Ceva

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ceva (Begriffsklärung) aufgeführt.
Ceva
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Ceva (Italien)
Ceva
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Cuneo (CN)
Koordinaten: 44° 23′ N, 8° 2′ O44.3833333333338.0333333333333385Koordinaten: 44° 23′ 0″ N, 8° 2′ 0″ O
Höhe: 385 m s.l.m.
Fläche: 42 km²
Einwohner: 5.811 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einw./km²
Postleitzahl: 12073
Vorwahl: 0174
ISTAT-Nummer: 004066
Volksbezeichnung: Cebani
Schutzpatron: Maria von Rosenkranz
Website: Ceva
Ceva, Historisches Zentrum
Ceva, Historisches Zentrum

Ceva (piemontesisch Seva) ist eine Gemeinde mit 5811 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt 49 km von der Provinzhauptstadt Cuneo entfernt am Ufer des Flusses Tanaro auf einer Höhe von 376 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 42,96 km².

Die Nachbargemeinden sind Battifollo, Castellino Tanaro, Lesegno, Mombasiglio, Nucetto, Paroldo, Perlo, Priero, Roascio, Sale delle Langhe, Sale San Giovanni und Scagnello.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sakrale Bauten[Bearbeiten]

  • Stiftskirche Assunzione della Beata Maria Vergine, auch als Duomo bezeichnet, Hauptkirche der Stadt und Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert mit Marmoraltar von 1790
  • Klosterkirche des Kapuziner mit Fresken des Malers Crida
  • Kirche Arciconfraternita di Santa Maria e Caterina da Siena, Architekt: Francesco Gallo (1684), renoviert 1735, mit Fresken von Andrea Vinai di Pianvignale; restauriert 2011
  • Kirche Spirito Santo, von 1901, restauriert 2010
  • Kirche San Carlo Borromeo von 1618 mit 1631/32 entstandenen Fresken des Malers Giovanni Arigone
  • Kapelle Maria Consolata
  • Kapelle San Pietro im Ortsteil Piana, auf den Weg nach Lesegno
  • Kapelle San Bernardino, mit Holzstatue des Heiligen Bernardino da Siena
  • Kapelle Santa Libera (18. Jahrhundert) im Ortsteil Torretta
  • Friedshofskapelle Sant'Agostino (1845)
  • Kapelle Madonna della Guardia e dell'Addolorata beim Forte di Ceva. mit Fresken
Rathaus
„Torre Guelfa“

Zivile Bauten[Bearbeiten]

  • Castello Bianco und Castello Rosso Wohnsitze der Familie Pallavicini von Ceva und Priola und Altes Priesterhaus
  • Glockenturm Porta Solaia
  • Neokalassisches Theater Carlo Marenco (1860–1861)
  • Palazzo di Città (Rathaus) (erbaut 1860–1866)

Militärische Bauten[Bearbeiten]

  • Torre Guelfa (ehemalige Porta Tanaro), (Mitte 14. bis Anfang 15. Jahrhundert), mit ghibellinischen Zinnen
  • Forte di Ceva (Ruine): 1560 auf Veranlassung von Herzog Emanuel Philibert (Savoyen) errichtet, war auch Gefängnis u.a. von Pietro Giannone
  • Kaserne Giuseppe Galliano (19. Jahrhundert)
  • Castello delle Mollere: Ruinen am Flüsschen Cevetta, das wenig später in den Tanaro mündet

Verkehr[Bearbeiten]

Ceva hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke TurinSavona. Von hier zweigt die Bahnstrecke Ceva–Ormea ab, auf der die Personenbeförderung aber 2012 eingestellt wurde. Offiziell ist die Strecke aber nicht stillgelegt.

Südlich des Ortes verläuft die Autostrada A6, an die Ceva durch die Anschlussstelle 81 angebunden ist.

Kulinarische Spezialität[Bearbeiten]

Bei Ceva wird Weinbau betrieben. Die Beeren der Rebsorten Spätburgunder und/oder Chardonnay dürfen zum Schaumwein Alta Langa verarbeitet werden.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mit dem Ort Le Val in der Provence in Frankreich besteht eine Städtepartnerschaft.

In Ceva geboren[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ceva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.