Meikirch

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Meikirch
Wappen von Meikirch
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
BFS-Nr.: 0307i1f3f4
Postleitzahl: 3045 Meikirch
3042 Ortschwaben
3046 Wahlendorf
Koordinaten: 594422 / 206522Koordinaten: 47° 0′ 35″ N, 7° 21′ 55″ O; CH1903: 594422 / 206522
Höhe: 654 m ü. M.
Fläche: 10,30 km²
Einwohner: 2499 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 243 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Kurt Wenger (SVP)
Website: www.meikirch.ch
Meikirch von Nord

Meikirch von Nord

Karte
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Meikirch ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.

Meikirch liegt am Südhang des Frienisbergs rund 10 Kilometer nordwestlich der Stadt Bern. Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Meikirch, Ortschwaben und Wahlendorf sowie den Weilern Grächwil, Aetzikofen und Weissenstein.

Nachbargemeinden sind, von Norden beginnend: Schüpfen, Kirchlindach, Wohlen bei Bern und Seedorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung von Meikirch stammt von 1263, als in einem Urbar eine Familie „de Moechilchun“ als Besitzerin von Häusern und Gütern in Bern und Umgebung erwähnt wurde. Der Name „Mönch-Kilchen“ bezieht sich auf das 1131 gegründete Kloster Frienisberg, zu dessen Besitz die meisten Höfe und deren Bewohner als Hörige gehörten. Nachdem das Kloster 1380 Wahlendorf und 100 Jahre später auch Meikirch Bern überliess, konnten sich die Bürger freikaufen. Die Kirche, deren Ursprung bereits im 7. oder 8. Jahrhundert vermutet wird steht auf den Mauerresten einer römischen Villa, die bei Ausgrabungen 1978 entdeckt wurden. Das Hallenhaus mit Annex entstand etwa 100 nach Christus und war im tuskischen Stil erbaut. Die gefundenen Wandmalereien und Ziegel wurden durch den Archäologischen Dienst sorgfältig geborgen und dokumentiert. Im Müngerhaus bei der Kirche ist ein gestempelter Ziegel ausgestellt. Bei diesen Ausgrabungen fand man innerhalb der Kirche Keltengräber aus der Zeit nach der Völkerwanderung, die anhand der Grabbeigaben um das 7. und 8. Jahrhundert datiert wurden.[2] Einen weiteren bedeutenden Fund machte man 1851 in einem Grabhügel südlich von Grächwil. Die 60 Zentimeter grosse Bronzevase "Hydra" ist nun ein Prunkstück der Urgeschichtssammlung des Historischen Museums in Bern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 28,9 %, SP 19,3 %, BDP 13,1 %, FDP 12,2 %, GPS 8,9 %, glp 7,3 %, EVP 4,7 %, CVP 1,5 %, EDU 1,1 %.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitten im Dorf stehen die Kirche und das Pfarrhaus auf Fundamenten eines römischen Gutshofs. An der Schüpbergstrasse im Weiler Grächwil steht der Landsitz Grächwil von 1790. Mehrere Bauernhäuser mit Nebengebäuden sind als schützenswert verzeichnet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Wenger (* 1953), Gemeindepräsident Meikirch (SVP)
  • Karin Fisli (* 1982), Grossrätin (SP)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]