Fossa (Abruzzen)

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Fossa
Wappen
Fossa (Italien)
Fossa
Staat Italien
Region Abruzzen
Provinz L’Aquila (AQ)
Koordinaten 42° 18′ N, 13° 29′ OKoordinaten: 42° 18′ 0″ N, 13° 29′ 0″ O
Höhe 620 m s.l.m.
Fläche 8 km²
Einwohner 721 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 90 Einw./km²
Postleitzahl 67020
Vorwahl 0862
ISTAT-Nummer 066044
Volksbezeichnung Fossani
Website http://www.comunedifossa.it/
Luftaufnahme der Gemeinde Fossa.

Fossa (in der Antike Aveia) ist eine Gemeinde im Gemeindeverband Montana Amiternina in der italienischen Provinz L’Aquila mit 721 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Gemeinde umfasst eine Fläche von acht Quadratkilometern, die Einwohnerdichte beträgt 83 Einwohner pro Quadratkilometer.

Die Nachbargemeinden sind Barisciano, L’Aquila, Ocre, Poggio Picenze, Sant’Eusanio und Forconese.

Am 6. April 2009 erschütterte das Erdbeben von L’Aquila das Dorf.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Nekropole von Fossa mit Menhiren und Steinkreisen wurde von den Vestini während der frühen Eisenzeit (1000 - 800 v. Chr.) benutzt.
Am Rand des Ortes steht die äußerlich unscheinbare Kirche Santa Maria ad Cryptas. Ein bescheidener kleiner Glockenturm auf dem Dach verweist auf den zisterziensischen Ursprung der im 13. Jahrhundert erbauten Kirche. Das Innere birgt einen eindrucksvollen Freskenzyklus aus dem 13. und 14. Jahrhundert. [3]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Umgebung der Gemeinde werden Reben der Sorte Montepulciano für den DOC - Wein Montepulciano d’Abruzzo angebaut.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Hughes, Dominic. 2009. „Quake Village Crumbles in Aftershocks“ (englisch), letzter Zugriff: 8. April 2009.
  3. Sabine Becht, Sven Talaron: Abruzzen. Michael Müller Verlag Erlangen 2006, S.  135-36, ISBN 3-89953-215-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]