATO und anderen Partnern
  • Unterstützung der Zivilorganisationen bei Naturkatastrophen

Krisensituation und Kriegsfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erhöhung der Ausbildung von Rekruten
  • teilweise oder vollständige Mobilisierung der Reservisten
  • Schaffung der Voraussetzung für die Ankunft der Alliierten

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landstreitkräfte sind nach dem Prinzip einer Reservearmee strukturiert, was bedeutet, dass der größte Teil der Streitkräfte des Staates Einheiten im Reservestatus sind. Unter den aktiven Einheiten ist lediglich das Scoutspataljon und eine Einheit Spezialkräfte mit wenigen hundert Soldaten jederzeit voll einsatzbereit. Der Rest der Verbände dient der Ausbildung von Reservisten. Deren Ausbildung umfasst einen acht- oder elfmonatigen Wehrdienst, der mit einem jährlichen Manöver der gesamten Streitkräfte im Juli abschließt. Anschließend werden die Soldaten in die Reserve entlassen. Die Reserveeinheiten werden nach dem Territorialprinzip gebildet, das heißt, dass Wehrpflichtige von einem Gebiet in dieselbe Einheit abgerufen und nach dem Dienst als eine Einheit in die Reserve beordert werden. Bei einer Einberufung der Reservisten treten sie in den gleichen Einheiten zusammen, in denen sie ihre Ausbildung absolviert haben.

Die Größe des aktiven Heeres beträgt in Friedenszeiten ungefähr 3.100 Soldaten und wird in den nächsten Jahren auf 3.600 wachsen. Hinzu kommen 1.600 bis 2.900 Rekruten. Im Mobilmachungsfall wächst diese Zahl durch die Einziehung der Reservisten auf etwa 18.000 Soldaten, zukünftig 22.000 an. Insgesamt stehen 60.000 Reservisten zur Verfügung. Die Ausrüstung der Reserveformationen wird im Frieden in zentralen Depots gelagert.[2]

Struktur seit 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 wurden die Landstreitkräfte Estlands neu strukturiert. An die Stelle der bisherigen 1. Brigade und der vier Verteidigungsdistrikte (vgl. unten) traten, entsprechend der langfristigen Verteidigungsplanung für die Jahre 2013–2022, zwei Brigaden:[3]

Estonia Army Peace time 2015.png
Estnische Soldaten während eines Trainingsaufenthalts in den USA
Estnische Reservisten bei einer Übung mit dem Panzerabwehrsystem MILAN

1. Jalaväerügemendi rinnamärk.JPG 1. Infanteriebrigade (Tapa)

  • 1st Infantry Brigade (Estonia) emblem.png Brigadehauptquartier in Tapa
  • KalevJP large.jpg Kalevi-Infanteriebataillon - Kalevi jalaväepataljon (Paldiski)
  • Scoutspataljon emblem.svg Scout-Bataillon - Scoutspataljon (Paldiski)
  • 1. Jalaväebrigaad Tagalapataljon.png Logistikbatalion der 1. Brigade - 1. jalaväebrigaadi tagalapataljon (Tapa)
  • Viru jalaväepataljon uus embleem.jpg Viru-Infanteriebataillon - Viru jalaväepataljon (Jõhvi)
  • Suurtükiväepataljon emblem.svg Artilleriebataillon - Suurtükiväepataljon (Tapa)
  • Õhutõrjepataljon emblem.svg Flugabwehrbataillon - Õhutõrjepataljon (Tapa)
  • Pioneeripat vapp.jpgPionierbataillon - Pioneeripataljon (Tapa)

2 JVBr embleem sakala.jpg 2. Infanteriebrigade (Sirgu, Gemeinde Luunja) (voraussichtlich 2022 voll einsatzfähig)

  • Brigadehauptquartier in Luunja
  • Mv kuperjanov.jpg Kuperjanov-Infanteriebataillon - Kuperjanovi jalaväepataljon (Võru)
  • 2. Jalaväebrigaad Tagalapataljon.png Logistikbatalion der 2. Brigade - 2. jalaväebrigaadi tagalapataljon (Võru)

Struktur bis 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verteidigungsdistrikte des Heeres bis 2013

1. Jalaväerügemendi rinnamärk.JPG 1. Infanteriebrigade

  • 1st Infantry Brigade (Estonia) emblem.png Brigadehauptquartier in Paldiski
  • Scoutspataljon emblem.svg Scout-Bataillon - Scoutspataljon
  • KalevJP large.jpg Kalevi-Infanteriebataillon - Kalevi jalaväepataljon
  • Logistikapataljon emblem.svg gesonderter Teil des Logistik-Bataillon - Logistikapataljon

Northeastern Defense District of Estonia emblem.svg Nordöstlicher Verteidigungsdistrikt (Tapa)

  • Stab des nordöstlichen Verteidigungsdistriktes (Tapa)
  • Pioneeripat vapp.jpg Pionier-Bataillon - Pioneeripataljon
  • Suurtükiväepataljon emblem.svg 1. Artillerie-Bataillon - Suurtükiväepataljon
  • Õhutõrjepataljon emblem.svg Flugabwehr-Bataillon - Õhutõrjepataljon
  • Kaitseväe Keskpolügoon.png Zentraler Truppenübungsplatz - Keskpolügoon
  • Viru jalaväepataljon emblem.svg Viru-Infanteriebataillon - Viru jalaväepataljon (Jõhvi)

Nördlicher Verteidigungsdistrikt (Tallinn)

  • Stab des nördlichen Verteidigungsdistriktes (Tallinn)
  • Staabi- ja Sidepataljon emblem.svg Fernmelde- und Stabs-Bataillon - Sidestaabipataljon
  • Vahipataljon emblem.svg Garde-Bataillon - Vahipataljon

Südlicher Verteidigungsdistrikt (Tartu)

  • Stab des südlichen Verteidigungsdistriktes (Tartu)
  • Mv kuperjanov.jpg Kuperjanov-Infanteriebataillon - Kuperjanovi jalaväepataljon (Võru)

Westlicher Verteidigungsdistrikt (Pärnu)

  • Stab des westlichen Verteidigungsdistriktes (Pärnu)
  • Parnu-ujp large.jpg Pärnu-Infanteriebataillon und separates Schulungszentrum - Jalaväe väljaõppekeskus Pärnu Üksik-jalaväepataljon

Mv rok.jpg Zentrum für Friedenseinsätze - Rahuoperatsioonide Keskus

Permanent Einsatzbereite Truppenteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stab der 1. Infanteriebrigade
  • Scout-Bataillon Scoutspataljon
  • Kalevi-Infanteriebataillon Kalevi jalaväepataljon
  • EOD/IEDD Minenräumkommando

Dienstgradabzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Generäle Stabsoffiziere Offiziere
ES-Army-OF9.png ES-Army-OF8.png ES-Army-OF7.png ES-Army-OF6.png ES-Army-OF5.png ES-Army-OF4.png ES-Army-OF3.png 47px-ES-Army-OF2re.png 48px-ES-Army-OF1are.png ES-Army-OF1b.gif ES-Army-OF1c.png
Auastmed Kindral Kindralleitnant Kindralmajor Brigaadikindral Kolonel Kolonelleitnant Major Kapten Leitnant Nooremleitnant Lipnik
Dienstgrad General Generalleutnant Generalmajor Brigadegeneral Oberst Oberstleutnant Major Stabshauptmann
Hauptmann
Oberleutnant Leutnant Oberfähnrich
Fähnrich
Unteroffiziere m.P. Unteroffiziere o.P. Mannschaften
ES-Army-OR9a.png ES-Army-OR9b.png ES-Army-OR9c.png ES-Army-OR8a.png ES-Army-OR8b.png ES-Army-OR7.png ES-Army-OR6.png ES-Army-OR5.png ES-Army-OR4.png ES-Army-OR1.png
Auastmed Ülemveebel Staabiveebel Vanemveebel Veebel Nooremveebel Vanemseersant Seersant Nooremseersant Kapral Reamees
Dienstgrad Oberstabsfeldwebel Stabsfeldwebel Hauptfeldwebel Oberfeldwebel Feldwebel Stabsunteroffizier Stabsunteroffizier
Unteroffizier
Unteroffizier Oberstabsgefreiter
Stabsgefreiter
Soldat

Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Wiederherstellung der estnischen Streitkräfte am 3. September 1991 hat sich die Ausrüstung des Heeres stark entwickelt. Waffensysteme, die aus dem Bestand der ehemaligen Sowjetunion übernommen wurden, sind fast vollständig durch solche westlicher Herkunft ersetzt worden. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen dabei Systeme der Luftverteidigung und Panzerabwehr, sowie in jüngster Zeit auch schwere gepanzerte Waffensysteme.[4][5]

In den Jahren 1999/2000 hatte Estland die Möglichkeit 20 Kampfpanzer vom Typ T-55 aus Polen geschenkt zu bekommen. Estland lehnte jedoch ab, da die Technik des T-55 veraltet war.[6][7]

Gepanzerte Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Estnischer XA-180 in Afghanistan
CV 9035NL
Fahrzeug Herkunft Typ Version Anzahl
Combat Vehicle 90[8][9] NiederlandeNiederlande Niederlande
NorwegenNorwegen Norwegen
Schützenpanzer CV 9035NL (MKIII)
CV 9030N (MKI)
44 (Lieferung 2016-2018)
35 (Lieferung 2016-2017)[10]
Sisu Pasi[11][12] FinnlandFinnland Finnland
NiederlandeNiederlande Niederlande
Transportpanzer XA-180
XA-188
57
81
Mamba SudafrikaSüdafrika Südafrika Gepanzertes Fahrzeug Mk2 Alvis-4 9
MaxxPro[13] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Gepanzertes Fahrzeug MaxxPro 6
Panzerschnellbrücke Biber[14][15] NiederlandeNiederlande Niederlande Brückenlegepanzer Leopard 1 2
Bergepanzer 2[14][15] NiederlandeNiederlande Niederlande Bergepanzer Leopard 1 2
Pionierpanzer 1[14][15] NiederlandeNiederlande Niederlande Pionierpanzer Leopard 1 2

Im Zuge der Friedensmission in Afghanistan wurden bisher drei der ehemals 60 Fahrzeuge vom Typ XA-180 zerstört.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MAN gl 4520 (6×6)
MAN gl 4520 (6×6) mit Flugabwehr ZU-23-2
MAN FSG 15 t mil gl KAT I A1 (8×8)
Liebherr Fahrzeugkran Leicht (FKL)

Folgende Landfahrzeuge werden vom estnischen Heer eingestzt:[16]

Fahrzeug Herkunft Typ Version Anzahl
MB Unimog DeutschlandDeutschland Deutschland LKW 416 194
MB Unimog DeutschlandDeutschland Deutschland LKW 435 ca. 500
MB Actros Titan DeutschlandDeutschland Deutschland LKW (Abschleppfahrzeug) 4150 AK 8x8 2
DAF NiederlandeNiederlande Niederlande LKW (Abschleppfahrzeug) YBZ 3300 ALK 6
Liebherr DeutschlandDeutschland Deutschland LKW (Fahrzeugkran) FKL 4x4 -
MAN DeutschlandDeutschland Deutschland LKW gl 451, 452, 454, 464 ca. 260
MAN FSG DeutschlandDeutschland Deutschland LKW (Faltstrassenverlegesystem) 15 t mil gl KAT I A1 (8×8) 4
MAN DeutschlandDeutschland Deutschland LKW F2000 4x4 -
Mercedes-Benz DeutschlandDeutschland Deutschland LKW NG 1017 -
DAF NiederlandeNiederlande Niederlande LKW Y 2300, YA 4440 231[17]
KrAZ UkraineUkraine Ukraine LKW (Brückenleger TMM-3M) KrAZ-6322 TMM-3M 4[18]
Volvo SchwedenSchweden Schweden LKW Volvo FMX 6x6 12[19]
Kässbohrer DeutschlandDeutschland Deutschland Bus Setra S 215 UL -
Bandvagn SchwedenSchweden Schweden Kettenfahrzeug Bv 206 ca. 100
GT-T SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Kettenfahrzeug - 1
Mercedes Benz DeutschlandDeutschland Deutschland Geländewagen 250 GD / 609D ca. 500
Volkswagen DeutschlandDeutschland Deutschland Geländewagen Iltis 150
Volkswagen DeutschlandDeutschland Deutschland Kleinbus / Kleintransporter VW T4 -
Mercedes Benz DeutschlandDeutschland Deutschland Rettungswagen Sprinter W906 -
Volvo SchwedenSchweden Schweden Geländewagen TGB 111A MT -
Chevrolet CUCV Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Geländewagen M1008, M1009, M1010 -
Husqvarna SchwedenSchweden Schweden Motorrad 258A MT -
AUSA SpanienSpanien Spanien Gabelstapler diverse -
Komatsu JapanJapan Japan Radlader WA 250 -
MANITOU FrankreichFrankreich Frankreich Teleskoplader diverse -
JCB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Baggerlader, Raupenbagger 4CX, JS -

Artillerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feldhaubitze 155 mm
Bezeichnung Herkunft Typ Anzahl
Brügger & Thomet GL-06 SchweizSchweiz Schweiz 40 mm Granatwerfer -
HK79 DeutschlandDeutschland Deutschland 40 mm Granatwerfer -
HK GLM DeutschlandDeutschland Deutschland 40 mm Granatwerfer -
Milkor MGL[20] SudafrikaSüdafrika Südafrika 40 mm Granatwerfer -
B455/ NM95 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 81 mm Mörser 51
41D/ 2B11 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 120 mm Mörser 179
M252[21] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 81 mm Mörser 80
Volvo PvPj Tgb 1111 SchwedenSchweden Schweden Rückstoßfreies Geschütz 130
M40 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Rückstoßfreies Geschütz 30
H61-37 SchwedenSchweden Schweden 105 mm Haubitze 40
122H63[22](D-30) FinnlandFinnland Finnland 122 mm (Feld)haubitze 42
FH155-1/FH70 DeutschlandDeutschland Deutschland 155 mm Haubitze 24

Panzerabwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panzerabwehrwaffensystem Javelin Medium Antiarmor Weapon System
Bezeichnung Herkunft Typ Anzahl
M-69 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 40 mm Reaktive Panzerbüchse -
B-300 IsraelIsrael Israel 82 mm Reaktive Panzerbüchse -
AT-4 SchwedenSchweden Schweden 84 mm Reaktive Panzerbüchse -
Carl Gustaf SchwedenSchweden Schweden 84 mm Reaktive Panzerbüchse 146
C90-CR (M3)[23] SpanienSpanien Spanien 90 mm Reaktive Panzerbüchse -
MILAN-2 DeutschlandDeutschland Deutschland
FrankreichFrankreich Frankreich
115mm Panzerabwehrlenkwaffe -
MAPATS[24] IsraelIsrael Israel 148mm/180mm Panzerabwehrlenkwaffe 10
Javelin missile[25][26] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 127mm Panzerabwehrlenkwaffe 120 Startgeräte / 350 Raketen[27] (Lieferung 2015)[28]

Flugabwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MANPADS Mistral im Einsatz
Bezeichnung Herkunft Typ Anzahl
ZU-23 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 2x 23 mm Flugabwehrkanone 98
Mistral 2/ Mistral 3[29] FrankreichFrankreich Frankreich 90 mm MANPADS 25
Stinger Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 70 mm Boden-Luft-Rakete 40 (bestellt)[30]

Luftaufklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Herkunft Typ
Raven[31] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten UAV

Infanterie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heeressoldaten sind mit Uniformen im neuen estnischen Digitaltarnmuster (ESTDCU) ausgestattet. Die Ausrüstung eines Soldaten beinhaltet einen PASGT-Helm, Interceptor Body Armor und ein Nachtsichtgerät. Zudem sind die Soldaten entsprechend ihrer Aufgaben mit folgenden Waffen ausgerüstet:

Pistolen, Schrotflinten und Scharfschützengewehre

Estnischer Soldat des Scouts Battalion mit einer Galil SAR
Waffe Herkunft Typ Version Anzahl
Heckler & Koch USP DeutschlandDeutschland Deutschland Selbstladepistole USP 9mm 2.000
Makarow PM SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Selbstladepistole 9mm -
Benelli ItalienItalien Italien halbautomatische Schrotflinte M3T -
Sako TRG FinnlandFinnland Finnland Scharfschützengewehr TRG-42 -
IMI Galatz IsraelIsrael Israel Scharfschützengewehr Galil Sniper -
PGM Hécate II FrankreichFrankreich Frankreich Anti-Material-Waffe Hécate II -
modifiziertes M14 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Präzisionsschützengewehr M-14-TP -

Sturmgewehre und Maschinengewehre

Waffe Herkunft Typ Version Anzahl
AK4 SchwedenSchweden Schweden Sturmgewehr G3A3ZF/G3A4 50.000
IMI Galil IsraelIsrael Israel Sturmgewehr AR/ARM/SAR 12.000
HK G36[32] DeutschlandDeutschland Deutschland Sturmgewehr - -
HK417[32] DeutschlandDeutschland Deutschland Sturmgewehr - -
Uzi IsraelIsrael Israel Maschinenpistole Mini-Uzi -
Carl Gustaf M/45 SchwedenSchweden Schweden Maschinenpistole m/45B -
IMI Negev IsraelIsrael Israel Leichtes Maschinengewehr Standard -
MG3 DeutschlandDeutschland Deutschland Universal-Maschinengewehr Standard -
FN MAG SchwedenSchweden Schweden Universal-Maschinengewehr Ksp 58 -
Browning M2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Schweres Maschinengewehr M2HB QCB -

Einige der Browning M2 MG's wurden auf den Sisu XA-180 Transportpanzern mit speziellen Drehtürmen montiert. Die Standardwaffe der Reservisten ist das AK 4, die schwedische Version des Schnellfeuergewehrs HK G3. Wehrpflichtige nutzen die Galil und Infanteristen, welche in Auslandseinsätze gehen, deren modifizierte Version mit verbesserter Optik und Bipod.

Es werden in der estnischen Armee zwei Maschinengewehre genutzt: das MG3 (7.62x51) für große Reichweite und das IMI Negev (5.56x45) für kürzere Distanzen. Außerdem verfügt jeder Trupp über ein Negev, wohingegen das MG3 nur ab Gruppenebene Verwendung findet.

Lieferung US-amerikanischer Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Sorge, Russland könnte das Vorgehen in der Ukrainekrise im Baltikum wiederholen, haben die USA im März 2015 etwa 100 Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und weitere Rüstungsgüter (insgesamt ca. 750 Fahrzeuge) den baltischen Streitkräften (Estland, Lettland und Litauen) überlassen.[33] Darunter befinden sich Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams, Schützenpanzer vom Typ M2/M3 Bradley und gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Humvees. Was davon an die estnischen Streitkräfte geht, ist derzeit unklar.

Kritische Aspekte:

  • Grundsätzlich handelt es sich um Militärtechnik, die 20 bis 35 Jahre alt ist; die baltischen Staaten besitzen weder Ersatzteile noch technisches Know-how, um diese Fahrzeuge zu warten bzw. zu reparieren.
  • Hinzu kommt, dass ein effektiver Einsatz dieser Technik erst möglich wird, wenn baltische Soldaten daran geschult wurden.
  • Möglicherweise ist diese Ausrüstung auch primär nicht für die baltischen Streitkräfte gedacht, sondern soll nur vor Ort bereitgehalten werden, um bei Bedarf ein schnelles Eingreifen von US-Streitkräften zu gewährleisten.[34]

Ehemalige veraltete Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berna 2VM baugleich dem Saurer 2DM
Bezeichnung Herkunft Typ Version Anzahl
BMP-1 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Schützenpanzer - -
BTR-60 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Transportpanzer - -
BTR-70 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Transportpanzer - -
BTR-80 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Transportpanzer BTR-80 20
KAMAZ SowjetunionSowjetunion Sowjetunion LKW diverse -
Robur Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik LKW LO / LD -
IFA Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik LKW W50 / L60 -
Saurer / Berna SchweizSchweiz Schweiz LKW 2DM / 2VM (4x4) ca. 250
UAZ SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Geländewagen 469 -

Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Estnische Soldaten des Scouts-Battalion im Anschlag während einer Patrouille in Baghdad, Irak

Dem Heer ist das Zentrum für Friedenseinsätze (Rahuoperatsioonide Keskus) unterstellt. Estland nimmt seit 1995 an internationalen militärischen Operationen teil. Die Beteiligung an internationalen Operationen stellt einen wichtigen Beitrag zur Kooperation mit der NATO und anderen internationalen Organisationen dar. Neben geplanten Operationen beteiligt sich das Estnische Heer an den Rotationen der NATO Response Force und der EU Battlegroup, welche unverzügliche Erwiderungen zu entstehenden Krisen sicherstellen, einschließlich der raschen Durchführung von kollektiver Selbstverteidigung.

Im Jahr 2004 trat Estland der NATO bei, was eines der führenden Prioritäten seit der Wiederherstellung der Unabhängigkeit war. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eines der Länder, mit welchen Estland eine sehr enge Kooperation in Verteidigungs- und Sicherheitsfragen führt.

Estland war im Rahmen der Koalition der Willigen von 2004 bis Ende 2008 mit einem Kontingent von bis zu 50 Soldaten im Irak stationiert. Derzeit sind 170 estnische Soldaten, über 3 Prozent der gesamten aktiven Militärkraft, in Afghanistan stationiert und kämpfen dort an der Seite mit britischen Streitkräften. Die Einheiten wechseln regelmäßig im Turnus. Außerdem stellt Estland Friedenstruppen für die internationalen Missionen in Bosnien und dem Kosovo. Zwischen Januar und Juni 2008 waren 50 estnische Soldaten Teil der Nordic Battlegroup.

Modernisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausbauprioritäten der Armee liegen in der Beteiligung an Missionen außerhalb des nationalen Territorium und an Operationsdurchführungen zum Schutz des Staatsgebietes von Estland - auch in Kooperation mit den Alliierten. Dazu waren und sind verschiedene Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur und Waffensteme geplant.[35]

Entsprechend dem Long-Term Defence Development Plan[36] der estnischen Regierung wurde und wird das estnische Heer einem Modernisierungsprozess unterzogen. Laut ursprünglicher Planung sollte das Heer bis zum Jahr 2018 mit modernen Kampfpanzern, Schützenpanzern (IFV) und Panzerhaubitzen ausgestattet werden, um eine aktive mechanisierte Brigade aufstellen zu können.[9] Außerdem sollten zusätzliche Transportpanzer beschafft werden.

Die Ausgaben des Long-Term Defence Development Plan waren vom BIP abhängig. Da sich das Bruttoinlandsprodukt nicht wie erwartet entwickelte, konnten noch nicht alle Ausbauprioritäten realisiert werden. Dem Long-Term Defence Development Plan, der von 2009 bis 2018 reicht, schließen sich der National Defence Development Plan 2013-2022[3] und der aktuelle National Defence Development Plan 2017-2026[37] an. Nach dem erfolgten Ausbau der Infrastruktur, soll in den nächsten Jahren (im Bereich des Heeres) vor allem die Anzahl der Wehrdienstleistenden erhöht und jeweils ein zusätzliches Infanterie- und Artilleriebataillon aufgestellt werden. Weiterhin sind die Anschaffung selbstfahrender Artillerie und von Panzerabwehrwaffen mit einer Reichweite von 4 bis 8 Kilometern vorgesehen.

K9 Thunder
NASAMS

Gepanzerte Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrzeug Herkunft Typ Version Anzahl Status
Combat Vehicle 90[10] NiederlandeNiederlande Niederlande
NorwegenNorwegen Norwegen
Schützenpanzer CV 9035NL
CV 9030N
44
35
Lieferung 2016-2018
THeMIS ADDER[38] EstlandEstland Estland UGV diverse - in Testphase

Artillerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Herkunft Typ Version Anzahl Status
K9 Thunder[39] Korea SudSüdkorea Südkorea Panzerartillerie - 12 in Verhandlung

Flugabwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Herkunft Typ Anzahl Status
NASAMS[40] NorwegenNorwegen Norwegen Boden-Luft-Lenkwaffensystem - offen
Stinger[30] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Boden-Luft-Rakete 40 Stück bestellt erledigt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Colonel Artur Tiganik to become Deputy Chief of Defence (Memento vom 12. Februar 2015 im Internet Archive)
  2. Martin Hurt, Lessons identified in Crimea. Does Estonia's national defence modell meet our needs? ICDS Policy Papers, Apr. 2014 online (pdf)
  3. a b National Defence Development Plan 2013-2022, abgerufen am 29. Mai 2015 (englisch)
  4. Fuerzas Armadas del Mundo, abgerufen am 23. Januar 2016 (spanisch)
  5. UN-Register - Estland 2008, abgerufen am 26. Januar 2016 (englisch)
  6. Kaitsevägi loodab saada moodsaid tanke (Memento vom 5. September 2014 im Internet Archive)
  7. Poola pakub juba 20 tanki, Onlinemeldung auf epl.delfi.ee vom 7. März 2001, abgerufen am 23. Januar 2016 (estnisch)
  8. Scoutspataljon valmistub ümber relvastuma, Onlinemeldung auf epl.delfi.ee vom 7. April 2014, abgerufen am 23. Januar 2016 (estnisch)
  9. a b Estonian battle equipment buy endangered, Onlinemeldung auf news.postimees.ee vom 6. März 2014, abgerufen am 23. Januar 2016 (englisch)
  10. a b Combat vehicles blessed with sisters Onlinemeldung auf news.postimees.ee vom 5. Januar 2016, abgerufen am 23. Januar 2016 (englisch)
  11. Dutch XA-188 Pasi Wheeled APCs for Estonia, Onlinemeldung auf www.defenseindustrydaily.com vom 12. Oktober 2010, abgerufen am 23. Januar 2016 (englisch)
  12. Kaitseväele ostetakse 320 miljoni krooni eest 81 Sisu XA-188 soomukit, Onlinemeldung auf epl.delfi.ee vom 7. Oktober 2010, abgerufen am 23. Januar 2016 (estnisch)
  13. Estcoy-12 Receives US Combat Vehicles, Onlinemeldung auf news.err.ee vom 13. Juni 2011, abgerufen am 23. Januar 2016 (englisch)
  14. a b c Verkoop voertuigen aan Estland bezegeld met contract, Onlinemeldung auf www.defensie.nl vom 9. Dezember 2014, abgerufen am 26. Januar 2016 (niederländisch)
  15. a b c Estonia receives first armored vehicles from Netherlands, Onlinemeldung auf www.upi.com vom 11. Oktober 2016, abgerufen am 18. November 2016 (englisch)
  16. Kaitseministeerium hankis Saksamaalt sõjaväesõidukeid, Onlinemeldung auf forte.delfi.ee vom 22. Dezember 2010, abgerufen am 26. Januar 2016 (estnisch)
  17. Estonian Army Taking Delivery of First Batch of Used Trucks from Netherlands, Onlinemeldung auf www.eu.estemb.be vom 22. November 2007, abgerufen am 26. Januar 2016 (englisch)
  18. Galerii ja video: kaitsevägi sai jõgede ületamiseks uue sillasüsteemi, Onlinemeldung auf www.postimees.ee vom 11. November 2015, abgerufen am 24. Februar 2016 (estnisch)
  19. Kaitseväe sõidukipark täienes Volvo veokitega, Onlinemeldung auf der Internetseite der estnischen Streitkräfte vom 14. Dezember 2015, abgerufen am 26. Januar 2016 (estnisch)
  20. Kaitsevägi: LAV-ist ostetud granaadiheitjad peavad Eestis hästi vastu, Onlinemeldung auf www.postimees.ee vom 27. Juni 2014, abgerufen am 26. Januar 2016 (estnisch)
  21. Ameerika Ühendriigid andsid Eestile sõjalise abi korras uued miinipildujad, Onlinmeldung auf www.mil.ee vom 9. November 2010, abgerufen am 26. November 2016 (estnisch)
  22. Eesti hangib Soomest haubitsaid, Onlinemeldung auf www.delfi.ee vom 20. Februar 2009, abgerufen am 26. Januar 2016 (estnisch)
  23. Kaitsevägi saab Hispaania granaadiheitjad, Onlinemeldung auf uudised.err.ee vom 22. Mai 2010, abgerufen am 26. November 2015 (estnisch)
  24. Tankitõrjerelva MAPATS saab kasutada ka õhust tuleva ohu puhul, Onlinemeldung auf www.delfi.ee vom 23. Februar 2012, abgerufen am 13. Februar 2016 (estnisch)
  25. Estonia to Purchase Javelin Anti-Tank Missiles, Onlinemeldung auf news.err.ee vom 5. Juni 2014, abgerufen am 13. Februar 2016 (englisch)
  26. Javelin Anti-Tank Missiles on Show in Central Estonia, Onlinemeldung auf news.err.ee vom 30. Juli 2014, abgerufen am 13. Februar 2016 (englisch)
  27. Estonia – Javelin Missiles, Veröffentlichung der Defence Security Cooperation Agency vom 7. Oktober 2014, abgerufen am 13. Februar 2016 (englisch)
  28. Eesti saab Javelini tankitõrjesüsteemid järgmisel aastal, Onlinemeldung auf www.postimees.ee vom 18. November 2014, abgerufen am 13. Februar 2016 (estnisch)
  29. GALLERY: New generation Mistral M3 missiles delivered to Defense Forces, Onlinemeldung auf news.err.ee vom 17. Dezember 2015, abgerufen am 13. Februar 2016 (englisch)
  30. a b Baltische Staaten rüsten auf, Zeit Online vom 23. Dezember 2014, abgerufen am 13. Februar 2016
  31. Raven UAV-de operaatorid said USAs väljaõppe,Onlinemeldung auf der Internetseite der estnischen Streitkräfte vom 23. Oktober 2010, abgerufen am 6. März 2016 (estnisch)
  32. a b Onlineausgabe der Eesti sõjandusajakiri, Ausgabe 6/2013, abgerufen am 1. Dezember 2016 (estnisch)
  33. US-Panzer sollen im Baltikum Russland abschrecken, Die Welt, 9. März 2015
  34. USA erwägen Stationierung schwerer Waffen im Baltikum, Süddeutsche Zeitung, 14. Juni 2015
  35. Kaitsevägi hangib lahingumasinaid ja iseliikuvaid suurtükke, Onlinemeldung auf www.postimees.ee vom 25. September 2015, abgerufen am 26. November 2016 (estnisch)
  36. Long-Term Defence Development Plan (Memento vom 4. April 2015 im Internet Archive)
  37. Estonian defense chief: Raising number of conscripts ambitious goal, Onlinemeldung auf www.postimees.ee vom 14. Oktober 2016, abgerufen am 24. Februar 2017 (englisch)
  38. Panzer fährt autonom ohne Besatzung und kämpft ferngesteuert, Onlinemeldung auf www.pcwelt.de vom 05. Dezember 2016, abgerufen am 28. Februar 2017 (deutsch)
  39. Estonia joins Finland in howitzer procurement, Onlinmeldung auf www.defensenews.com vom 2. Februar 2017, abgerufen am 19. Februar 2017 (englisch)
  40. Eesti tahab enne tanke saada uue kalli õhutõrjesüsteemi, Onlinemeldung auf www.postimees.ee vom 12. Juni 2010, abgerufen am 26. November 2016 (estnisch)