Bischofsheim an der Rhön

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bischofsheim a.d.Rhön
Bischofsheim an der Rhön
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bischofsheim a.d.Rhön hervorgehoben
50.40138888888910.007222222222448Koordinaten: 50° 24′ N, 10° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Höhe: 448 m ü. NHN
Fläche: 67,72 km²
Einwohner: 4755 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97653
Vorwahl: 09772
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 117
Stadtgliederung: 14 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 4
97653 Bischofsheim a.d.Rhön
Webpräsenz: www.bischofsheim-rhoen.de
Bürgermeister: Udo Baumann (CSU)
Lage der Stadt Bischofsheim a.d.Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Forst Schmalwasser-Süd Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Zentrum von Bischofsheim an der Rhön

Bischofsheim an der Rhön (amtlich: Bischofsheim a.d.Rhön) ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld am Fuße des Kreuzberges in der Rhön.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Bischofsheim gliedert sich in 14 Stadtteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Die ältesten Urkunden stammen vom Anfang des 13. Jahrhunderts. Funde aus der Keltenzeit zeigen jedoch, dass Bischofsheim viel älter ist. Es ist anzunehmen, dass die Namensgebung auf den Heiligen Bonifatius zurückgeht. Von Fulda aus, wo er im Jahr 744 ein Benediktinerkloster errichtete, führte der Weg des Bischofs über Bischofsheim zur Kaiserpfalz Salz. Dort errichtete er vermutlich eine Siedlung, um auf dem Weg Rast zu machen. Das Oberamt des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde nach der Säkularisation zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.
siehe auch Burgstall Altenbrenda

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde Wegfurt eingegliedert.[3] Am 1. Februar 1975 kam Haselbach in der Rhön hinzu. Frankenheim, Oberweißenbrunn und Unterweißenbrunn folgten am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungszahlen[5]
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 2011
Einwohner 4296 3529 4077 4927 4809 4942 4610 4875

Religion[Bearbeiten]

Folgende christliche Gemeinden bestehen in Bischofsheim:

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat und Bürgermeister Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte zu folgender Zusammensetzung des Stadtrats:[6]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
CSU 49,24 % 10
BFW 21,76 % 4
BGLW 18,92 % 4
BGLH 10,57 % 2

Bürgermeister ist Udo Baumann (CSU). Er wurde im Jahr 2004 Nachfolger von Armin Lommel (CSU/Freie Wähler). Am 2. Mai 2010 wurde er wiedergewählt.

Gemeindefinanzen[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 2.813.000 Euro, davon waren 869.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bischofsheim pflegt mit Gau-Bischofsheim in Rheinland-Pfalz und Manduel in der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon partnerschaftliche Beziehungen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 515 und im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe 280 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 160 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1841. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Im Jahr 2010 bestanden zudem 83 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 1269 Hektar, davon waren 366 Hektar Ackerfläche und 1045 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Bischofsheim ist über die BAB 7, Ausfahrt Bad Brückenau-Wildflecken oder Ausfahrt Dreieck Fulda sowie über die BAB 71, Ausfahrt Bad Neustadt a.d.S. zu erreichen. Die Stadt liegt an der B 279 Fulda – Bischofsheim – Bamberg und ist Ausgangspunkt der B 278, die über Tann (Rhön) ins thüringische Buttlar führt. Die Hochrhönstraße verbindet Bischofsheim mit Fladungen.

Nächster Bahnhof: Gersfeld (Rhön)

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen :

  • 225 Kindergartenplätze in vier Kindertageseinrichtungen mit 159 Kindern (Kindergärten in Bischofsheim an der Rhön, Wegfurt, Oberweißenbrunn und Unterweißenbrunn) (Stand: 2013)
  • Zwei Volksschulen mit 24 Lehrern und 354 Schülern (Schuljahr: 2012/2013)
  • Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer. Sie ist die einzige Holzschnitzschule in Nordbayern und die älteste in Deutschland. Sie wurde am 1. Mai 1843 in Poppenhausen (Wasserkuppe) gegründet und 1861 nach Bischofsheim verlegt. 2003 feierte sie ihr 150-jähriges Bestehen.
  • Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft
  • Das Schullandheim Bauersberg des Schullandheimwerks Unterfranken

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Holz-Skulpturenweg durch Bischofsheim

Museen[Bearbeiten]

  • Das Haus der kleinen Wunder – Ein Mitmachmuseum rund um die Sinne ist aus wirtschaftlichen Gründen seit 2012 geschlossen.

Bauwerke[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Ausflugsziele[Bearbeiten]

Dorflinde in Haselbach, 7,13 m Stammumfang

Sonstiges[Bearbeiten]

Bischofsheim ist Mitglied der Bewegung Cittàslow zur Verbesserung der Lebensqualität durch Entschleunigung.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bischofsheim an der Rhön – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/181525&attr=OBJ&val=1589
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 428.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 740 und 741.
  5. Statistik kommunal 2013
  6. Ergebnis Stadtratswahl 2014
  7. a b c Bischofsheim Rhön bei rhoentourist.de