Lutterbek

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lutterbek
Lutterbek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lutterbek hervorgehoben
Koordinaten: 54° 23′ N, 10° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Probstei
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 3,23 km2
Einwohner: 369 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24235
Vorwahl: 04343
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 049
Adresse der Amtsverwaltung: Knüll 4
24217 Schönberg
Webpräsenz: www.lutterbek.de
Bürgermeister: Wolf Mönkemeier (FWG)
Lage der Gemeinde Lutterbek im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

Lutterbek ist eine Gemeinde in der Probstei im Kreis Plön in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lutterbek liegt etwa zwölf Kilometer nordöstlich von Kiel und etwa zwei Kilometer landeinwärts von Laboe an der Bundesstraße 502 von Kiel nach Lütjenburg. Der Ort liegt im Tal der Hagener Au.

Der Gasthof Lutterbek
Reetdachhaus

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mühle in Lutterbek um 1895

Der Ort wurde 1240 erstmals erwähnt, als das Kloster von Preetz für einige Jahre nach Lutterbek verlegt wurde. Der Ortsname leitet sich vom altsächsischen Wort hluttar (rein, klar) und dem niederdeutschen Wort beke (Bach) ab.

Seit 1286 gibt es eine Wassermühle im Ort. Bis 1850 gab es den Mühlenzwang, aufgrund dessen die Bauern aus allen Dörfern des Kirchspiels Probsteierhagen ihr Korn zum Mahlen nach Lutterbek bringen mussten. Der Betrieb der Mühle wurde 1979 eingestellt.

Seit 1709 gibt es Schulunterricht in Lutterbek.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahl 2018 ergab folgendes Ergebnis:

Gemeindewahl Lutterbek 2018
 %
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
100,0 %
keine
Sonst.
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 45
 40
 35
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
-25
-30
-35
-40
-45
+41,58 %p
-41,58 %p
Sonst.
Sitzverteilung in der Gemeindevertretung Lutterbek seit 2018
 
Insgesamt 9 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein silbernes Mühlrad, in den Oberecken begleitet von einem goldenen lateinischen Krückenkreuz vorn und einer goldenen Getreideähre hinten.“[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Weiterhin gibt es einen Dorfkrug, der sich Lutterbeker nennt und auch als Galerie und Kleinkunstbühne überregional bekannt ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lutterbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein