Le Quiou

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Le Quiou
Ar C'haeoù
Wappen von Le Quiou
Le Quiou (Frankreich)
Le Quiou
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Dinan
Kanton Lanvallay
Gemeindeverband Dinan Agglomération
Koordinaten 48° 21′ N, 2° 0′ WKoordinaten: 48° 21′ N, 2° 0′ W
Höhe 13–77 m
Fläche 5,06 km2
Einwohner 314 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 62 Einw./km2
Postleitzahl 22630
INSEE-Code

Le Quiou (bretonisch Ar C’haeoù) ist eine französische Gemeinde mit 314 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Lanvallay. Die Bewohner nennen sich Quiousiens/Quiousiennes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le Quiou liegt etwa 33 Kilometer südlich von Saint-Malo und rund 36 Kilometer nordwestlich von Rennes im Osten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde aus der Bronzezeit und der gallo-römischen Zeit belegen ein frühe Besiedlung. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Dinan. Zudem war sie von 1793 bis 2015 Teil des Kantons Évran. Seit 1801 ist Le Quiou verwaltungstechnisch dem Arrondissement Dinan zugeteilt. Erste namentliche Erwähnung von Le Quiou als S. Marie de Caihou um 1140 in einer Urkunde der Priorei Saint-Malo in Dinan.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1836 1846 1872 1911 1921 1936 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 487 501 490 436 545 552 437 442 326 331 319 313 286 305 321 338
Quellen: Cassini und INSEE

Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Château du Hac (14.-17. Jahrhundert), daneben Kreuz aus dem 15. Jahrhundert
  • Dorfkirche Notre-Dame/Saint-Lunaire (erbaut 1864/1865)
  • Kapelle in Tréveleuc aus dem 16. Jahrhundert
  • Wegkreuz aus dem Jahr 1771 in La Cour-Neuve
  • Herrenhaus Manoir de la Ville-Gohen aus dem 18. Jahrhundert
  • Dorfbrunnen Saint-Lunaire aus dem Jahr 1938 in La Saudrais-du-Quiou
  • Kalkofen aus dem Jahr 1892
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Le Quiou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten (französisch)
  2. Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege