Fachhochschule Südwestfalen

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Fachhochschule Südwestfalen
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Gründung 1. Januar 2002
Trägerschaft staatlich
Ort Iserlohn (Sitz), Hagen, Lüdenscheid, Meschede, Soest
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Land Deutschland
Rektor Claus Schuster[1]
Studenten 13.261 WS 2014/15[2]
davon 28 % weiblich[3]
Mitarbeiter 838, davon 342 wissenschaftliche Mitarbeiter und 59 Lehrkräfte für besondere Aufgaben (WS 2015/16)[4]
davon Professoren 168 (WS 2015/16)[4]
Website fh-swf.de

Die Fachhochschule Südwestfalen mit Sitz in Iserlohn und weiteren Standorten in Hagen, Meschede und Soest sowie dem Studienort Lüdenscheid ist eine ingenieurwissenschaftlich, informationstechnisch sowie betriebs- und agrarwirtschaftlich geprägte Hochschule. Mit einer Studentenanzahl von über 13.000 zum Wintersemester 2015/2016 gehört sie zu den größten Fachhochschulen Deutschlands.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der historisch älteste Vorläufer der Fachhochschule war die von dem preußischen Reformpolitiker Beuth am 1. Dezember 1824 gegründete Gewerbeschule in Hagen zur Qualifizierung für das Berliner Königliche Technische Institut, aus der später die Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen und Elektrotechnik und danach die Märkische Fachhochschule mit Sitz in Iserlohn und den beiden Standorten Iserlohn und Hagen hervorging.

Die Fachhochschule Südwestfalen schließlich entstand am 1. Januar 2002, als im Zuge der Hochschulneuordnung in Nordrhein-Westfalen die Gesamthochschulen aufgelöst wurden und die Märkische Fachhochschule mit den Fachhochschulabteilungen Meschede und Soest der ehemaligen Gesamthochschule Paderborn als gleichberechtigte Partner vereint wurde. Als Sitz der Fachhochschule Südwestfalen wurde der Standort Iserlohn bestimmt.

Gründungsrektor war vom 1. Januar 2002 bis zum 31. August 2004 Michael Teusner. Vom 1. September 2004 bis Ende 2008 war Jörg Liese Rektor der Hochschule. Per 9. Dezember 2008 wurde Claus Schuster durch den Hochschulrat zum ersten Präsidenten der FH Südwestfalen gewählt, bestätigt durch den Senat der Hochschule. Nach einer Reform durch den Senat wurde die Hochschulleitung wieder in Rektorat umbenannt und Claus Schuster per 9. Dezember 2014 zum Rektor der Hochschule gewählt.[5]

Fachbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fachhochschule Südwestfalen ist in acht Fachbereiche gegliedert. Es werden circa 50 Studiengänge angeboten.

Standort Iserlohn

Standort Iserlohn, Sitz der Hochschule
  • Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften
  • Fachbereich Maschinenbau

Standort Hagen

Standort Hagen
  • Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fachbereich Technische Betriebswirtschaft

Standort Meschede

Standort Meschede
  • Fachbereich Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften

Standort Soest

Hochschulcampus Soest (ehemaliges Kasernengelände)
Campus Soest mit den einzelnen Gebäuden
  • Fachbereich Agrarwirtschaft
  • Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik
  • Fachbereich Elektrische Energietechnik

Standort Lüdenscheid

  • Fachbereich Technische Betriebswirtschaft
  • Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fachbereich Maschinenbau

Karrieretag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fachhochschule Südwestfalen lädt im Frühjahr regelmäßig zu einem Karrieretag auf dem Campus Soest ein: Gründer dieser Jobmesse (Stand 2014: 144 Aussteller)[6] ist der Soester Reinhard Spörer, der für seine Konzepte zur Arbeitsvermittlung junger Menschen bereits im Wettbewerb „Professor des Jahres“ ausgezeichnet wurde.[7]

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächen und Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iserlohner Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenstuhlweg 31; Gebäudenutzfläche: 20.100 m²

Fachbereiche:

  • Maschinenbau
  • Informatik und Naturwissenschaften

Baarstraße 6; Hochschulverwaltung

Hagener Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haldener Straße 182; Gebäudefläche: 21.400 m²

Fachbereiche:

  • Elektrotechnik u. Informationstechnik
  • Technische Betriebswirtschaft

Hochschulbibliothek

Datenverarbeitungszentrale

Mescheder Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindenstraße 53; Gebäudefläche: 7.395 m²

Jahnstraße 23; Gebäudefläche 3.228 m²

Fachbereich:

  • Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften

Soester Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lübecker Ring 2; Gebäudenutzfläche: 23.908 m²

Versuchsgut Welver-Merklingsen; Gebäudefläche: 1.200 m²

Fachbereiche:

  • Agrarwirtschaft
  • Maschinenbau-Automatisierungstechnik
  • Elektrische Energietechnik

Lüdenscheider Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhofsallee 5; Gebäudenutzfläche: 2.000 m²

Studiengänge:

  • Kunststofftechnik (Verbundstudiengang)
  • Medizintechnik
  • Maschinenbau (Verbundstudiengang)
  • Wirtschaftsingenieurwesen – Gebäudesystemtechnologie

Angegliederte Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe, Soest
  • Institut für Computer Science, Vision and Computational Intelligence, Iserlohn[8]
  • Institut für Entsorgung und Umwelttechnik gGmbH (IFEU), Iserlohn
  • Institut für Green Technology & Ländliche Entwicklung (i.green), Soest
  • Institut für Industriemanagement der Steinbeis-Stiftung, Meschede
  • Institut für Innovation (HSK.i)
  • Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutz gGmbH (IFINKOR), Iserlohn
  • Institut für Qualitätsentwicklung und -management (IQEM)
  • Institut für Umformtechnik GmbH (IFU), Lüdenscheid
  • Institut für Verbundstudien (IfV)
  • Kunststoffinstitut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH (KIMW), Lüdenscheid
  • Steinbeis-Transferzentrum für Umweltverfahrenstechnik und Wasserwirtschaft, Meschede
  • Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH, Lüdenscheid
  • Wissenschaftliche Genossenschaft Südwestfalen e.G., Iserlohn
  • Wissenschaftliches Zentrum Frühpädagogik (WZF)
  • Wissenschaftliches Zentrum Duales Studium und Weiterbildung (wzDSW)
  • Wrangell-Institut für Umweltgerechte Produktionsautomatisierung GbR mit beschränkter Haftung, Soest (WIUP GbR)

Partnerhochschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzielles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von allen eingeschriebenen Studierenden wird aufgrund § 11 des Studentenwerksgesetzes ein sogenannter „Sozialbeitrag“ erhoben, der den Studentenwerken für ihre Aufgaben zufließt. Die Studierendenschaft erhebt für Aufgaben der studentischen Selbstverwaltung ebenfalls einen Beitrag von ihren Mitgliedern. Die Beiträge der Studierendenschaft sind gemäß § 57 Hochschulgesetz in einer eigenen Beitragsordnung festgelegt. Hinzu kommt für die Studierenden der Standorte Hagen, Iserlohn und Soest der Beitrag für das Semesterticket.

Bekannte Absolventen und Studenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absolventen und Studenten des Standorts Hagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absolventen des Hochschulcampus Soest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fachhochschule Südwestfalen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rektor der FH Südwestfalen, abgerufen am 14. Sept. 2012
  2. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2014/15, S. 66–115 (abgerufen am 6. Mai 2016)
  3. Hochschulstatistik WS 2015/16, abgerufen am 6. Mai 2016
  4. a b Beschäftigtenstruktur, abgerufen am 6. Mai 2016
  5. Rektor der Fachhochschule Südwestfalen (abgerufen am 29. Januar 2016)
  6. Fachhochschule Südwestfalen, Karrieretag Soest – die Jobmesse
  7. Dipl.-Soz.Wiss. Birgit Geile-Hänßel: Wettbewerb "Professor des Jahres" der Zeitschrift UNICUM: Prof. Spörer aus Soest für besondere Karrierestart-Verdienste geehrt. Fachhochschule Südwestfalen, Pressemitteilung vom 12. Dezember 2008 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 15. September 2015.
  8. Seite der Fachhochschule Südwestfalen

Koordinaten: 51° 22′ 6″ N, 7° 41′ 12″ O