Saint-Maden

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Saint-Maden
Sant-Maden
Saint-Maden (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Côtes-d’Armor (22)
Arrondissement Dinan
Kanton Broons
Gemeindeverband Dinan Agglomération
Koordinaten 48° 20′ N, 2° 5′ WKoordinaten: 48° 20′ N, 2° 5′ W
Höhe 17–70 m
Fläche 6,56 km²
Einwohner 226 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 34 Einw./km²
Postleitzahl 22350
INSEE-Code
Website http://st-maden.pagesperso-orange.fr/

Saint-Maden (bretonisch: Sant-Maden) ist eine französische Gemeinde mit 226 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Broons. Die Bewohner nennen sich Madennais(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Maden liegt etwa 38 Kilometer nordwestlich von Rennes und 36 Kilometer südlich von Saint-Malo im Osten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Dinan. Seit 1801 ist Saint-Maden Teil des Arrondissements Dinan. Erste namentliche Erwähnung von Saint-Maden als Sanctus Madigni fand sich um 1170/1180 in einer Schenkungsurkunde des Herren von Dinan an die Abtei Saint-Melaine in Rennes.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2012 2019
Einwohner 295 282 272 283 246 206 201 226
Quellen: Cassini und INSEE

Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft führte zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände um die Jahrtausendwende.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Jean (älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert), mit Kreuz bei der Kirche
  • mehrere Herrenhäuser: Manoir de la Blanche-Noe (17. Jahrhundert), Manoir de la Bigotais (17. Jahrhundert), Manoir de la Frulais (erbaut 1669) und Manoir de la Motte (erbaut 1643)
  • altes Haus in La Sècherie aus dem 17. Jahrhundert
  • Kreuz von La Sècherie aus dem 15. Jahrhundert
  • Kreuz von Les Champs-Pilais
  • Mahlstein (Nachbau aus dem 19. Jahrhundert) bei der Dorfkirche
  • mehrere Mühlen
  • Denkmal für die Gefallenen[1]

Quelle:[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 138–139.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Saint-Maden – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriegs
  2. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten(französisch) (Memento des Originals vom 13. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com