Guitté

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Guitté
Gwitei
Wappen von Guitté
Guitté (Frankreich)
Guitté
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Dinan
Kanton Broons
Gemeindeverband Dinan Agglomération
Koordinaten 48° 18′ N, 2° 6′ WKoordinaten: 48° 18′ N, 2° 6′ W
Höhe 45–137 m
Fläche 14,53 km2
Einwohner 702 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 48 Einw./km2
Postleitzahl 22350
INSEE-Code
Website http://guitte.pagesperso-orange.fr/

Guitté (bretonisch: Gwitei) ist eine französische Gemeinde mit 702 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Broons. Die Bewohner nennen sich Guittéens/Guittéennes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guitté liegt etwa 37 Kilometer nordwestlich von Rennes im Osten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überreste und Funde aus der Steinzeit und der durch die Gemeinde führende Römerweg von Alet nach Corseul deuten auf eine frühe Besiedlung hin. Im Mittelalter waren die Herren von Guitté die erste einer Reihe von Adelsfamilien, die den Ort verwalteten. Im Jahr 1832 kam es zu einem bedeutenden Gebietsaustausch mit der Gemeinde Médréac. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Dinan. Zudem war sie von 1793 bis 1801 Teil des Kantons Trefumel, danach des Kantons Saint-Jouan-de-l’Ille und von 1881 bis 2015 des Kantons Caulnes. Seit 1801 ist Guitté verwaltungstechnisch Teil des Arrondissements Dinan. Erste namentliche Erwähnung von Guitté im Jahr 1148 in einer Schenkungsurkunde an die Abtei von Boquen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1836 1861 1911 1921 1936 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 1.025 1.072 952 962 793 770 606 611 554 541 524 526 601 653
Quellen: Cassini und INSEE

Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Guitté

  • Schloss Château de Beaumont (älteste Teile aus dem 15. Jahrhundert)
  • Schloss Château de Couëllan (erbaut im 16. Jahrhundert)
  • Schloss Château de la Perchais (erbaut 1725)
  • Dorfkirche Saint-Servan (15.–17. Jahrhundert; im 19. Jahrhundert restauriert)
  • Kapelle Saint-Nicolas de Couëllan (auch Coueslan, erbaut 1672)
  • Kapelle Saint-Mathurin (erbaut 1744, auch Saint-Gourgon genannt)
  • Herrenhaus Manoir des Touches aus dem 17./18. Jahrhundert
  • Herrenhaus Manoir de la Ville-Férier (erbaut 1607)
  • das ehemalige Pfarrhaus
  • drei Mühlen in Beaumont, Le Pré-au-Coq und Néal
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • Menhir von La Pierre Longue

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 127–130.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guitté – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten (französisch) (Memento des Originals vom 17. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com
  2. Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege