Milower Land

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Milower Land
Milower Land
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Milower Land hervorgehoben
52.51944444444412.31111111111130Koordinaten: 52° 31′ N, 12° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Havelland
Höhe: 30 m ü. NHN
Fläche: 160,48 km²
Einwohner: 4352 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14715
Vorwahlen: 03386, 033870,
033873, 033877Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HVL
Gemeindeschlüssel: 12 0 63 189
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Friedensstr. 86
14715 Milower Land
Webpräsenz: www.milow.de
Bürgermeister: Felix Menzel[2] (SPD)
Lage der Gemeinde Milower Land im Landkreis Havelland
Brieselang Dallgow-Döberitz Falkensee Friesack Gollenberg (Havelland) Großderschau Havelaue Ketzin/Havel Kleßen-Görne Kotzen (Havelland) Märkisch Luch Milower Land Mühlenberge Nauen Nennhausen Paulinenaue Pessin Premnitz Rathenow Retzow Rhinow Schönwalde-Glien Seeblick Stechow-Ferchesar Wiesenaue Wustermark BrandenburgKarte
Über dieses Bild
Blick über die Havel auf Milow

Die amtsfreie Gemeinde Milower Land [ˈmiːloːɐ̯ ˈlant] liegt im Südwesten des Landkreises Havelland in Brandenburg in Deutschland. Die Gemeinde ist Rechtsnachfolgerin des von 1992 bis 2003 existierenden Amtes Milow.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Milower Land liegt westlich der Havel an der Grenze zu Sachsen-Anhalt, ca. 25 km nordwestlich von Brandenburg an der Havel, ca 8 km südöstlich von Rathenow, ca. 23 km nordöstlich von Genthin, ca. 90 km westlich Berlin. Große Teile der Gemeinde liegen im Naturpark Westhavelland und einige Flächen im Naturschutzgebiet Untere Havel Süd. Zirka 38 Prozent der Gemeindefläche sind Wald, so die Zollchower Heide und der Großwudicker Forst. Die Stremme mündet in Milow in die Havel.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich ihrer Hauptsatzung[3] in folgende Orts- und Gemeindeteile:

  • Bahnitz
  • Bützer mit dem Wohnplatz Kietz
  • Großwudicke mit den Gemeindeteilen Buckow, Klein Buckow und Kleinwudicke sowie den Wohnplätzen Forsthaus, Schäferei und Ziegelei
  • Jerchel mit den Wohnplätzen Ausbau Jerchel und Luisenhof
  • Milow mit den Gemeindeteilen Marquede, Neu Dessau und Wilhelminenthal sowie den Wohnplätzen Alte Schäferei, Milow-Ausbau und Wolfsmühle
  • Möthlitz mit dem Wohnplatz Lutze
  • Nitzahn mit den Gemeindeteilen Knoblauch und Wendeberg
  • Schmetzdorf mit dem Wohnplatz Vogelgesang
  • Vieritz mit den Wohnplätzen Bünsche, Forsthaus Hohenheide, Kater und Vieritzer Schäferei
  • Zollchow mit den Gemeindeteilen Galm und Grille

Die Wohnplätze wurden nach dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg ergänzt[4].

Geschichte[Bearbeiten]

Geschichte der Ortsteile[Bearbeiten]

Der Ortsteil Milow wurde im Jahr 1144 erstmals in einer Schenkungsurkunde von Hartwig, Graf von Stade, Dompropst von Bremen und Domherr von Magdeburg, an den Erzstift Magdeburg, benannt. Der Ortsname ist von Mil'ov- bzw. Milov = Ort eines Mil abgeleitet. Mil ist entweder ein Zuname oder Kosename für einen Vornamen wie Milobrat, zum Adj. mil- lieb, wert.[5]. Carl Andreas Julius Bolle (1832–1910), Gründer und Besitzer der traditionsreichen Meierei C. Bolle in Berlin, baute in Milow eine Villa, die er später seinen Mitarbeitern zur Erholung überließ. Heute befindet sich in diesem Gebäude die Jugendherberge Carl Bolle (grundrenoviert 2010).

Moritz von Anhalt-Dessau erwarb 1754 Milow als Domgut. Im selben Jahr gründete er südlich davon den Ort Leopoldsburg und ein Jahr später die heutigen Gemeindeteile Neu-Dessau und Wilhelminenthal.[6] Die Kolonisten in diesen Orten waren mehrheitlich Calvinisten, für sie wurde eigens 1770 die Leopoldsburger Kirche eingeweiht, in der sich heute die Sparkasse befindet.[7] Am Ende des Zweiten Weltkrieges erwarben sich drei Milower Bürger, der Studienrat Pritzkow, der Bauer Fritz Ohm und der Pfarrer Paul Büchtemann, große Verdienste um den Ort, als sie in unerschrockener Konfrontation gegenüber dem SS-Kommandanten das Hissen weißer Fahnen organisierten und so dem Ort seine gewaltsame Zerstörung durch die Rote Armee ersparten.[8]

Der Ortsteil Buckow wurde erstmals im Jahr 1360 urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Großwudicke wurde im Jahr 1397 erstmals im Lehnbuch des Erzbischofs Albrecht IV. von Magdeburg urkundlich erwähnt.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Orte Nitzahn, Möhtlitz und Bahnitz mittels einer Chausse verbunden. Nitzahn findet seine erste urkundliche Erwähnung um 1380. Archäologische Funde zu Beginn des 20. Jahrhunderts belegen, dass bereits vor etwa 4000 Jahren dort Menschen siedelten. Gefunden wurden drei Urnengräberfelder (frühe römische Kaiserzeit, Eisenzeit und Bronzezeit).

Die ersten urkundlichen Erwähnungen von Möthlitz stammen aus den Jahren 1225 (als Mottennyz) und 1303. Da im Dreißigjährigen Krieg das gesamte Dorf samt der beiden adligen Güter abbrannten wurde 1648 das noch heute existierende Möthlitzer Schloss errichtet.[9]

Der Ortsteil Bahnitz, als Banthyz, ist slawischen Ursprunges und wurde Jahr 1225 erstmals urkundlich erwähnt.

Die Geschichte des Ortes Knoblauch ist mit derer der Familie von Britzke verknüpft. Die Kirche des Ortes stammt aus dem Jahre 1303.[10]

Der Ortsteil Jerchel wurde erstmals ca. 1350 erwähnt. Gegründet wurde es durch Flamen und der Familie von Hünicke, die im Besitz des Gutes war. Zu den späteren Besitzern des Gutes zählten unter anderem die Familien von Treskow, von Bülow, von Werder, von Schenkendorf und von Katte.[11]

Geschichte der Amtsgründung und Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1914 wurden die Gemeinden Neu-Milow, Milow und Leopoldsburg in der Gesamtgemeinde Milow vereinigt. [12]

Im Zuge der Ämterbildung 1992 in Brandenburg schlossen sich folgende acht Gemeinden aus dem damaligen Kreis Rathenow zu einem Verwaltungsverbund, Amt Milow genannt, zusammen: Großwudicke, Milow, Nitzahn, Vieritz, Jerchel, Möthlitz, Bützer und Zollchow. Am 3. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Milow für dessen Zustandekommen der 16. Juli 1992 festgelegt wurde.[13] Sitz der Amtsverwaltung war in der Gemeinde Milow. Erster Amtsdirektor wurde Günter Geib.[14]

In einer Bekanntmachung vom 30. April 2002 genehmigte das Ministerium des Innern die Bildung einer neuen Gemeinde Milower Land aus den Gemeinden Bützer, Großwudicke, Jerchel, Milow, Möthlitz, Vieritz und Zollchow. Der Zusammenschluss wurde allerdings erst zum 26. Oktober 2003 rechtswirksam[15].

