Grebin

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grebin
Grebin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grebin hervorgehoben
54.19583333333310.49416666666729Koordinaten: 54° 12′ N, 10° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Großer Plöner See
Höhe: 29 m ü. NHN
Fläche: 24,14 km²
Einwohner: 911 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24329
Vorwahl: 04383
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 022
Adresse der Amtsverwaltung: Heinrich-Rieper-Str. 8
24306 Plön
Webpräsenz: www.gemeinde-grebin.de
Bürgermeister: Jochen Usinger (KWG)
Lage der Gemeinde Grebin im Kreis Plön
Karte

Grebin ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die als Kulturdenkmal eingestufte, 1851 erbaute Grebiner Mühle.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Grebin liegt in der sogenannten Holsteinischen Schweiz am Grebiner See. Der Schierensee gehört ebenfalls zur Gemeinde. Der Ortsteil Görnitz grenzt an den Schluensee. Durch das Gemeindegebiet fließt die Schmarkau.

Zu Grebin gehören die Ortsteile Behl, Breitenstein, Kakelsberg, Görnitz, Treufeld und das 1974 eingemeindete Schönweide. Den Mittelpunkt von Schönweide bildete das abgebrannte Schönweider Schloss, Stammsitz der Familie von Hollen. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde setzt sich aus den Ortsfeuerwehren in Grebin und Schönweide zusammen.

Grebin liegt 7 km nordöstlich von der Kreisstadt Plön und 5 km nordwestlich von der Gemeinde Malente. In der Nähe verläuft die Bundesstraße 430.

Der Ort ist eines der nördlichsten Weinbaugebiete Deutschlands, 2009 wurde ein Weinberg mit 5300 Rebstöcken angelegt.[2]

Die Grebiner Mühle „Wagria“
Görnitzer Wahrzeichen: Aus einem Baumstamm geschnitzter Gaedingur auf der Sportanlage Islandpferde-Ovalbahn

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1433 wird Grebin erstmals im Lübecker Zehntregister erwähnt. Von 1910 bis 1930 war Grebin (Treufeld) Bahnstation der Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg. 1935 wurde Grebin für einige Jahre in Greben umbenannt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde die damalige Nachbargemeinde Schönweide eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung haben die CDU und die Wählergemeinschaft KWG seit der Kommunalwahl 2013 jeweils drei, die SPD zwei und die Grünen sowie zwei Einzelbewerber jeweils einen Sitz.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Rot und Silber schräg geviert. 1 und 4 ein silbernes Hainbuchenblatt, 2 ein blaues Mühlrad, 3 ein zwölfgliedriger blauer Steinkreis.“[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Der TV Grebin ist der örtliche Sportverein.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grebin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Weingut Hof Altmühlen
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 183.
  4. Ergebnis Gemeindewahl Grebin, zuletzt abgerufen am 29. Juli 2013
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein