Pléboulle

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Pléboulle
Pleboull
Pléboulle (Frankreich)
Pléboulle
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Dinan
Kanton Pléneuf-Val-André
Gemeindeverband Dinan Agglomération
Koordinaten 48° 37′ N, 2° 20′ WKoordinaten: 48° 37′ N, 2° 20′ W
Höhe 0–67 m
Fläche 14,10 km2
Einwohner 859 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 61 Einw./km2
Postleitzahl 22550
INSEE-Code

Dorfkirche Saint-Paul

Pléboulle (bretonisch Pleboull) ist eine französische Gemeinde mit 859 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Pléneuf-Val-André. Die Bewohner nennen sich Pléboullais(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pléboulle liegt etwa 34 Kilometer nordöstlich von Saint-Brieuc und 23 Kilometer westlich von Saint-Malo im Norden des Départements Côtes-d’Armor am Ärmelkanal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst 1264 taucht der heutige Ort in einem Dokument der Abtei Saint-Aubin-des-Bois aus dem Dunkel der Geschichte. Verschiedene Namen wie Sainte-Croix, L’Hôpital und Village du Temple belegen den Besitz der Kreuzritter (Johanniter). Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Lamballe und zum Kanton Hénanbihen. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Dinan. Und von 1801 bis 2015 war sie eine Gemeinde im Kanton Matignon. Am 15. März 1826 tritt Pléboulle die Dörfer Vieilles Portes und Bois-Talva der Gemeinde Saint-Pôtan ab. Zudem kommt es gleichzeitig zu einem Gebietsabtausch mit der Gemeinde Matignon.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1866 1872 1881 1886 1906 1921 1936 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 885 792 1.245 1.144 1.169 1.097 1.084 908 902 818 780 711 686 711 662 708 730
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • die Dorfkirche Saint-Paul aus dem 17./18. Jahrhundert
  • die Kapelle Notre-Dame du Temple (auch Notre-Dame de la Croix) aus dem 14. Jahrhundert; daneben ein hohes Kreuz aus dem 17. Jahrhundert
  • die Kapelle von Launay-Mottais aus dem Jahr 1848
  • Herrenhaus Manoir de La Motte-Colas aus dem 15. Jahrhundert
  • Herrenhaus Manoir de Launay-Mottais aus dem 18. Jahrhundert
  • Grabmal von Maria de la Motte-Rouge aus dem Jahr 1875
  • mehrere Mühlen
  • Überreste des Turms von Montbras aus dem 12. Jahrhundert (Monument historique)
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 682–683.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pléboulle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten (französisch) (Memento des Originals vom 25. August 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com
  2. Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs