Golaten

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Golaten
Wappen von Golaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
Einwohnergemeinde: Kallnachi2w1
Postleitzahl: 3207
Koordinaten: 584888 / 203679Koordinaten: 46° 59′ 2″ N, 7° 14′ 24″ O; CH1903: 584888 / 203679
Höhe: 519 m ü. M.
Fläche: 2,8 km²
Einwohnerdichte: 109 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
3,2 % (2009)[1]
Arbeitslosenquote: 0,6 % (2010)[2]
Gemeindepräsident: Hansjörg Tüscher
Website: www.golaten.ch
Ortseingang von Golaten

Ortseingang von Golaten

Karte
Golaten (Schweiz)
Golaten
ww
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2019

Golaten war bis am 31. Dezember 2018 eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz. Sie fusionierte per 1. Januar 2019 mit Kallnach.

Unter dem Namen Golaten existiert neben der Einwohnergemeinde auch eine Burgergemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golaten liegt im Schweizer Mittelland am Stausee Niederried, einem wertvollen Gebiet für Wasservögel. Es sind zwei Ortsteile auszumachen, Golaten und Lachen. An der südöstlichen Gemeindegrenze fliessen Aare und Saane zusammen. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Radelfingen, Mühleberg, Wileroltigen, Kerzers und Kallnach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals um 988 als Gulada erwähnt, dann 1277 mit der Namensform Golatun.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderäte von Golaten sind keine Freiwilligen, sondern sind per Amtszwang gewählt[3] und können frühestens zwei Jahre nach Amtsantritt austreten.

Gemeindepräsident ist Hansjörg Tüscher bis 31. Dezember 2018.

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2015 betrugen: SVP 55,5 %, BDP 16,1 %, FDP 7,9 %, GPS 5,3 %, EDU 3,2 %, EVP 2,9 %, glp 2,9 %, SD 1,6 %, SP 1,4 %.[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrstechnisch liegt das Dorf ziemlich abseits, da es im Osten durch den See und die Aare begrenzt ist und keine grössere Brücke darüber führt.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindesuche. Bevölkerung. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Offizielle Website. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, archiviert vom Original am 30. Juli 2012; abgerufen am 10. September 2011 (Eingabe Golaten). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bfs.admin.ch
  2. Gemeindesuche. Arbeit. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Offizielle Website. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, archiviert vom Original am 30. Juli 2012; abgerufen am 10. September 2011 (Eingabe Golaten. Jahresdurchschnitt). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bfs.admin.ch
  3. Joel Bedetti: Milizsystem am Abgrund. In: Webseite 20 Minuten. 20 Minuten AG, 7. Dezember 2008, S. 1, abgerufen am 10. September 2011: „«Obwohl man nach zwei Jahren austreten könnte, macht das kaum jemand», sagt Tüscher. «Mit der Zeit bekommt man einfach Freude an der Arbeit!»“
  4. Wahlen 2015 : Resultate der Gemeinde Golaten. Kanton Bern, abgerufen am 19. März 2016.