Saint-Maden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Saint-Maden
Sant-Maden
Wappen von Saint-Maden
Saint-Maden (Frankreich)
Saint-Maden
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Dinan
Kanton Broons
Gemeindeverband Dinan Agglomération
Koordinaten 48° 20′ N, 2° 5′ WKoordinaten: 48° 20′ N, 2° 5′ W
Höhe 17–70 m
Fläche 6,56 km2
Einwohner 230 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 35 Einw./km2
Postleitzahl 22350
INSEE-Code
Website http://st-maden.pagesperso-orange.fr/

Saint-Maden (bretonisch: Sant-Maden) ist eine französische Gemeinde mit 230 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Broons. Die Bewohner nennen sich Madennais(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Maden liegt etwa 38 Kilometer nordwestlich von Rennes und 36 Kilometer südlich von Saint-Malo im Osten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Dinan. Zudem war sie von 1793 bis 1801 Teil des Kantons Trefumel und von 1801 Teil bis 2015 des Kantons Caulnes (bis 1881 Kanton Saint-Jouan-de-l’Isle). Seit 1801 ist Saint-Maden verwaltungstechnisch Teil des Arrondissements Dinan. Erste namentliche Erwähnung von Saint-Maden als Sanctus Madigni um 1170/1180 in einer Schenkungsurkunde des Herren von Dinan an die Abtei Saint-Melaine in Rennes.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1836 1866 1901 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 494 448 508 492 295 282 272 283 246 206 202 201
Quellen: Cassini und INSEE

Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft führte zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuester Zeit.

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Jean (älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert), mit Kreuz bei der Kirche
  • mehrere Herrenhäuser: Manoir de la Blanche-Noe (17. Jahrhundert), Manoir de la Bigotais (17. Jahrhundert), Manoir de la Frulais (erbaut 1669) und Manoir de la Motte (erbaut 1643)
  • altes Haus in La Sècherie aus dem 17. Jahrhundert
  • Kreuz von La Sècherie aus dem 15. Jahrhundert
  • Kreuz von Les Champs-Pilais
  • Mahlstein (Nachbau aus dem 19. Jahrhundert) bei der Dorfkirche
  • mehrere Mühlen
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 138–139.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Maden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten(französisch) (Memento des Originals vom 13. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com
  2. Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriegs