Bösdorf (Holstein)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Plön | |
| Amt: | Großer Plöner See | |
| Höhe: | 51 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,1 km² | |
| Einwohner: |
1329 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24306 | |
| Vorwahl: | 04522 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PLÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 57 009 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Heinrich-Rieper-Str. 8 24306 Plön |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Joachim Schmidt (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Bösdorf im Kreis Plön | ||
Bösdorf ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Augstfelde, Börnsdorf, Bösdorf, Dodau, Kleinmeinsdorf, Niederkleveez, Oberkleveez, Pfingstberg, Ruhleben, Sandkaten, Steinbusch und Waldshagen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie und Verkehr[Bearbeiten]
Bösdorf liegt an der Bundesstraße 76 etwa 6 km östlich von Plön.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Geschichte der einzelnen Dörfer, aus denen Bösdorf entstand, wie zum Beispiel des Gutes Ruhleben, lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen.
1872 wurden die Landgemeinden Bösdorf, Hohenrade, Nieder-Kleveez und Ober-Kleveez zu einer neuen Landgemeinde Hohenrade, die noch im selben Jahr ihren Namen in Bösdorf änderte, zusammengefasst. Im selben Jahr wird die Landgemeinde Friedrichsdorf in die Landgemeinde Meinsdorf eingegliedert. 1885 wird ein Teil des fiskalischen Gutsbezirks Plön nach Bösdorf eingemeindet.
Bei der Auflösung der Gutsbezirke 1928 wurden Teile des fiskalischen Gutsbezirks Plön nach Bösdorf und nach Meinsdorf eingegliedert.
1929 wurde die Gemeinde Pfingstberg aus den Landgemeinden Augstfelde und Börnsdorf sowie aus Flurstücken der Landgemeinde Meinsdorf gebildet.
1939 wurden die Gemeinden Meinsdorf und Pfingstberg aufgelöst und nach Bösdorf eingemeindet. Dabei wurden einige Flurstücke, wie schon bereits 1937 an die Stadt Plön abgegeben.
Politik[Bearbeiten]
Zum 1. Januar 2014 wird Bösdorf das Amt Großer Plöner See verlassen und dann durch die Stadt Plön verwaltet.[2]
Gemeindevertretung[Bearbeiten]
Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze, die SPD und die Wählergemeinschaft BfB haben je drei Sitze.
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: „Über rotem, von einem silbernen Wellenbalken abgeschlossenem Schildfuß, darin ein abwechselnd aus zwei Blättern und drei Eicheln bestehender silberner Eichenzweig, in Blau ein linksgewendeter silberner Räderpflug.“[3]
Wirtschaft[Bearbeiten]
Bösdorf ist landwirtschaftlich geprägt, jedoch sank die Zahl der Landwirte in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich. In der Gemeinde gibt es zwei Campingplätze mit insgesamt rund 800 Stellplätzen. Das Gut Ruhleben ist an die international bekannte Modeschöpferin Jil Sander verpachtet.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
In der Liste der Kulturdenkmale in Bösdorf (Holstein) stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Sehenswert sind die Bismarcksäule Waldshagen und die Bräutigamseiche.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Kieler Nachrichten Online, 17. September 2012
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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