Die Gemeinde in ihrem heutigen Umfang entstand erst am 26. Oktober 2003 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Bützer, Großwudicke, Jerchel, Milow, Möthlitz, Vieritz und Zollchow und der Eingliederung von Nitzahn per Gesetz ebenfalls zum 26. Oktober 2003.[3][15][16] Die heutige Gemeinde Milower Land entspricht dem von 1992 bis 2003 existierenden Amt Milow. Ortsteile wurden auch Schmetzdorf, das Ortsteil von Zollchow war, und Bahnitz, das ein Ortsteil von Möthlitz war[17].

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Milower Land:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen
[18]
Jahr Einwohner
1875 5042
1890 5089
1925 6550
1933 6205
1939 6464
1946 8095
1950 8448
1964 6501
1971 6279
1981 5343
Jahr Einwohner
1985 5312
1989 5219
1990 5056
1991 4907
1992 4827
1993 4813
1994 4802
1995 4854
1996 4937
1997 5060
Jahr Einwohner
1998 5074
1999 5083
2000 5068
2001 5052
2002 5061
2003 4994
2004 4977
2005 4938
2006 4839
2007 4756
Jahr Einwohner
2008 4687
2009 4599
2010 4601
2011 4403
2012 4352

Die Quellen der Daten, die Grundlage der Darstellungen sind, finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[19].

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2008
Wahlbeteiligung: 51,4 %
 %
40
30
20
10
0
39,9 %
31,0 %
15,3 %
13,8 %

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren.

  • CDU: 6 Sitze
  • Wählergemeinschaft Milower Land: 5 Sitze
  • SPD: 3 Sitze
  • FDP: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[20]

Wappen[Bearbeiten]

Die neugegründete Gemeinde nahm das amtliche Wappen des aufgelösten Amtes Milow an, dieses wurde am 17. Oktober 2003 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber über einem roten Dreiberg ein blauer, von zwei einander zugewandten schwarzen Kiefern begleiteter Göpel.“[21]

Das Wappen wurde 1993 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten]

Auf Initiative des Kulturvereins Milower Land e.V. und des Bürgermeisters der Gemeinde wurden in Absprache mit der Bevölkerung die obigen Ortswappen gestiftet, die vom HEROLD beurkundet und in die Deutsche Ortswappenrolle aufgenommen wurden. Diese Wappen werden nach einer vom Stifter erteilten Verfügungsberechtigung von den Ortsvorstehern, von Vereinen, Verbänden u.a.m. als Symbole der örtlichen Identität außerhalb von Amtshandlungen geführt. Gestalter der Wappen ist der Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, der sie zur Beurkundung führte.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Milower Land stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale. Sonstige Sehenswürdigkeiten sind:

  • Stützpunkt der Naturwacht Süd und des (NABU Regionalverband Westhavelland) mit Ausstellungen zum Naturpark Westhavelland und der Geschichte des Ortes und der Umgebung (zu finden im Besucherzentrum auf dem ehm. Rittergutshof)
  • historischer Ortskern Milow mit der barocken Patronatskirche Leopoldsburg (heute Sparkasse) und der evang. Dorfkirche Milow
  • Villa Bolle (heute Jugendherberge "Carl-Bolle")
  • Schlosskapelle aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts und die Schlossparkanlage mit Schlossteich in Großwudicke
  • Kirche Schmetzdorf mit Orgel aus dem Jahr 1764
  • Kirche Zollchow aus dem 13. Jahrhundert mit Orgel des Wagnerschülers aus dem Jahr 1764
  • spätromanische Dorfkirche Bützer
  • Vieritzer Berg mit Naturlehrpfad
  • Vieritzer Wohnplatz Kater mit einem Wildgehege und Waldlehrpfad
  • Schleuse Bahnitz mit Wehrschuppen und Schleusenhaus
  • Kahnschleuse Bahnitz (2,7 × 12 Meter) am Schlauchwehr (ehemaliges Nadelwehr)
  • bronzene Nixe Bahnitz an der Schiffsanlegestelle
  • Gutshaus Jerchel
  • Dorfkirche Möthlitz
  • Dorfkirche Nitzahn
  • Fachwerkhaus aus der 1.Hälfte des 19. Jahrhunderts in Nitzahn
  • Kirche von 1303 im Nitzahner Gemeindeteil Knoblauch
  • Möthlitzer Schloss mit Ferienschloss Möthlitzer Mühle und Haushalttechnik Erlebniszentrum

