Ruth Beitia

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Ruth Beitia Leichtathletik

Ruth Beitia by Augustas Didzgalvis.jpg
Ruth Beitia 2013 in Moskau

Nation SpanienSpanien Spanien
Geburtstag 1. April 1979 (37 Jahre)
Geburtsort Santander, Spanien
Größe 1.91 cm
Gewicht 71 kg
Karriere
Disziplin Hochsprung
Bestleistung 2.02
Verein Atletismo Piélagos
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 Rio de Janeiro 2016 Hochsprung
 Weltmeisterschaften
0Bronze0 Moskau 2013 Hochsprung
 Hallenweltmeisterschaften
0Silber0 Doha 2010 Hochsprung
0Silber0 Portland 2016 Hochsprung
0Bronze0 Moskau 2006 Hochsprung
0Bronze0 Sopot 2014 Hochsprung
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Helsinki 2012 Hochsprung
0Gold0 Zürich 2014 Hochsprung
0Gold0 Amsterdam 2016 Hochsprung
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Göteborg 2013 Hochsprung
0Silber0 Madrid 2005 Hochsprung
0Silber0 Turin 2009 Hochsprung
0Bronze0 Birmingham 2007 Hochsprung
letzte Änderung: 22. August 2015
Ruth Beitia 2008

Ruth Beitia Vila (* 1. April 1979 in Santander) ist eine spanische Leichtathletin, die zu den weltbesten Hochspringerinnen gehört. Sie wurde 2012, 2014 und 2016 Europameisterin sowie 2013 Halleneuropameisterin. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro errang sie im Alter von 37 Jahren die Goldmedaille, womit sie die älteste Hochsprung-Olympiasiegerin der Geschichte ist. [1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha gewann Ruth Beitia Silber.

Ruth Beitia begann bereits mit zehn Jahren mit dem Hochsprung, bis 1996 steigerte sie sich jedes Jahr um mindestens fünf Zentimeter von 1,29 m im Jahr 1989 auf 1,85 m 1996. 1998 stellte sie mit 1,89 m ihren ersten spanischen Rekord auf, den sie mit acht Rekordsprüngen bis 2007 auf 2,02 m verbesserte. 1996 nahm sie an den Juniorenweltmeisterschaften teil, schied aber in der Qualifikation aus. Nach dem neunten Platz bei den Junioreneuropameisterschaften 1997 belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 1998 den achten Platz. 2001 hatte sie bei den Hallenweltmeisterschaften ihren ersten Finalplatz erreicht. In der Freiluftsaison 2001 siegte sie mit 1,87 m bei den U23-Europameisterschaften.

Seit Ruth Beitia bei den Halleneuropameisterschaften 2005 in Madrid die Silbermedaille hinter der Russin Anna Tschitscherowa gewann, verpasste sie bis 2012 nur noch zweimal ein großes Finale: bei den Freiluftweltmeisterschaften 2005 und 2011. Sie siegte aber 2005 mit 1,95 m bei den Mittelmeerspielen in Almeria. Seit 2006 belegte Beitia beim Saisonhöhepunkt in der Halle immer einen Platz unter den besten sechs Springerinnen und gewann sechs Medaillen, im Freien war der fünfte Platz bei den Weltmeisterschaften 2009 ihre beste Platzierung, bis sie 2012 den Europameistertitel in Helsinki gewann. Bei den Olympischen Spielen kurz darauf in London wurde sie Vierte. Im März 2013 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften im schwedischen Göteborg die Goldmedaille im Hochsprung. 2014 in Zürich und 2016 in Amsterdam verteidigte sie ihren Titel als Europameisterin. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro krönte sie ihre lange Karriere mit dem Gewinn der Goldmedaille. Sie siegte mit einer Höhe von 1,97 m vor der Bulgarin Mirela Demirewa und der Kroatin Blanka Vlašić.

Beitia war spanische Meisterin im Freien 2003 und von 2006 bis 2011, in der Halle gewann sie bis 2012 zehn Meistertitel. Bei einer Körpergröße von 1,92 m beträgt ihr Wettkampfgewicht 71 kg. Ihre Schwester Inmaculada Beitia war Dreispringerin mit einer Bestweite von 13,43 m.

Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Qualifikation 16. mit 1,89 m
  • 2008: Finale 5. mit 1,96 m
  • 2012: Finale 4. mit 2,00 m
  • 2016: Finale 1. mit 1,97 m

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Finale 11. mit 1,90 m
  • 2005: Qualifikation 19. mit 1,88 m
  • 2007: Finale 6. mit 1,97 m
  • 2009: Finale 5. mit 1,99 m
  • 2011: Qualifikation 16. mit 1,92 m
  • 2013: Finale 3. mit 1,97 m

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Finale 11. mit 1,85 m
  • 2006: Finale 9. mit 1,92 m
  • 2010: Finale 6. mit 1,95 m
  • 2012: Finale 1. mit 1,97 m
  • 2014: Finale 1. mit 2,01 m
  • 2016: Finale 1. mit 1,98 m

Hallenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Finale 7. mit 1,93 m
  • 2003: Finale 5. mit 1,96 m
  • 2004: Qualifikation 9. mit 1,93 m
  • 2006: Finale 3. mit 1,98 m
  • 2008: Finale 4. mit 1,99 m
  • 2010: Finale 2. mit 1,98 m
  • 2012: Finale 6. mit 1,95 m
  • 2014: Finale 3. mit 2,00 m
  • 2016: Finale 2. mit 1,96 m

Halleneuropameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Finale 2. mit 1,99 m
  • 2007: Finale 3. mit 1,97 m
  • 2009: Finale 2. mit 1,99 m
  • 2011: Finale 2. mit 1,96 m
  • 2013: Finale 1. mit 1,99 m

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leichtathletik.de: Ruth Beitia schreibt Geschichte In: Leichtathletik.de, 21. August 2016

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ruth Beitia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien