NHL-Rookie des Monats

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Die Auszeichnung des NHL-Rookie des Monats wird seit der Saison 1991/92, neben dem Spieler der Woche und dem Spieler des Monats, an den besten Liganeuling der National Hockey League verliehen. Angelehnt ist die Auszeichnung an den NHL-Spieler des Monats, der seit 1987 vergeben wird.

In den ersten beiden Jahren wurde nur ein Spieler für März und April gewählt. Danach wurde der letzte Sieger schon Ende März ausgezeichnet. Während des Streiks in der Saison 1994/95 fand keine Wahl statt, so dass der erste Sieger im Februar 1994 gewählt wurde. Für März und April 1994 wurde je ein Rookie des Monats gewählt. Es folgten vier Jahre, in denen es einen separaten Sieger für den April gab, seitdem wird für die beiden Wochen im April kein Sieger mehr gewählt. Im Februar 1998, 2006 und 2010 verzichtete die Liga jeweils wegen der Teilnahme der NHL-Spieler an den Olympischen Winterspielen auf eine Wahl.

Nur Teemu Selänne und Connor McDavid wurden in einer Spielzeit dreimal gewählt. Nicklas Lidström, Martin Brodeur, Daniel Alfredsson, Scott Fraser, Jewgeni Nabokow, Ilja Kowaltschuk, Tyler Arnason, Alexander Owetschkin, Jewgeni Malkin, Ryan Nugent-Hopkins, Ondřej Palát, Johnny Gaudreau und William Nylander waren je zweifach Rookie des Monats.

Im Dezember 2001 waren mit Dany Heatley und Ilja Kowaltschuk zwei Rookies der Atlanta Thrashers gemeinsam so dominierend, dass beide den Preis gemeinsam erhielten.

Gewinner der Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Oktober November Dezember Januar Februar März April
2017/18 Clayton Keller Brock Boeser
2016/17 William Nylander Zach Werenski Auston Matthews Mitchell Marner Patrik Laine William Nylander
2015/16 Connor McDavid Dylan Larkin John Gibson Louis Domingue Connor McDavid Connor McDavid
2014/15 Tanner Pearson Filip Forsberg Johnny Gaudreau John Klingberg Anders Lee Johnny Gaudreau
2013/14 Tomáš Hertl Marek Mazanec Martin Jones
Antti Raanta
Ondřej Palát 1 Ondřej Palát
2012/13 keine Vergabe wegen des Lockouts Wladimir Tarassenko Jonathan Huberdeau Jake Muzzin Nail Jakupow
2011/12 Ryan Nugent-Hopkins Ryan Nugent-Hopkins Adam Henrique Cody Hodgson Gabriel Landeskog Marcus Foligno
2010/11 Michal Neuvirth Sergei Bobrowski Logan Couture Jeff Skinner Michael Grabner James Reimer
2009/10 Michael Del Zotto James van Riemsdyk Matt Duchene Tyler Myers 1 Jimmy Howard
2008/09 Derick Brassard Steve Mason Steve Mason Bobby Ryan Pekka Rinne T. J. Oshie
2007/08 Patrick Kane Tobias Enström Nicklas Bäckström Peter Mueller Sam Gagner Carey Price
2006/07 Jewgeni Malkin Jewgeni Malkin Wojtek Wolski Ryane Clowe Paul Stastny Drew Stafford
2005/06 Sidney Crosby Dion Phaneuf Alexander Owetschkin Alexander Owetschkin 1 Ray Emery
2004/05 keine Vergabe wegen des Lockouts
2003/04 Marc-André Fleury Jason King Trent Hunter Andrew Raycroft Michael Ryder Tuomo Ruutu
2002/03 Tyler Arnason Rick Nash Tyler Arnason Aleš Kotalík Henrik Zetterberg Aleš Hemský
2001/02 Kristian Huselius Krystofer Kolanos Ilja Kowaltschuk
Dany Heatley
Ilja Kowaltschuk Radim Vrbata Niklas Hagman
2000/01 Brad Richards Jewgeni Nabokow Jewgeni Nabokow Karel Rachůnek Shane Willis Martin Havlát
1999/00 Peter Schaefer Scott Gomez Simon Gagné Trevor Letowski Brian Rafalski Jeff Halpern
1998/99 Mark Parrish Olli Jokinen Wadim Scharifjanow Jan Hrdina Vincent Lecavalier Marián Hossa Jean-Pierre Dumont
1997/98 Éric Messier Marco Sturm Mike Johnson Sergei Samsonow 1 Scott Fraser Scott Fraser
1996/97 Jim Campbell Harry York Patrick Lalime Patrick Lalime Daymond Langkow Steve Sullivan Wade Redden
1995/96 Witali Jatschmenjow Daniel Alfredsson Petr Sýkora Éric Dazé Jere Lehtinen Miroslav Šatan Daniel Alfredsson
1994/95 keine Vergabe wegen des Lockouts Blaine Lacher Jim Carey Peter Forsberg
1993/94 Alexandre Daigle Alexei Jaschin Jesse Bélanger Martin Brodeur Chris Osgood Martin Brodeur
1992/93 Teemu Selänne Joé Juneau Rob Gaudreau Teemu Selänne Félix Potvin Teemu Selänne
1991/92 Tony Amonte Nicklas Lidström Nicklas Lidström Waleri Selepukin Gilbert Dionne Pawel Bure

1 keine Vergabe wegen der Olympischen Winterspiele in Sotschi (2014), Vancouver (2010), Turin (2006) und Nagano (1998)