IIHF Continental Cup 2005/06

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Logo IIHF Continental Cup.png IIHF Continental Cup
◄ vorherige Saison 2005/06 nächste ►
Meister: RusslandRussland HK Lada Toljatti

Der IIHF Continental Cup 2005/06 war die neunte Austragung des von der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF ausgetragenen Wettbewerbs. Am vom 23. September 2005 bis 15. Januar 2006 ausgetragenen Turnier nahmen 21 Mannschaften aus 21 Ländern teil. Die Finalrunde wurde vom 13. bis 15. Januar 2006 im ungarischen Székesfehérvár ausgetragen.

Drei Finalrundenteilnehmer waren gesetzt, der Gastgeber Alba Volán Székesfehérvár sowie die ZSC Lions Zürich aus der Schweiz und der HK Lada Toljatti aus Russland, als Vertreter der am höchsten platzierten Länder nach der IIHF-Weltrangliste 2005, die für das Turnier gemeldet hatten. Der weitere Finalteilnehmer wurden in drei Qualifikationsrunden ermittelt.

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Runde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spiele der ersten Runde fanden vom 23. bis zum 25. September 2005 statt. Als Austragungsort für die Gruppe A fungierte die rumänische Hauptstadt Bukarest und in Ankara wurden die Spiele der Gruppe B ausgetragen. Von den acht gemeldeten Mannschaften nahm jedoch eine nicht am Wettbewerb teil, die daraufhin durch eine außer Konkurrenz spielende Mannschaft ersetzt wurde.

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gruppe A verzichtete der estnische Vertreter HK Stars Tallinn auf einen Start im Wettbewerb. Um den Ausfall zu kompensieren, engagierten die Verantwortlichen die rumänische Mannschaft von CS Progym Gheorgheni für das Turnier. Die Spiele Gheorghenis gingen jedoch nicht in die Turnierwertung ein.

Letztlich setzte sich der Turniergastgeber Steaua Bukarest gegen die beiden verbliebenen Mitstreiter durch und qualifizierte sich für die zweite Runde. Nachdem Steaua am zweiten Turniertag bereits den zweiten Sieg eingefahren hatte und sicher qualifiziert war, reiste der kroatische Vertreter KHL Medveščak Zagreb noch vor dem abschließenden Spiel aus Bukarest ab. Das ohnehin nicht in die Wertung eingehende Spiel gegen Gheorgheni wurde daher mit 0:5 Toren gegen Zagreb gewertet.

Erschwert wurden die Turnierspiele durch die schlechten Eisbedingungen, da eine Woche vor Beginn ein neuer Kompressor installiert werden musste und den Verantwortlichen somit die Zeit fehlte, die Eisfläche entsprechend vorzubereiten.

23. September 2005 KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb 5:1
(-:-, -:-, -:-)
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro HK Roter Stern Belgrad Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
23. September 2005 RumänienRumänien Steaua Bukarest 1:2 n. P.*
(1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 0:1)
RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
24. September 2005 RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni 6:3*
(1:1, 2:2, 3:0)
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro HK Roter Stern Belgrad Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
24. September 2005 RumänienRumänien Steaua Bukarest 5:2
(2:1, 1:1, 2:0)
KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
25. September 2005 RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni 5:0*
(Wertung)
KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
25. September 2005 RumänienRumänien Steaua Bukarest 8:3
(2:2, 1:0, 5:1)
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro HK Roter Stern Belgrad Mihai-Flamaropol-Arena, Bukarest
Zuschauer:
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. RumänienRumänien Steaua Bukarest 2 2 0 0 13:05 4
2. KroatienKroatien KHL Medveščak Zagreb 2 1 0 1 07:06 2
3. Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro HK Roter Stern Belgrad 2 0 0 2 04:13 0
4. RumänienRumänien CS Progym Gheorgheni 0–:0

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Ankara ausgetragene Gruppe B sah den spanischen Klub CH Jaca die zweite Runde erreichen. Erst im letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber Polis Akademisi Ankara sicherten sie sich den Gruppensieg. Dieser hatte sich im Turnierverlauf mit der heimischen Kulisse im Rücken und einem kanadischen Gastspieler im Tor beachtlich geschlagen.

Für ein Kuriosum sorgte die Mannschaft Hapoel Amos Lod aus Israel. Da die Vereinsführung Flugtickets von Istanbul aus zurück in die Heimat gebucht hatte, benötigte die Mannschaft eine sechsstündige Autofahrt für den Transfer von Ankara dorthin. Daher konnten sie nicht zum letzten Gruppenspiel gegen den HK Slawia Sofia antreten. Das Spiel wurde mit 5:0 Toren und zwei Punkten für Sofia gewertet.

23. September 2005 SpanienSpanien CH Jaca 5:2
(2:0, 1:0, 2:2)
BulgarienBulgarien HK Slawia Sofia Bel-Pa Eishalle, Ankara
Zuschauer:
23. September 2005 TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara 12:1
(-:-, -:-, -:-)
IsraelIsrael Hapoel Amos Lod Bel-Pa Eishalle, Ankara
Zuschauer:
24. September 2005 IsraelIsrael Hapoel Amos Lod 2:13
(-:-, -:-, -:-)
SpanienSpanien CH Jaca Bel-Pa Eishalle, Ankara
Zuschauer:
24. September 2005 BulgarienBulgarien HK Slawia Sofia 3:5
(1:1, 1:0, 1:4)
TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara Bel-Pa Eishalle, Ankara
Zuschauer:
25. September 2005 IsraelIsrael Hapoel Amos Lod 0:5
(Wertung)
BulgarienBulgarien HK Slawia Sofia Bel-Pa Eishalle, Ankara
Zuschauer:
25. September 2005 TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara 4:7
(-:-, -:-, -:-)
SpanienSpanien CH Jaca Bel-Pa Eishalle, Ankara
Zuschauer:
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. SpanienSpanien CH Jaca 3 3 0 0 25:08 6
2. TurkeiTürkei Polis Akademisi Ankara 3 2 0 1 21:11 4
3. BulgarienBulgarien HK Slawia Sofia 3 1 0 2 10:10 2
4. IsraelIsrael Hapoel Amos Lod 3 0 0 3 03:30 0

Zweite Runde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Runde des Continental Cups wurde vom 14. bis 16. Oktober 2005 in drei Gruppen ausgespielt. Die Spiele der Gruppe C fanden im litauischen Elektrėnai statt, die Spiele der Gruppe D im französischen Grenoble sowie die Begegnungen der Gruppe E im weißrussischen Minsk.

Der Sieger der Gruppe A, Steaua Bukarest, qualifizierte sich zur Teilnahme in der Gruppe F, während der Club Hielo Jaca an der Austragung der Gruppe E teilnahm.

Gruppe C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in Elektrėnai ausgespielte Gruppe C sah den HK Riga 2000 die dritte Runde erreichen. Sie konnten sämtliche Spiele gewinnen und schafften souverän den Sprung in die Gruppe F der dritten Runde. Bereits im ersten Turnierspiel konnten sie den späteren Gruppenzweiten GKS Tychy klar mit 7:2 besiegen. Gegen den Qualifikanten Steaua Bukarest und Gastgeber SC Energija Elektrėnai folgten ebenfalls hohe Siege, wodurch die Mannschaft das Turnier mit einem Torverhältnis von 27:6 beendete.

14. Oktober 2005 PolenPolen GKS Tychy 2:7
(1:1, 1:3, 0:3)
LettlandLettland HK Riga 2000 Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer:
14. Oktober 2005 LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 3:4
(1:1, 1:1, 1:2)
RumänienRumänien Steaua Bukarest Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer:
15. Oktober 2005 LettlandLettland HK Riga 2000 10:4
(4:2, 3:0, 3:2)
RumänienRumänien Steaua Bukarest Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer:
15. Oktober 2005 LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 2:9
(1:3, 1:3, 0:3)
PolenPolen GKS Tychy Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer:
16. Oktober 2005 RumänienRumänien Steaua Bukarest 4:4
(2:1, 0:1, 2:2)
PolenPolen GKS Tychy Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer:
16. Oktober 2005 LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 0:10
(0:2, 0:4, 0:4)
LettlandLettland HK Riga 2000 Ledo Rumai, Elektrėnai
Zuschauer:
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. LettlandLettland HK Riga 2000 3 3 0 0 27:06 6
2. PolenPolen GKS Tychy 3 1 1 1 15:13 3
3. RumänienRumänien Steaua Bukarest 3 1 1 1 12:17 3
4. LitauenLitauen SC Energija Elektrėnai 3 0 0 3 05:23 0

Gruppe D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Turnier der Gruppe D gewann der gastgebende französische Klub Brûleurs de Loups de Grenoble. In einer denkbar engen Gruppe, in der drei der sechs Spiele mit einem Unentschieden endeten, sammelten sie fünf von sechs möglichen Punkten. Nachdem am ersten Turniertag sämtliche Partien ohne Sieger beendet worden waren, gewann die Coventry Blaze und der Gastgeber am zweiten Spieltag ihre jeweiligen Partien. Somit trafen am Schlusstag die beiden Erstplatzierten der Gruppe aufeinander, wo sich Grenoble mit einem 2:0-Sieg das Ticket für die dritte Runde sicherte.

Insgesamt besuchten 12.223 Zuschauer die sechs Turnierspiele.

14. Oktober 2005
16:00 Uhr
DanemarkDänemark Herning IK 2:2
(1:1, 1:0, 0:1)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Coventry Blaze Pôle Sud, Grenoble
Zuschauer: 771
14. Oktober 2005
20:00 Uhr
FrankreichFrankreich Brûl. de Loups de Grenoble 2:2
(1:1, 0:0, 1:1)
NiederlandeNiederlande Amstel Tijgers Amsterdam Pôle Sud, Grenoble
Zuschauer: 2.722
15. Oktober 2005
16:00 Uhr
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Coventry Blaze 5:4
(4:0, 1:4, 0:0)
NiederlandeNiederlande Amstel Tijgers Amsterdam Pôle Sud, Grenoble
Zuschauer: 1.346
15. Oktober 2005
20:00 Uhr
FrankreichFrankreich Brûl. de Loups de Grenoble 3:1
(2:0, 1:1, 0:0)
DanemarkDänemark Herning IK Pôle Sud, Grenoble
Zuschauer: 3.500
16. Oktober 2005
14:00 Uhr
DanemarkDänemark Herning IK 3:3
(1:0, 1:3, 1:0)
NiederlandeNiederlande Amstel Tijgers Amsterdam Pôle Sud, Grenoble
Zuschauer: 1.067
16. Oktober 2005
20:00 Uhr
FrankreichFrankreich Brûl. de Loups de Grenoble 2:0
(0:0, 2:0, 0:0)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Coventry Blaze Pôle Sud, Grenoble
Zuschauer: 2.817
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. FrankreichFrankreich Brûleurs de Loups de Grenoble 3 2 1 0 07:03 5
2. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Coventry Blaze 3 1 1 1 07:08 3
3. NiederlandeNiederlande Amstel Tijgers Amsterdam 3 0 2 1 09:10 2
4. DanemarkDänemark Herning IK 3 0 2 1 06:08 2

Gruppe E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den dritten freien Platz in der dritten Qualifikationsrunde konnte sich der weißrussische Vertreter HK Junost Minsk sichern. Minsk siegte in eigener Halle bereits am ersten Spieltag mit 4:0 gegen Kaszink-Torpedo Ust-Kamenogorsk und untermauerte damit den Anspruch auf den Einzug in die dritte Runde. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch die Begegnung zwischen dem HK Sokol Kiew und Qualifikant Club Hielo Jaca. Da Minsk auch am zweiten Tag siegreich aus der Partie gegen Jaca hervorging und Ust-Kamenogorsk Kiew besiegte, benötigte Minsk aus dem abschließenden Duell gegen Kiew lediglich einen Zähler. Durch einen knappen 2:1-Sieg behaupteten sie jedoch die Spitzenposition. Als chancenlos erwies sich die Mannschaft aus Jaca im Turnierverlauf. Bei den drei deutlichen Niederlagen gelang ihnen kein einziges Tor.

Insgesamt besuchten 8.600 Zuschauer die sechs Turnierspiele.

14. Oktober 2005
15:30 Uhr
SpanienSpanien Club Hielo Jaca 0:4
(0:1, 0:3, 0:0)
UkraineUkraine HK Sokol Kiew Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 1.600
14. Oktober 2005
19:30 Uhr
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 4:0
(0:0, 3:0, 1:0)
KasachstanKasachstan Kas.-Torp. Ust-Kamenogorsk Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 2.700
15. Oktober 2005
15:30 Uhr
UkraineUkraine HK Sokol Kiew 1:3
(1:0, 0:2, 0:1)
KasachstanKasachstan Kas.-Torp. Ust-Kamenogorsk Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 800
15. Oktober 2005
19:00 Uhr
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 8:0
(3:0, 3:0, 2:0)
SpanienSpanien Club Hielo Jaca Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 1.100
16. Oktober 2005
15:00 Uhr
KasachstanKasachstan Kas.-Torp. Ust-Kamenogorsk 10:0
(6:0, 1:0, 3:0)
SpanienSpanien Club Hielo Jaca Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 500
16. Oktober 2005
19:00 Uhr
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 2:1
(0:0, 1:0, 1:1)
UkraineUkraine HK Sokol Kiew Sportpalast, Minsk
Zuschauer: 1.900
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 3 3 0 0 14:01 6
2. KasachstanKasachstan Kaszink-Torpedo Ust-Kamenogorsk 3 2 0 1 13:05 4
3. UkraineUkraine HK Sokol Kiew 3 1 0 2 06:05 2
4. SpanienSpanien Club Hielo Jaca 3 0 0 3 00:22 0

Dritte Runde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Runde des Continental Cups fand vom 18. bis 20. November 2005 im slowenischen Jesenice statt. Neben dem Gastgeber nahmen die drei Sieger der zweiten Runde am Turnier teil.

Gruppe F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Vorschlussrunde trafen die drei Qualifikanten der vorangegangenen Runde auf den Gastgeber HK Acroni Jesenice. Am ersten Turniertag besiegte der HK Riga 2000 den HK Junost Minsk und Jesenice konnte die Brûleurs de Loups de Grenoble deutlich schlagen. Durch einen 4:3-Sieg bei einer gleichzeitigen Niederlage der Gastgeber am zweiten Tag setzte sich Riga allein an die erste Tabellenposition. Daher benötigte Jesenice im abschließenden Duell gegen Riga einen Sieg, um doch noch das Super Final zu erreichen. Riga gewann allerdings auch diese Partie und sicherte sich somit souverän den verbleibenden freien Platz. Hinter Riga konnte sich Junost Minsk auf dem zweiten Rang platzieren.

Insgesamt besuchten 8.100 Zuschauer die sechs Turnierspiele.

18. November 2005
15:30 Uhr
LettlandLettland HK Riga 2000 2:1
(1:0, 1:0, 0:1)
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk Dvorana Podmežakla, Jesenice
Zuschauer: 500
18. November 2005
19:00 Uhr
SlowenienSlowenien HK Acroni Jesenice 6:2
(2:0, 4:1, 0:1)
FrankreichFrankreich Brûl. de Loups de Grenoble Dvorana Podmežakla, Jesenice
Zuschauer: 2.000
19. November 2005
15:30 Uhr
SlowenienSlowenien HK Acroni Jesenice 1:2
(0:2, 1:0, 0:0)
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk Dvorana Podmežakla, Jesenice
Zuschauer: 1.600
19. November 2005
19:00 Uhr
FrankreichFrankreich Brûl. de Loups de Grenoble 3:4
(1:1, 0:1, 2:2)
LettlandLettland HK Riga 2000 Dvorana Podmežakla, Jesenice
Zuschauer: 300
20. November 2005
15:30 Uhr
FrankreichFrankreich Brûl. de Loups de Grenoble 1:8
(0:3, 1:5, 0:0)
Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk Dvorana Podmežakla, Jesenice
Zuschauer: 300
20. November 2005 SlowenienSlowenien HK Acroni Jesenice 1:2
(0:0, 0:2, 1:0)
LettlandLettland HK Riga 2000 Dvorana Podmežakla, Jesenice
Zuschauer: 3.400
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. LettlandLettland HK Riga 2000 3 3 0 0 08:05 6
2. Weissrussland 1995Weißrussland HK Junost Minsk 3 2 0 1 11:04 4
3. SlowenienSlowenien HK Acroni Jesenice 3 1 0 2 08:06 2
4. FrankreichFrankreich Brûleurs de Loups de Grenoble 3 0 0 3 06:18 0

Super Final[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Super Final fand vom 13. bis 15. Januar 2006 im ungarischen Székesfehérvár statt. Gesetzt waren Alba Volán Székesfehérvár als Gastgeber, der Schweizer Teilnehmer ZSC Lions Zürich sowie der HK Lada Toljatti aus Russland. Toljatti hatte mit dem Gewinn des Europapokals in der Spielzeit 1996/97 seinen größten internationalen Erfolg gefeiert, während Zürich in den Jahren 2001 und 2002 den Continental Cup gewonnen hatte. Zusätzlich war der Sieger der dritten Runde, der lettische Meister HK Riga 2000, qualifiziert.

Am ersten Turniertag besiegten die ZSC Lions Zürich den Gastgeber Alba Volán Székesfehérvár mit 3:2 und der Favorit HK Lada Toljatti stoppte die Siegesserie des HK Riga 2000 mit einem 4:1-Sieg. Auch die zweite Begegnung gegen Székesfehérvár konnte Toljatti knapp gewinnen, während Zürich sich den lettischen Hauptstädtern geschlagen geben musste und somit Hoffnungen auf den dritten Gewinn des Continental Cups fast begraben konnte. Somit standen die Russen bereits vor dem letzten Spieltag mit zwei Punkten Vorsprung allein an der Tabellenspitze. Durch einen deutlichen 7:2-Sieg im vorletzten Turnierspiel erhöhte Riga den Druck auf Toljatti noch einmal, die somit zumindest einen Punkt benötigten, um nicht vom direkten Vergleich der dann drei punktgleichen Mannschaften abhängig zu sein. Durch einen knappen 1:0-Sieg errang Lada Toljatti schließlich souverän den zweiten Europapokal der Vereinsgeschichte.

Insgesamt besuchten 14.310 Zuschauer die sechs Turnierspiele.

Gruppe G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13. Januar 2006
17:00 Uhr
UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár
A. Rajz (14:49)
T. Gröschl (38:52)
2:3
(1:1, 1:0, 0:2)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
SchweizSchweiz ZSC Lions Zürich
K. Lindemann (4:39)
D. Steiner (46:05)
M. Richard (48:04)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 3.317
13. Januar 2006
20:30 Uhr
LettlandLettland HK Riga 2000
T. Suursoo (52:24)
1:4
(0:4, 0:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
RusslandRussland HK Lada Toljatti
J. Ketow (7:47)
S. Schmakin (11:49)
A. Kryssanow (14:28)
J. Ketow (15:50)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 1.700
14. Januar 2006
17:00 Uhr
RusslandRussland HK Lada Toljatti
A. Buturlin (16:45)
A. Bumagin (29:02)
D. Bodrow (41:53)
A. Krutschinin (48:36)
4:3
(1:1, 1:1, 2:1)
Spielbericht (PDF; 19 kB)
UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár
M. Palovčík (11:54)
G. Ocskay (38:53)
T. Gröschl (46:43)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 3.389
14. Januar 2006
20:30 Uhr
SchweizSchweiz ZSC Lions Zürich
J. Alston (6:02)
J. Alston (22:20)
M. Karlberg (23:18)
D. Steiner (41:18)
4:5
(1:2, 2:2, 1:1)
Spielbericht (PDF; 19 kB)
LettlandLettland HK Riga 2000
A. Ignatovičs (12:25)
A. Ignatovičs (15:01)
G. Pujacs (38:03)
M. Cipulis (39:35)
I. Bondarevs (52:15)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 1.438
15. Januar 2006
17:00 Uhr
UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár
M. Šťastný (17:01)
O. Ennaffati (56:28)
2:7
(1:3, 0:1, 1:3)
Spielbericht (PDF; 19 kB)
LettlandLettland HK Riga 2000
Ģ. Ankipāns (8:21)
A. Hromčenkovs (10:32)
M. Cipulis (14:45)
I. Bondarevs (23:06)
A. Ignatovičs (40:31)
A. Hromčenkovs (43:12)
K. Saulietis (52:00)
Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 3.447
15. Januar 2006
20:30 Uhr
RusslandRussland HK Lada Toljatti
A. Kryssanow (59:48)
1:0
(0:0, 0:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
SchweizSchweiz ZSC Lions Zürich Eishalle, Székesfehérvár
Zuschauer: 1.019
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. RusslandRussland HK Lada Toljatti 3 3 0 0 09:04 6
2. LettlandLettland HK Riga 2000 3 2 0 1 13:10 4
3. SchweizSchweiz ZSC Lions Zürich 3 1 0 2 07:08 2
4. UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár 3 0 0 3 07:14 0

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielertrophäen

Auszeichnung Spieler Team
Wertvollster Spieler Jan Alston ZSC Lions Zürich
Bester Torhüter Mārtiņš Raitums HK Riga 2000
Bester Verteidiger Severin Blindenbacher ZSC Lions Zürich
Bester Stürmer Jewgeni Ketow HK Lada Toljatti
Topscorer Andrejs Ignatovičs HK Riga 2000

Siegermannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IIHF-Continental-Cup-Sieger

Logo des HK Lada Toljatti
HK Lada Toljatti

Torhüter: Wassili Koschetschkin, Alexei Semjonow

Verteidiger: Denis Bodrow, Michail Buturlin, Artur Garipow, Māris Jass, Alexei Jemelin, Marat Kalimulin, Andrei Krutschinin, Dmitri Worobjow, Pawel Woroschnin

Angreifer: Denis Abdullin, Jewgeni Bodrow, Alexander Bumagin, Alexander Buturlin, Ilja Dokschin, Wadim Golubzow, Jewgeni Ketow, Anton Kryssanow, Andrij Michnow, Jakow Ratschinski, Stanislaw Schmakin

Cheftrainer: Pjotr Worobjow Assistenztrainer: Waleri Schaposchnikow, Anatoli Jemelin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]