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bahnstrecke Berlin-Stendal-Hannover führt durch den Norden der Gemeinde. Der nächste Bahnanschluss, an der Strecke Brandenburg-Rathenow, befindet sich in 2,5 km Entfernung in Premnitz. Die B 188 führt durch den Norden der Gemeinde. Durch die Nachbargemeinde Premnitz führt die B 102. An der Havel befindet sich ein Wasserwanderrastplatz.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Westlich des Ortsteiles Nitzahn bei den Koordinaten 52° 27′ 35″ N, 12° 20′ 45″ O52.45972212.345833 befindet sich ein Schaltwerk der Deutschen Bahn AG. Diese Anlage ist neben den Bahnstromschaltwerken Neckarwestheim und Nenndorf die einzige Schaltanlage der Deutschen Bahn AG, die nicht an einer Eisenbahnlinie oder auf dem Areal eines Kraftwerks liegt.
  • In den 1960er Jahren wurde ein 4000 Jahre altes Skelett, genannt Der Mann von Milow, gefunden und aufbereitet. Der Fund ist im Museum in Brandenburg an der Havel ausgestellt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gaubatz, Petra: Chronik der Gemeinde Möthlitz. Möthlitz, Dezember 1996

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Milower Land – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206318900/s
  3. a b Hauptsatzung der Gemeinde Milower Land vom 26. November 2008 PDF
  4. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung - Gemeinde Milower Land
  5. Sophie Wauer: Brandenburgisches Namenbuch Teil 9 Die Ortsnamen der Uckermark. 391 S., Hermann Böhlaus Nachfolger Weimar 1996 (S. 179 für den Ortsteil Milow der Gemeinde Uckerland)
  6. Flyer der Gemeinde Milower Land: [1] (PDF; 1,2 MB)
  7. Berliner Zeitung vom 13. Dezember 1999 Geld statt Gott: [2]
  8. Ursula Höntsch: Drei Männer beim SS-Stab, in: Die Stunde Null, Berlin 1966, S. 178
  9. Flyer der Gemeinde Milower Land: [3] (PDF; 657 kB)
  10. [4]
  11. Flyer der Gemeinde Milower Land: [5] (PDF; 563 kB)
  12. Flyer der Gemeinde Milower Land: [6] (PDF; 1,2 MB)
  13. Bildung der Ämter Temnitz, Milow, Baruth, Neuhardenberg, Burg-Spreewald, Drebkau/Niederlausitz, Neuhausen und Peitz. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 54, 31. Juli 1992, S.966/7.
  14. Nennhausens Amtsdirektorin Angelika Thielicke erlebte das Einheitsjahr 1990 als Bürgermeisterin auf nennhausen.de
  15. a b Bildung der neuen Gemeinde Milower Land. Mitteilung des Ministeriums des Innern vom 30. April 2002. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 20, Potsdam, 15. Mai 2002, S.519 PDF
  16. Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.73
  17. Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.5 Landkreis Havelland PDF
  18. Gebietsstand: 1. Januar 2013
  19. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  20. wahlen.brandenburg.de: http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/SB_B7-3-5_j05-08_BB.pdf#page=47 (PDF; 2,4 MB)
  21. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg