Gerbamont

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Gerbamont
Wappen von Gerbamont
Gerbamont (Frankreich)
Gerbamont
Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton La Bresse
Gemeindeverband Terre de Granite
Koordinaten 48° 0′ N, 6° 45′ OKoordinaten: 48° 0′ N, 6° 45′ O
Höhe 409–1.023 m
Fläche 9,69 km²
Einwohner 371 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 38 Einw./km²
Postleitzahl 88120
INSEE-Code

Lage der Gemeinde Gerbamont
im Département Vosges

Gerbamont ist eine französische Gemeinde mit 371 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Vosges in der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine. Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Kanton La Bresse.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Gerbamont liegt in den Vogesen, 15 Kilometer östlich der Stadt Remiremont.

Das fast 10 km² umfassende Gemeindegebiet von Gerbamont erstreckt sich über ein Hochtal, dass von den Bouchot-Nebenflüssen La Goutte Mathias und Ruisseau de Peute Goutte gebildet wird und in Richtung Westen über einen niedrigen Sattel zum Moselottetal öffnet. Das verstreute Siedlungsgebiet zieht sich vornehmlich an West- und Nordwesthängen entlang. Etwa die Hälfte des Gemeindeareals besteht aus Wäldern, der größte zusammenhängende Forst ist der Forêt de Noire Goutte im Nordosten. Hier wird mit 1023 Metern über dem Meer der höchste Punkt der Gemeinde erreicht. Nahe der Goutte Mathias-Quelle im Süden der Gemeinde erfolgt der Übergang über den Sattel Col du Haut de Fouchure (790 m) zum Tal des Ruisseau de Basse-sur-le-Rupt, der in Richtung Westen zum Tal der Moselotte führt.

Aus klimatischen Gründen gibt es nur in den tiefer gelegenen Talregionen einige Ackerflächen, es dominieren stattdessen Wiesen- und Weidegebiete bis in Höhenlagen von 700 Metern über dem Meer.

Nachbargemeinden von Gerbamont sind Sapois im Norden, Rochesson im Osten, Basse-sur-le-Rupt im Süden sowie Vagney im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet zwischen Vagney und Gérardmer wurde durch Rodungen ab dem 7. Jahrhundert langsam besiedelt. Dabei spielten wie im gesamten Vogesenraum Mönche und Klostergründungen eine zentrale Rolle. Gerbamont war Teil des großflächigen Ban de Vagney, zu dem auch die heute selbständigen Gemeinden Vagney, Sapois, Basse-sur-le-Rupt, Saint-Amé und Saulxures zählten. Der Ban de Vagney war je zur Hälfte den Herzögen von Lothringen und dem Kapitel von Remiremont unterstellt.

Die Kapelle Saint-Desle (nach dem Heiligen Deicola, auch Deel, Deicolus, Deille, Delle oder Dichul genannt) wurde 1716 gebaut. Für zwei Jahrhunderte war Gerbamont ein kleiner Wallfahrtsort.

Gemeindeverwaltung (Mairie) in Gerbamont
Kapelle Saint-Desle

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 276 286 249 238 297 310 340

Durch die landschaftliche Lage und günstige Grundstückspreise stieg die Einwohnerzahl von Gerbamont ab den 1990er Jahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle Saint-Desle

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gerbamont sind neben einem Sägewerk kleinere Handwerksbetriebe ansässig. In den letzten Jahren sind die touristischen Angebote in Gerbamont erweitert worden. So sind viele einzeln stehende Ferienhäuser entstanden. Ein Teil der Bewohner pendelt in die nahegelegenen Industrieorte.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerbamont ist durch Straßen mit seinen vier Nachbargemeinden verbunden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]