Schmitten im Taunus

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Wappen Deutschlandkarte
Schmitten im Taunus
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schmitten im Taunus hervorgehoben

Koordinaten: 50° 16′ N, 8° 27′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Hochtaunuskreis
Höhe: 433 m ü. NHN
Fläche: 35,51 km2
Einwohner: 9478 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 267 Einwohner je km2
Postleitzahl: 61389
Vorwahlen: 06082, 06084
Kfz-Kennzeichen: HG, USI
Gemeindeschlüssel: 06 4 34 009
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Parkstraße 2
61389 Schmitten im Taunus
Website: schmitten.de
Bürgermeisterin: Julia Krügers (CDU)
Lage der Gemeinde Schmitten im Taunus im Hochtaunuskreis
Frankfurt am MainLahn-Dill-KreisLandkreis Limburg-WeilburgMain-Taunus-KreisRheingau-Taunus-KreisWetteraukreisWiesbadenBad Homburg vor der HöheFriedrichsdorfGlashütten (Taunus)GrävenwiesbachKönigstein im TaunusKronberg im TaunusNeu-AnspachOberursel (Taunus)Schmitten im TaunusSteinbach (Taunus)UsingenWeilrodWehrheimKarte
Über dieses Bild
Blick vom Berg Pferdskopf auf Schmitten

Schmitten im Taunus (bis zum 25. August 2021 Schmitten[2]) ist eine Gemeinde und ein Luftkurort[3] mit 9478 Einwohnern (31. Dezember 2021) im südhessischen Hochtaunuskreis.

Die Gemeinde wies im Jahr 2020 einen überdurchschnittlichen Kaufkraftindex von 123,2 des Bundesdurchschnitts auf.[4]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmitten liegt im Östlichen Hintertaunus am Fuße des Großen Feldbergs (879 m), des höchsten Taunusbergs. Das Gemeindegebiet umfasst große Teile des Pferdskopf-Taunus. Hier befinden sich 5 der 10 höchsten Taunusgipfel beziehungsweise 11 der 20 höchsten, darunter der Weilsberg (700,7 m) und dessen Verlängerung Hühnerberg (636 m), der Pferdskopf (662,6 m) sowie weitere Erhebungen der Feldberg-Langhals-Pferdskopf-Scholle von geringer Dominanz wie Dillenberg (682,4 m), Sängelberg (665 m), Weißeberg (660,2 m) oder Krimmelberg (639,7 m).

Durch Schmitten fließen die Weil, die am Nordhang des Feldbergmassivs entspringt, sowie ihre Zuflüsse Niedgesbach, Lauterbach, Leistenbach, Krötenbach und Aubach, welcher im Osten der Gemarkung fließt entlang der Grenze zu Neu-Anspach sowie im Nordosten die Ortsteile Dorfweil und Brombach trennt.

Das waldreiche Gemeindegebiet ist Teil des Naturpark Taunus. Hier befinden sich die Naturschutzgebiete Saubach und Niedgesbach und Reifenberger Wiesen sowie die Fauna-Flora-Habitate Niedges-, Sau- und Kirrbachtal zwischen Mauloff und Schmitten, Reifenberger Wiesen, Schmittgrund bei Oberreifenberg mit angrenzender Fläche und der Wald bei Arnoldshain.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmitten grenzt im Norden an die Gemeinde Weilrod und die Stadt Usingen, im Osten an die Städte Neu-Anspach und Bad Homburg, im Süden an die Städte Oberursel und Königstein sowie im Westen an die Gemeinden Glashütten und Waldems (letztere im Rheingau-Taunus-Kreis).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den neun Ortsteilen, die bis zur Gebietsreform von 1972 selbstständige Gemeinden waren.[5]

Gemeindegliederung
Ortsteil Wappen Fläche
in km²
Einwohner[6]
Arnoldshain
Wappen von Arnoldshain
8,26 2.050
Brombach
Wappen von Brombach
2,98 518
Dorfweil
Wappen von Dorfweil
3,67 716
Hunoldstal
Wappen von Hunoldstal
2,22 415
Niederreifenberg
Wappen von Niederreifenberg
4,15 1.546
Oberreifenberg
Wappen von Oberreifenberg
3,83 2.144
Schmitten (alte Gemeinde)
Wappen von Schmitten (alte Gemeinde)
4,05 1.473
Seelenberg
Wappen von Seelenberg
3,41 566
Treisberg
Wappen von Treisberg
2,87 151

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmitten wird als „Waldschmidt“ erstmals 1399 urkundlich genannt, der Name bezieht sich auf eine im Wald ansässige Nagel-Schmiede, welche der Burg Hattstein (1215 erwähnt) zugeordnet wird. Die Hattsteiner Ritter („Hazechenstein“) waren mit den Reifenbergern („Riffinberg“) verwandt, vermutlich sogar identisch. Die Ursprünge dieser Familie stammen entweder aus dem Westerwald nördlich der Lahn oder aus der Gegend um Limburg. In der „Walsdorfer Gründungsurkunde“ von 1156 wird ein „Guntramus de Hazechenstein“ benannt.

Die Hattsteiner Ritter, deren Burg mehrfach zerstört wurde, hatten Besitzungen in Bad Camberg, Usingen („Hattsteinweiher“), Stockheim, Weilbach, Aschaffenburg, Mainaschaff, Königstein und in Frankfurt am Main. Auch sind die Hattsteiner an der Gründung der Wetterauer Burg Münzenberg beteiligt.

Das Geschlecht derer von Reiffenberg und derer von Hattstein war über das Mittelalter eine der einflussreichsten Familien in Hessen. Philipp von Reifenberg war Kaiserlicher Kriegsrat, Kurfürstlich Mainzerischer Rat und Amtmann; † 1548, Marquard Freiherr von Hattstein war (1560–1581) Bischof von Speyer, Johann Heinrich Freiherr von Reifenberg war Kaiserlicher Rat und Kammerherr; † 4. März 1628 (1613 in den Freiherrenstand versetzt), und Philipp Ludwig Freiherr von Reiffenberg war Domherr zu Mainz und Trier und erster Statthalter Erfurts; † 23. März 1686.

Zusammen mit den Kronberger Rittern erklären die Hattsteiner und Reiffenberger der Stadt Frankfurt im Jahr 1389 die sogenannte „Kronberger Fehde“. Als am 14. Mai die Frankfurter mit einem Groß-Aufgebot zur Burg Kronberg ziehen, eilen hanauische und kurpfälzische Truppen den Belagerten zu Hilfe, vertreiben die Frankfurter bei der „Schlacht von Eschborn“ und nehmen zahlreiche Gefangene, darunter den Bürgermeister und sämtliche Bäcker und Schuhmacher der Stadt. Erst die Lösegeld-Zahlung von 73.000 Goldgulden beendet den Streit mit Frankfurt und begründen den Bau der „Frankfurter Landwehr“ und der vier Warten.

Das Geschlecht der Hattsteiner Ritter, welche untrennbar mit der Geschichte Schmittens verbunden war, endete mit dem Tod von Johann Constantin Philipp von Hattstein (1767).

Die heutige Gemeinde Schmitten im Taunus entstand im Zuge der Gebietsreform in Hessen. Zum 1. April 1972 fusionierten die bis dahin selbständigen Gemeinden Schmitten, Brombach, Hunoldstal und Seelenberg in einem ersten Schritt freiwillig zur neuen Schmitten zusammen. Die dadurch entstandene Gemeinde wurde am 1. August 1972 kraft Landesgesetzes mit den Gemeinden Arnoldshain, Dorfweil, Reifenberg und Treisberg zur heutigen Gemeinde Schmitten zusammengeschlossen.[7][8] Die Gemeinde Reifenberg war am 31. Dezember 1971 durch freiwilligen Zusammenschluss der damals zum Main-Taunus-Kreis gehörenden Gemeinden Niederreifenberg und Oberreifenberg entstanden, um der Zusammenführung mit Schmitten zu entgehen, bestand aber nur wenige Monate.[9] Gegen den Willen der Reifenberger beschloss der hessische Landtag am 11. Juli 1972 mit den Stimmen von SPD und FDP das Neugliederungsgesetz, in dem die Großgemeinde Schmitten zum 1. August 1972 gebildet wurde. Die Landesregierung hatte „Weilspringe“ als Namen der Großgemeinde vorgeschlagen. Nachdem dieser Vorschlag weder in den oberen, noch in den unteren Ortsteilen auf Zustimmung stieß, wurde Schmitten als Name festgelegt.[10] Ortsbezirke nach der Hessischen Gemeindeordnung wurden in Schmitten nicht gebildet.

Staats- und Verwaltungsgeschichte im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Staaten, in denen Schmitten lag, und deren Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[11][12]

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdischer Friedhof

Ab etwa 1800 bestand in Schmitten eine kleine jüdische Gemeinde. Am 15. November 1844 wurde die Synagoge dieser Gemeinde eingeweiht, die Platz für 57 Männer und 24 Frauen bot. Die jüdische Gemeinde selbst bestand 1843 aus 27, 1890 aus 20 und 1932 nur noch aus 14 Personen. Am 12. Juli 1890 verfügte der Landrat des Kreises Usingen die Zusammenlegung der Schmittener jüdischen Gemeinde mit der aus Anspach. Gegen diese Verfügung wehrte sich die jüdische Gemeinde in Schmitten, die sechs Familien umfasste. Der Kultusvorsteher Sina Heß erreichte eine Rücknahme dieses Beschlusses durch das Regierungspräsidium mit Schreiben vom 30. Juli 1880 und den Erhalt der Unabhängigkeit der Schmittener Gemeinde.

Koordinate Synagoge: 50° 16′ 8,2″ N, 8° 26′ 39,6″ O

In den 1920er Jahren schloss sich die jüdische Gemeinde mit der aus Usingen zusammen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die jüdische Gemeinde zerstört. 1937 wohnte nur noch eine vierköpfige jüdische Familie in Schmitten. Am 9. November 1938 wurde auch die Synagoge in Schmitten durch die Nazis geschändet. 1945 hatten die Nationalsozialisten alle Juden Schmittens ermordet. Die Synagoge wurde für 200 Reichsmark von der Gemeinde erworben und für 600 Reichsmark einem Privatmann verkauft. Am 8. Juli 1995 wurde die ehemalige Synagoge wegen Baufälligkeit abgerissen. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte die JRSO Entschädigungsforderungen bezüglich der zerstörten Synagoge geltend und erhielt 1961 vom Regierungspräsidium Darmstadt eine Entschädigung von 27.000 DM zugesprochen.

Jüdischer Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinate jüdischer Friedhof: 50° 16′ 6,1″ N, 8° 25′ 46,1″ O

Etwa zwei Kilometer außerhalb von Schmitten, oberhalb des Wasserwerkes am Hang des Judenkopfes, befindet sich der jüdische Friedhof. Der Friedhof wurde 1820 angelegt. Ungefähr im Jahre 1935 erfolgte die letzte Beisetzung. Auf dem Friedhof stehen noch neun Grabsteine mit hebräischen und deutschen Inschriften. Der zehnte Grabstein von 1812 stammt vom jüdischen Friedhofs Arnoldshains. Dieser Stein wurde etwa 1974 entdeckt und danach auf den Friedhof Schmitten versetzt. Der Friedhof wird heute von der Zivilgemeinde gepflegt.[13]

Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolpersteine

Die einzigen drei Stolpersteine in der Gemeinde Schmitten im Taunus wurden um den 12. Oktober 2009 verlegt.[14]

Koordinaten Stolpersteine: 50° 16′ 8,9″ N, 8° 26′ 30,8″ O

Gedenkorte an Jüdisches Leben in Schmitten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An das jüdische Leben in Schmitten erinnern seit dem 15. Juli 1995 ein Gedenkstein in der Wiegerstraße (ehemalige Synagogenstraße) an der Stelle der ehemaligen Synagoge, drei Stolpersteine vor dem früheren Hotel der Familie Strauss und die Reste des jüdischen Friedhofs in der Nähe des Weißen Steins.[15]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Schmitten 8824 Einwohner. Nach dem Lebensalter waren 1659 Einwohner unter 18 Jahren, 3723 zwischen 18 und 49, 420 zwischen 50 und 64 und 309 Einwohner waren älter.[16] Unter den Einwohnern waren 710 (8,0 %) Ausländer, von denen 458 aus dem EU-Ausland, 155 aus anderen Europäischen Ländern und 99 aus anderen Staaten kamen.[17] (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 14,5 %.[18]) Die Einwohner lebten in 3738 Haushalten. Davon waren 1032 Singlehaushalte, 1179 Paare ohne Kinder und 1230 Paare mit Kindern, sowie 231 Alleinerziehende und 63 Wohngemeinschaften. In 744 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 2598 Haushaltungen leben keine Senioren.[16]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmitten: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
614
1840
  
643
1846
  
690
1852
  
681
1858
  
731
1864
  
772
1871
  
767
1875
  
828
1885
  
754
1895
  
835
1905
  
703
1910
  
697
1925
  
653
1939
  
699
1946
  
966
1950
  
984
1956
  
902
1961
  
908
1967
  
988
1970
  
1.055
1973
  
6.790
1975
  
6.963
1980
  
7.534
1985
  
7.788
1990
  
7.872
1995
  
8.074
2000
  
8.555
2005
  
8.939
2010
  
8.814
2015
  
9.047
2020
  
9.443
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[11]; Hessisches Statistisches Informationssystem[18]; Zensus 2011[17]
Ab 1972 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Karl Borromäus
  • Evangelische Kirchengemeinde Arnoldshain, zuständig für die Ortsteile Arnoldshain, Schmitten, Seelenberg, Oberreifenberg und Niederreifenberg
  • Evangelische Kirchengemeinde Weilnau (in Weilrod), zuständig für den Ortsteil Treisberg
  • Evangelische Kirchengemeinde Rod am Berg (in Neu-Anspach), zuständig für die Ortsteile Hunoldstal, Brombach und Dorfweil

Katholisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier ehemaligen katholischen Pfarrgemeinden sind seit 1. Januar 2014 Teil der Pfarrei neuen Typs St. Franziskus und Klara – Usinger Land. Sitz der Pfarrgemeinde ist Neu-Anspach. Kirchorte in Schmitten sind:

  • St. Karl Borromäus, Schmitten
  • St. Kasimir, Seelenberg
  • St. Johannes der Täufer, Niederreifenberg
  • St. Georg, Oberreifenberg

Evangelisch-methodistisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelisch-methodistische Kirche Brombach

Daten zur Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch verläuft durch die heutige Großgemeinde Schmitten eine konfessionelle Grenze. Während die oberen Ortsteile (Ober- und Niederreifenberg, Seelenberg) katholisch waren, waren die unteren Ortsteile protestantisch. Die folgenden Angaben für 1885 und 1961 beziehen sich auf den Ortsteil Schmitten, nicht auf die Großgemeinde, die Angaben ab 1987 auf die Großgemeinde.

• 1885: 358 evangelische (= 47,48 %), 371 katholische (= 49,20 %), 25 jüdische (= 3,32 %) Einwohner[11]
• 1961: 403 evangelische (= 44,38 %), 493 katholische (= 54,30 %) Einwohner[11]
• 1987: 2577 evangelische (= 46,0 %), 3232 katholische (= 45,1 %), 1359 sonstige (= 19,9 %) Einwohner[19]
• 2011: 2516 evangelische (= 28,5 %), 2748 katholische (=31,1 %), 3561 sonstige (= 40,4 %) Einwohner[19]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung – Kommunalwahlen 2021
Stimmenanteil in %
Wahlbeteiligung 55,2 %
 %
40
30
20
10
0
33,0
28,9
12,3
12,3
4,9
4,5
4,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+10,4
−0,1
−4,4
+2,0
−0,3
−1,2
+4,1
Sitzverteilung
       
Insgesamt 33 Sitze

Auch heute noch prägt der Gegensatz der Ortsteile die Gemeindepolitik. Es bestehen traditionell zwei freie Wählergemeinschaften in der Großgemeinde: Die FWG, die den Bürgermeister stellt, hat ihren Kern in Arnoldshain, der UBB seinen Schwerpunkt sowohl in Ober- als auch in Niederreifenberg.[20] Bei der Kommunalwahl 2016 kam mit der b-now eine dritte Wählergemeinschaft hinzu. Bei der Bürgermeisterwahl 2014 wurde dies erneut deutlich. Während Bürgermeister Kinkel (FWG) in den unteren Ortsteilen Ergebnisse etwa 70 Prozent erreichen konnte, gelang dies Herausforderer Karl-Heinz-Bös, der von CDU, UBB und Grünen unterstützt wurde, genauso deutlich in den oberen Ortsteilen.[21]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Großgemeinde seit der Bildung waren:

  • 1972: Hans Kinkel (FWG) (staatsbeauftragter Bürgermeister)
  • 1973–1991: Georg Hahl (CDU)
  • 1991–1997: Josef Braun (FWG)
  • 1997–2003: Markus Töpfer (CDU)
  • 2003–2021: Marcus Kinkel (bis August 2018 FWG, dann parteilos)[22]
  • seit 17. Februar 2021: Julia Krügers (CDU)[23]

Ein großer politische Skandal der Gemeinde war die Verhaftung des Bürgermeisters Georg Hahl wegen Korruptionsverdachts am Buß- und Bettag 1991. Neben Hahl wurden Im Rahmen dieses Korruptionsskandal 11 weitere Bürgermeister und Beamte im Hochtaunuskreis verhaftet.[24][25] Ebenfalls viel beachtet war der 2018 aufgedeckte Unterschlagungsfall. Ein Verwaltungsangestellte der Gemeinde Schmitten hatte zwischen 2013 und 2018 insgesamt 230.000 Euro veruntreut und wurde 2020 vom Landgericht Frankfurt am Main dafür verurteilt. Möglich wurde dies durch fehlende Kontrollen durch die Gemeinde.[26]

Gemeindehaushalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2003 bis 2013 war der Gemeindehaushalt nicht mehr ausgeglichen. Die Schuldenhöhe stieg dadurch so stark an, dass die Gemeinde berechtigt war, im Rahmen des „Kommunalen Schutzschirms“ teilentschuldet zu werden. Die Gemeindevertretung hat dieses Angebot gegen Stimmen von CDU und Grünen 2012 abgelehnt.[27] Dennoch wurde die Grundsteuer B in dem notwendigen Maße angehoben, dass die Haushalte seit 2014 ausgeglichen sind.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmitten unterhält seit 1981 Partnerschaften mit den französischen Gemeinden Courtomer, Moulins-la-Marche und Sainte-Gauburge-Sainte-Colombe.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1987 genehmigte das Hessische Innenministerium die Flagge der Gemeinde, die wie folgt beschrieben ist: „Die Flagge der Gemeinde Schmitten zeigt auf der von Rot, Weiß und Blau längsgeteilten Flaggenbahn in der oberen Hälfte das aufgelegte Gemeindewappen“.[28]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größter Sportverein im Ortsteil Arnoldshain ist die Spvgg Hattstein, die vielfältige Sportaktivitäten anbietet.

Luftkurort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tafel auf dem Wiegerfelsen (im Hintergrund befindet sich das Rathaus)

Im 19. Jahrhundert begann die Geschichte des Tourismus in der heutigen Großgemeinde Schmitten. Die Arbeit des Taunusklubs erschloss durch Wanderwege und Schutzhütten das Gebirge und die Feldbergfeste machten das Feldberggebiet als Reiseziel bekannt. 1860 wurde das erste Gasthaus auf dem Feldberg eröffnet.

Im Jahr 1883 gründete der Arzt Dr. Wieger (nach dem heute die Wiegerstraße in Schmitten sowie der Wiegerfelsen oberhalb des Ortes benannt ist) den Kurverein in Schmitten. Er hatte sich auf die Fahnen geschrieben, eine Postverbindung nach Oberursel einzurichten (hierzu wurde 1884 der Postverein gegründet), das Ortsbild zu verschönern, um es für die Besucher attraktiver zu machen und angemessene Übernachtungspreise festzusetzen.

Die Maßnahmen des Kurvereins hatten Erfolg. Von 125 Gästen im Jahr 1884 stieg die Besucherzahl auf 600 im Jahr 1908 und auf 3000 bis 4000 in den 20er Jahren. Auch prominente Besucher wie Kaiser Wilhelm II. (am 5. April 1910) oder die Zarenfamilie (am 10. September 1910) besuchten den Feldberg.

Der Kurverein löste sich 1928 auf. Die Kurverwaltung ging auf die Gemeinde über.[29] Heute unterstützt der Tourismus- und Kulturverein die Gemeinde bei dieser Aufgabe.

Auch heute noch ist Schmitten staatlich anerkannter Luftkurort. Um dieses Prädikat zu behalten, werden in regelmäßigen Abständen Klimagutachten erstellt und die touristische Infrastruktur nachgewiesen. Jedoch ist die Bedeutung des Tourismus heute stark zurückgegangen. Schmitten ist heute eher Ziel von Tagestouristen als von Urlaubern. Entsprechend ist die Zahl der Hotels und Pensionen deutlich zurückgegangen.

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Park[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Ortsmitte zwischen Rathaus und Supermarkt befindet sich der Park. Das Gelände wurde seit 1762 als (ursprünglich katholischer) Friedhof genutzt. 1848 wurde der Friedhof erweitert und auch für evangelische Verstorbene genutzt. Die letzte Beerdigung fand 1897 statt. Nach der Räumung des Geländes um 1940 wurde es als Park genutzt.

Heilklimapark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde Schmitten liegen zwei Einstiegsportale zum Heilklimapark Hochtaunus.

Großer Feldberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feldbergblick von Oberreifenberg aus

Der höchste Berg des Taunus, der Große Feldberg, lockt jedes Jahr hunderttausende Besucher vor allem aus dem Rhein-Main-Gebiet. In Oberreifenberg findet man Lifte für Ski- und Rodelvergnügen. Hauptattraktion ist natürlich die Natur des Taunus und viele Kilometer gepflegter Wanderwege.

Treisberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Aussichtsturm auf dem 663 Meter hohen Pferdskopf bei Treisberg erlaubt einen weiten Blick über die Taunuslandschaft und ist Ziel vieler Ausflüge. Im Winter locken die attraktivsten Skilifte des Taunus Ski- und Schlittenfahrer.

Weiltal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Feldberg entspringend, schlängelt sich die Weil durch den Naturpark Taunus bis hin nach Weilburg. Längs der Weil führt der Weiltalweg. Beliebt ist der Besuch im Weiltal für Familien und Naturfreunde, aber auch für Motorrad- und Fahrradfahrer. Die Hochtaunusstraße erschließt auch das Weiltal für Automobiltouristen.

Neben dem jährlichen Weiltal-Marathon führt auch das traditionelle Fahrradrennen Rund um den Henninger-Turm durch das obere Weiltal.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Gemeinde sind in der Liste der Kulturdenkmäler in Schmitten aufgeführt.

Limes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die alte Grenze des römischen Reiches, der Limes, verläuft oberhalb von Nieder- und Oberreifenberg über den Taunuskamm. Auf dem Gebiet der Gemeinde Schmitten liegen die Römerkastelle Kleiner Feldberg, Altes Jagdhaus und Heidenstock. Die erhaltenen Grundmauern geben einen Einblick in den römischen Festungsbau.

Burgruine Reifenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergfried (Unterbau, etwa 33 Meter) und Wohnturm (Donjon) der Burg sind erhalten und überragen Oberreifenberg und das Weiltal.

Kirche St. Karl Borromäus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sichtfang in der Kerngemeinde Schmitten ist die Kirche St. Karl Borromäus. An der Kreuzung der beiden Durchfahrtsstraßen des Ortes gelegen ist das Gebäude nicht zu übersehen. 1893 wurde die Kirche in neugotischem Stil errichtet. Baumaterial war der Taunusschiefer, der direkt am Bauplatz aus dem Felsen gewonnen wurde. Die Kirche wirkt daher wie in den Felsen eingepasst. Auch das benachbarte Pfarrhaus (die Kirche ist seit 1921 Pfarrkirche) ist aus dem gleichen Material erbaut.

Der einschiffige Innenraum ist von einer spitzbogigen Holz-Tonnendecke überwölbt. Der eingezogene Chor mit Kreuzrippengewölbe hat einen dreiseitigen Abschluss.

Die Ausstattung aus der Errichtungszeit wurde bei der Restaurierung 1967, 1984 und 1989 durch eine moderne Ausstattung ersetzt. Blickfang ist ein Flügelaltar des Mainzer Malers Thomas Vogel (1984) im neokubistischen Stil, Kreuztragung, Auferstehung und Offenbarung gegenüber dem Ungläubigen Thomas darstellend.

Eine Mariengrotte im Felsen am Kircheneingang war ursprünglich als Kriegsbunker vorgesehen; das Kriegsende 1945 kam dieser Nutzung zuvor. Die Marienfigur von Anneliese Degen stammt aus den 1950er Jahren ebenso wie eine Pietà am Emporenaufgang.

Neben der Kirche führt eine Treppenanlage zum Wiegerfelsen, einem Aussichtspunkt über dem Ort.

Kriegerdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links vor der Kirche befindet sich das Kriegerdenkmal der Gemeinde Schmitten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Denkmal durch Spenden finanziert, durch den Frankfurter Bildhauer W. O. Prack geschaffen und am 25. Oktober 1925 eingeweiht. Im gleichen Stil wie die Kirche aus lokalem Stein gefertigt wird das Denkmal durch einen Brunnen mit Löwenkopf gegründet. Darüber erhebt sich das eigentliche Denkmal aus einer Tafel mit der neutralen Inschrift „Die Gemeinde Schmitten – Ihren gefallenen Söhnen“. Darauf befindet sich eine Darstellung eines Soldaten, der einem verletzten Kameraden vergeblich versucht aufzuhelfen. Seitlich befindet sich eine Tafel mit den Namen der im Weltkrieg gefallenen Schmittener Bürger. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine zweite Tafel mit den damals Gefallenen ergänzt.

Fachwerkhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortskern von Schmitten verfügt über vereinzelte Fachwerkhäuser:

  • Eckhaus Zum Feldberg/Schillerstraße
  • Kanonenstraße 6–8 (1896; „Kurhaus Ochs“)
  • Wenzelstraße 1 (Um 1750; Rest einer größeren Hofanlage mit Nagelschmiede, im 19. Jahrhundert Forsthaus von Schmitten)
  • Zum Feldberg 6 („Schwalbenhof“)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einem Kaufkraftindex von 123,2 verfügt die Gemeinde Schmitten über einen überdurchschnittlichen Wert (Bundesdurchschnitt: 100).[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Weiltal war seit jeher ein Verkehrsweg von der Rhein-Main-Ebene nach Weilburg. Die Passstraße Rotes Kreuz von Königstein und diejenige über den Sandplacken treffen sich in Schmitten und führen durch das Weiltal an die Lahn. An Werktagen stellen die VHT-Buslinien 50/51 über Oberursel-Hohemark nach Bad Homburg sowie die Linien 60 und 80 nach Königstein bzw. Neu-Anspach stündliche Verbindungen zum Schienennetz her. An Sommerwochenenden bietet der Weiltalbus mehrmals am Tag eine Querverbindung von Bad Homburg bis ins Lahntal nach Weilburg.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größtes gewerbliches Unternehmen in der Kerngemeinde ist das Unternehmen für Gießereizubehör, die Firma Karl Schmitt. Der Lautsprecherhersteller Heco hatte bis zu seiner Zerschlagung seinen Stammsitz mit Produktion in Schmitten.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Schmitten verfügt über drei Grundschulen:

Weiterhin bestehen im Ortsteil Dorfweil die Familienferienstätte Dorfweil (auch Tagungszentrum) und im Ortsteil Arnoldshain die Evangelische Akademie im „Martin-Niemöller-Haus“. Das Martin-Niemöller-Haus wurde 1954 eröffnet. Das Hauptgebäude wurde von Theo Pabst entworfen. Es verfügte über zwei Säle, mehrere Tagungsräume und 68 Zimmer. 2011 wurde eine Sanierung für 6,5 Millionen Euro beschlossen.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwimmbad Schmitten
  • Im Ortsteil Schmitten bietet das höchstgelegene Freibad Hessens im Sommer Erfrischung.
  • Im Ortsteil Oberreifenberg bietet die Firma Taunatours unter anderem einen Kletterparcours.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schmitten wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gottlieb Schnapper-Arndt (1846–1904) schrieb 1883 seine Dissertation Fünf Dorfgemeinden auf dem Hohen Taunus – eine socialstatistische Untersuchung über Kleinbauernthum, Hausindustrie und Volksleben über die 5 Gemeinden des ehemaligen Amtes Reifenberg, die heute zur Großgemeinde Schmitten gehören.
  • Im Ortsteil Oberreifenberg wohnt die Autorin und Journalistin Susanne Fröhlich (* 1962).
  • Am Rande von Hunoldstal lebte der deutsche Sänger Ivan Rebroff (1931–2008).
  • Die Schriftsteller Rudolf Harms (1901–1984) und Gerhard Zwerenz (1925–2015) sowie der Pfarrer Paul Kaetzke (1901–1968) lebten und starben in Schmitten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schmitten im Taunus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2021 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Daten aus dem Gemeindeverzeichnis – Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31. Oktober 2021, www.destatis.de, abgerufen am 4. Oktober 2021
  3. 77. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 17. November 2011. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 7, 2012, ISSN 0724-7885, S. 221.
  4. a b IHK-Bezirk Frankfurt in Zahlen 2019|2020. (PDF; 1,1 MB) In: frankfurt-main.ihk.de. Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, April 2021, S. 9, abgerufen am 27. Juni 2021.
  5. Schmitten – die Feldberggemeinde: Ortsteile. In: www.schmitten.de. Abgerufen am 7. Oktober 2016.
  6. Einwohnerstand Stand 31. Dezember 2021. Gemeinde Schmitten.
  7. Gesetz zur Neugliederung des Obertaunuskreises und des Landkreises Usingen (GVBl. II 330-18) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 227, § 4 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  8. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 379.
  9. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, OCLC 180532844, S. 272.
  10. Gerrit Stolte: Zusammen und doch getrennt; in: Taunus-Zeitung vom 13. April 2012, S. 17
  11. a b c d Schmitten, Hochtaunuskreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  12. Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: treemagic.org.
  13. Jüdischer Friedhof. In: alemannia-judaica.de.
  14. Stolpersteine ängstigen Anwohner. 13. Oktober 2009, abgerufen am 11. Oktober 2020.
  15. Erhard Bus: Die Synagoge in Schmitten. In: Jahrbuch des Hochtaunuskreises 1997. ISBN 3-7973-0643-1, S. 215–221.
  16. a b Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 22 und 112;.
  17. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit (Gruppen):  Schmitten im Taunus. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im April 2022.
  18. a b Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  19. a b Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 81;.
  20. Matthias Pieren in: Taunus-Zeitung vom 1. August 2007, Seite 16, „Nach Protest wird aus neun Orten eine Gemeinde“
  21. Wahlergebnisse Schmitten 2014 (Memento vom 28. Oktober 2014 im Internet Archive) (PDF)
  22. Usinger – Anzeiger online Abgerufen am 14. Aug. 2018
  23. Hessenschau.de abgerufen am 2. Nov.2020
  24. Reiner Scholz: Unter der öffentlichen Hand. In: Die Zeit, 30. August 1996.
  25. Teure Erde; in: Der Spiegel vom 23. Dezember 1991
  26. Deniz Avan: Bewährungsstrafe für Mitarbeiter; in: FAZ vom 20. Oktober 2020
  27. Schmitten ohne Schutz und Schirm; in: FAZ vom 25. September 2012, S. 43
  28. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Schmitten, Hochtaunuskreis vom 14. September 1987. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1987 Nr. 40, S. 2000, Punkt 845 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,7 MB]).
  29. Beatrice Träger: Schmitten wird Luftkurort. In: Ingrid Berg: Heimat Hochtaunus. Frankfurt 1988, ISBN 3-7829-0375-7, S. 466–469.
  30. Chronik Berlin 1860