Saint-Carné

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Saint-Carné
Sant-Karneg
Wappen von Saint-Carné
Saint-Carné (Frankreich)
Saint-Carné
Region Bretagne
Département Côtes-d’Armor
Arrondissement Dinan
Kanton Lanvallay
Gemeindeverband Dinan Agglomération
Koordinaten 48° 25′ N, 2° 4′ WKoordinaten: 48° 25′ N, 2° 4′ W
Höhe 7–118 m
Fläche 8,36 km2
Einwohner 996 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 119 Einw./km2
Postleitzahl 22100
INSEE-Code
Website http://www.saint-carne.com/

Saint-Carné (bretonisch Sant-Karneg) ist eine französische Gemeinde mit 996 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Lanvallay. Die Bewohner nennen sich Carnéens/Carnéennes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Carné liegt etwa 26 Kilometer südsüdwestlich von Saint-Malo und rund 44 Kilometer nordwestlich von Rennes im Osten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Axtfunde aus der Jungsteinzeit, ein Armreif aus keltischer Zeit und weitere Fundstücke aus gallo-römischer Zeit belegen eine frühe Besiedlung. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Dinan. Zudem war sie von 1793 bis 1801 Teil des Kantons Plumaudan und von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Dinan-Ouest. Seit 1801 ist Saint-Carné verwaltungstechnisch dem Arrondissement Dinan zugeteilt. Eine erste namentliche Nennung von Saint-Carné als Seint Karnay findet sich im Jahr 1256, als in einer Urkunde ein Jehan de Seint Karnay erwähnt wird.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1836 1841 1886 1901 1926 1936 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 674 609 860 805 744 822 635 600 652 655 682 747 787 811 908 918
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Château du Chesne-Ferron (15.–17. Jahrhundert)
  • Dorfkirche Saint-Pierre (16./17. Jahrhundert; restauriert 1845)
  • Kalvarienberg nahe der Kirche aus dem 17. Jahrhundert
  • Kreuz Croix du Chesne aus dem Hochmittelalter
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 289–290.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Carné – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der Sehenswürdigkeiten (französisch) (Memento des Originals vom 18. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com
  2. Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege