Schwentinental
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Plön | |
| Höhe: | 36 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,81 km² | |
| Einwohner: |
13.511 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 759 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 24222, 24223 | |
| Vorwahlen: | 04307, 0431, 04342 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PLÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 57 091 | |
| NUTS: | DEF0A | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Theodor-Storm-Platz 1 24223 Schwentinental |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Susanne Leyk | |
| Lage der Stadt Schwentinental im Kreis Plön | ||
Schwentinental ist eine Stadt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Die Stadt besteht im Wesentlichen aus den beiden Ortsteilen Klausdorf und Raisdorf.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie und Verkehr[Bearbeiten]
Schwentinental liegt östlich von Kiel an der Schwentine. Die Bundesstraßen 76 und 202 verlaufen im Stadtgebiet. Die Bahnstrecke Kiel–Lübeck verläuft durch den Ort. Im Ortsteil Raisdorf befindet sich ein Bahnhof, an dem jeweils im Stundentakt die RE-Linie Kiel–Lübeck sowie die RB-Linie Kiel–Lübeck (mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen) verkehren.
Geschichte[Bearbeiten]
Raisdorf wurde wahrscheinlich um das Jahr 1000 gegründet. Damals hieß es noch Radwersdorp. Am 9. Dezember 1224 wurde Raisdorf erstmals urkundlich erwähnt. Am 19. November 1369 verkaufte Hinrik Blok Raisdorf „dat gansse Dorp to Wendeschen rat Werstorpe“ an das Preetzer Kloster.
Am 1. Januar 1965 wurde Raisdorf eine amtsfreie Gemeinde.
Klausdorf wurde vom Kloster Preetz gegründet und 1224 als Vruwenhuthe das erste Mal erwähnt. 1233 bekommt der Ort den Namen Nicolaustorp, weil dort eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Nicolaus errichtet wurde.
Schwentinental wurde am 1. März 2008 durch den Zusammenschluss der bisherigen amtsfreien Gemeinden Klausdorf und Raisdorf gebildet.[2]
Am 14. Juni 2012 wurde ein Abwahlverfahren gegen die Bürgermeisterin gestartet. [3]. Die Bürgerinnen und Bürger entschieden am 9. September 2012 über den Beschluss der Stadtvertretung. Die Bürgermeisterin wurde dabei knapp im Amt bestätigt. [4]
Politik[Bearbeiten]
Von den 23 Sitzen in der Stadtvertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze, die CDU fünf und die Wählergemeinschaft SWG hat ebenfalls fünf Sitze. Einen Sitz hat die FDP, das Bündnis90/Die Grünen hat drei Sitze und die Wählergemeinschaft WIR hat ebenfalls drei Sitze.[5]
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: „Durch eine oben eingebogene Deichselteilung geteilt. Oben in Blau zwei silberne Wellenfäden, rechts in Rot ein silberner Krummstab, dessen Schaft abgebrochen ist, links in Gold ein grüner Eichenzweig.“[6] Die rote (heraldisch rechte) Seite steht für den Ortsteil Klausdorf, die andere Seite für Raisdorf. Das blaue Feld symbolisiert die Schwentine.
Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten]
Schwentinental führt seit dem 1. März 2008 im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft die Verwaltungsgeschäfte des Amt Selent/Schlesen.
Partnerschaft[Bearbeiten]
Schwentinental unterhält Partnerschaften mit:
- Schöneiche bei Berlin
- Gemeinde Pernegg / Raisdorf
- Goldberg, Landkreis Ludwigslust-Parchim / Mecklenburg-Vorpommern
Tourismus und Erholung[Bearbeiten]
Der Schwentinepark bietet mit 40 ha und einem angrenzenden Freibad zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung. Zum Park gehört auch der Rosensee, ein Stausee für ein Wasserkraftwerk, das von Bernhard Howaldt 1908/09 gebaut wurde (siehe auch Helix-Turmfischpass).
Durch ganz Schwentinental verläuft der Europäische Fernwanderweg E1, er führt von Kiel kommend entlang der Schwentine weiter in Richtung Preetz. Der Ortsteil Raisdorf ist Teil des Streckennetzes der Schusteracht.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Über die Stadtgrenzen hinaus sind das Gewerbegebiet „Ostsee-Park“ und die Großdiskothek „Atrium“ bekannt.
Bildung[Bearbeiten]
In Schwentinental befindet sich einer der Standorte der Bernd-Blindow-Schulen, an denen berufliche Aus- und Weiterbildung, die Fachhochschulreife, das Abitur und sogar ein Studium möglich ist. Des Weiteren ist es einer der Zweigstellen der DIPLOMA - FH Nordhessen, an der Schüler und Schülerinnen auch ohne Abitur die Möglichkeit haben, ein Fernstudium einzugehen.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008
- ↑ http://schwentinental.net/offen_2/stv_prot_20120614.pdf
- ↑ http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/leyk101.html
- ↑ http://www.schwentinental.de/ Abgerufen am 2. Juni 2013
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
Weblinks[Bearbeiten]
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